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	<title>H-Milch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T08:18:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=H-Milch&amp;diff=259303&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Simplus Menegati: Datei</title>
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		<updated>2026-04-23T15:01:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Datei&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Leite UHT Semidesnatado Batavo.jpg|mini|H-Milch.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;H-Milch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈhaːmɪlç}}], [[Österreichisches Deutsch|österreichisch]] auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Haltbarmilch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ammon2016&amp;quot; details=&amp;quot;S. 311&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=[[Ulrich Ammon]], [[Hans Bickel (Linguist)|Hans Bickel]], [[Alexandra N. Lenz]] |Titel=[[Variantenwörterbuch des Deutschen]]. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen |Auflage=2.,&amp;amp;nbsp;völlig neu bearbeitete und erweiterte |Verlag=De Gruyter |Ort=Berlin |Datum=2016 |ISBN=978-3-11-024543-1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; steht für durch [[Ultrahocherhitzung]] haltbar gemachte, [[Milch#Homogenisierung|homogenisierte]] [[Milch]]. Sie wird insbesondere in der [[Schweiz]] und [[Luxemburg]] als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;UHT-Milch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (ultrahochtemperiert) bezeichnet,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ammon2016&amp;quot; details=&amp;quot;S. 765&amp;quot; /&amp;gt; ein anderer Begriff ist &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Up-Milch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (uperisiert).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
H-Milch wurde in der zweiten Hälfte der 1960er Jahre im Markt eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Herstellung wird Kuhmilch zunächst ultrahocherhitzt. Dazu wird sie für wenige Sekunden auf 135–150&amp;amp;nbsp;°C erhitzt und sofort wieder auf 4 bis 5&amp;amp;nbsp;°C heruntergekühlt. Durch die Hitzeeinwirkung wird die Milch [[Sterilisation|sterilisiert]]. Außerdem werden zu einem geringen Prozentsatz [[Milchprotein]]e [[Denaturierung (Biochemie)|denaturiert]]. Bei der Erhitzung erfolgt eine Freisetzung von [[Schwefelwasserstoff]] und anderen Schwefelverbindungen aus schwefelhaltigen [[Aminosäuren]] ([[Cystein]] und [[Methionin]]) in den Proteinen der Milch sowie eine Entstehung von [[Methylketone]]n und [[Lactone]]n aus [[Fettsäuren]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;books-gB2yBgAAQBAJ-433&amp;quot;&amp;gt;[[Hans-Dieter Belitz]], [[Werner Grosch (Chemiker)|Werner Grosch]]: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Lebensmittelchemie.&amp;#039;&amp;#039; Springer-Verlag, 2013, ISBN 3662083086. S. 433.&amp;lt;/ref&amp;gt; was zu einer leichten geschmacklichen Veränderung der Milch („Kochgeschmack“) und verbesserter Verdaulichkeit führen kann. Zudem erhöht sich die [[Viskosität]] der Milch leicht, was sie im Mund weniger wässrig erscheinen lässt. Anschließend wird die Milch [[Milch#Homogenisierung|homogenisiert]], um die [[Aufrahmen|Aufrahm]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;stabilität zu verbessern. Das Ziel der Homogenisierung liegt darin, den mittleren Durchmesser der Fetttröpfchen zu reduzieren und dadurch das [[Aufrahmen]] zu verlangsamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
H-Milch wird normalerweise in aluminiumbeschichtete [[Getränkekarton]]s abgefüllt (z.&amp;amp;nbsp;B. „[[Tetra Pak]]s“) und luftdicht verschlossen. Das verhindert, dass die Milch durch neue Mikroorganismen kontaminiert wird. Die Abfüllung in braune Glasflaschen wird ebenfalls praktiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorteile ==&lt;br /&gt;
* H-Milch kann ungeöffnet bei Raumtemperatur mehrere Monate gelagert werden.&lt;br /&gt;
* H-Milch ist leichter verdaulich.&lt;br /&gt;
* H-Milch ist günstiger.&lt;br /&gt;
* Krankheitserregende Mikroorganismen sind abgetötet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachteile ==&lt;br /&gt;
* Folge des Behandlungsverfahrens ist ein höherer Verlust an für den Menschen wichtigen Inhaltsstoffen, wie zum Beispiel [[Vitamin]]en, als beim normalen [[Pasteurisierung|Pasteurisieren]]. Dieser Verlust kann auch durch lichtdichte Verpackungen nicht ausgeglichen werden. Zudem entspricht die Milch anschließend geschmacklich nicht mehr der Frischmilch.&lt;br /&gt;
* Der Vitamingehalt nimmt bei längerer Lagerung (innerhalb der Mindesthaltbarkeit) weiter ab, unter Umständen um bis zu weitere 30 %. Entscheidend ist die Lagertemperatur sowie Qualität und Sorgfalt des Erhitzungsverfahrens (Schwierigkeit: [[Entgasung]] nach der [[Dampfinjektion]]).&amp;lt;ref&amp;gt;P. Eberhard, U. Bütikofer, R. Sieber:  {{Webarchiv |url=http://www.db-alp.admin.ch/en/publikationen/pub_detail.php?id=15383 |text=&amp;#039;&amp;#039;Vitamine in gelagerter hocherhitzter Milch&amp;#039;&amp;#039;. |wayback=20080306080601 |archive-today=}} Forschungsanstalt Agroscope Liebefeld-Posieux ALP (Schweizerische Bundesbehörden)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* H-Milch ist ähnlich wie Frischmilch in geöffnetem Zustand gekühlt nur einige Tage haltbar. Da die [[Milchsäurebakterien]] beim Erhitzen abgetötet werden, ist ein beginnender Verderb z.&amp;amp;nbsp;B. an einer [[Dicklegen|Dicklegung]] der Milch nicht unbedingt erkennbar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bzfe.de/forum/index.php/forum/showExpMessage/id/44562/ |titel=Haltbarkeit geöffnete Milch (ESL, H-, Frisch) |werk=Expertenforum: Sie fragen – aid antwortet |hrsg=Bundeszentrum für Ernährung  |datum=2013-11-04  |zugriff=2019-02-22 |zitat=H-Milch verdirbt ohne Säuerung, so dass man den Verderb nicht schmeckt. Eine geöffnete Packung Milch – egal welche Sorte – sollte immer gut verschlossen, gekühlt gelagert und innerhalb von 3–4 Tagen verbraucht werden.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Vitaminverluste bei verschiedenen Erhitzungsverfahren&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.landwirtschaft-bw.info/servlet/PB/menu/1072095_l1/index.html &amp;#039;&amp;#039;Warenkunde Milch&amp;#039;&amp;#039;.] LEL Schwäbisch Gmünd (Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum Baden-Württemberg)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Art der Erhitzung !! Vitamin B1 !! Vitamin B2 !! Vitamin B12 !! Folsäure !! Vitamin C&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Pasteurisierung ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| &amp;lt; 10 % ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| ≤ 8 % ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| &amp;lt; 10 % ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| &amp;lt; 10 % ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 5–15 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ultrahocherhitzung ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 5–15 % ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| &amp;lt; 10 % ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 10–20 % ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 5–20 % ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 10–20 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kochen ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 10–20 % ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| ≈ 10 % ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| ≈ 20 % ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| ≈ 15 % ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 5–15 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sterilisieren ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 20–50 % ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 20–50 % ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 20–100 % ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 30–50 % ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 30–100 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem neuen Verfahren soll die H-Milch nicht durch Erhitzen, sondern durch [[Druck (Physik)|Druck]] haltbar gemacht werden (zwischen 4.800 und 6.200&amp;amp;nbsp;[[Bar (Einheit)|bar]]). Diese Art der Haltbarmachung soll den Milchgeschmack weniger stark beeinträchtigen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wissenschaft.de/umwelt-natur/milch-unter-druck/ &amp;#039;&amp;#039;Milch unter Druck&amp;#039;&amp;#039;.] wissenschaft.de, 14. November 2006&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Beta-D-Lactose.svg|mini|Der natürliche Gehalt an [[Milchzucker]] (β-&amp;lt;small&amp;gt;D&amp;lt;/small&amp;gt;-Lactose) in Frischmilch, ist in H-Milch durch thermisch induzierte Karamelisierungs-Reaktionen erniedrigt.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nährstoffe, Geschmack und physikalische Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Der Geschmack von pasteurisierter Milch ähnelt stärker dem von frischer Kuhmilch als bei ultrahocherhitzter Milch. Dies liegt an einer teilweisen [[Karamellisierung]] des Milchzuckers ([[Lactose]]) während der Ultrahocherhitzung. Der Nährwert der Milch hängt vor allem von ihrem Fettgehalt ab. Vollfettmilch enthält erhebliche Mengen der Vitamine A, B und D sowie Calcium. Fettarme oder fettfreie Milch enthält zwar die gleichen Mengen Protein, Calcium, Magnesium, Phosphor, Kalium, Zink und Vitamin&amp;amp;nbsp;B wie Vollfettmilch, aber die Menge an Vitamin A und D ist halbiert bis nicht-existent.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.eufic.org/page/de/faqid/nahrstoffe-gehen-einher-verarbeitung-milch |wayback=20121024234446 |text=Nährstofferhalt im Prozess |archiv-bot=2022-11-11 06:17:37 InternetArchiveBot }} auf der Seite des [[European Food Information Council]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[ESL-Milch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4025168-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Milch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:UHT milk]]&lt;br /&gt;
[[fr:Lait UHT]]&lt;br /&gt;
[[sv:H-mjölk]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Simplus Menegati</name></author>
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