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	<title>Hôtel de Pologne - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T15:08:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-03-07T11:34:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; lf. commons&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hotel Pologne Leipzig.jpg|mini|hochkant|Das noch nicht sanierte Hôtel de Pologne]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hotel de Pologne Grosser Ballsaal Leipzig 2010-3.jpg|mini|hochkant|Der in der DDR als Kantine genutzte neobarocke Große Ballsaal]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hôtel de Pologne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein 1847–1848 erbautes ehemaliges [[Hotel]] in [[Leipzig]], [[Hainstraße (Leipzig)|Hainstraße]] 16–18. Das Gebäude war zur Zeit seiner Erbauung mit 130 Zimmern das größte Hotel der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Der Baukörper ist für die relativ enge Hainstraße sehr massig und daher schwer zu überblicken. Er umfasst dreizehn, im Schema 3 - 1 - 5 - 1 - 3 rhythmisierte Fensterachsen und fünf Geschosse. Die Fassade zitiert den Stil der [[Architektur der Renaissance|florentinischen Renaissance]]. Über der Ladenzone ist die Fassade [[Rustizierung (Architektur)|rustiziert]] und durch ein schmales [[Gesims]] zwischen dem zweiten und dritten Geschoss gegliedert. Die Fenster sind durchgehend als Rundbogenfenster gestaltet, wobei diese von Etage zu Etage kleiner werden und im [[Mezzanin]]geschoss als gekuppelte Bogenfenster mit eingestellten kleinen Säulen ausgeführt sind. Die Fassade wird durch ein ausladendes Zahngesims abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gedenktafel erinnert seit 1983 daran, dass in dem Vorgängerbau &amp;#039;&amp;#039;Zum Birnbaum&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1519 [[Martin Luther]] übernachtet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Gastwirt Christian August Pusch erwarb 1819 den Gasthof &amp;#039;&amp;#039;Zum Goldenen Adler&amp;#039;&amp;#039;, der sich auf dem nördlichen Grundstück des späteren Hotels befand und schon 1600 unter diesem Namen erwähnt wurde. Pusch erwarb 1823 auch den zwei Grundstücke weiter südlich gelegenen Gasthof &amp;#039;&amp;#039;Zum Birnbaum&amp;#039;&amp;#039;. Zur Erinnerung daran, dass hier im Jahre 1706 der polnische König [[Stanislaus I. Leszczyński]] wohnte, benannte er 1832 den Gasthof in &amp;#039;&amp;#039;Hôtel de Pologne&amp;#039;&amp;#039; um. Pusch kaufte schließlich auch das mittlere Grundstück auf, fasste im Jahr 1843 alle drei Häuser unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Hôtel de Pologne&amp;#039;&amp;#039; zusammen und ließ durch den Architekten [[Eduard Pötzsch]] einen reich dekorierten Festsaal einbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Leipzig, Brand des Hôtel de Pologne 1846 (DFM).JPG|mini|links|Der Brand, der 1846 die Vorgängergebäude zerstörte]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Das Hotel de Pologne in Leipzig 1848.jpg|mini|links|Der Neubau aus den Jahren 1847/48]]&lt;br /&gt;
Am 29. August 1846 zerstörte ein Brand, verursacht durch einen im Terpentinlager rauchenden Angestellten, alle drei Häuser inklusive des Festsaals. Dabei kamen acht Menschen ums Leben. Im Jahre 1847 begann der Bau eines einheitlichen Gebäudes über alle drei Grundstücke mit fünf Geschossen und 130 Zimmern. Die Eröffnung, wiederum als &amp;#039;&amp;#039;Hôtel de Pologne&amp;#039;&amp;#039;, fand im Jahr 1848 statt. In den Jahren 1891 bis 1892 baute der Architekt [[Arwed Roßbach]] das Gebäude grundlegend um, nachdem Pläne, an dieser Stelle eine &amp;#039;&amp;#039;König-Albert-Passage&amp;#039;&amp;#039; zur [[Katharinenstraße (Leipzig)|Katharinenstraße]] zu bauen, nicht umgesetzt wurden. Arwed Rossbach gestaltete die Fassade im Stil der florentinischen [[Renaissance]] um.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Hocquél]]: &amp;#039;&amp;#039;Leipzig. Architektur von der Romanik bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Passage Verlag, Leipzig 2001, ISBN 3-932900-54-5, S. 60.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Obergeschoss befanden sich jetzt auch zwei neobarocke Festsäle, die 1.500 Gästen Platz boten und von [[Ludwig Heim (Architekt)|Ludwig Heim]] gestaltet worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21. Oktober 1907 wurde im Hôtel de Pologne der &amp;#039;&amp;#039;Verband deutscher kaufmännischer Genossenschaften e. V.&amp;#039;&amp;#039; gegründet, die heutige [[Edeka]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde das Hotel zeitweise als [[Lazarett]] genutzt und schloss im Jahr 1917 ganz. Während der Zeit der [[Weimarer Republik]] diente das Gebäude als &amp;#039;&amp;#039;Österreichisches Messehaus&amp;#039;&amp;#039;. Seit 1910 befand sich hier auch das Kabarett &amp;#039;&amp;#039;Nachtfalter&amp;#039;&amp;#039;, 1943 umbenannt in &amp;#039;&amp;#039;Soldatenheim&amp;#039;&amp;#039;, 1945 in &amp;#039;&amp;#039;Casino&amp;#039;&amp;#039; und von 1947 bis zur Schließung 1950 &amp;#039;&amp;#039;Atrium&amp;#039;&amp;#039;. Zuletzt war bis 1945 der Leipziger Unternehmer [[Kurt Herrmann (Unternehmer)|Kurt Herrmann]] Eigentümer der Immobilie. Von der Mitte des 20. Jahrhunderts bis 1993 diente das Haus dem [[Leipziger Messeamt]] als Bürogebäude, wobei der Festsaal zur Kantine wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.leipzig-lexikon.de/HAUSHOF/pologne.htm Leipzig-Lexikon].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach fünfzehnjährigem Leerstand wurde das Haus von 2011 bis 2014 durch die [[Leipziger Stadtbau AG]] denkmalgerecht saniert. Ursprünglich war eine Nutzung als Hotel geplant&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Leipziger Volkszeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 6. Oktober 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;, es zeigte sich aber, dass das Gebäude für heutige Ansprüche an ein Komforthotel nicht geeignet war. So erfolgte der Umbau weitgehend nach den Erfordernissen eines Leipziger Unternehmens mit gut einhundertfünfzig Mitarbeitern, das das Haus als Büro- und Veranstaltungsgebäude nutzt. Eine weitere Etage kam hinzu, die fünf Konferenzräume mit moderner Infrastruktur enthält. Die prächtigen Ballsäle haben einen eigenen Eingang und werden getrennt vermarktet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2024 eröffnete die internationale Kaffeehauskette [[Starbucks]] im Erdgeschoss des Gebäudes eine Filiale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Hôtel de Pologne (Leipzig)|Hôtel de Pologne}}&lt;br /&gt;
* [https://www.michaelis-leipzig.de/de/wir-betreiben/salles-de-pologne/ Salles de Pologne] auf &amp;#039;&amp;#039;www.michaelis-leipzig.de&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [https://www.leipzigentdecken.de/tag/soldatenheim/ Hôtel de Pologne] auf &amp;#039;&amp;#039;www.leipzigentdecken.de&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 18. Oktober 2019&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=51.342472|EW=12.373411|type=landmark|region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hotel de Pologne}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neorenaissancebauwerk in Leipzig|Leipzig, Hotel de Pologne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hotel in Leipzig|Pologne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Hotel in Sachsen|Pologne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1840er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hotelbau in Leipzig|Pologne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hotelbau in Europa|Pologne Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umgenutztes Bauwerk in Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Leipzig]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kleeblatt187</name></author>
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