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	<title>Hütscheroda - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T00:25:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=H%C3%BCtscheroda&amp;diff=1616556&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2025-12-16T14:35:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = &lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Hörselberg-Hainich&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung= &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/1/32/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10/27/53/E&lt;br /&gt;
| Nebenbox               = &lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-TH&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = 320&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 73&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2021-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.hoerselberg-hainich.de/seite/641888/daten-fakten.html |titel=Einwohnerzahlen der Gemeinde Hörselberg-Hainich |hrsg=Gemeinde Hörselberg-Hainich |datum=2022-06-01 |abruf=2015-12-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = &lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = [[Behringen (Hörselberg-Hainich)|Behringen]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 99820&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 036254&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = HH Grossenbehringen.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = WAK Wildkatzendorf.JPG&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Ortsmitte mit Wildkatzenscheune&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Hesswinkel Kunst.jpg|mini|270px|Skulpturenwanderweg und Kunstprojekt (2003)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hütscheroda&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist [[Ortsteil]] von [[Hörselberg-Hainich]] im [[Wartburgkreis]] direkt am [[Nationalpark Hainich]] in [[Thüringen]]. Hütscheroda hat zusammen mit dem Ortsteil [[Behringen (Hörselberg-Hainich)|Behringen]] eine [[Ortsteilverfassung]] mit [[Ortsteilrat]] und [[Ortsteilbürgermeister]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://daten.verwaltungsportal.de/dateien/legalframework/4/9/7/2/8/2022-05-03_Hauptsatzung.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;4|werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Hörselberg-Hainich |abruf=2025-12 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;3,12?&amp;amp;nbsp;MB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Der Ortsteil Hütscheroda befindet sich etwa drei Kilometer westlich vom Hauptort [[Behringen (Hörselberg-Hainich)|Behringen]] und ist über die [[Bundesstraße 84]] und Kreisstraße&amp;amp;nbsp;1&amp;amp;nbsp;A, Abzweig Hütscheroda zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Weibezahl Hütscheroda 1860.jpg|mini|links|270px|Rittergut Hütscheroda (um 1860)]]&lt;br /&gt;
Erstmals erwähnt wurde Hütscheroda als &amp;#039;&amp;#039;Udisrod&amp;#039;&amp;#039; 1239. Der Ort zählt mit [[Bolleroda]], [[Berteroda]], [[Bischofroda]], [[Hötzelsroda]] und anderen zu einer Gruppe von Rodungssiedlungen, die im Zuge des Landesausbaues am Süd- und Westrand des [[Hainich]] angelegt wurden.&lt;br /&gt;
Ab 1325 ist etwa zwei Kilometer nördlich von Hütscheroda der Ort &amp;#039;&amp;#039;Heßwinkel&amp;#039;&amp;#039; als Siedlungsplatz belegbar. Weitere Kleinsiedlungen lagen westlich und nördlich in der Flur. Ein historischer Grenzstein (&amp;#039;&amp;#039;Wangenheimer Grenzstein&amp;#039;&amp;#039;) mit Sächsischem Wappen markiert am Weg nach Heßwinkel den östlichsten Grenzpunkt des landgräflichen [[Amt Creuzburg (Sachsen-Eisenach)|Amtes Creuzburg]]. Im 17. Jahrhundert verlief hier die Grenze zwischen dem [[Herzogtum Sachsen-Eisenach]] und dem [[Herzogtum Sachsen-Gotha]], zu dem auch Hütscheroda gehörte.&lt;br /&gt;
Schon 1412 gelangte Hütscheroda in engere Bindung zum Nachbarort [[Behringen (Hörselberg-Hainich)|Behringen]], dort befand sich sowohl die Pfarrkirche als auch der Gerichtsort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rittergut Hütscheroda ===&lt;br /&gt;
Um 1527 wurden die [[Wangenheim (Adelsgeschlecht)|Herren von Wangenheim]] Besitzer des Hofgutes Hütscheroda. Sie waren die bedeutendsten Grundbesitzer in diesem Teil des Herzogtums. 1680 wurde ein [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhaus]], das dem Dorf sein Gesicht gibt, auf dem Gewölbe einer [[Schäferei]] aus dem 13. Jahrhundert errichtet. Zu dem Gehöft gehörten 2200&amp;amp;nbsp;Morgen Wiesen und Ländereien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Truppenübungsplatz ===&lt;br /&gt;
Bereits vor dem Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] verkaufte der in Eisenach und im Nachbarort [[Berka vor dem Hainich]] ansässige Rittergutsbesitzer und Eisenacher [[Mäzen]]  Eichel-Streiber ein etwa 300 Hektar großes Flurstück an der Grenze zu Hütscheroda für den Aufbau eines Truppenübungsplatzes am Künkel. Das Militärgelände diente zunächst als Erprobungs- und Schießplatz für in Eisenach gefertigte [[Artilleriegeschütz]]e. Nach dem Krieg wurde der Schießplatz Kindel von der [[Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland]] als Panzerschießplatz weiter ausgebaut und genutzt. Bereits 1946 wurde der letzte Gutsherr, Major a. D. &amp;#039;&amp;#039;Werner Freiherr von Wangenheim&amp;#039;&amp;#039; (ehemaliger Afrikakämpfer unter [[Paul von Lettow-Vorbeck]] und 1920 bei den Kämpfen um Erfurt und Gotha Führer des Freiwilligen-Regiments „von Wangenheim“, auch bekannt als &amp;#039;&amp;#039;O.E.&amp;#039;&amp;#039; bzw. Ordnungshülfe Erfurt), von seinem Besitz vertrieben, er verstarb später in [[Gotha]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neubauernsiedlung Hütscheroda ===&lt;br /&gt;
Während der Zeit des [[Sozialismus]] wurde das Gutsgebäude durch die damalige [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|LPG]] genutzt und beherbergte eine Poststelle, eine Konsumverkaufsstelle und zeitweise eine Gaststätte. Am Südrand des Gutes entstanden weitere Siedlungshäuser für die Familien der Neubauern, welche nach der [[Bodenreform]] hier ansässig wurden. Infolge der Nähe zum Schießplatz Kindel waren die Lebensbedingungen hart, bis dicht an die Wohnhäuser reichte das militärische Sperrgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach der Wiedervereinigung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hesswinkel Dkm.jpg|mini|Denkmal für das Dorf Heßwinkel (2003)]]&lt;br /&gt;
1991 wurde das Hauptgebäude des ehemaligen Rittergutes und der LPG von einer Firma übernommen und zum Hotel und Tagungsort umgebaut. Der neue Eigentümer war Mitinitiator des Kunstprojektes Hütscheroda, seit 1997 wird der Skulpturenwanderweg von Hütscheroda nach Behringen durch neu geschaffene Objekte erweitert. Seit 2008 ist Hütscheroda Ausgangspunkt für Nationalparkwanderungen über den neuen Wanderparkplatz &amp;#039;&amp;#039;Wildkatzenpfad&amp;#039;&amp;#039; und trägt die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Wildkatzendorf&amp;#039;&amp;#039;. Errichtet wurde 2012 das [[Wildkatzendorf Hütscheroda]], ein [[Europäische Wildkatze|Wildkatzen]]-Schaugehege mit Informationszentrum „Wildkatzenscheune“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Behringen schloss sich mit seinem Ortsteil Hütscheroda am 1. Dezember 2007 mit der Gemeinde [[Hörselberg]] zur neuen Gemeinde Hörselberg-Hainich zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2007.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heßwinkel ===&lt;br /&gt;
Für die elf Familien, die ab 1945 am Vorwerk &amp;#039;&amp;#039;Heßwinkel&amp;#039;&amp;#039; {{Coordinate|text=ICON0|NS=51/2/12.017625/N|EW=10/27/41.304474/E|type=landmark|region=DE-TH|name=Wüstung Heßwinkel}} eine Neubausiedlung errichteten, wurde die neue Heimat rasch zum Alptraum. Die abgeschiedene Lage, fehlende Arbeitsmöglichkeiten und die schlechte Versorgung der Familien führten 1976 zur Aufgabe dieser Kleinsiedlung, die zeitweise 50 Bewohner hatte. Heute befinden sich am Platz der Wüstung eine Hinweistafel und Teile des Behringer Skulpturenwanderweges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Margot Baum |Hrsg=Eisenacher Presse |Titel=Heßwinkel |Sammelwerk=Heimatblätter 1994 |Band=4 |Verlag=J.A.Koch Druckerei und Verlag |Ort=Marburg |Datum=1992 |ISBN=3-924269-68-8 |Seiten=50-52}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Margot Baum |Hrsg=Eisenacher Presse |Titel=Rittergut Hütscheroda - Erinnerungen |Sammelwerk=Heimatblätter 1994 |Band=4 |Verlag=J.A.Koch Druckerei und Verlag |Ort=Marburg |Datum=1992 |ISBN=3-924269-68-8 |Seiten=58}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Harald Rockstuhl]] |Titel=Heßwinkel und Hütscheroda - Ein Geschichtsbuch seit 1171 |Verlag=Verlag Rockstuhl |Ort=Bad Langensalza |Datum=2021 |ISBN=978-3-95966-570-4 |Seiten=264}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.hoerselberg-hainich.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=category&amp;amp;layout=blog&amp;amp;id=19&amp;amp;Itemid=600027 Kurzporträt von Hütscheroda auf der Homepage der Gemeinde Hörselberg-Hainich]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Hörselberg-Hainich}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4731831-4}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hutscheroda}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hainich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Hörselberg-Hainich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Wartburgkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1239]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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