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	<title>Hönow - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T03:16:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=H%C3%B6now&amp;diff=758749&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-12-14T10:45:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zu weiteren Bedeutungen siehe [[Hönow (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Hoppegarten&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DEU Hoenow COA.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung= Ehemaliges Hönower Gemeindewappen&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 52/32/54/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 13/38/16/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BB&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 61&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 13.39&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 12000&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2018&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2003-10-26&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 15366&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 03342&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = 030&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Luftbild Hönow-Hellersdorf.JPG|mini|hochkant=1.3|Luftbild von Hönow, im Hintergrund Hellersdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hönow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;[[Internationales Phonetisches Alphabet|IPA]]:&amp;#039;&amp;#039; {{IPA|&amp;#039;høːnoː}}, {{Audio|De-Hönow.ogg|anhören}}) ist seit dem 26. Oktober 2003 ein Ortsteil der amtsfreien Gemeinde [[Hoppegarten]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart 1995, ISBN 3-8246-0321-7; Herausgeber: Statistisches Bundesamt&amp;lt;/ref&amp;gt; im [[Landkreis Märkisch-Oderland]] in [[Brandenburg]].&lt;br /&gt;
[[Datei:hoenow dorf oben.jpg|mini|Der Dorfkern von Hönow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Hönow liegt an der nordöstlichen Stadtgrenze von [[Berlin]] knapp unterhalb der Hochfläche des [[Barnim]]. Das Dorf grenzt im Westen an den Berliner Ortsteil [[Berlin-Hellersdorf|Hellersdorf]], im Süden an den ebenfalls zum Berliner [[Bezirk Marzahn-Hellersdorf]] gehörenden Ortsteil [[Berlin-Mahlsdorf|Mahlsdorf]] und im Südosten an [[Neuenhagen bei Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landschaft ==&lt;br /&gt;
Hönows Landschaft ist vor allem durch die agrartechnisch genutzten Flächen geprägt. Hönow besitzt aber auch einen eigenen Forst, der offiziell Herrendike heißt, aber meist nur als Hönower Wald bezeichnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Südosten trennt der [[Zochegraben]], oder auch Zoche, Hönow von Neuenhagen. Die Zoche fließt in einem weiten Tal, hat aber einen sehr schmalen Flusslauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Norden befindet sich der Schmale See, der durch einen kleinen Bach, der im Sommer meist trocken liegt, gespeist wird. Von ihm führt ein ebenfalls im Sommer trocken liegender Bach in den [[Retsee]], der mit rund acht [[Hektar]] der größte der Hönower Seen ist. Dieser wurde ursprünglich von einem kleinen Graben, der durch die Herrendike geht und aus dem Steinhöfelsee kommt, zusätzlich gespeist. Aus dem Retsee führt ein weiterer Bach in den Haussee, der unmittelbar westlich des Dorfkerns liegt. Dieser ist rund 7,5&amp;amp;nbsp;Hektar groß. Früher wurden beide Seen als &amp;#039;&amp;#039;1.&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;2.&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;3.&amp;amp;nbsp;See&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, weil der Retsee förmlich in zwei verschiedene Seen eingeteilt werden kann (siehe Google Maps). Vom Haussee führt der Bach in die [[Hönower Weiherkette]], wo er zum Hellersdorfer Graben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im unteren Teil der Stadt befindet sich eine größere angestaute Wassermenge, die vielen Menschen Sorgen und Probleme bereitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsteile ==&lt;br /&gt;
=== Hönow-Dorf ===&lt;br /&gt;
Der Ortsteil rund um die durch einen [[Anger]] geteilte &amp;#039;&amp;#039;Dorfstraße&amp;#039;&amp;#039; (zu DDR-Zeiten &amp;#039;&amp;#039;Straße der Freundschaft&amp;#039;&amp;#039;) hat seinen dörflichen Charakter zum Teil bewahrt. Hier befindet sich das älteste Bauwerk Hönows, die im Mittelalter errichtete spätromanische [[Dorfkirche Hönow |Dorfkirche]]. Das ehemalige Grafenschloss mit kleinem Schlosspark lag unmittelbar unterhalb der Dorfkirche. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das zerstörte Schloss nicht wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hönow-Nord ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hönow-Nord.JPG|mini|links|Luftbild von Hönow-Nord von Osten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:hoenow dorfanger 20040604.jpg|mini|Dorfanger mit ehemaliger&amp;amp;nbsp;– im Sommer 2006 abgerissener&amp;amp;nbsp;– Konsum-Kaufhalle und alter Dorfschule (auch ehemaligem Kindergarten/&amp;amp;#x2011;krippe, jetzt Gemeindehaus der evangelischen Kirche)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;white-space:nowrap&amp;quot;&amp;gt;Die beiden einen und eineinhalb Kilometer entfernten Siedlungen&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;!-- Mindestbreite der Textspalte wegen dreispaltigem Layout --&amp;gt; nördlich des Dorfes gehören mit zu Hönow. Im zum Dorf hin am nächsten gelegenen Flurstück, dem Wöhrdetal, ließ sich im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert der Kaufmann und Teehändler Friedrich Glücks nieder. Sein &amp;#039;&amp;#039;Glückstee&amp;#039;&amp;#039; brachte ihm genügend Geld ein, um auf seinem etwa 20.000&amp;amp;nbsp;m² großen Grundstück im Jahr 1900 ein Jagdschloss zu bauen&amp;amp;nbsp;– die &amp;#039;&amp;#039;Glücksburg&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;O. Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Das Dorf Hönow – Seine kurzgefaßte Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Heimat und Welt&amp;#039;&amp;#039; 50/1938 und 1/1939. ({{Webarchiv |url=http://62.169.7.14/mehrow/Presse_und_Literatur/Heimat_und_Welt/HUW_1938_50_Hoenow.html |text=62.169.7.14 |wayback=20080104144833}})&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäude hatte eine imposante [[Kuppel]], eine [[Terrasse (Gebäude)|Terrasse]] und eine breite Freitreppe. Wahrscheinlich war Friedrich Glücks auch einer der ersten Siedler in diesem abseits des Dorfes gelegenen Flurstück, das um 1932 nur spärlich besiedelt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:hoenow gluecksburg 1942.jpg|mini|links|Grundstück der Glücksburg (gelb) mit Mehrower Straße (grün) und Wöhrdetalstraße (rot)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hönow glücksburg 2005.jpg|mini|Glücksburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde die Familie Glücks im Zuge der [[Bodenreform in Deutschland#Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone ab 1945 |Bodenreform]] zunächst enteignet und eine Familie Fisch bekam das Grundstück. Der Name &amp;#039;&amp;#039;Glücksburg&amp;#039;&amp;#039; wurde aus Karten und anderen Dokumenten getilgt, blieb aber im [[Volksmund]] erhalten. Die Siedlungen nördlich des Dorfes erschienen unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Hönow-Nord&amp;#039;&amp;#039; in den Landkarten. Die Fischs mussten ab 1960 das Glücksburg-Areal räumen, als die [[Ministerium für Staatssicherheit|Staatssicherheit]] hier ein Ferien- und Ausbildungszentrum errichten wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem im Laufe der Jahrzehnte stark umgebauten Hauptgebäude, das bereits in den 1970er Jahren kaum noch als Jagdschloss erkennbar war, gibt es auf dem Grundstück noch mehrere kleine Gebäude, die nach 1989 gewerblich genutzt wurden. Hinter den Gebäuden befindet sich eine verwilderte Wald- und Seelandschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
500&amp;amp;nbsp;m nördlich der ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;Glücksburg&amp;#039;&amp;#039; befindet sich in Richtung [[Mehrow]] eine weitere Siedlung mit Namen &amp;#039;&amp;#039;Am Schleipfuhl&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– benannt nach einem Teich an der Mehrower Straße.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Hönow-Süd === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hönow-Siedlungserweiterung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hoenow Siedlungserweiterung1.JPG|mini|Siedlungserweiterung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hönower Siedlungserweiterung hat ihren Ursprung in der Bebauung [[Brache|brachliegender]] Ackerflächen gegen Mitte der 1990er Jahre. Nach und nach entstanden [[Reihenhaus|Reihen-]], [[Doppelhaus|Doppel-]] und [[Einfamilienhaus|Einfamilienhäuser]], sowie mehrgeschossige moderne [[Mehrfamilienwohnhaus|Wohnkomplexe]]. Innerhalb der Siedlungserweiterung wurde ein Grünzug angelegt, der mit kleinen Tümpeln, langen Spazierpfaden und einigen Spielplätzen durchzogen ist. Dieser ist eine Art Erweiterung zum [[Naturschutzgebiet (Deutschland) |Naturschutzgebiet]] [[Hönower Weiherkette]], die während der Siedlungserweiterung von Berlin in den 1980er Jahren verwaltungstechnisch dem Bezirk Hellersdorf zugeordnet wurde. Außerdem entstanden drei [[Kindertagesstätte]]n sowie zwei zusätzliche Supermarktkomplexe. Kleinere Gewerbe in den Untergeschossen der Wohnkomplexe sowie ein [[Recyclinghof]] ergänzen neben einer bestehenden [[Nahverkehr]]sverbindung zum [[U-Bahnhof Hönow]] die Infrastruktur. Seit Frühjahr 2018 wird an einem Schulneubau der Gebrüder Grimm Grundschule in der Schulstraße östlich des Grünzugs gebaut. Zusätzlich entsteht an der Brandenburgischen Straße ein neues Gemeindezentrum für Hönow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hönow-Siedlung ===&lt;br /&gt;
Mitte der 1980er Jahre wurde der Ortsteil [[Berlin-Hellersdorf|Hellersdorf]] von Berlin nach Osten erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden Neubauten auf einem Gebiet errichtet, das zu Hönow gehörte. Noch heute ist die ehemalige Stadtgrenze erkennbar. Der Bereich von der Berliner Straße im Norden, zwischen Zerbster und Weißenfelser Straße, zwischen Lichtenhainer und Schönewalder Straße, über die Riesaer Straße bis zur Döbelner/Waldheimer Straße und zur [[Berlin-Kaulsdorf|Kaulsdorfer]] Grenze ist durch öffentliche Bebauung und Grünflächen geprägt, jedoch wenig Wohnbauten. Seit der Eingliederung in die Stadt Berlin am 3.&amp;amp;nbsp;Oktober 1990 lautet die offizielle Gebietsbezeichnung Berlin-Hellersdorf Hönow-West. Kirchlich zählt der Bereich weiterhin zu Hönow. In diesem Gebiet befindet sich zudem noch die Gebrüder-Grimm-Grundschule. Sie entstand zur [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]-Zeit, wodurch sie einen zeittypischen Schulbaustil hat. Außerdem befindet sich in diesem Gebiet auch die Hönower Einkaufspassagen (kurz: HEP), die zwischen U-Bahnhof und Grundschule liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hoppegarten Dorfkirche Hönow asv2022-09 img1.jpg|mini|Die [[Dorfkirche Hönow|Dorfkirche]] ist das älteste Gebäude in Hönow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich wurde Hönow vermutlich von den [[Wenden]] besiedelt. Im 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert bauten die [[Askanier|askanischen]] Markgrafen [[Johann I. (Brandenburg)|Johann&amp;amp;nbsp;I.]] und [[Otto III. (Brandenburg)|Otto&amp;amp;nbsp;III.]] hier angeblich eine Siedlung, die in den Jahren 1375–1377 erstmals im [[Landbuch Karls&amp;amp;nbsp;IV.]] erwähnt wurde. Jüngere Untersuchungen deuten darauf hin, dass die [[Wettiner]] unter [[Heinrich III. (Meißen)|Heinrich dem Erlauchten]] Hönow in der [[Landesausbau]]phase der ersten Hälfte des 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts zu einer kleinen Herrschaft gegen das gemeinsam regierende askanische Brüderpaar ausbauen wollten. Wahrscheinlich erst mit dem [[Teltow-Krieg]] (siehe dort) zwischen 1239 und 1245 kam Hönow endgültig und dauerhaft zur [[Mark Brandenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort wurde während der [[Hussitenkriege]] 1432 und im [[Dreißigjähriger Krieg |Dreißigjährigen Krieg]] Anfang des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts zerstört. Das Hönower „Schloss“ wurde im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] schwer beschädigt und nach dem Krieg abgerissen. Tatsächlich handelte es sich bei dem Schloss um ein im Auftrag von Friedrich Anton Dotti (1858–1923), der mehrere Hönower Bauerngüter erworben hatte, nach einem Entwurf der Architekten Hermann Solf (1856–1909) und Franz Wichards (1856–1919) Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts errichtetes Herrenhaus. Dottis Bruder Georg Leopold (1852–1915) hatte im nahe gelegenen [[Neuenhagen bei Berlin|Neuenhagen]] ein ähnliches Gutshaus durch das Büro Solf und Wichards errichten lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.maerkische-landsitze.de/lexikon.htm#Dotti_Friedrich maerkische-landsitze.de] Eine  Zeichnung des Herrenhauses findet sich unter: {{BerlinerArchitekturwelt |Autor=- |Titel=Große Berliner Kunstausstellung. Abtheilung: Architektur |Jahr=1899 |Heft=3 |Seiten=79 |zlb=82}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als einziges älteres Bauwerk hat die [[Romanik|spätromanische]] Kirche überlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfangs lebte die Bevölkerung Hönows von der [[Landwirtschaft]]. Erst Anfang des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts entwickelte hier sich langsam das Handwerk. 1953 wurde eine [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|LPG]] gegründet, die die Bewirtschaftung eines Großteils der landwirtschaftlichen Flächen übernahm. Außerdem entwickelte sich Hönow zu einem Ausflugsziel insbesondere von Berlin aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit etwa 1995 werden unter Erschließung brachliegender landwirtschaftlicher Flächen in und um Hönow neue Wohnsiedlungen errichtet, verbunden mit einer erheblichen Zunahme der Einwohnerzahlen. Mittelfristig wird für Hönow mit einer Einwohnerzahl von rund 12.000 gerechnet, wovon ein Großteil den Bereich Siedlungserweiterung bevölkern wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2006 beging Hönow den 775.&amp;amp;nbsp;Jahrestag seines Bestehens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1875 || {{0}}465&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 || {{0}}505&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || {{0}}546&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || {{0}}613&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 || 1737&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 2618&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946 || 2351&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 2426&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1964 || 2518&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| 1981 || 2403&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1985 || 2369&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1989 || 2241&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || 2203&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1991 || 2192&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1992 || 2204&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1993 || 2236&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1994 || 2353&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 || 2565&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1996 || 2991&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1997 || 3516&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1998 || 4504&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1999 || 5577&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 6122&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2001 || 6770&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2002 || 6990&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;small&amp;gt;Gebietsstand des jeweiligen Jahres&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/Publikationen/stat_berichte/2015/SB_A01-99-06_2006u00_BB.pdf &amp;#039;&amp;#039;Landkreis Märkisch-Oderland&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF) In: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005&amp;#039;&amp;#039;. S.&amp;amp;nbsp;22–25&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
=== U-Bahnhof ===&lt;br /&gt;
[[Datei:hoenow einkaufspassagen 20050601.jpg|mini|Die Hönower Einkaufspassagen (HEP) am [[U-Bahnhof Hönow]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:U-Bahnhof in Berlin-Hönow.jpg|mini|Endbahnhof der [[U-Bahn-Linie U5 (Berlin)|U-Bahn-Linie U5]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In direkter Nachbarschaft zur Hönower Siedlung wurde am 1.&amp;amp;nbsp;Juli 1989 der [[U-Bahnhof Hönow]] eröffnet, der im Rahmen der [[Deutsche Wiedervereinigung|deutschen Wiedervereinigung]] zum 3.&amp;amp;nbsp;Oktober 1990 von Hönow nach Berlin umgemeindet wurde. Als oberirdisch gelegener [[Kopfbahnhof]] ist der östlichste U-Bahnhof der [[U-Bahn Berlin|Berliner U-Bahn]] der Endbahnhof der [[U-Bahn-Linie U5 (Berlin)|U-Bahn-Linie U5]]. Er ist der höchstgelegene (ca. {{Höhe|53|DE-NHN}}) oberirdische U-Bahnhof Berlins und verfügt über drei Gleise, die an einem [[Mittelbahnsteig|Mittel-]] und einem [[Seitenbahnsteig]] untergebracht sind. Westlich des Bahnhofs befindet sich eine umfangreiche Abstellanlage für U-Bahn-Züge, die jedoch nur noch teilweise durch die [[Berliner Verkehrsbetriebe]] (BVG) genutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentlicher Personennahverkehr ===&lt;br /&gt;
In Hönow verkehren mehrere [[Omnibus|Buslinien]], darunter auch die [[Busverkehr in Berlin|Berliner Buslinie 395]] der [[Berliner Verkehrsbetriebe|BVG]]. Neben den brandenburgischen Buslinien 935,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.mo-bus.de/de/strecken/fahrplaene-strecken/linie/935 |titel=935 |sprache=de |abruf=2021-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 941 und 943 verkehrt nachts auch die Buslinie N5 als [[Nachtverkehr|Nachtbus]] für die U-Bahn-Linie U5 und bindet den Westen der Siedlung Hönow an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Straßenverkehr ===&lt;br /&gt;
Wichtigste Verkehrsachse des Ortes ist die Berliner Straße/Altlandsberger Allee. Sie bindet Hönow mit Berlin ([[Bezirk Marzahn-Hellersdorf]]), sowie an die [[Bundesautobahn&amp;amp;nbsp;10]] (Anschlussstelle &amp;#039;&amp;#039;Berlin-Marzahn&amp;#039;&amp;#039;) an. Die Hönower Siedlung ist über mehrere große Straßen erreichbar, darunter die Mahlsdorfer Straße oder die Neuenhagener Chaussee. Hönow Dorf, sowie Hönow Nord sind über die Dorfstraße, später Mehrower Straße, erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Straßenbahn Berlin|Berliner Straßenbahnlinien]] M6 und 18 enden unmittelbar vor der Grenze von Hönow. Eine Weiterfahrt bietet sich mit der Buslinie 395 an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fahrradtourismus ===&lt;br /&gt;
Der U-Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;Hönow&amp;#039;&amp;#039; ist Startpunkt des Radfernweges&amp;amp;nbsp;ZR1, einem Zubringer zum [[Europaradweg&amp;amp;nbsp;R1]], der über 3500&amp;amp;nbsp;km von [[Boulogne-sur-Mer]] in [[Frankreich]] durch [[Berlin]] nach [[Sankt Petersburg]] in [[Russland]] führt. Ein neu ausgebauter knapp drei Kilometer langer Abschnitt des ZR1 wurde am 13.&amp;amp;nbsp;Dezember 2007 offiziell eröffnet und führt hinter dem Dorfkern Hönow über den Schwarzen Weg und den Roten Weg nach [[Altlandsberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Einrichtungen ==&lt;br /&gt;
Hönow ist Sitz der Geschäftsstelle der [[Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau]] für die Länder Berlin, Brandenburg, [[Mecklenburg-Vorpommern]], [[Sachsen-Anhalt]], [[Sachsen]] und [[Thüringen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.svlfg.de/10-kontakt/kon02-standorte-in-den-regionen/trg08/hoppegarten/index.html Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Edwin Werckmeister genannt von Oesterling|Edwin Werckmeister]] (1832–1912), Generalleutnant, in Hönow geboren&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Voß]] (1938–2024), Schauspieler, lebte im Dorfzentrum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagen ==&lt;br /&gt;
Zwei Sagen, die im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert publiziert wurden, beziehen sich auf den &amp;#039;&amp;#039;Blocksberg&amp;#039;&amp;#039; genannten Hügel im Ort sowie auf das Hönower Wappentier, die Schildkröte.&amp;lt;ref&amp;gt;Adalbert Kuhn: &amp;#039;&amp;#039;Der Blocksberg und die Schildkröte zu Hönow.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Märkische Sagen und Märchen.&amp;#039;&amp;#039; ([http://www.zeno.org/Literatur/M/Kuhn,+Adalbert/M%C3%A4rchen+und+Sagen/M%C3%A4rkische+Sagen+und+M%C3%A4rchen/Sagen+der+Ukermark/199.+Der+Blocksberg+und+die+Schildkr%C3%B6te+zu+H%C3%B6now?hl=honow zeno.org])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://daten2.verwaltungsportal.de/dateien/seitengenerator/hoenow.pdf Kurzbeschreibung von Hönow] (PDF; 9&amp;amp;nbsp;kB) verwaltungsportal.de&lt;br /&gt;
* [https://www.gemeinde-hoppegarten.de/texte/seite.php?id=105609 Gemeinde Hoppegarten]&lt;br /&gt;
* [https://rrbb.info/nordoestliche-route/dorfkirche-hoenow/ Dorfkirche Hönow.] Routen der Romanik in Berlin und Brandenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Ort im Landkreis Märkisch-Oderland]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Märkisch-Oderland)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2003]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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