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	<title>Gyttja - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T07:26:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gyttja&amp;diff=177454&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Czelko: Bodentypen nach KA6 aktualisiert, Q. s. Ref.</title>
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		<updated>2026-04-21T08:09:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bodentypen nach KA6 aktualisiert, Q. s. Ref.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Sediment core.jpg|mini|Sedimentkern (im durchsichtigen Rohr)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gyttja&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Grauschlammboden&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Mudde&amp;#039;&amp;#039; genannt) ist ein subhydrischer [[Boden (Bodenkunde)|Boden]] (Unterwasserboden) in gut durchlüfteten nährstoffreichen Gewässern. Der organismenreiche [[Schlamm]] besteht aus feinem mineralischen Material, das stark mit organischen Stoffen durchsetzt ist, die durch weitgehenden Abbau pflanzlicher und tierischer Stoffe entstanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man unterscheidet die [[Bodentyp]]en Minerogyttja mit &amp;lt;&amp;amp;nbsp;15 und Organogyttja mit ≥&amp;amp;nbsp;15 Masse-% organischen Kohlenstoff, die zur Klasse &amp;#039;&amp;#039;Subhydrische Mineralische Böden&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Subhydrische Organische Böden&amp;#039;&amp;#039; gehören.&amp;lt;ref&amp;gt;AG Boden: &amp;#039;&amp;#039;Bodenkundliche Kartieranleitung, 6.&amp;amp;nbsp;Aufl. – Band&amp;amp;nbsp;2: Geländeaufnahme und Systematik.&amp;#039;&amp;#039; Hannover 2024. ISBN 978-3-510-96869-5. S.&amp;amp;nbsp;367, 396&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Marin Gytje Tengslemark 2.jpg|mini|links|Muschelhaltige Gyttja aus dem Meeresvorland in Dänemark]]&lt;br /&gt;
Gyttja-Böden bestehen aus einer gut durchmischten, an organischen Bestandteilen reichen humosen Lage (Fh-Horizont), die im Wesentlichen aus Kotpartikeln sedimentfressender Tiere aufgebaut ist, über dem wassergesättigten Mineralboden (G-Horizont). Die Färbung von Gyttja variiert, vor allem nach dem organischen Gehalt. Böden mit hohem organischen Anteil sind braun (bis olivbraun) gefärbt, solche mit höherem mineralischen Anteil meist grau. Kalkreiche Gyttja, im Übergang zur [[Seekreide]], kann hellgrau bis fast weiß gefärbt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trockengelegte Böden dieses Typs sind nährstoffreich und mit hohem [[Wasserhaltevermögen]], die bei [[Wechselfeuchte]] jedoch stark quellen und [[Schrumpfung (Boden)|schrumpfen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist der Schlamm sauerstofflos und daher kaum belebt, handelt es sich stattdessen um &amp;#039;&amp;#039;Faulschlamm&amp;#039;&amp;#039; oder [[Sapropel]] (einige Autoren rechnen diesen allerdings mit zur Gyttja&amp;lt;ref&amp;gt;Elżbieta Myślińska (2003): Classification of organic soils for engineering geology. Geological Quarterly 47 (1): 39–42.&amp;lt;/ref&amp;gt;) In sehr sauren, nährstoffarmen und dabei sauerstoffarmen Gewässern bildet sich ein als [[Dy (Bodentyp)|Dy]] oder Braunschlammboden bezeichneter Boden, dessen dünne organische Lage zu großen Teilen auf kolloidal ausgefällte organische Substanz zurückgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff Gyttja geht auf die schwedische Bezeichnung für „Schlamm“ oder „Schlick“ zurück und wurde von [[Hampus von Post]] 1862 in die wissenschaftliche Literatur eingeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hampus von Post]]: &amp;#039;&amp;#039;Studier öfver Nutidens koprogena Jordbildningar. Gyttja, Dy, Torf och Mylla&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kongliga Svenska Vetenskaps-Akademiens Handlingar.&amp;#039;&amp;#039; NF Bd. 4, Nr. 1, {{ZDB|214062-7}}). Norstedt, Stockholm 1862.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der weitgehend [[Synonym|synonyme]] Begriff Mudde wurde als Fachbegriff durch  [[Carl Albert Weber|C.A. Weber]] 1907 eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der internationalen Bodenklassifikation [[World Reference Base for Soil Resources]] (WRB) wird der Unterwassercharakter dieser Böden durch den Qualifier Subaquatic ausgedrückt. Gyttjen können zu den Referenzbodengruppen [[Gleysol]], [[Arenosol]] und [[Fluvisol]] gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* W. Amelung, [[Hans-Peter Blume|H.-P. Blume]], H. Fleige, R. Horn, [[Ellen Kandeler|E. Kandeler]], [[Ingrid Kögel-Knabner|I. Kögel-Knabner]], R. Kretschmar, [[Karl Stahr|K. Stahr]], B.-M. Wilke: [[Fritz Scheffer|Scheffer]]/[[Paul Schachtschabel|Schachtschabel]] Lehrbuch der Bodenkunde. 17. Auflage. Heidelberg 2018. ISBN 978-3-662-55870-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ahabc.de/bodentypen/bodensystematische-einheiten-semisubhydrische-und-subhydrische-boeden/bodentyp-gyttja/ Gyttja] auf [http://www.ahabc.de ahabc.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodentyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klastisches Sedimentgestein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biogenes Sedimentgestein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sedimentation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Czelko</name></author>
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