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	<title>Guyot - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem untermeerischen Bergtyp. Für weitere Bedeutungen siehe [[Guyot (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Guyot Hess.jpg|mini|Historische Echolot-Aufzeichnung des ersten von Harry Hess entdeckten Guyots, vermutlich in der Nähe des [[Eniwetok]]-Atolls]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bear Seamount guyot.jpg|mini|3-D-Darstellung eines Guyots]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Guyot&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch Tiefseekuppe) ist ein [[Tiefseeberg]] (&amp;#039;&amp;#039;Seamount&amp;#039;&amp;#039;) mit abgeflachtem Gipfel, der (an Tiefseerinnen) viele tausend Meter unterhalb des [[Meeresspiegel]]s liegen kann. Weltweit gibt es etwa 10.000 Guyots.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung der Guyots ==&lt;br /&gt;
Guyots und andere Seamounts entstehen an den divergierenden Plattengrenzen der [[Mittelozeanischer Rücken|mittelozeanischen Rücken]] oder innerhalb einer ozeanischen Platte im Rahmen des [[Hot-Spot (Geologie)|Hot-Spot]]-Vulkanismus. Durch die Bewegung der [[Ozeanische Erdkruste|ozeanischen Kruste]] im Verlauf der [[Ozeanbodenspreizung]] verlieren die Vulkane den Kontakt zu ihrer [[Magma|Magmenquelle]]; die Magmenförderung erlischt. Im Unterschied zu den Seamounts ragen anfangs viele der späteren Guyots über die Meeresoberfläche hinaus und unterliegen damit der [[Erosion (Geologie)|abrasiven]] Wirkung der Meeres[[brandung]]. Wenn sich der Vulkan vom mittelozeanischen Rücken entfernt, zieht sich der erkaltende Meeresboden zusammen; der Vulkan versinkt, während gleichzeitig die [[Erosion (Geologie)|Erosion]] durch die Brandung die fragile Spitze des aus vulkanischem [[Pyroklastisches Sediment|Lockermaterial]] [[basalt]]ischer Zusammensetzung bestehenden Berges zu einem Plateau abflacht. Diese Erosionsplattform kann mehrere Dutzend Kilometer breit sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Guyots als Beleg der Plattentektonik ==&lt;br /&gt;
Die Guyots dienten als Beleg der [[Plattentektonik]]. Vor [[Tiefseerinne|Tiefseegräben]], an denen die [[ozeanische Kruste]] unter eine andere Platte abtaucht ([[Subduktion]]), wurden Guyots gefunden, die leicht gekippt waren, sodass nachgewiesen werden konnte, dass sich das Plateau in Richtung Tiefseerinne neigte.&lt;br /&gt;
[[Datei:USS Cape Johnson.jpg|mini|Die USS &amp;#039;&amp;#039;Cape Johnson&amp;#039;&amp;#039; (AP-172) in der [[Bucht von San Francisco]] ]]&lt;br /&gt;
Entdeckt wurden die Tiefseekuppen 1941 von Harold Murray im [[Golf von Alaska]]. Erstmals beschrieben wurden sie 1946 von [[Harry Hammond Hess]], einem amerikanischen Geologen der [[Universität Princeton]]. Er spürte etwa 100 dieser Seeberge im [[Pazifischer Ozean|Pazifik]] auf, als er während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] die U.S.S. &amp;#039;&amp;#039;Cape Johnson&amp;#039;&amp;#039; (AP-172), ein Truppentransporterschiff, kommandierte. Mit Hilfe des starken [[Echolot]]s dieses Schiffstyps erstellte er [[Topografie (Kartografie)|topografische]] Höhenprofile des Meeresbodens. Dabei entdeckte er die Guyots und vermutete zutreffend, dass es sich bei ihnen um durch [[Erosion (Geologie)|Erosion]] abgeflachte submarine Vulkane handelt. Er benannte sie 1946 nach dem Geografen [[Arnold Henri Guyot]] (1807–1884), dem Gründer der geologischen Abteilung der Universität Princeton. Mit Hilfe dieser und zahlreicher anderer Beobachtungen und Entdeckungen in den folgenden Jahren formulierte er die [[Hypothese]] des &amp;#039;&amp;#039;Seafloor-Spreadings&amp;#039;&amp;#039; und veröffentlichte sie 1962 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;History of Ocean Basins&amp;#039;&amp;#039; (Die Entstehung der Ozeanbecken). Damit hatte er die Bewegung der [[Kontinentalplatte|tektonischen Platten]] ([[Mobilismus]]) erkannt und beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Tafelberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Frisch (Geologe)|Wolfgang Frisch]], Martin Meschede, Ronald C. Blakey: &amp;#039;&amp;#039;Plate Tectonics: Continental Drift and Mountain Building.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Berlin 2011, ISBN 978-3-540-76503-5, [https://books.google.de/books?id=vx1oiTMOTRcC&amp;amp;pg=PA82&amp;amp;hl=de S. 82]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4194293-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meereskunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Endogene Morphodynamik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vulkanismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterseeischer Berg|!Guyot]]&lt;/div&gt;</summary>
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