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	<title>Hängolin - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T09:57:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=H%C3%A4ngolin&amp;diff=454832&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dandelo: Änderungen von ~2025-28180-47 (Diskussion) auf die letzte Version von Denis Barthel zurückgesetzt</title>
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		<updated>2025-10-08T23:11:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2025-28180-47&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2025-28180-47&quot;&gt;~2025-28180-47&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2025-28180-47&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2025-28180-47 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Denis_Barthel&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Denis Barthel (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Denis Barthel&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hängolin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch Hängulin o. Ä.) bezeichnet ein nicht näher beschriebenes [[Anaphrodisiakum]] oder [[Sedierung|Beruhigungsmittel]], welches angeblich der Verpflegung männlicher [[Soldat]]en, [[Gefängnisinsasse]]n oder Bewohnern eines [[Internat]]s beigemischt wurde, um deren [[Libido]] und/oder Fähigkeit zur [[Erektion]] zu senken. Als Gründe für die Verabreichung werden Konfliktvermeidung, Verhinderung [[Homosexualität|homosexueller]] Praktiken und [[Masturbation]] sowie Minderung des sexuellen [[Leidensdruck]]s angeführt. Nach gängiger Meinung ist die Geschichte um Hängolin als [[moderne Sage]] einzustufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Der Begriff findet sich vor allem beim deutschen [[Militär]], beginnend im [[Deutsches Heer (Deutsches Kaiserreich)|Deutschen Heer]] des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] über [[Wehrmacht]], [[Nationale Volksarmee]] bis hin zur [[Bundeswehr]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;droesser-stimmts&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.zeit.de/2009/31/Stimmts-Brom | titel=Null Bock beim Militär | autor=Christoph Drösser | hrsg=Zeit Online Gesundheit | datum=2009-09-15 | abruf=2015-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der [[Schweizer Armee]] kursieren ähnliche Bezeichnungen. Der Begriff wird heute fast nur noch scherzhaft verwendet. Unter katholischen [[Theologe]]n wurde oder wird der Begriff auch im Hinblick auf [[Katholisches Priesterseminar|katholische Priesterseminare]] verwendet, in denen man halbernst unterstellte, eine derartige Substanz werde der Verpflegung (in der Regel durch in der Küche tätige [[Ordensschwester]]n) beigemischt, um die Kandidaten auf dem Weg zur sexuellen [[Abstinenz]] zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
„Hängolin“ ist der älteste bekannte Name. Aus der Wehrmacht während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] gut nachgewiesen, geht er wahrscheinlich auf die Zeit des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] zurück und lehnt sich durch die Endung „-olin“ an eine damals allgemein gebräuchliche Benennung ölig gelöster [[Arzneimittel]] an. Die Herkunft des Wortstamms und seine erstmalige Verwendung ist ungeklärt. In der Alltagsrezeption wird oft die Silbe „Häng-“ als Gegenteil von [[Erektion]] gedeutet. Im Ersten Weltkrieg gab es tatsächlich Nahrungsbeigaben, allerdings handelte es sich um [[Vitamin]]e und Zusatzstoffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hängolin“ könnte auch aus einem heute kaum mehr bekannten Vorgänger-Mythos entstanden sein. Eine ähnliche Wirkung wurde zum Beispiel dem [[Natriumhydrogencarbonat|Speisesoda (Natron)]] und [[Brom]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;droesser-stimmts&amp;quot; /&amp;gt; angedichtet und dessen angeblich „abregende“ Wirkung fälschlich zur Selbstmedikation empfohlen. Außerhalb des Militärs wird diese Wortschöpfung aus der [[Soldatensprache]] ironisch für echte Medikamente gebraucht, die [[Erektile Dysfunktion]]en oder Vergleichbares als [[Nebenwirkung]]en haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt regional unterschiedliche Bezeichnungen für das Mittel, die sich von Zeit zu Zeit ändern. So wird in der [[Schweiz]] seit den 1980er Jahren dieselbe Wirkung einem [[Präparat]] namens &amp;#039;&amp;#039;Antibockin&amp;#039;&amp;#039; zugeschrieben. Weitere [[Synonymie|Synonym]]e sind beispielsweise &amp;#039;&amp;#039;Schlapposan&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Nullbock&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Schlappofix&amp;#039;&amp;#039;, z.&amp;amp;nbsp;T. mit Endungen, die an Namen von Medikamenten erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu keiner Zeit sind Beimischungen von Medikamenten in Nahrungsmittel zur Senkung von Libido oder Erektionsfähigkeit bei Soldaten belegt. Allgemein anerkannt handelt es sich bei der angeblichen Gabe von Hängolin um eine moderne Sage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Moderne Sage|Hangolin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verpflegung (Militär)|Hangolin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dandelo</name></author>
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