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	<title>Gynostemma pentaphyllum - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-04-29T18:27:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Hilfe:Wikisyntax/Validierung&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Hilfe:Wikisyntax/Validierung (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Hilfe:Wikisyntax/Validierung#Fehlendes End-Tag&lt;/a&gt; behoben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Gynostemma pentaphyllum&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Carl Peter Thunberg|Thunb.]]) [[Makino Tomitarō|Makino]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Gynostemma&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Gomphogyninae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Untertribus&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Zanonieae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Nhandiroboideae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Kürbisgewächse&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Cucurbitaceae&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Bild             = Jiaogulan.JPG&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &amp;#039;&amp;#039;Gynostemma pentaphyllum&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gynostemma pentaphyllum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ({{zh|v=绞股蓝|t=絞股藍|p=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;jiǎogǔlán&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}}, [[Deutsche Rechtschreibung|deutsche Schreibweise]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jiaogulan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Art (Biologie)|Pflanzenart]] der Familie der [[Kürbisgewächse]] (Cucurbitaceae). Teile der Pflanze werden als Gemüse, Salat oder Tee zubereitet. In moderner pseudowissenschaftlicher Literatur ist sie auch unter den Bezeichnungen &amp;#039;&amp;#039;Rankende Indigopflanze&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Kraut der Unsterblichkeit&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Unsterblichkeitskraut&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;Fünfblättriger Ginseng&amp;#039;&amp;#039; bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Blattentwickelung Formen.jpg|mini|links|Je nach Standort weisen Jiaogulanblätter Variationen auf.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Gynostemma pentaphyllum&amp;#039;&amp;#039; ist eine schlanke, [[Kletterpflanze|kletternde]], einjährige bis ausdauernde [[krautige Pflanze]] und erreicht Wuchslängen von 4 bis 8 Metern. Sie verbreitet sich im Beet mit [[Rhizom]]en und Wurzelknollen als Überdauerungsorgan. Sie ist fein behaart bis verkahlend mit rippigen Sprossachsen. Die [[Ranke]]n sind gegabelt, selten einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wechselständigen, gestielten und im Umriss eiförmigen bis rundlichen [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] sind einfach bis oft unpaarig gefiedert, (fast) fußförmig, aus bis zu sieben (neun) [[Blättchen]] zusammengesetzt. Diese sind von eiförmiger über verkehrt-eiförmiger bis lanzettlicher Form. Das endständige Blättchen ist 4 bis 14&amp;amp;nbsp;cm lang und 2 bis 5&amp;amp;nbsp;cm breit, alle weiteren kleiner. Die kurz gestielten Blättchen sind spitz bis zugespitzt oder stumpf an der Spitze und stachelspitzig, an der Basis spitz bis stumpf sowie herablaufend und am Rand spitzig unregelmäßig gesägt bis gekerbt, wenn behaart, borstig, dann vor allem entlang der [[Nervatur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Gynostemma pentaphyllum&amp;#039;&amp;#039; ist zweihäusig getrenntgeschlechtig ([[Diözie|diözisch]]). Die achselständigen und rispigen, mehr oder weniger behaarten [[Blütenstände]] sind bis zu 30&amp;amp;nbsp;cm lang und herabhängend. Die weiblichen sind kleiner. Die eingeschlechtlichen und fünfzähligen, gestielten [[Blüte]]n mit doppelter [[Blütenhülle]] sind mit kleinen [[Tragblatt|Tragblättern]] versehen. Die dreieckigen [[Kelchblatt|Kelchabschnitte]] sind bis 1&amp;amp;nbsp;mm lang, die gelblich-grünen bis weißlichen und zugespitzten bis geschwänzten, sternförmig ausladenden [[Kronblatt|Kronlappen]] sind schmal-eiförmig und bis 3,5&amp;amp;nbsp;mm lang. Der [[Blütenbecher]] ist nur sehr klein. Die weiblichen Blüten besitzen manchmal kurze Staminodien, die männlichen fünf kurze und verwachsene [[Staubblatt|Staubblätter]]. Der [[Fruchtknoten]] der weiblichen Blüten ist unterständig mit bis drei kurzen [[Griffel (Botanik)|Griffeln]] und zweilappigen Narben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Früchte sind runde und glatte bis leicht borstige, wenigsamige, kapselfruchtartige [[Beere]]n mit Griffel- und [[Perianth]]resten mit einem Durchmesser von 5 bis 8&amp;amp;nbsp;mm, die dunkelgrün bis fast schwarz werden, wenn sie reif sind. Die zwei abgeflacht dreieckigen bis herzförmigen Samen sind feinwarzig und bis 4&amp;amp;nbsp;mm lang. Die Früchte öffnen sich mit drei Klappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n=22, 24, 64 oder 66.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In China (altes-Mandarin) ist Jiaogulan als Xiancao 仙草 bekannt, was auf Deutsch so viel bedeutet wie &amp;#039;Das Kraut der Unsterblichkeit&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=P. Oldenburger &amp;amp; David. |url=https://www.bioherby.de/post/jiaogulan-das-kleine-handbuch |titel=Jiaogulan, Das kleine Handbuch. |werk=Kindle. |hrsg=Bioherby |zugriff=2017-10-10 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Jiaogulan-Hängeampel.jpg|mini|hochkant|links|In einer Hängeampel kann eine Jiaogulan-Pflanze eine stattliche Länge erreichen.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Jiaogulan 2.jpg|mini|Wurzelbildung in einer Versuchsanordnung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Jiaogulan P1020437.JPG|mini|&amp;#039;&amp;#039;Gynostemma pentaphyllum&amp;#039;&amp;#039;, Habitus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gynostemma pentaphyllum 1.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Gynostemma pentaphyllum&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Jiaogulan-Rhizome.jpg|mini|Vermehrung durch Rhizome]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Jiaogulan 7 blättrig3.jpg|mini|Siebenblättrige Form]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell sind junge Blätter etwas runder als ausgewachsene Blätter. Ganz junge Blätter können auch heller ausfallen, bauen aber später durch die normale [[Photosynthese]] ein dunkleres Erscheinungsbild auf.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Gynostemma pentaphyllum&amp;#039;&amp;#039; ist im südlichen [[China]], [[Japan]], [[Korea]], [[Thailand]], [[Indien]], [[Sri Lanka]], [[Bangladesch]] bis in den [[Himalaya]] und im gesamten [[Südostasien|südostasiatischen]] Raum und [[Neuguinea]] beheimatet. Sie besiedelt Dickichte und gedeiht in Höhenlagen bis 3200 Metern Meereshöhe, bevorzugt aber warmes und feuchtes Klima. Sie soll zwischen −15&amp;amp;nbsp;°C bis +41,5&amp;amp;nbsp;°C überlebensfähig sein. Die optimale Wuchstemperatur liegt aber zwischen +15&amp;amp;nbsp;°C bis +30&amp;amp;nbsp;°C. Die Pflanze bevorzugt schattige Wuchsplätze mit einer wachstumsfähigen Beleuchtung von 40–80 % und einer optimalen Beleuchtung von 65–75 %. Stickstoff-, Phosphor- und humusreiche, feuchte Erde mit einem [[pH-Wert]] von 5,5 bis 8,0 (optimal: 6,5 bis 7,0) sind ideal für das Wachstum von &amp;#039;&amp;#039;G.&amp;amp;nbsp;pentaphyllum&amp;#039;&amp;#039;. Die optimale Erde ist mehr als 30&amp;amp;nbsp;cm tief, gut durchlüftet und hält Wasser, wie z.&amp;amp;nbsp;B. sandige Lehmböden. Unter diesen Umständen sind das Wachstum und die Beerenproduktion sowie der [[Saponine|Saponin]]-Gehalt (Gypenoside) der Pflanze am höchsten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DOI10.1007/s11101-005-3754-4&amp;quot;&amp;gt;Valentina Razmovski-Naumovski, Tom Hsun-Wei Huang, Van Hoan Tran, George Qian Li, Colin C. Duke, Basil D. Roufogalis: &amp;#039;&amp;#039;Chemistry and Pharmacology of Gynostemma pentaphyllum.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Phytochemistry Reviews.&amp;#039;&amp;#039; 4, 2005, S.&amp;amp;nbsp;197–219, [[doi:10.1007/s11101-005-3754-4]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;guo_wang_1993&amp;quot;&amp;gt;W. Y. Guo, W. X. Wang: &amp;#039;&amp;#039;Cultivation and utilisation of Gynostemma pentaphyllum.&amp;#039;&amp;#039; Publishing House of Electronics, Science and Technology University, 1993, S. 1–261.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;PMID15707321&amp;quot;&amp;gt;C. Huang, Z. Wu, Y. Yao, X. Xu: &amp;#039;&amp;#039;Photosynthetic characteristics of Gynostemma pentaphyllum under shade.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ying yong sheng tai xue bao = The journal of applied ecology / Zhongguo sheng tai xue xue hui, Zhongguo ke xue yuan Shenyang ying yong sheng tai yan jiu suo zhu ban.&amp;#039;&amp;#039; Band 15, Nummer 11, November 2004, S.&amp;amp;nbsp;2099–2103, PMID 15707321.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik und botanische Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Pflanze wurde erstmals 1406 während der [[Ming-Dynastie]] durch Zhu Xiao im Buch „Heilkräuter gegen die Hungersnot“ beschrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DOI10.1007/s11101-005-3754-4&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=J. G. Cheng u. a. |Titel=Investigation of the plant jiaogulan and its analogous herb, Wulianmei |Sammelwerk=Zhong Cao Yao |Band=21 |Nummer=9 |Datum=1990 |Seiten=424}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die westliche [[Erstbeschreibung]] wurde 1784 durch den schwedischen Naturforscher [[Carl Peter Thunberg]] unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Vitis pentaphylla&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Flora japonica.&amp;#039;&amp;#039; 105. 1784.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der deutsch-holländische Botaniker [[Carl Ludwig Blume]] überstellte sie 1825 als &amp;#039;&amp;#039;Gynostemma simplicifolium&amp;#039;&amp;#039; in eine andere Gattung.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bijdr.&amp;#039;&amp;#039; 23. 1825.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der japanische Botaniker [[Makino Tomitarō]] behielt 1902 diese Entscheidung bei, verwandte jedoch wieder das Art[[epitheton]] der Erstbeschreibung durch Thunberg und schuf so das heute gültige Taxon &amp;#039;&amp;#039;Gynostemma pentaphyllum&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bot. Mag. (Tokyo).&amp;#039;&amp;#039; 16, 1902, S. 179.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhaltsstoffe ==&lt;br /&gt;
Bis 2005 wurden über 100 [[Saponine]], genannt Gypenoside oder Gynosaponine, aus &amp;#039;&amp;#039;G. pentaphyllum&amp;#039;&amp;#039; isoliert und identifiziert. Der Gesamtsaponin-Gehalt beträgt ~ 2,4 % der getrockneten Pflanze.&amp;lt;ref&amp;gt;Z. Zhang, S. J. Xie, S. P. Huang, Q. Zhang: &amp;#039;&amp;#039;Analysis of medicinal and nutritional components in Gynostemma pentaphyllum.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Shanxi Daxue Xuebao Ziran Kexueban.&amp;#039;&amp;#039; 16(3), 1993, S. 307–310.&amp;lt;/ref&amp;gt; Acht dieser Gypenoside entsprechen den protopanaxadiol-artigen Ginsenosiden, die in &amp;#039;&amp;#039;[[Panax ginseng]]&amp;#039;&amp;#039; zu finden sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DOI10.1007/s11101-005-3754-4&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Ginsenoside machen rund 25 % des Gesamtgehalts an Gypenosiden in der Pflanze aus und gelten als erster Nachweis für das Vorkommen von Ginseng-Saponinen außerhalb der [[Araliengewächse]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;DOI10.1021/np034018+&amp;quot;&amp;gt;Xin Liu, Wencai Ye, Ziyao Mo, Biao Yu, Shouxun Zhao, Houming Wu, Chuntao Che, Renwang Jiang, Thomas C. W. Mak, W. L. Wendy Hsiao: &amp;#039;&amp;#039;Five New Ocotillone-Type Saponins from Gynostemma pentaphyllum.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Journal of Natural Products]].&amp;#039;&amp;#039; 67, 2004, S.&amp;amp;nbsp;1147–1151, {{DOI|10.1021/np034018+}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Studien zeigen, dass der gesamte Saponingehalt der Pflanze am höchsten vor der Blüte ist.&amp;lt;ref&amp;gt;S. Ding, Z. Zhu: &amp;#039;&amp;#039;Resources of genus Gynostemma and determination of their total saponins contents.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zhongcaoyao.&amp;#039;&amp;#039; 23(12), 1992, S. 627–629.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
In Thailand und China werden frische Blätter als Salat oder spinatähnlich verwendet. Sowohl aus den getrockneten als auch den frischen Blättern kann zudem Tee zubereitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;G. pentaphyllum&amp;#039;&amp;#039; wird in der [[Traditionelle chinesische Medizin|traditionellen chinesischen Medizin]] verwendet, um Hitze auszuleiten, Geist zu ergänzen, Gift aufzulösen, den Blutzuckerspiegel zu senken und die Leberfunktion zu schützen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tcm&amp;quot;&amp;gt;Zhou, Jiaju, Xie, Guirong, Yan, Xinjian: &amp;#039;&amp;#039;Encyclopedia of Traditional Chinese Medicines - Molecular Structures, Pharmacological Activities, Natural Sources and Applications.&amp;#039;&amp;#039; Springer 2011, ISBN 978-3-642-17733-0.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine häufige moderne Indikation ist in China die [[Hyperlipidämie]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;guo_wang_1993&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DOI10.1007/s11101-005-3754-4&amp;quot; /&amp;gt; Die wissenschaftlichen Belege beschränken sich allerdings bisher auf Tierversuche und Kleinstserien. So könnte &amp;#039;&amp;#039;Gynostemma pentaphyllum&amp;#039;&amp;#039; etwa gegen nichtalkoholische [[Fettleber]]erkrankung wirken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PMID16708768&amp;quot;&amp;gt;S. C. Chou, K. W. Chen u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;The add-on effects of Gynostemma pentaphyllum on nonalcoholic fatty liver disease.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Alternative therapies in health and medicine.&amp;#039;&amp;#039; Band 12, Nummer 3, 2006, S.&amp;amp;nbsp;34–39, PMID 16708768.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Tierversuch an Ratten gab es keine toxische Wirkung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DOI10.1016/j.jep.2013.06.027&amp;quot;&amp;gt;Natthakarn Chiranthanut, Supanimit Teekachunhatean, Ampai Panthong, Parirat Khonsung, Duangta Kanjanapothi, Nirush Lertprasertsuk: &amp;#039;&amp;#039;Toxicity evaluation of standardized extract of Gynostemma pentaphyllum Makino.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Ethnopharmacology.&amp;#039;&amp;#039; 149, 2013, S.&amp;amp;nbsp;228–234, [[doi:10.1016/j.jep.2013.06.027]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Letale Dosis|LD&amp;lt;sub&amp;gt;50&amp;lt;/sub&amp;gt;-Werte]] für den Gesamtsaponin-Gehalt betragen 1,85&amp;amp;nbsp;g·kg&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt; (Ratte, [[Intraperitoneal|i.p.]]) und 755–838&amp;amp;nbsp;mg·kg&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt; (Maus, i.p.).&amp;lt;ref name=&amp;quot;DOI10.1007/s11101-005-3754-4&amp;quot; /&amp;gt; In Europa hat die Pflanze keine medizinische Zulassung. Sie wurde früher als [[Nahrungsergänzungsmittel]] vermarktet; seit die [[Europäische Union]] für [[Novel Food]]s eine Zulassung fordert, als sogenanntes „Duftkraut“.&amp;lt;ref&amp;gt;ÖKO-TEST, Mai 2013: {{Webarchiv|url=http://www.oekotest.de/cgi/index.cgi?artnr=102020&amp;amp;bernr=06 |wayback=20140814142350 |text=&amp;#039;&amp;#039;Leserfragen: Jiaogulantee.&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Der wissenschaftliche Name leitet sich von {{grcS|γυνή|gyné|de=Frau}} und {{grcS|στέμμα|stémma|de=Kranz}} sowie von {{grcS|πέντε|pénte|de=fünf}} und {{grcS|φύλλον|phýllon|de=Blatt}} ab. Er bedeutet daher &amp;#039;&amp;#039;fünfblättriger Frauenkranz&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* W. J. J. O. de Wilde, B. E. E. Duyfjes: &amp;#039;&amp;#039;Gynostemma (Cucurbitaceae) in Thailand and Malesia.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Blumea.&amp;#039;&amp;#039; 52(2), 2007, [https://repository.naturalis.nl/pub/525346/BLUM2007052002003.pdf PDF], [[doi:10.3767/000651907X609007]].&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Michael Blumert, Jialiu Liu |Titel=Jiaogulan: Chinas Pflanze der Unsterblichkeit |Verlag=Schulten Frank |Datum=2007 |ISBN=978-3-932961-33-5}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Valentina Razmovski-Naumovski, Tom Hsun-Wei Huang, Van Hoan Tran, George Qian Li, Colin C. Duke, Basil D. Roufogalis |Titel=Chemistry and Pharmacology of Gynostemma pentaphyllum |Sammelwerk=[[Phytochemistry Reviews]] |Band=4 |Nummer=2–3 |Datum=2005-07 |Seiten=197–219 |DOI=10.1007/s11101-005-3754-4}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Pui Kei Wu, William C.S. Tai, Roy C.Y. Choi, Karl W.K. Tsim, Hua Zhou, Xin Liu, Zhi-Hong Jiang, W.L. Wendy Hsiao |Titel=Chemical and DNA authentication of taste variants of Gynostemma pentaphyllum herbal tea |Sammelwerk=[[Food Chemistry]] |Band=128 |Datum=2011 |Seiten=70–80 |DOI=10.1016/j.foodchem.2011.02.078}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=P. Oldenburger, K. David |Hrsg=Kindle |Titel=Jiaogulan, Das kleine Handbuch |Nummer=2 |Auflage=2 |Ort=Berlin |Datum=2017 |ISBN=978-1-5497-4686-4 |Seiten=44}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Jens Rusch|Titel=Jiaogulan, Anregungen für Selbstversorger |Auflage=4 |Ort=Brunsbüttel |Datum=2020|ISBN=978-3-00-066374-1 |Seiten=116}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat||&amp;#039;&amp;#039;Gynostemma pentaphyllum&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
* [http://www.efloras.org/florataxon.aspx?flora_id=2&amp;amp;taxon_id=200022642 &amp;#039;&amp;#039;Gynostemma pentaphyllum&amp;#039;&amp;#039;] in der Flora of China, Vol. 19.&lt;br /&gt;
* [http://phytoimages.siu.edu/cgi-bin/dol/dol_terminal.pl?taxon_name=Gynostemma&amp;amp;rank=genus &amp;#039;&amp;#039;Gynostemma pentaphyllum&amp;#039;&amp;#039;] bei Phytoimages (Bilder).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot;&amp;gt;{{Tropicos|ID=9201158|WissName=Gynostemma pentaphyllum|ProjektID=9}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kürbisgewächse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Cucurbitaceae]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Traditionelle Chinesische Medizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kletterpflanze]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;At40mha</name></author>
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