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	<title>Höckelheim - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T19:57:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=H%C3%B6ckelheim&amp;diff=1505947&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Birkho: Parameter Infobox berichtigt</title>
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		<updated>2025-12-03T13:48:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Parameter Infobox berichtigt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart                     = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename                    = Northeim&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename  = &lt;br /&gt;
| Ortswappen                      = Coa Hoeckelheim.jpg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung         = Wappen von Höckelheim&lt;br /&gt;
| Breitengrad                     = 51/42/1.58/N&lt;br /&gt;
| Längengrad                      = 9/57/43.13/E&lt;br /&gt;
| Bundesland                      = DE-NI&lt;br /&gt;
| Höhe                            = 119 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug                      = &lt;br /&gt;
| Fläche                          = &lt;br /&gt;
| Einwohner                       = 1057&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum           = 2019-07-01&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle                = &amp;lt;ref name=&amp;quot;einwohner&amp;quot;&amp;gt;[https://www.northeim.de/wohnen-freizeit/ortschaften/hoeckelheim.html Stadt Northeim: Höckelheim (Stand 07/2019)]. Abgerufen am 7. April 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum             = 1970-07-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1                   = 37154&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2                   = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1                        = 05551&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                        = &lt;br /&gt;
| Lagekarte                       = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung          = &lt;br /&gt;
| Poskarte                        = Deutschland Niedersachsen&lt;br /&gt;
| Bild                            = &lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung               = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Hoeckelheim.jpg|mini|Höckelheim Amtshof in Höckelheim 1829]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Höckelheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Stadt [[Northeim]] im gleichnamigen [[Landkreis Northeim|Landkreis]] in [[Niedersachsen]]. Es leben 1057 Einwohner im Ort.&amp;lt;ref name=&amp;quot;einwohner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Der Ort liegt im [[Leinegraben]] des [[Leinebergland]]s, etwa 2 Kilometer westlich der Northeimer Kernstadt. Die [[Leine (Aller)|Leine]] fließt in 0,5&amp;amp;nbsp;km Entfernung östlich an Höckelheim in nördlicher Richtung vorbei. Die [[Moore (Leine)|Moore]], ein Nebenfluss der Leine, mündet hier. Die nächste Großstadt ist [[Göttingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Höckelheim wurde erstmals 1016 in einer Schenkungsurkunde von Kaiser [[Heinrich II. (HRR)|Heinrich II.]] an das [[Erzbistum Paderborn]] als &amp;#039;&amp;#039;Hukilhem&amp;#039;&amp;#039; erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dmgh.de/mgh_dd_h_ii/index.htm#465 Wortlaut der Urkunde] in den Kaiserurkunden Heinrichs II. in den [[Monumenta Germaniae Historica|MGH]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ort bildete zu der Zeit vermutlich eine Domäne der [[Immedinger]], wird er doch in der angegebenen Urkunde als &amp;#039;&amp;#039;praedium&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Diese Domäne überließ Bischof [[Meinwerk]] von Paderborn zunächst seiner Mutter [[Adela von Hamaland|Adela]], entriss sie ihr jedoch wieder und übergab die Domäne an Kaiser Heinrich II. der sie anschließend dem Hochstift Paderborn vermachte. Ende des 11. Jahrhunderts tritt in Urkunden erstmals &amp;#039;&amp;#039;Helmoldus de Huckelem&amp;#039;&amp;#039; auf, der Allod in Höckelheim besitzt. Man geht davon aus, dass Helmold aus dem Zweig der Immedinger stammt und als Ahn der [[Plessen (Adelsgeschlecht)|Edelherren von Plesse]] anzusehen ist. Ab 1208 ist ein Priester Heinrich in &amp;#039;&amp;#039;Höckelen&amp;#039;&amp;#039; bezeugt, der offenbar die hiesige Gemeinde als eine selbständige Kirchengemeinde mit eigener Kirche bediente.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wilhelm Cuno |Titel=Höckelheim – Geschichte des Dorfes und Klosters |Sammelwerk=Geschichte Südhannoverscher Burgen und Klöster |Band=VIII |Datum=1898 |Seiten=5}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1247 wurde im Ort das [[Kloster Höckelheim]] gegründet. In den ersten einhundert Jahren nach seiner Gründung erlebten Kloster und Ort durch Schenkungen der Klosterstifter eine Blüte. Es erwarb daneben Ländereien und ließ selbige in eigener Hand bebauen, die einstmals dem Dorf zugehörig waren, was die Höckelheimer Feldflur allem Anscheine nach verkleinerte. Das schlug sich schließlich auch auf die Einwohnerschaft des Ortes nieder, die allmählich abnahm. Danach begann jedoch ein allmählicher Verfall des Klosters, der sich auch auf die Ortschaft ausgewirkt haben dürfte. 1534 schloss sich Dietrich III. von der [[Burg Plesse|Plesse]] der [[Reformation]] an und nahm das Kloster unter eigene Verwaltung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.northeim.de/wohnen-freizeit/ortschaften/hoeckelheim/ortsportraet-hoeckelheim.html Ortsporträt der Ortschaft Höckelheim] in der Stadt Northeim (abgerufen am 13. Januar 2016)&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 21. Oktober 1545 fand in der Gegend von Höckelheim die gleichnamige Schlacht zwischen Truppen des [[Schmalkaldischer Bund|Schmalkaldischen Bundes]] und kaiserlichen Truppen unter Führung von [[Hilmar von Münchhausen]] statt. 1571 kam das Dorf zur [[Landgrafschaft Hessen-Kassel]], fünf Jahre später setzte [[Superintendent]] Bartholomaeus Meyer mit Jacob Eckhardt den ersten evangelischen Prediger in Höckelheim ein, welcher sich anschließend 1578 mit einer bisherigen Klosterjungfrau verehelichte. Zwischenzeitlich errichtete Landgraf [[Wilhelm IV. (Hessen-Kassel)|Wilhelm]] eine Art Prediger-Witwenkasse in Hessen und bezog auch das Kloster zu Höckelheim ein. Mitte der 1580er Jahre war es damit verpflichtet an den Höckelheimer Amtmann Hillebrandt Rhusenn jährlich 140 Viertel Korn, 20 Viertel Gerste und 20 Viertel Hafer zu liefern. Das Kloster intervenierte und beanspruchte die Jahreseinkünfte daselbst, da es zu der Zeit bereits die Funktion einer Anstalt unversorgter adliger Damen und Beamtenwitwen geworden war. Die einzige Art des Einkommens bestanden in den ledig gewordenen [[Pfründe]]n, nachdem ein Mitglied des Klosters verstorben war. Ein weiteres Problem stellte sich Ende des 16. Jahrhunderts mit dem Zugriff der Braunschweiger auf das Kloster und die Beanspruchung der umliegenden hessischen Dörfer. Während [[Erich II. (Braunschweig-Calenberg-Göttingen)|Erich II. der Jüngere]] noch mit konkreten Taten zögerte, ließ sein Nachfolger [[Julius (Braunschweig-Wolfenbüttel)|Herzog Julius]] in den Dörfern der Herrschaft Plesse 1584 sein Wappen anschlagen. Bedingt durch die Weigerung, nahm er das Kloster schließlich mit bewaffneter Hand ein. Mehrere [[Mandat (Diplomatik)|Mandate]] rechtfertigten jedoch 1587 eine Rückgabe des Klosters an Hessen, jedoch nicht, ohne vorher einige Güter eingezogen zu haben. Den plessischen Dörfern untersagte Julius jegliche Lieferungen an Früchten und Zinsen an das Kloster. Die Braunschweiger verblieben jedoch bei ihren Rechtsansprüchen, erst der Göttinger [[Rezess]] vom 2. Mai 1616 sowie ein zweiter vom 16. Februar 1618 brachten Ruhe in die tätlichen Feindseligen. Heftige Reibereien flammten dennoch während des 17. und 18. Jahrhunderts immer wieder auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1807 wurde der Ort dem [[Königreich Westphalen]] angegliedert und kam 1813 zum [[Königreich Hannover]]. Während der Zugehörigkeit zu Westfalen wies man Höckelheim dem [[Distrikt Göttingen|Kanton Moringen]], im [[Departement der Leine|Leinedepartement]], zu. In jener Zeit fielen zahlreiche Privilegien weg, wie beispielsweise die Befreiung vom Militärdienst und der Erlassung von Abgaben, was die finanzielle Not der Einwohner förderte. Eine größere Schädigung erfuhren die Einwohner jedoch im Jahre 1811 durch zwei Brände, von dem der erste am 8. März, der zweite am 18. Oktober stattfand. Letzterer Brand zerstörte das gesamte Dorf bis auf sieben Häuser, wobei die Kirche, welche den Familien als Zuflucht diente, von den Flammen nur wenig berührt wurde. Innerhalb des Klosterkomplexes wurden zudem das Pfarrhaus und einige Klostergebäude eingeäschert. Die übriggebliebenen Erdgeschosse wurden in der Folgezeit zu Stallungen und Ökonomiegebäuden umgebaut. Ein Jahr später, 1812, befand sich vor dem Klostertore auf dem Annenbüh noch die St. Annenkapelle, die allerdings auch Schäden davongetragen hatte. Wenig später brach man sie ab, ohne jedoch die zugehörigen Grabmonumente zu entfernen. Diese wurden jedoch 1833 vom Kirchenvorstand verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1970 ließ sich die eigenständige Gemeinde Höckelheim freiwillig in die Stadt Northeim eingemeinden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Statistisches Bundesamt |Titel=Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 |Verlag=W. Kohlhammer GmbH |Ort=Stuttgart und Mainz |Datum=1983 |ISBN=3-17-003263-1 |Seiten=213}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. Dezember 1991 wurde in Höckelheim der [[Münzfund von Northeim-Höckelheim]] bei Bauarbeiten in der Straße &amp;#039;&amp;#039;An der Schule&amp;#039;&amp;#039; entdeckt. Es gilt als der bedeutendste spätmittelalterliche Münzfund in Norddeutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Ortsrat ===&lt;br /&gt;
Höckelheim hat einen elfköpfigen [[Ortsbeirat|Ortsrat]], der seit der [[Kommunalwahlen in Niedersachsen 2021|Kommunalwahl 2021]] ausschließlich von Mitgliedern der [[Wählergruppe]] &amp;quot;Wir – Gemeinsam für Höckelheim&amp;quot; besetzt ist. Die [[Wahlbeteiligung]] lag bei 67,73 Prozent.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager.kdo.de/20210912/03155011/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=225&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_8_id_2719 |titel=Ergebnis Ortsratswahl 2021 |abruf=2022-07-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsbürgermeister ===&lt;br /&gt;
Ortsbürgermeister ist Armin Töpperwien, gleichberechtigte Stellvertreter sind Kerstin Hillemann und Tim-Oliver Köter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Höckelheim führt seit einer 1948/49 erteilten Genehmigung den [[Plessen (Adelsgeschlecht)|plessischen]] Maueranker im Ortswappen.&amp;lt;ref&amp;gt;Tilo Rumann: Die Edelherren von Plesse und ihre Beziehungen zu Northeim, in: Northeimer Jahrbuch 2003, S. 52&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.heraldry-wiki.com/heraldrywiki/index.php?title=H%C3%B6ckelheim Ortswappen Höckelheim] bei Heraldry of the World.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weiter befindet sich im Ortswappen ein Lebensbaum auf blauem Grund mit lilienartigen Endblumen. Der Baum symbolisiert das bäuerliche Leben, die Lilie, welche für Reinheit steht, vertritt die [[Maria (Mutter Jesu)|Heilige Maria]] als Patronin des einstigen Nonnenklosters Höckelheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Die [[Bundesautobahn 7|Autobahn 7]] verläuft circa 2 Kilometer westlich des Orts, wo Höckelheim über die Anschlussstelle &amp;#039;&amp;#039;Northeim-West&amp;#039;&amp;#039; zu erreichen ist. Die Ortschaft liegt direkt an der nördlich von Northeim nach [[Moringen]] verlaufenden [[Bundesstraße 241]]. Die [[Kreisstraße|K 421]], die als &amp;#039;&amp;#039;Angerstraße&amp;#039;&amp;#039; geführt wird, führt in das südlich gelegene [[Hillerse (Northeim)|Hillerse]]. Nahe Höckelheim zweigt die Kreisstraße 406 von der B 241 nach Norden in das etwa 6 Kilometer entfernte [[Hollenstedt (Northeim)|Hollenstedt]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich der Ortschaft verläuft die [[Sollingbahn]] (Ottbergen–Northeim).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Tankstelle liegt an der durch die Ortschaft führenden Bundesstraße 241.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Es gibt eine Kindertagesstätte (Kinderkrippe und Kindergarten) und eine Grundschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einkaufen ===&lt;br /&gt;
Im Ortskern gibt es eine Bäckerei mit angeschlossenem Lebensmittelgeschäft und DHL-Paketshop.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
=== Vereinsleben ===&lt;br /&gt;
Seit den Zeiten unter der [[Landgrafschaft Hessen]] wird im Ort die „Höckel’sche Fastnacht“ gefeiert. Höhepunkt des Festtreibens ist der Rosenmontagsumzug, der einzige dieser Art in Niedersachsen. Somit ist Höckelheim neben [[Dassensen]], [[Hilwartshausen (Dassel)|Hilwartshausen]], [[Hohnstedt]] und [[Lauenberg]] eine Hochburg des närrischen Treibens im [[Landkreis Northeim]]. Weitere Sportarten gibt es im SV Höckelheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirche und Religion ===&lt;br /&gt;
[[Datei:StMarien Hoeckelheim.jpg|mini|Evangelisch-lutherische Kirche St. Marien]]&lt;br /&gt;
Die Kirche St. Marien wurde 1794 auf dem Gelände des Klostergutes I errichtet. Es handelt sich um einen nahezu quadratischen Bau, dem an der Ostseite im Jahr 1963 ein Anbau zugefügt wurde. Die Bruchsteinwände des Altbaus sind durch in Sandstein gefasste Rundbogenfenster und ein im leicht vorspringenden Mittelteil der Westseite liegendes Eingangsportal gegliedert. Das Zeltdach wird durch einen quadratischen Dachreiter bekrönt, der in der Wetterfahne die Jahreszahl 1871 trägt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christian Kämmerer, Peter Ferdinand Lufen |Hrsg=Christiane Segers-Glocke |Titel=Landkreis Northeim, Teil 1. Südlicher Teil mit den Städten Hardegsen, Moringen, Northeim und Uslar, den Flecken Bodenfelde und Nörten-Hardenberg, der Gemeinde Katlenburg-Lindau und dem Gemeindefreien Gebiet Solling |Reihe=Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Baudenkmale in Niedersachsen |BandReihe=7.1 |Verlag=CW Niemeyer |Ort=Hameln |Datum=2002 |ISBN=3-8271-8261-1 |Seiten=292}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Anbau ist verputzt. Die Gemeinde der Marien-Kirche gehört zum [[Kirchenkreis Leine-Solling]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die lange Zugehörigkeit zur Landgrafschaft Hessen-Kassel, dessen Herrscherhaus seit 1605 der reformierten Kirche angehörte, hing die Höckelheimer Kirchengemeinde (mit den anderen [[Amt Bovenden|Plessedörfern]]) dem [[Reformierte Kirchen|evangelisch-reformierten]] und nicht dem [[Evangelisch-lutherische Kirchen|evangelisch-lutherischen]] [[Konfession|Bekenntnis]] an, welches im restlichen Südniedersachsen vorherrschend ist. 1815 kam das Gebiet zum Königreich Hannover mit seiner lutherischen Staatskirche. 1828 wurde mit Georg Max (1802–1879) der erste lutherische Pfarrer in die Gemeinde eingeführt, der behutsam die lutherische Gottesdienstordnung in Höckelheim durchsetzte. Max tat sich als Historiker hervor und veröffentlichte 1833 eine „&amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Klosters Höckelheim“&amp;#039;&amp;#039;, ehe er 1836 auf die zweite Pfarrstelle von [[St.-Aegidien-Marktkirche (Osterode am Harz)|St. Aegidien]] in [[Osterode am Harz|Osterode]] berufen wurde und Höckelheim verließ.&amp;lt;ref&amp;gt;Ingrid Kreckmann: &amp;#039;&amp;#039;Der Geschichtsschreiber Georg Max (1802–1879) wurde vor 190 Jahren (1828) als erster „lutherischer“ Prediger in Höckelheim eingeführt&amp;#039;&amp;#039;. In: Heimat- und Museumsverein für Northeim und Umgebung e. V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Northeimer Jahrbuch 2018 – Zeitschrift für Heimatforschung, Denkmalpflege und Naturschutz&amp;#039;&amp;#039;, 83. Jg. (2018), ISSN 0936-8345, S. 63–72.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Adolph Weber (Politiker)|Adolph Weber]] (* 1819 in Höckelheim; † 1893 in Stade), Rechtsanwalt und Politiker&lt;br /&gt;
* [[August von Werder (Orgelbauer)|August von Werder]] (* 1819 in Hetjershausen; † 1882 in Höckelheim), Orgelbauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Höckelheim |Band=7 |Seite=91}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.hoeckelheim.net/ Internetseite der Ortschaft Höckelheim]&lt;br /&gt;
* [https://www.northeim.de/wohnen-freizeit/ortschaften/hoeckelheim.html Internetseite der Ortschaft Höckelheim] auf der Internetseite der Stadt Northeim&lt;br /&gt;
* [https://www.northeim.de/wohnen-freizeit/ortschaften/hoeckelheim/ortsportraet-hoeckelheim.html Ortsporträt von Höckelheim] auf der Internetseite der Stadt Northeim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Northeim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hockelheim}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Northeim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Northeim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Northeim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Leine (Aller)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1016]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1970]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Birkho</name></author>
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