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	<title>Hängebrosche - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T11:45:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aline Ollivier am 30. Oktober 2025 um 20:53 Uhr</title>
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		<updated>2025-10-30T20:53:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Tutulus.svg|mini|hochkant|Tutulusform]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hängebrosche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; vom Typ Babilonie; früher &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tutulusbrosche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt (von [[Latein|lat.]] &amp;#039;&amp;#039;Tutulus&amp;#039;&amp;#039;, römischer Priesterhut bzw. Kopfputz oder Frisur römischer Damen) ist eine in Deutschland seltene [[Fibel (Schließe)|Fibelgattung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die als „Tutulusfibel vom Typ Babilonie“ bezeichneten Fibeln wurden 1989 von Daniel Bérenger aufgrund eines neuen Datierungsansatzes umbenannt. Zuvor waren nur Einzelfunde bekannt, die den spätkaiserzeitlichen und [[völkerwanderung]]szeitlichen Tutulusfibeln zugeordnet wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Zu völkerwanderungszeitlichen Tutulusfibeln etwa [[Horst Wolfgang Böhme]]: &amp;#039;&amp;#039;Germanische Grabfunde des 4. bis 5. Jahrhunderts zwischen unterer Elbe und Loire.&amp;#039;&amp;#039; Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1974, S. 19–24.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Geschlossener Fund|Geschlossene Grabfunde]] von einem [[Gräberfeld#Arten|Brandgräberfeld]] bei [[Hiddenhausen (Ortsteil)|Hiddenhausen]]-[[Eilshausen]] ermöglichten es Bérenger, ihre Datierung ins 3.&amp;amp;nbsp;oder 2.&amp;amp;nbsp;vorchristliche Jahrhundert vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erforschung der [[Schnippenburg]] bei [[Ostercappeln]] im Landkreis [[Osnabrück]] in [[Niedersachsen]] erhöhte sich die Anzahl der bekannten Stücke dieses Typs durch [[Depotfund]]e von sechs auf 16. Zuvor waren lediglich sechs Exemplare aus dem nordöstlichen [[Westfalen]] bekannt. Alle Stücke weisen Einflüsse der [[Kelten|protokeltischen]] [[La-Tène-Zeit]] auf. Die in der Form gegliederten Objekte wurden in einem Stück gegossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aussehen ==&lt;br /&gt;
Bei den niedersächsischen Hängebroschen handelt es sich um den gleichen Typ wie bei den westfälischen. Im Detail gibt es jedoch Unterschiede, die vor allem die Größe und die [[Verzierung]] betreffen. Die Neufunde variieren in der Länge zwischen etwa 6 und 10 cm und sind damit deutlich größer als ihre 5 bis 6 cm großen, einheitlich verzierten westfälischen Parallelen. Abgehend von Rippen- oder Rillenverzierungen sind Kreisornamente im Zentrum der Schälchen obligatorisch. Die Neufunde zeigen über das gesamte Spektrum jedoch zwei weitere unterschiedliche Varianten des Dekors. Die Verzierungen der Schälchen bestehen aus zwei bis sechs konzentrischen Rillen. Der Übergang zwischen Kegel und Basis weist stets eine einfache oder eine Doppelrippe auf. Bei der Hälfte der Fundstücke kommen auch am Kegel Doppelrippen vor. Bei zwei Broschen liegen je drei Doppelrippen in gleichmäßigem Abstand. Drei Exemplare weisen zusätzlich eine Einzelrippe am Übergang zum Schälchen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* D. Bérenger: &amp;#039;&amp;#039;Die vorrömische Eisenzeit Nordost-Westfalens im Spiegel des reichen Frauengrabes aus Eilshausen.&amp;#039;&amp;#039; In: Ravensburger Blätter, Heft 2 (1989)&lt;br /&gt;
* S. Möllers: &amp;#039;&amp;#039;Nordwestfälische Hängebroschen aus Niedersachsen Neufunde von der Schnippenburg bei Ostercappeln Lkrs. Osnabrück&amp;#039;&amp;#039; In: Archäologie in Ostwestfalen, Bd. 7 (2002)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Haengebrosche}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologische Fundgattung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fachbegriff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fibel (Schließe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kostümkunde der Ur- und Frühgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aline Ollivier</name></author>
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