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	<title>Gynter Mödder - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T00:50:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gynter_M%C3%B6dder&amp;diff=480587&amp;oldid=prev</id>
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		<updated>2025-09-25T20:48:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gynter Moedder Schilddruesentag.jpg|miniatur|Gynter Mödder, 2012]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gynter Mödder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. September]] [[1942]] bei [[Köln]]; † [[31. August]] [[2024]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Traueranzeige |Sammelwerk=Kölner Stadt-Anzeiger |Nummer=206 |Ort=Köln |Datum=2024-09-04 |Seiten=17 |Online=https://www.wirtrauern.de/traueranzeige/gynter-moedder}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Nuklearmedizin]]er, [[Hochschullehrer]] und [[Schriftsteller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medizin und Wissenschaft ==&lt;br /&gt;
Nach dem Studium der Medizin von 1963 bis 1968 in Köln und Kiel und seiner Approbation im Jahre 1969 wurde Gynter Mödder 1970 in Köln promoviert. Er bildete sich auf den Gebieten [[Pharmakologie]], [[Neurochirurgie]] und [[Radiologie]] weiter. Nach seiner 1980 erfolgten [[Habilitation]] in Nuklearmedizin wurde er Privatdozent und 1987 Professor. Sein Hauptarbeitsgebiet am Radiologischen Institut der Universitätsklinik Köln-Merheim war zunächst die Klinische Nuklearmedizin (mit Schwerpunkten Schilddrüse und Eisenstoffwechsel). Mödder war an der Gestaltung des die Schilddrüse betreffenden Abschnitts in &amp;#039;&amp;#039;Innere Medizin&amp;#039;&amp;#039; von [[Gerd Herold]] beteiligt. Neben der medizinischen Tätigkeit verfasste er unter anderem Lehrbücher, die in mehrere Sprachen übersetzt wurden, über 150 wissenschaftliche Arbeiten und belletristische Werke. Im Jahre 2002 wurde ihm in Kalkutta der &amp;#039;&amp;#039;Vickram Sarabhai Memorial Award&amp;#039;&amp;#039; verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1991 hatte Mödder in Köln eine Spezialpraxis für Nuklearmedizin: [[Schilddrüse]]nambulanz und Zentrum für [[Radiosynoviorthese]] (Nuklearmedizinische Therapie schmerzhafter Gelenkerkrankungen, zum Beispiel bei Arthrose und Rheuma). Gemeinsam mit seiner Frau, der Internistin, Malerin und Lyrikerin Renate Mödder-Reese, gründete er in ihrem Wohnhaus in Bergheim-[[Glessen]] ([[Rhein-Erft-Kreis]]) als Persiflage auf „normale“ Museen das „MAUSEUM, &amp;#039;&amp;#039;erstes und bedeutendstes Mäusemuseum nördlich des Südpols&amp;#039;&amp;#039;“, in dem auch Lesungen des von ihm geleiteten [[Autorenkreis Rhein-Erft|Autorenkreises Rhein-Erft]] stattfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bücher ==&lt;br /&gt;
Mit seinen wissenschaftlichen Publikationen machte Mödder sich in Fachkreisen auch international einen Namen. Einem breiteren Publikum in Deutschland wurde er mit populärwissenschaftlichen Büchern wie &amp;#039;&amp;#039;Leben mit Strahlen – Risiken und Chancen der Radioaktivität&amp;#039;&amp;#039; (Bund-Verlag, Köln 1988), &amp;#039;&amp;#039;Erkrankungen der Schilddrüse&amp;#039;&amp;#039; (Springer, Berlin 1998) sowie den Romanen &amp;#039;&amp;#039;Tiefgang, der Mäusephilosoph&amp;#039;&amp;#039; (mit Illustrationen von [[Carl Lambertz]], [[Maria Reese (Malerin)|Maria Reese]] und Renate Mödder-Reese – Bund-Verlag, Köln 1990), &amp;#039;&amp;#039;Laßt mich leben!&amp;#039;&amp;#039; (Rake-Verlag, Rendsburg 1996) und &amp;#039;&amp;#039;Gullivers fünfte Reise&amp;#039;&amp;#039; (Verlag Landpresse, Weilerswist 2005) bekannt. Über diese Satire auf Gesellschaft und Wissenschaft schrieb die &amp;#039;&amp;#039;Kölnische Rundschau&amp;#039;&amp;#039;: „Mödder brennt ein gigantisches Feuerwerk von Ideen ab […] &amp;#039;&amp;#039;Gullivers fünfte Reise&amp;#039;&amp;#039; ist paradox und sprachwitzig, eine vergnügliche literarische Tour nach Absurdistan.“ Die zahlreichen Abbildungen in dieser Fortschreibung des Hauptwerks von [[Jonathan Swift]] stammten von Carl Lambertz (1910–1996). Das Vorwort verfasste der Münsteraner Swift-Experte Hermann Josef Real.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den weiteren belletristischen Werken Mödders, der auch Anthologien und mehrere medizinische Buchreihen herausgab, gehörte der Text-/Bildband &amp;#039;&amp;#039;Engel und Geister&amp;#039;&amp;#039; (mit Illustrationen von Carl Lambertz, Wachholtz-Verlag, Neumünster 1991). Außerdem veröffentlichte er Texte für Comics und Gedichte („Gedychte“) in Anthologien (unter anderem beim Verlag Landpresse). Gynter Mödder war Mitglied im VS, im Verband deutscher Schriftstellerärzte und im [[PEN-Zentrum Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Kürschners Deutscher Literatur-Kalender]]&amp;#039;&amp;#039; (Saur, München 2006/2007)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender]]&amp;#039;&amp;#039; (Saur, München 2005)&lt;br /&gt;
* Gynter Mödder: &amp;#039;&amp;#039;Der Schilddrüsenpatient.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarbeitete Auflage. medical trends, Solingen 1986, ISBN 3-89245-001-3, Kurzbiografie im Umschlagstext.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezensionen ==&lt;br /&gt;
Bücher von Gynter Mödder wurden unter anderem in der &amp;#039;&amp;#039;FAZ&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Kölnischen Rundschau&amp;#039;&amp;#039;, im &amp;#039;&amp;#039;Kölner Stadt-Anzeiger&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Ärzteblatt&amp;#039;&amp;#039; vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|115846921}}&lt;br /&gt;
* https://www.mauseum.de/ Das Mäusemuseum von Gynter Mödder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=115846921|LCCN=n84091756|VIAF=57353970}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Modder, Gynter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Radiologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nuklearmediziner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dichterarzt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2024]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mödder, Gynter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Nuklearmediziner und Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. September 1942&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=bei [[Köln]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. August 2024&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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