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	<title>Höfisch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T23:32:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2025-07-30T11:47:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;höfisch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man die [[Lebensstil|Lebensart]], die der am [[Hof (Monarchie)|Hofe]] einer [[Monarchie]] entspricht. Insbesondere ist dies die Bezeichnung für die [[ritter]]liche Gesellschaftskultur ab dem hohen [[Mittelalter]] (nach nordfranzösischem Vorbild gegen Ende des [[12. Jahrhundert]]s in Deutschland eindringend). Die erste Nennung des Begriffs fand in der um 1150 entstandenen [[Kaiserchronik]] statt. Später entwickelte sich das Wort „höfisch“ (ursprünglich als mundartliche Nebenform)&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Paul: &amp;#039;&amp;#039;Mittelhochdeutsche Grammatik.&amp;#039;&amp;#039; 21. Auflage, besorgt von Hugo Moser und Ingeborg Schröbler. Tübingen 1975 (= &amp;#039;&amp;#039;Sammlung kurzer Grammatiken germanischer Dialekte, A.&amp;#039;&amp;#039; Band 2), § 55, Anm. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt; zum Wort „hübsch“ weiter, womit eine Bedeutungsverschiebung (über ‚höfisch, für Höfe und Ritter brauchbar, fein, von feiner Qualität, tadellos‘ zu ‚schön, einwandfrei, sauber, hübsch‘)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Deutsches Wörterbuch]] IV/II, S. 1851 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; einherging. Das Wort „höfisch“, mittelhochdeutsch „hövesch“, ist wohl keine Lehnübersetzung des französischen Worts „courtois“, geht allerdings auf dessen [[Semantik]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was ist höfisch? ==&lt;br /&gt;
Das höfische Ideal in der mittelalterlichen Literatur lässt sich durch mehrere Faktoren beschreiben. Als höfisch gilt ein Mann, der eine vornehme Abstammung, eine edle Gesinnung, gute Umgangsformen, körperliche Schönheit, ritterliche Tugenden und einen frommen Charakter hat. Erfüllt sich eins dieser Attribute nicht, ist die Person nicht höfisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die idealen Tugenden des höfischen Wertekanons begegnen einem in der mittelalterlichen Literatur in Begriffen wie &amp;#039;&amp;#039;manheit, mâze, zuht, müete, êre&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;milte&amp;#039;&amp;#039;. In einem durch den provenzalischen Dichter Garin le Brun im 12. Jahrhundert verfassten Lehrgedicht hieß es, dass derjenige dem höfischen entspreche, der „gut zu reden und zu handeln weiß und sich dadurch beliebt macht und wer sich vor Ungehörigkeiten hütet“.&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Bumke: &amp;#039;&amp;#039;Höfische Kultur. Literatur und Gesellschaft im hohen Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;, 9. Aufl., München 1999, S. 425–426.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Werk „[[Graf Rudolf]]“ umfasste Höfischheit den gesamten Bereich des vorbildlichen gesellschaftlichen Verhaltens.&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Bumke: &amp;#039;&amp;#039;Höfische Kultur. Literatur und Gesellschaft im hohen Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;, 9. Aufl., München 1999, S. 426.&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Hartmann von Aue|Hartmanns von Aue]] Werk &amp;#039;&amp;#039;[[Der arme Heinrich]]&amp;#039;&amp;#039; verliert der Protagonist Heinrich seine Höfischkeit, als er seine körperliche Schönheit verliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Höfische Dichtung]], [[Minnesang]]&lt;br /&gt;
* [[Höfling]]&lt;br /&gt;
* [[Courtoisie]]/[[Höflichkeit]]&lt;br /&gt;
* [[Hofstaat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Norbert Elias]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Über den Prozess der Zivilisation]].&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände (Über die Entwicklung der Höflichkeit, der Manieren u.&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;m.).&lt;br /&gt;
* [[Thomas Bein (Germanist)|Thomas Bein]]: &amp;#039;&amp;#039;Germanistische Mediävistik.&amp;#039;&amp;#039; 2., bearbeitete und erweiterte Auflage. Erich Schmidt Verlag, Berlin 2005, ISBN 978-3-503-07960-5.&lt;br /&gt;
* Alwin Schulz: &amp;#039;&amp;#039;Das höfische Leben zur Zeit des Minnesangs.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. Leipzig 1879.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hofisch}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höfische Gesellschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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