<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=H%C5%AFry</id>
	<title>Hůry - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=H%C5%AFry"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=H%C5%AFry&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-04T22:24:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=H%C5%AFry&amp;diff=2651024&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mondtaler: +Geographie / +Bevölkerungsentwicklung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=H%C5%AFry&amp;diff=2651024&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-07-22T10:40:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Geographie / +Bevölkerungsentwicklung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Hurr|Zum russlanddeutschen Maler siehe [[Viktor Hurr]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:Znak hury small.gif|111px|Wappen von Hůry]]&lt;br /&gt;
| Kraj               = Jihočeský kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          = &lt;br /&gt;
| Lageplan           = Hury CB CZ.png&lt;br /&gt;
| Lageplanbeschreibung=&lt;br /&gt;
| Okres              = České Budějovice&lt;br /&gt;
| Fläche             = 534&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/obec/535753/Hury&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe               = 467&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer     = 535753&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 373 71&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = C&lt;br /&gt;
| Straßen            = [[Rudolfov]] – [[Libníč]]&lt;br /&gt;
| Schienen           = &lt;br /&gt;
| Flughafen          = [[Flughafen České Budějovice]]&lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Ortsteile          = 1&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Jiří Borovka&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2018&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Na Sadech 155&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 373 71 Rudolfov&lt;br /&gt;
| Website            = www.hury.cz&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 49/00/22/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 14/32/34/E&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hůry&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Hurr&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Gemeinde in [[Tschechien]]. Sie liegt sechs Kilometer nordöstlich des Stadtzentrums von [[České Budějovice]] in Südböhmen und gehört zum [[Okres České Budějovice]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Levy obr.jpg|mini|links|Dorfplatz]]&lt;br /&gt;
Hůry befindet sich in der Quellmulde des Baches Hůrský potok in der Lischauer Schwelle. Nördlich des Dorfes fließt der Bach Stoka, der östlich von Hůry im Teich Hůrský rybník gestaut wird. Im Nordosten erhebt sich der Větrník (568&amp;amp;nbsp;m) und östlich die Baba (578&amp;amp;nbsp;m). Im Norden verläuft die vierspurig ausgebaute [[Silnice I/34]] (ein Teil der Europastraßen [[Europastraße 49|49]] und [[Europastraße 551|551]]) zwischen České Budějovice und [[Lišov]]. Im Nordwesten des Gemeindegebiets bildet diese mit der [[Dálnice 3]] ein [[Autobahnkreuz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind [[Libníč]] im Norden, Na Haldách, Levín und Lišov im Nordosten, Na Klaudě, Samoty, Slabce und [[Štěpánovice u Českých Budějovic|Štěpánovice]] im Osten, [[Hvozdec u Lišova|Hvozdec]], [[Zvíkov u Lišova|Zvíkov]] und [[Jivno]] im Südosten, [[Adamov u Českých Budějovic|Adamov]] und Vesce im Süden, [[Vráto]], Nové Vráto, Světlík und Husova kolonie im Südwesten, Nemanice im Westen sowie [[Úsilné]] und [[Borek u Českých Budějovic|Borek]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die älteste Nachricht über das Dorf stammt aus dem Jahre 1350. Erstmals schriftlich erwähnt wurde &amp;#039;&amp;#039;Německé Hory&amp;#039;&amp;#039; im Jahre 1378, als König [[Karl IV. (HRR)|Karl IV.]] einen Teil der [[Schloss Hluboká nad Vltavou|Frauenberger Herrschaft]] mit dem Städtchen Lišov sowie den umliegenden Dörfern an Johann [[Khuen von Belasy|Khun von Liechtenberg]] verpfändete. Das bäuerliche Dorf bestand zu dieser Zeit aus sechs landadeligen Gütern und einem [[Freigut (Rechtsgeschichte)|Freigut]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Hussitenkriege]] gehörte &amp;#039;&amp;#039;Oselno&amp;#039;&amp;#039; wieder zur Herrschaft Frauenberg, Pfandbesitzer waren die Herren von [[Lobkowitz (Adelsgeschlecht)|Lobkowitz]]. [[Georg von Podiebrad]] löste die verpfändete Herrschaft wieder aus. Nach dessen Tode wurde Frauenberg an verschiedene Besitzer, darunter ab 1490 an [[Wilhelm II. von Pernstein]], pfandweise überlassen. Im Jahre 1550 begann der Silberbergbau auf der Elias Fundgrube. 1562 verkaufte König [[Ferdinand I. (HRR)|Ferdinand I.]] die Herrschaften Frauenberg und [[Protivín]] erblich an [[Joachim von Neuhaus]]. Drei Jahre später erbte dessen Sohn [[Adam II. von Neuhaus|Adam]] den Besitz. Nachdem dieser die alten Privilegien seiner Untertanen zu beschneiden suchte, kam es 1581 in Hory zu einem Bauernaufstand. Kaiser [[Rudolf II. (HRR)|Rudolf II.]] bekräftigte daraufhin die alten Freiheiten. 1598 verkaufte [[Joachim Ulrich von Neuhaus]] die Herrschaft an seinen Gläubiger Bohuslav [[Malowetz (Adelsgeschlecht)|Malovec von Malovice]] auf [[Dříteň]]. Zu Zeiten Kaiser Rudolf II. erreichte das St. Elias-Werk seine wirtschaftliche Blüte und erbrachte jährlich 1.600 Zentner Reinsilber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1617 bestand das Dorf aus 28 Anwesen, darunter waren sechs Ganzhüfnern, sieben Dreiviertelhüfner, fünf Halbhüfner und vier Chalupner. Wegen der Beteiligung am Ständeaufstand 1618 wurden die Güter der Malovec von Malovice nach der [[Schlacht am Weißen Berg]] konfisziert und die Herrschaft 1623 an [[Baltasar von Marradas]] übereignet, der sie rekatholisieren ließ. Bartolomäus von Marradas verkaufte die Herrschaft am 1. Oktober 1661 an Johann Adolf I. [[Schwarzenberg (fränkisch-böhmisches Adelsgeschlecht)|von Schwarzenberg]]. 1678 begannen J. Bergl und Adolf Ranager westlich des Dorfes mit der Ausbeutung einer [[Steinkohle#Einteilung|Anthrazitlagerstätte]]. Ab 1685 unterstand das Dorf der Niederen Gerichtsbarkeit des Richters von Libnitsch. Die Grube St. Elias wurde 1725 stillgelegt. Bei der Einführung der Hausnummern im Jahre 1785 bestand der Ort aus 42 Häusern und hatte 352 Einwohner. Seit 1786 ist das Dorf nach [[Libníč|Libnitsch]] eingepfarrt. Im selben Jahre wurde an der Anthrazitgrube mit Wachstube eröffnet. Die erste Dorfschule wurde 1788 eingerichtet. Im Jahre 1840 bestand &amp;#039;&amp;#039;Hur&amp;#039;&amp;#039; / &amp;#039;&amp;#039;Hurr&amp;#039;&amp;#039; aus 41 Häusern mit 351 Einwohnern. Im Ort bestand ein Wirtshaus. Pfarrort war Libnitsch.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Gottfried Sommer]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Königreich Böhmen; statistisch-topographisch dargestellt. Neunter Band. Budweiser Kreis.&amp;#039;&amp;#039; J. G. Calve’sche Buchhandlung, Prag 1841, S. 45 ({{Google Buch|BuchID=ArkAAAAAcAAJ|Seite=45}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts blieb das Dorf immer der Herrschaft Frauenberg untertänig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aufhebung der [[Grundherrschaft|Patrimonialherrschaften]] wurde dem Markt [[Adamov u Českých Budějovic|Adamstädtel]] sowie den Dörfern &amp;#039;&amp;#039;Hur&amp;#039;&amp;#039; / &amp;#039;&amp;#039;Hurr&amp;#039;&amp;#039;, [[Jivno|Gieben]] und [[Úsilné|Woselno]] 1848 die Marktgemeinde Hurr gebildet, die ab 1850 zum [[Bezirk Budweis]] und dem [[Gerichtsbezirk Lischau]] gehörte. Im Jahre 1878 wurde in Hurr ein eigener Friedhof geweiht. 1890 bestand das Dorf aus 69 Häusern und hatte 438 Einwohner. Gieben und Woselno lösten sich 1891 von Hur los. 1899 bildete sich die Freiwillige Feuerwehr. Im selben Jahre konsolidierten die Gewerken der Umgebung zur &amp;#039;&amp;#039;Rudolfstädter Erzbergbaugewerkschaft&amp;#039;&amp;#039; mit Sitz in Budweis, die 1944 aufgelöst wurde. Die 1899 wiederaufgenommene Grube Schwarzenberg, ehemals St. Elias, wurde 1909 wegen Erschöpfung stillgelegt. 1910 lebten in der Marktgemeinde &amp;#039;&amp;#039;Hůry&amp;#039;&amp;#039; / &amp;#039;&amp;#039;Hurr&amp;#039;&amp;#039; 1206 Tschechen und 52 Deutsche, im gleichnamigen Ortsteil waren es 513 Tschechen und zehn Deutsche.&amp;lt;ref&amp;gt;http://rodopisna-revue-online.tode.cz/jihogen/hury.jpg&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge des jahrhundertelangen Bergbaus versiegten die meisten Brunnen. Der einzige Trinkwasserbrunnen ist der &amp;#039;&amp;#039;Štůle&amp;#039;&amp;#039;, der sein Wasser in vier Metern Tiefe über den Elias Erbstollen aus der Grube St. Elias bezieht. Vor der Errichtung des Wasserwerkes Adamov-Hůry, das seit 1911 Adamov und des östlichen Teils von Hůry versorgt, mussten die Bewohner von Adamov ihr Trinkwasser aus dem einen Kilometer entfernten Brunnen &amp;#039;&amp;#039;Štůle&amp;#039;&amp;#039; holen. Im Jahre 1920 lebten in den 74 Häusern von Hurr 464 Personen. 1922 lehnte die Gemeinde ein Angebot der &amp;#039;&amp;#039;Jihočeské elektrotechnické montážní dílny „Elma“, spol. SRO Hluboká nad Vltavou&amp;#039;&amp;#039; zur Errichtung einer Stromversorgung ab. Adamov löste sich im Mai 1922 von Hůry los, damit gingen auch die Rechte als [[Minderstadt]] wieder auf Adamov über. Nach der Einstellung des Bergbaus, zu dessen Wiederbelebung zwar verschiedene nie realisierte Pläne vorgelegt wurden, [[Mutung|mutete]] die Gemeinde 1927 die Elias Stollenwasser. Seit dieser Zeit dient der Stollen der Trinkwasserversorgung von Hůry und der Stadt České Budějovice. Im Jahre 1940 wurde Hůry an das Elektrizitätsnetz angeschlossen. Am 24. März 1943 wurden Jivno, Libníč und Jelmo eingemeindet, dies wurde nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wieder aufgehoben. Im Jahre 1958 war Hůry auf 102 Häuser angewachsen und hatte 338 Einwohner. Am 1. Januar 1976 erfolgte die Eingemeindung nach [[Rudolfov]]. Nach einem Referendum löste sich Hůry zum 24. November 1990 wieder von Rudolfov los und bildete eine eigene Gemeinde.&amp;lt;ref&amp;gt;http://rodopisna-revue-online.tode.cz/jihogen/h3.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindegliederung ==&lt;br /&gt;
Für die Gemeinde Hůry sind keine Ortsteile ausgewiesen. Zu Hůry gehören die Ortslagen Horní und K Lesu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Jahr !! 1869 !! 1880 !! 1890 !! 1900 !! 1910 !! 1921 !! 1930 !! 1950 !! 1961 !! 1970 !! 1980 !! 1991 !! 2001 !! 2011 !! 2021&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 401 || 418 || 450 || 476 || 523 || 489 || 528 || 332 || 334 || 312 || 368 || 388 || 418 || 559 || 610&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://csu.gov.cz/produkty/historicky-lexikon-obci-1869-az-2015 |titel=Historický lexikon obcí České republiky - 1869 - 2011 |hrsg=[[Český statistický úřad]] |datum=2015-12-21 |sprache=cs |abruf=2025-07-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Zensus 2021, [[Český statistický úřad]], abgerufen am 22. Juli 2025 (tschechisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hůry - kaple.jpg|mini|hochkant|Kapelle des hl. Florian]]&lt;br /&gt;
* Kapelle des hl. Florian, erbaut 1876&lt;br /&gt;
* Ehemalige Silbergrube St. Elias&lt;br /&gt;
* Steinernes Kreuz auf dem Dorfplatz, gestiftet 1905 von der Familie Poncarov&lt;br /&gt;
* Gehöfte im [[Bauernbarock]]stil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.hury.cz/1-cast/d-1013/p1=52 Geschichte von Hůry]&lt;br /&gt;
* [http://www.selskebaroko.cz/selskebaroko/hury/hury.htm Präsentation auf selskebaroko.cz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres České Budějovice}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hury}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1350]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mondtaler</name></author>
	</entry>
</feed>