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	<title>Hülshof - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T06:33:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=H%C3%BClshof&amp;diff=1692196&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;H2OMy: /* Kuhhirte mit „Ringelstecken“, ein Hütegerät */</title>
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		<updated>2026-03-28T10:07:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Kuhhirte mit „Ringelstecken“, ein Hütegerät&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Hülshof&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = &lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Bad Endbach&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Huelshof.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/46/43/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 08/29/06/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 495&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 2.41&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 21&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2011-05&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1974-07-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 35080&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02776&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Abendliches Hülshof.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Hülshof in der Abendsonne&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hülshof&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Hinterländer Platt|mundartlich]] &amp;#039;&amp;#039;Helsdhoob&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Weiler]] im Südwesten des [[Hessisches Hinterland|Hessischen Hinterlandes]] und als solcher der nach Einwohnerzahl kleinste [[Ortsteil]] der Gemeinde [[Bad Endbach]] und zugleich der kleinste Ort im [[Mittelhessen|mittelhessischen]] [[Landkreis Marburg-Biedenkopf]]; mit (495&amp;amp;nbsp;m ü. NHN) ist er zugleich auch dessen höchstgelegene Ortschaft. Hülshof wird als &amp;#039;&amp;#039;Hulsbach&amp;#039;&amp;#039; erstmals 1284 in einer Urkunde genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemarkung umfasst insgesamt 241&amp;amp;nbsp;ha, davon ca. 40&amp;amp;nbsp;ha Ackerland, 60&amp;amp;nbsp;ha Wald und der Rest Wiesen/Weiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Ortseinwohner leben in vier Höfen und gehören zu vier Familien. Die Einwohnerzahl ist seit ca. 180 Jahren nahezu konstant, 1834 waren es 26; 1925, 27; 1967, 24 und heute 16.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Doreen Eberl |url=https://www.mittelhessen.de/lokales/kreis-marburg-biedenkopf/bad-endbach/kleinstes-dorf-marburg-biedenkopf-einwohner-hoefe-familien-5054470 |titel=16 Einwohner: Das ist das kleinste Dorf in Marburg-Biedenkopf |werk=[[mittelhessen.de]] |hrsg=[[Oberhessische Presse]] |datum=2025-10-16 |sprache=de |abruf=2025-10-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografische Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hartenrod - Hülsbach (001).JPG|mini|hochkant|links|Der &amp;#039;&amp;#039;Hülsbach&amp;#039;&amp;#039; südlich von Hülshof zwischen Schlierbach und Wommelshausen]][[Datei:Herbstwald bei Hülshof Gem. Bad Endbach.jpg|mini |Herbstwald bei Hülshof]]&lt;br /&gt;
Die Gehöftgruppe Hülshof liegt ca. 3&amp;amp;nbsp;km (Luftlinie) nördlich von Bad Endbach im [[Gladenbacher Bergland]] am Südrand der [[Bottenhorner Hochflächen]], östlich am Oberlauf des &amp;#039;&amp;#039;Hülsbaches&amp;#039;&amp;#039;, in einer wechselhaften Mittelgebirgslandschaft zwischen den Städten [[Marburg]] im Osten und [[Dillenburg]] im Westen, nördlich von [[Wetzlar]] im [[Hessisches Hinterland|Hessischen Hinterland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geologisch liegt Hülshof in der Südwestflanke der [[Dillmulde]] des [[Rheinisches Schiefergebirge|Rheinischen Schiefergebirges]], im Gebiet der &amp;#039;&amp;#039;Eiternhöll-Schuppe&amp;#039;&amp;#039; ([[Oberdevon]], [[Unterkarbon]] in [[Kulm-Fazies]]), die durch einen Streifen [[Diabas]] und [[Kulm]] -[[Tonschiefer]] (Wommelshausen und Dernbach) von der &amp;#039;&amp;#039;Endbacher-Schuppe&amp;#039;&amp;#039; getrennt sind.(siehe [[Bad Endbach #Geologie]]). Südwestlich von Hülshof liegt der 503&amp;amp;nbsp;m hohe &amp;#039;&amp;#039;Hülsberg&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelalter führte ca. 400&amp;amp;nbsp;m nördlich eine ehemals sehr bedeutende Ost-West-Fernhandelsstraße (Messestraße) vorbei, auch [[Brabanter Straße]] genannt, die von [[Leipzig]] durch [[Erfurt]], [[Marburg]], [[Siegen]], [[Köln]] und [[Aachen]] bis nach [[Antwerpen]] führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt am Ort vorbei verläuft heute die [[Landesstraße]] 3049.&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichtliches Großsteingrab ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Steingrab Hülshof P1000170.JPG|mini |Zerstörtes Großsteingrab, Seiten- und Deckensteine]]&lt;br /&gt;
Nördlich des Ortes am Rand eines kleinen Wäldchens, c.&amp;amp;nbsp;a. 40&amp;amp;nbsp;m östlich der L 3049, an einem Feldweg liegen Seitensteine und Deckensteine eines zerstörten [[Großsteingrab]]es/[[Megalithgrab]]es, das archäologisch bisher noch nicht untersucht wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Grabanlage soll aufleben, Geschichtsfreunde entdecken bei Bottenhorn Steinkistengrab&amp;#039;&amp;#039;, „Hinterländer Anzeiger“ vom 14. August 2010, Seite &amp;#039;&amp;#039;Hinterland&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Horst W. Müller: &amp;#039;&amp;#039;„Wilhelmsteine und Ellerchen“. Sagenumwobene Steine und Felsen im südwestlichen Hinterland.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hinterländer Geschichtsblätter.&amp;#039;&amp;#039; Biedenkopf, 93. Jahrgang, Nr. 3. September 2014. Seiten 52 und 53&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erstehung, aus Hulsbach wurde Hülshof ===&lt;br /&gt;
Die Gehöftgruppe entstand während der Siedlungsperiode der „-bach-Orte“, im Zuge der fränkischen Staatskolonisation im 8. Jahrhundert. Der ursprüngliche Name &amp;#039;&amp;#039;Hulsbach&amp;#039;&amp;#039; &amp;gt; Hölzbach, Dorf oder Hof im Gehölz (Wald), deutet darauf hin. Vermutlich bestand die Siedlung ursprünglich aus mehreren Anwesen, da erst ab mindestens drei Anwesen alte Siedlungen mit einem Ortsnamen belegt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Siedlung verkleinerte sich bis auf einen dominanten Hof, der einem einflussreichen Grundherren gehörte, der dem [[Domstift Worms]] des [[Bistum Worms|Bistums Worms]] und dessen Verwalter nahe stand. Dem Bistum Worms hatten die [[Konradiner]] und Kaiser in diesem Raum umfangreichen Besitz und Vogteirechte geschenkt.&amp;lt;ref&amp;gt;Alfred Schmeck,&amp;#039;&amp;#039;Wo lag Helidorf (Hülshof?)&amp;#039;&amp;#039;, Zeitschrift des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde, Band 99, Kassel 1994, [https://www.vhghessen.de/inhalt/zhg/ZHG_99/Schmeck_Helidorf.pdf online] PDF 3,8 MB&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Lennarz: &amp;#039;&amp;#039;Die Territorialgeschichte des hessischen Hinterlandes.&amp;#039;&amp;#039; Elwert, Marburg 1973, ISBN 3-7708-0491-0&amp;lt;/ref&amp;gt; Er bzw. seine Erben/Verwandten vermachten den Hof und große Teile der zugehörigen Ländereien dem neuen [[Kloster Altenberg|Prämonstratenserinnenkloster Altenberg]] (gegründet 1167) bei [[Wetzlar]], insbesondere nachdem [[Gertrud von Altenberg|Gertrud]] (1227–1297) [[Abt|Äbtissin]] des Klosters (1248–1297) geworden war. Sie war eine Tochter der [[Elisabeth von Thüringen|Hl. Elisabeth]] und Schwester der Herzogin [[Sophie von Brabant]], der Mutter des Landgrafen [[Heinrich I. (Hessen)|Heinrich I.]] von [[Landgrafschaft Hessen|Hessen]]. In der Folgezeit verschenkten nach und nach auch die restlichen Grundbesitzer ihre dortigen Ländereien an das Kloster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wurde aus &amp;#039;&amp;#039;Hulsbach&amp;#039;&amp;#039; der Klosterhof &amp;#039;&amp;#039;Hülshof&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Hülshof“, Der Wirtschaftshof des Klosters Altenberg, Schenkungen und Erwerbe ===&lt;br /&gt;
Hülshof war danach ein Wirtschaftshof des Klosters Altenberg mit zugehörigen Zinsorten.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Döpner: &amp;#039;&amp;#039;Das Prämonstratenserinnenkloster Altenberg im Hoch- und Spätmittelalter, Sozial- und frömmigkeitsgeschichtliche Untersuchungen.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation Uni Köln 1995. (Untersuchungen und Materialien zur Verfassungs- und Landesgeschichte, Band 16). Hrsg. Hessisches Landesamt für geschichtliche Landeskunde, N. G. Elwert Verlag, Marburg 1999, ISBN 3-7708-1128-3, S. 445, 446, 447.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Kloster hatte bereits 1192 von Kaiser [[Friedrich I. (HRR)|Friedrich Barbarossa]] die [[Reichsunmittelbarkeit]] erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. November 1284 schenkte der &amp;#039;&amp;#039;Ritter Kraft von Hatzfeld&amp;#039;&amp;#039; dem Kloster die Güter zu Hulsbach, die &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Sarrah&amp;#039;&amp;#039; und dessen Bruder zu Lehen besaßen. Am 22. Februar 1299 entsagte der &amp;#039;&amp;#039;Ritter Trudwin von Dernbach&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;„…allen seinen Ansprüchen auf die Güter in Hulsbach gegen das Kloster Altenberg“&amp;#039;&amp;#039;. 1302 erwarb das Kloster von &amp;#039;&amp;#039;Konrad genannt Mönch&amp;#039;&amp;#039; dessen Rechte in der Hülsbacher Mark. 1304 verkauften &amp;#039;&amp;#039;Hermann und Heinrich von Werdorf&amp;#039;&amp;#039; und deren Schwester, &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Holzhausen&amp;#039;&amp;#039; und dessen Sohn, &amp;#039;&amp;#039;Konrad Weinknecht&amp;#039;&amp;#039; und dessen Söhne, &amp;#039;&amp;#039;Rudolf von Weidbach&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Heinrich von Roßbach&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Heinrich genannt Botinhornere&amp;#039;&amp;#039; dem Kloster Altenburg Länder in Holz, Wiesen und Äcker zu Hulisbach. Am 25. Juli 1340 verzichteten &amp;#039;&amp;#039;Johann und Kuno von Dernbach&amp;#039;&amp;#039; zugunsten des Klosters auf die „Struth“ (zwischen Bottenhorn und Hülshof) und auf Wiesen und Äcker, die dazugehörten. Beurkundet wurde dies vom Gericht [[Amt Blankenstein]]; einer der Schöffen war &amp;#039;&amp;#039;Siegfried&amp;#039;&amp;#039; von [[Wommelshausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1354 verkaufte &amp;#039;&amp;#039;Ruprecht von Rachelshausen&amp;#039;&amp;#039; dem Kloster sein Gut zu Hülshof. Im gleichen Jahr vermachte die Kirche zu [[Römershausen (Gladenbach)]] dem Kloster ihr dortiges Gut gegen einen jährlichen [[Zins]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortslexikon des Landes Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Heft 4: [[Ulrich Reuling]] (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Biedenkopf, ehemaliger Landkreis.&amp;#039;&amp;#039; N. G. Elwert Verlag, Marburg 1986, ISBN 3-7708-0837-1.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Johann und Kuno von&amp;#039;&amp;#039; [[Burg Neu-Dernbach|Dernbach]], &amp;#039;&amp;#039;Ritter&amp;#039;&amp;#039;, Gebrüder, sowie &amp;#039;&amp;#039;Johann, Ritter und Volpracht, Wäppner, von Dernbach&amp;#039;&amp;#039;, Gebrüder, gelobten am 7. Mai 1354: „Den Schaden, den sie dem Kloster Altenberg in seinem Hof zu Hulsbach und in des Hofes Zerstörung getan haben, zu ersetzen und weder das Kloster noch seinen Hof ferner anzugreifen“. 1397 verkaufte &amp;#039;&amp;#039;Ludwig&amp;#039;&amp;#039; von Hartenrod dem Kloster sein dortiges Gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1463 Deutscher Ritterorden in Marburg kauft Hülshof&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1463 verkaufte das Kloster den Hülshof an den [[Deutscher Ritterorden|Deutschen Ritterorden]] in Marburg. Er wurde danach von Verwaltern geführt, u.&amp;amp;nbsp;a. von den &amp;#039;&amp;#039;von Todenwarth.&amp;#039;&amp;#039;  Der [[Zehnte]] gehörte bis 1420 den Herren &amp;#039;&amp;#039;von Falkenstein&amp;#039;&amp;#039;, später war er virnenburgisches Lehen derer &amp;#039;&amp;#039;von Bicken&amp;#039;&amp;#039;; Aftervasallen waren zunächst die &amp;#039;&amp;#039;Rode (Rode von Dernbach,&amp;#039;&amp;#039; nur Rode genannt), seit 1517 die &amp;#039;&amp;#039;von und zu Dernbach&amp;#039;&amp;#039; und ab 1518 ein landgräfliches Lehen des &amp;#039;&amp;#039;Philipp Rode&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1542 Landgrafschaft Hessen übernimmt Hülshof&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1536 hatten die &amp;#039;&amp;#039;von Milchling&amp;#039;&amp;#039; den Hülshof im Besitz, die ihn aber kraft Näherungsrechts 1542 an den Landgrafen abtreten mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1543 bis 1577 war der Hülshof landgräfliches [[Lehen]] des Blankensteiner Amtmannes &amp;#039;&amp;#039;Daniel Lynker&amp;#039;&amp;#039;. Hülshof wird bis dahin als bei [[Wommelshausen]] gelegener &amp;#039;&amp;#039;Hof&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1629 wird Hülshof als &amp;#039;&amp;#039;Dorf&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, aus zwei Haushaltungen bestehend und zum [[Amt Blankenstein]] gehörig. 1630 war er landgräfliches Erblehen des &amp;#039;&amp;#039;Andreas Matthias&amp;#039;&amp;#039; und des &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Riemenschneider&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1713 Gemeinde Hülshof ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landgraf [[Ernst Ludwig (Hessen-Darmstadt, Landgraf)|Ernst Ludwig]] von [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt|Hessen-Darmstadt]] übertrug 1713 in einem [[Erbleihe]]brief den halben Hülshof an &amp;#039;&amp;#039;Johann Georg Müller&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Johann Jakob Martin&amp;#039;&amp;#039; und 1718 die andere Hälfte an &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Zimmermann&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Felten Cuntz.&amp;#039;&amp;#039; Gemäß Erbleihebrief durften die Güter nie weiter geteilt werden. Die Gemeinde besteht noch heute aus vier Bauernhöfen, davon ist einer noch im Besitz der direkten Nachkommen von Heinrich &amp;#039;&amp;#039;Zimmermann&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Entstehung des &amp;#039;&amp;#039;Landratsbezirkes Gladennach&amp;#039;&amp;#039; wurde die Gemeinde Hülshof 1821 der Gemeinde [[Bottenhorn]] zugeordnet. Die &amp;#039;&amp;#039;Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen&amp;#039;&amp;#039; berichtet 1830:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Hülshof ([[Landratsbezirk Gladenbach]]) Hof; gehört zu Bottenhorn und besteht aus 4 Häusern mit 27 evangelischen Einwohnern.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot;&amp;gt;{{BibOCLC|312528126|Seite=129}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1848 löste man die Verbindung mit Bottenhorn auf und Hülshof wurde wieder &amp;#039;&amp;#039;selbstständige Gemeinde.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1963 bekam der Ort eine feste Wasserleitung. Zuvor wurde das Wasser aus Brunnen und den nahen Quellen geschöpft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Patrick Stein |url=https://www.op-marburg.de/lokales/marburg-biedenkopf/bad-endbach/huelshof-ist-mit-vier-hoefen-der-kleinste-ort-der-gemeinde-bad-endbach-PC7WC2HHFFD73EEZXIG27NMAJI.html |titel=Hülshof ist mit vier Höfen der kleinste Ort der Gemeinde Bad Endbach |werk=[[Oberhessische Presse]] |datum=2025-10-16 |sprache=de |abruf=2025-10-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Hülshof hatte als erster Ort im Hinterland, seit dem Jahr 1996, Windräder zur Stromproduktion. 2021 kam das schnelle Internet mit der Verlegung eines Glasfaserkabels.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schule und Pfarrbezirk ====&lt;br /&gt;
Die Kinder der Hülshofer gingen bis 1926 in [[Wommelshausen]] zur Schule, danach nach [[Bottenhorn]].&amp;lt;ref&amp;gt;Schulchronik der Schule zu Wommelshausen 1870–1969.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hülshof wurde ab 1926 vom Bottenhorner Pfarrer betreut und 1933 endgültig von [[Hartenrod]] nach Bottenhorn umgepfarrt, zusammen mit [[Dernbach (Bad Endbach)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Namen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Tracht Hinterland 2003.jpg|mini|hochkant|Der Hülshofer Kuhhirte Johann Georg Pfeifer aus [[Wommelshausen]] mit „Ringelstecken“, hinter ihm eine [[Simmentaler Fleckvieh|Simmentaler&amp;lt;!-- Comment --&amp;gt;]] Kuh, Aquarell von [[Ferdinand Justi]], 1881]]&lt;br /&gt;
* Hulsbah (1284)&lt;br /&gt;
* Halespecher marca (1304)&lt;br /&gt;
* Hulisbach (1304)&lt;br /&gt;
* Hultzpach (1344)&lt;br /&gt;
* Hulzbach hoib (1354)&lt;br /&gt;
* Holzpach (1397)&lt;br /&gt;
* Hölzpach (1398)&lt;br /&gt;
* Hulshof Dorf (1605)&lt;br /&gt;
* Hulß Hoff (1630)&lt;br /&gt;
* Hilzhof (1764)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kuhhirte mit „Ringelstecken“, ein Hütegerät ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Ringelstecken&amp;#039;&amp;#039;, den der Kuhhirte auf dem Bild an seiner Seite hält, war ein ehemals über ganz Europa verbreitetes Hütegerät (Hilfsgerät) der Rinderhirten.&amp;lt;ref&amp;gt;Deutsches Hirtenmuseum, Hersbruck/Mittelfranken, Abtlg. Hirtenwesen, Ausführliche Mitteilung vom 6. Juni 1986 &amp;lt;/ref&amp;gt; Rinderhirten hatten meist keine Hütehunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Bild ist die einzige Darstellung eines Ringelsteckens aus Hessen und damit ein Beleg dafür, dass der Ringeldstecken auch in Hessen bekannt war und eingesetzt wurde. Er bestand aus einem etwa 80 bis 90 cm langen kolbenartigen Ast (meist Pappel) mi einem langen Nebenast, an dem entweder mehrere Eisenringe locker hingen oder mehrere Ringe an einem größeren Ring, wie auf dem Bild zu sehen. Der Nebenast war am Hauptast festgebunden. Durch Aufstampfen erzeugte das Gerät ein lautes Rasseln, mit dem der Hirte Aufmerksamkeit erzeugte und die Herde führte. Die Hirten waren auch darin geübt den Rigelstecken gezielt auf ein sich nicht korrekt verhaltendes oder abweichendes Herdenmitglied zu werfen (Der Stecken traf dabei stets, auch wegen der Ringe, mit der Breitseite das Rindviieh); der heftige Schlag bewirkte sofort eine Änderung des Verhaltens. Einst diente der Ringelstecken auch zur Abwehr von Wölfen; die Hirten warfen die Stöcke gezielt auf Angreifer, die sich nach Treffern zurückzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hessische Gebietsreform (1970–1977) ===&lt;br /&gt;
Zum 1. Juli 1974 wurden im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] kraft [[Landesgesetz]] die bis dahin [[Selbständige Gemeinde|selbständigen Gemeinden]] Bad Endbach, Bottenhorn, Dernbach, Hartenrod und Hülshof zur erweiterten [[Großgemeinde]] mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Bad Endbach&amp;#039;&amp;#039; [[Gemeindefusion|zusammengeschlossen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=GVBL |hrsg=Der Hessische Minister des Innern |titel=Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Biedenkopf und Marburg und der Stadt Marburg (Lahn) (GVBl. II 330-27) |nr=9 |jahr=1974 |datum=1974-03-12 |seite=6 |seiten=154 |fundstelle=§&amp;amp;nbsp;18 |kbytes=2910}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seite=351}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für alle ehemals eigenständigen Gemeinden von Bad Endbach wurden [[Ortsbezirk]]e gebildet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://bad-endbach.ris-portal.de/satzungen |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;5|werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Bad Endbach |format=PDF;&amp;amp;nbsp;27&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2020-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor hatte der Kreistag einen freiwilligen Zusammenschluss von [[Bottenhorn]], Hülshof und [[Dernbach (Bad Endbach)|Dernbach]] abgelehnt und Hülshof hatte sich bereits gegen die Bildung einer Großgemeinde &amp;#039;&amp;#039;Gansbachtal&amp;#039;&amp;#039; mit der neuen Gemeinde [[Angelburg]] und Bottenhorn ausgesprochen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=VRM Mittelhessen GmbH &amp;amp; Co KG |url=https://www.mittelhessen.de/lokales/marburg-biedenkopf/angelburg/vor-50-jahren-die-geburt-von-angelburg_25453875 |titel=Vor 50 Jahren: Die Geburt von &amp;quot;Angelburg&amp;quot; |datum=2022-03-31 |sprache=de |abruf=2022-03-31 |archiv-datum=2022-03-31 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20220331133744/https://www.mittelhessen.de/lokales/marburg-biedenkopf/angelburg/vor-50-jahren-die-geburt-von-angelburg_25453875 |offline=ja |archiv-bot=2025-07-13 01:15:07 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bis zur [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung]] waren die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] und frühen Gerichte sowohl [[Gericht]] als auch [[Öffentliche Verwaltung|Verwaltungsorgan]].&amp;lt;/ref&amp;gt; denen Hülshof angehört(e):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibOCLC|162730471|Seite=RA1-PA12|Seiten=12 ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ab Ende des 13. Jh.: [[Heiliges Römisches Reich]], Wirtschaftshof des reichsunmittelbaren [[Kloster Altenberg|Prämonstratenserinnenkloster Altenberg]]&lt;br /&gt;
* ab 1463: [[Heiliges Römisches Reich]], [[Deutscher Ritterorden]], Kommende Marburg&lt;br /&gt;
* ab 1542: Heiliges Römisches Reich, [[Landgrafschaft Hessen]], [[Amt Blankenstein]]&lt;br /&gt;
* ab 1567: Heiliges Römisches Reich, [[Hessen-Marburg|Landgrafschaft Hessen-Marburg]], Amt Blankenstein&amp;lt;ref name=&amp;quot;Amt&amp;quot;&amp;gt; Die Zugehörigkeit des Amtes Blankenstein anhand von Karten aus dem &amp;#039;&amp;#039;Geschichtlicher Atlas von Hessen&amp;#039;&amp;#039;: {{LAGIS|ref=LNK|ID=de/subjects/gsrec/viewmethod/zoomify/current/3/sn/ga?q=Hessen-Darmstadt|titel=Hessen-Marburg 1567–1604}}, {{LAGIS|ref=LNK|ID=de/subjects/idrec/viewmethod/zoomify/sn/ga/id/25?q=|titel=Hessen-Kassel und Hessen-Darmstadt 1604–1638}} und {{LAGIS|ref=LNK|ID=de/subjects/gsrec/viewmethod/zoomify/current/1/sn/ga?q=Hessen-Darmstadt|titel=Hessen-Darmstadt 1567–1866}} &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1604–1648: strittig zwischen [[Landgrafschaft Hessen-Kassel|Hessen-Kassel]] und Hessen-Darmstadt ([[Hessenkrieg]])&lt;br /&gt;
* ab 1604: Heiliges Römisches Reich, Landgrafschaft Hessen-Kassel, Amt Blankenstein&lt;br /&gt;
* ab 1627: Heiliges Römisches Reich, [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt]], &amp;lt;abbr title=&amp;quot;Regierung zu Gießen&amp;quot;&amp;gt;Oberfürstentum Hessen&amp;lt;/abbr&amp;gt;, [[Amt Blankenstein]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;AB&amp;quot;&amp;gt;{{BibOCLC|162730471|Seite=RA1-PA27|Seiten=27 ff|Fundstelle=§&amp;amp;nbsp;40 Punkt 6c&amp;amp;#41;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1806: [[Großherzogtum Hessen]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge der [[Rheinbundakte]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Oberhessen (Provinz Hessen-Darmstadt)|Fürstentum Oberhessen]], Amt Blankenstein&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD-1806&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1815: Großherzogtum Hessen, Amt Blankenstein&amp;lt;ref name=&amp;quot;NLVK&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1821: Großherzogtum Hessen, [[Oberhessen (Provinz Hessen-Darmstadt)|Provinz Oberhessen]], [[Landratsbezirk Gladenbach]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Trennung von Justiz ([[Landgericht Gladenbach]]) und Verwaltung&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1832: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, [[Kreis Biedenkopf]]&lt;br /&gt;
* ab 1848: Großherzogtum Hessen, [[Regierungsbezirk Biedenkopf]]&lt;br /&gt;
* ab 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Biedenkopf&lt;br /&gt;
* ab 1867: [[Königreich Preußen]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Deutscher Krieg|Deutschen Krieges]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Provinz Hessen-Nassau]], [[Regierungsbezirk Wiesbaden]], Kreis Biedenkopf (übergangsweise Hinterlandkreis)&amp;lt;ref name=&amp;quot;AB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]], Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Biedenkopf&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich ([[Weimarer Republik]]), [[Freistaat Preußen]], Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Biedenkopf&lt;br /&gt;
* ab 1932: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, [[Kreis Dillenburg|Landkreis Dillenburg]]&lt;br /&gt;
* ab 1933: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Biedenkopf&lt;br /&gt;
* ab 1944: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, [[Provinz Nassau]], Landkreis Biedenkopf&lt;br /&gt;
* ab 1945: [[Amerikanische Besatzungszone]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Groß-Hessen]], Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Biedenkopf&lt;br /&gt;
* ab 1946: Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen]], Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Biedenkopf&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Biedenkopf&lt;br /&gt;
* ab 1968: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, [[Regierungsbezirk Darmstadt]], Landkreis Biedenkopf&lt;br /&gt;
* ab 1974: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, [[Regierungsbezirk Kassel]], [[Landkreis Marburg-Biedenkopf]], Gemeinde Bad Endbach&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Am 1. Juli 1974 als [[Ortsbezirk]] zur Gemeinde Bad Endbach.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1981: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, [[Regierungsbezirk Gießen]], Landkreis Marburg-Biedenkopf, Gemeinde Bad Endbach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstruktur 2011 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Hülshof 21 Einwohner. Darunter waren keine Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 3 Einwohner unter 18 Jahren, 6 zwischen 18 und 49, 3 zwischen 50 und 64 und 6 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt; Die Einwohner lebten in 6 Haushalten. Davon waren 3 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], keine [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 3 Paare mit Kindern, sowie keine [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und keine [[Wohngemeinschaft]]en. In keinen Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 3 Haushalten lebten keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Quelle: Historisches Ortslexikon&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1605: || 2 [[Hausgesess|Haushalte]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1742: || 5 Haushalte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1791: || 34 Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1806: || 37 Einwohner, 4 Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD-1806&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1829: || 27 Einwohner, 4 Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Hülshof|width=450|float=none|maxEinwohner=55&lt;br /&gt;
|26|28|26|28|21|30|34|34|31|24|31|32|27|25|51|53|20|25|24&lt;br /&gt;
|vor1834=(1791,34)(1806,37)(1829,27)&lt;br /&gt;
|nach1967=(1980,-1)(1990,-1)(2000,-1)(2011,21)&lt;br /&gt;
|quelle=LAGIS&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Religionszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Quelle: Historisches Ortslexikon&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1830: || 27 [[Evangelische Kirche|evangelische]] (= 100,00 %) Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1885: || 31 evangelische (= 100,00 %) Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 25 evangelische (= 100,00 %) Einwohner&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Erwerbstätigkeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1867: || Erwerbspersonen: 11 Landwirtschaft&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || Erwerbspersonen: 17 Land- und Forstwirtschaft, eine Handel und Verkehr.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Für Hülshof besteht ein [[Ortsbezirk]] (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Hülshof) mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Ortsbeirat besteht aus drei Mitgliedern. Bei den [[Kommunalwahlen in Hessen 2021]] betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat 100 %. Alle Kandidaten gehörten der „Gemeinschaftsliste Hülshof“ an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager-gi.ekom21cdn.de/2021-03-14/06534003/html5/Ortsbeiratswahl_Hessen_304_Ortsbezirk_Huelshof.html |titel=Ortsbeiratswahl Bottenhorn |werk=Votemanager |hrsg=Gemeinde Bad Endbach |abruf=2023-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ortsbeirat wählte Manfred Scheld zum Ortsvorsteher, dieser amtiert bereits seit 1988.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://bad-endbach.ris-portal.de/gremien |titel=Politische Gremien |werk=Rathausinformationssystem |hrsg=Gemeinde Bad Endbach |abruf=2023-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Der Ort hat einen kleinen Friedhof, es gibt ein ehemaliges Backhaus, das zum Bürgerhaus umfunktioniert wurde, einen großen Torbogen, den das Dorf zur 725-Jahr-Feier bekommen hat, einen Hofladen, eine Pferdepension und eine Scheune, die regelmäßig zu einem Festsaal umfunktioniert wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort besteht aus vier Höfen. Heute bewirtschaften „Ellen“ und „Schlessersch“ ihre Höfe noch als Milchviehbetriebe im Vollerwerb. „Hartmanns“ handeln mit Hackschnitzeln und „Homanns“ haben vor rund zwei Jahren einen Hofladen eröffnet und betreiben eine Pferdepension.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Walter Zimmermann, Werner Vogel: &amp;#039;&amp;#039;Festvorträge zur 700-Jahrfeier am 7. Juli 1984.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungsblatt der Gemeinde Bad Endbach.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 29/84, S. 2–4 und Nr. 30/84, S. 2–4.&lt;br /&gt;
* Thomas Döpner: &amp;#039;&amp;#039;Das Prämonstratenserinnenkloster Altenberg im Hoch- und Spätmittelalter, Sozial- und frömmigkeitsgeschichtliche Untersuchungen.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation Uni Köln 1995. (Untersuchungen und Materialien zur Verfassungs- und Landesgeschichte, Band 16). Hrsg. Hessisches Landesamt für geschichtliche Landeskunde, N. G. Elwert Verlag, Marburg 1999, ISBN 3-7708-1128-3, S. 445, 446, 447.&lt;br /&gt;
* Karl Huth: &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeinde Bad Endbach und ihre 8 Ortsteile im Wandel der Jahrhunderte.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. Gemeindevorstand der Gemeinde Bad Endbach. 1985.&lt;br /&gt;
* Alfred Schmeck: &amp;#039;&amp;#039;Wo lag Helidorf? (Hülshof).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde.&amp;#039;&amp;#039; Band 99, Selbstverlag Kassel 1994, {{ISSN|0342-3107}}, S. 205–222.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Hülshof (Bad Endbach)|Hülshof}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.bad-endbach.de/ortsteile/huelshof_1.html |titel=Ortsteil Hülshof |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Bad Endbach |abruf=2020-03 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20200323110714/https://bad-endbach.de/ortsteile/huelshof_1.html |offline=1}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS | titel=Hülshof, Landkreis Marburg-Biedenkopf | DB=OL | ID=9496 | ref=nein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;{{LAGIS | titel=Hülshof, Landkreis Marburg-Biedenkopf | DB=OL | ID=9496 | ref=nein | datum=2018-10-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;NLVK&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
| Titel    = Neuste Länder und Völkerkunde. Ein geographisches Lesebuch für alle Stände.&lt;br /&gt;
| TitelErg = Kur-Hessen, Hessen-Darmstadt und die freien Städte.&lt;br /&gt;
| Band     = 22&lt;br /&gt;
| Online   = {{Google Buch|Linktext=online bei Google Books|KeinText=1|BuchID=Z7PdlcTHFukC|Seite=416}}&lt;br /&gt;
| Seiten   = 416&lt;br /&gt;
| Ort      = Weimar&lt;br /&gt;
| Jahr     = 1821&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
| Titel  = Hessen-Darmstädter Staats- und Adresskalender 1791&lt;br /&gt;
| Verlag = Im Verlag der Invaliden-Anstalt&lt;br /&gt;
| Ort    = Darmstadt&lt;br /&gt;
| Datum  = 1791&lt;br /&gt;
| Seiten = 189&lt;br /&gt;
| Online =&lt;br /&gt;
  {{HathiTrust Buch&lt;br /&gt;
  | BuchID   = njp.32101065184952&lt;br /&gt;
  | Seq      = 209&lt;br /&gt;
  }}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD-1806&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
| Titel  = Hessen-Darmstädter Staats- und Adresskalender 1806&lt;br /&gt;
| Verlag = Im Verlag der Invaliden-Anstalt&lt;br /&gt;
| Ort    = Darmstadt&lt;br /&gt;
| Datum  = 1806&lt;br /&gt;
| Seiten = 245&lt;br /&gt;
| Online =&lt;br /&gt;
  {{HathiTrust Buch&lt;br /&gt;
  | BuchID   = njp.32101065184853&lt;br /&gt;
  | Seq      = 265&lt;br /&gt;
  }}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=28 |seiten=24 und 64 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |abruf=2022-01 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,1&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201027220518/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=28 |archiv-datum=2020-10-27 |offline=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Bad Endbach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hulshof}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Bad Endbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Marburg-Biedenkopf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Marburg-Biedenkopf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;H2OMy</name></author>
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