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	<title>Guttentag - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Guttentag&amp;diff=213854&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mogelzahn: /* Söhne und Töchter der Stadt */</title>
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		<updated>2026-02-16T18:16:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Söhne und Töchter der Stadt&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort                = Guttentag&amp;lt;br /&amp;gt;Dobrodzień&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:POL Dobrodzień COA.svg|111px|Wappen der Gemeinde Guttentag]]&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft       = Opole&lt;br /&gt;
| Powiat             = Oleski&lt;br /&gt;
| PowiatLink         = Oleski&lt;br /&gt;
| Gemeinde           = Dobrodzień (Guttentag)&lt;br /&gt;
| GemeindeLink       = Gemeinde Guttentag&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 50&lt;br /&gt;
| Breitenminute      = 43&lt;br /&gt;
| Breitensekunde     = 40&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 18&lt;br /&gt;
| Längenminute       = 26&lt;br /&gt;
| Längensekunde      = 40&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner       = 3754&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum       = 31. Dez. 2016&lt;br /&gt;
| OrtFläche          = 19.46&lt;br /&gt;
| Höhe               = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 46-380&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl     = 34&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = OOL&lt;br /&gt;
| Straße1            = [[Opole]]–[[Częstochowa]]&lt;br /&gt;
| Schienen1          = &lt;br /&gt;
| Flughafen1         = [[Flughafen Katowice|Katowice]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Guttentag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, polnisch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dobrodzień&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|dɔˈbrɔʥɛɲ}}] (früher auch &amp;#039;&amp;#039;Gutentag&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Krug&amp;quot; /&amp;gt; [[Schlesisch (deutscher Dialekt)|schlesisch]] &amp;#039;&amp;#039;Guntag&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Kleinstadt im [[Powiat Oleski]] in der [[Polen|polnischen]] [[Woiwodschaft Opole]] und Hauptort der [[Gemeinde Guttentag|gleichnamigen Stadt-und-Land-Gemeinde]] mit rund 10.000 Einwohnern, die seit 2009 [[Zweisprachige Gemeinden in Polen|offiziell zweisprachig]] ist (Polnisch und Deutsch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|[[Datei:Schlesien Kr Lublinitz (Loben).png|mini|links|Guttentag nordwestlich von [[Lublinitz]] auf einer Landkarte von 1905]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt in der Region [[Oberschlesien]] auf 253 m ü. [[Normalhöhennull|NHN]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meyers&amp;quot; /&amp;gt; etwa 15&amp;amp;nbsp;Kilometer südlich von [[Olesno]] (&amp;#039;&amp;#039;Rosenberg O.S.&amp;#039;&amp;#039;) und 35&amp;amp;nbsp;Kilometer östlich&lt;br /&gt;
von [[Oppeln]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rynek w Dobrodzieniu.jpg|mini|Rathaus am Marktplatz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dobrodzien2006.jpg|mini|Marktplatz mit St.&amp;amp;nbsp;Magdalena-Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:SM Dobrodzień Kościół św. Walentego (0) ID 627699.jpg|mini|Schrotholzkirche St.&amp;amp;nbsp;Valentin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kościół Nawiedzenia NMP w Dobrodzieniu2.jpg|mini|hochkant|Mariae-Heimsuchung-Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Most z XVII wieku w Dobrodzieniu.jpg|mini|Brücke aus dem 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert im Stadtpark]]&lt;br /&gt;
Von den Anfängen der Geschichte des Ortes kann man ab etwa 1163 sprechen, als das Gebiet als Teil des [[Herzogtum Oppeln|Herzogtums Oppeln]] nachgewiesen ist. Die erste urkundliche Erwähnung als &amp;#039;&amp;#039;Dobrosin&amp;#039;&amp;#039; stammt aus dem Jahre 1279. Für 1300 ist die Namensform &amp;#039;&amp;#039;Dobradin&amp;#039;&amp;#039; überliefert. Nach dem Aussterben der piastischen Herzogslinie im Jahre 1327 kamen das gesamte Oppelner Land und die Stadt Guttentag durch Erbfolgerecht an [[Böhmen]]. Das [[Stadtrecht]] erhielt Dobradin 1384 nach [[Magdeburger Recht]]. Aus dieser Zeit stammt auch das Wappen der Stadt, das in den wesentlichen Zügen auch heute noch besteht. Mit Böhmen ging die Stadt 1526 an [[Habsburg]] über. 1574 wurde der Ort als &amp;#039;&amp;#039;Dobrodzin&amp;#039;&amp;#039; erwähnt und 1636 tauchte &amp;#039;&amp;#039;Guttentag&amp;#039;&amp;#039; auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der endgültigen Entscheidung in den Schlesischen Kriegen, 1742 zum Nachteil der Habsburger, wurde Guttentag Teil [[Preußen]]s und 1816 dem [[Kreis Lublinitz]] im schlesischen Regierungsbezirk Oppeln zugeordnet und diente neben der Stadt Lublinitz auch als Garnisonsort für die preußische Armee. Am Pfingstmontag des Jahres 1846 wütete ein verheerendes Feuer in Guttentag, das zahlreiche Gebäude zerstörte. Auch die Pfarrkirche wurde ein Opfer der Flammen. Am Anfang des 20. Jahrhunderts hatte Guttentag eine evangelische Kirche, zwei katholische Kirchen, eine  [[Synagoge]], eine Oberförsterei und war Sitz des [[Amtsgericht Guttentag|Amtsgerichts Guttentag]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meyers&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anschluss an das Schienennetz erfolgte 1913 durch die neu angelegte Kleinbahnstrecke zum Eisenbahnknotenpunkt Vossowska. Die bis in die 50er Jahre hierauf als Zugwagen eingesetzte Dampflokomotive wurde im Volksmund „Dobrodzieńska Koza“  (poln. „Guttentager Ziege“) genannt. Namensgebend war hierbei das weithörbar laute „Schnauben“ des, für größere Steigungen leicht unterdimensionierten,  Kessels. In der [[Volksabstimmung in Oberschlesien]] 1921 über die weitere staatliche Zugehörigkeit wurden in Guttentag 1664 Stimmen (79,5 %) für den Verbleib bei Deutschland und 430 Stimmen (20,5 %) für den Anschluss an Polen abgegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. {{Webarchiv|text=Ergebnisse der Volksabstimmung |url=http://home.arcor.de/oberschlesien-ka/abstimmung/ratibor.htm |wayback=20160304050408}}; abgerufen am 14.&amp;amp;nbsp;Oktober 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch wenn der gesamte Stimmkreis Lublinitz mit knapper Mehrheit für Deutschland gestimmt hatte, fiel der größte Teil an Polen; Guttentag blieb dagegen deutsch und wurde darauf Kreisstadt eines neuen Landkreises Guttentag. Im Rahmen dieser Neugliederung wurde der Ort Mischline in den neuen Landkreis eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1939 war die Umgebung der Stadt Aufmarschgebiet der deutschen Truppen unter General Reichenbach für den [[Überfall auf Polen]].&lt;br /&gt;
Das Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] begann für Guttentag am 21.&amp;amp;nbsp;Januar, als die [[Rote Armee]] die Stadt unter mehrstündigen Beschuss nahm und danach besetzte. Durch Beschluss der Sowjetischen Kommandantur wurde am 15.&amp;amp;nbsp;April 1945 der Ort mit seinen kaum 1050 verbliebenen Einwohnern gemäß dem [[Potsdamer Abkommen]] unter [[Volksrepublik Polen|polnische Verwaltung]] gestellt. Der polnische Name  &amp;#039;&amp;#039;Dobrodzień&amp;#039;&amp;#039; wurde offiziell. Es begann die Zuwanderung polnischer Bevölkerung; die deutschen Stadtbewohner wurden in der Folgezeit größtenteils von der örtlichen polnischen Verwaltungsbehörde  [[Flucht und Vertreibung aus den deutschen Ostgebieten|vertrieben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Jahr später lebten bereits wieder 3277 Menschen in der Stadt. Am 12.&amp;amp;nbsp;Oktober 1947 wurde die wiederaufgebaute Schule eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem in den ländlichen Teilen der Gemeinde konnte sich eine starke [[Deutsche Minderheit in Polen|deutsche Minderheit]] halten, der laut der letzten polnischen Volkszählung von 2002 25,3 % der Gemeindebevölkerung angehören, weitere 6,4 % bezeichneten sich als „Schlesier“.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. {{Webarchiv | url=http://www.dat.prosilesia.net/cms/news/detail.php?nr=671&amp;amp;kategorie=news | wayback=20090326052538 | text=Die Zahlen der Volkszählung 2002}}; abgerufen am 4.&amp;amp;nbsp;April 2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 4.&amp;amp;nbsp;Juli 2008 wurden in der Gemeinde zusätzliche amtliche deutsche Ortsnamen und am 13.&amp;amp;nbsp;Mai 2009 Deutsch als zweite Amtssprache eingeführt. Am 9.&amp;amp;nbsp;November 2009 wurden in Dobrodzień sowie in weiteren 24 Ortsteilen zweisprachige Ortstafeln aufgestellt.&lt;br /&gt;
=== Demographie ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerungsentwicklung bis 1945&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1756 || align=center |  {{0}}661  || sämtlich Christen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Leonardi33&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1781 || align=center |  {{0}}938   ||davon 878 Christen, 60 Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;Leonardi33&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1782 || align=center |  1008   ||davon 883 Christen, 125 Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;Leonardi33&amp;quot; &amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Friedrich Gottlob Leonhardi]]: &amp;#039;&amp;#039;Erdbeschreibung der preussischen Monarchie&amp;#039;&amp;#039;, Band 3, Teil 1, Halle 1792, [https://books.google.de/books?id=R4c2AAAAMAAJ&amp;amp;pg=PA33 S. 33–34].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1816 || align=&amp;quot;center&amp;quot; |   1264    || ohne Schloss und Gutsbezirk Guttentag (97 Einwohner)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Krug&amp;quot; &amp;gt;Alexander August Mützell und [[Leopold Krug (Ökonom)|Leopold Krug]]: &amp;#039;&amp;#039;Neues topographisch-statistisch-geographisches Wörterbuch des preußischen Staats&amp;#039;&amp;#039;. Band 2,  &amp;#039;&amp;#039;G–Ko&amp;#039;&amp;#039;, Halle 1821, [https://books.google.de/books?id=m7dIAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA108,  S. 108, Ziffern 3896 und 3897].&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1825 || align=&amp;quot;center&amp;quot; |   1759   ||  darunter   59  Evangelische,  182  Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;Knie_1830&amp;quot;&amp;gt;[[Johann Georg Knie]]: &amp;#039;&amp;#039;Alphabetisch-Statistisch-Topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preuß. Provinz Schlesien, mit Einschluß des jetzt ganz zur Provinz gehörenden Markgrafthums Ober-Lausitz und der Grafschaft Glatz; nebst beigefügter Nachweisung von der Eintheilung des Landes nach den verschiedenen Zweigen der Civil-Verwaltung.&amp;#039;&amp;#039; Melcher, Breslau 1830, [https://books.google.de/books?id=wIRfAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA937 S. 937].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1840 || align=&amp;quot;center&amp;quot; |  2262   || davon  118  Evangelische,  1902   Katholiken,  24  Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;Knie_1845&amp;quot;&amp;gt;[[Johann Georg Knie]]: &amp;#039;&amp;#039;Alphabetisch-statistisch-topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preusz. Provinz Schlesien.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Graß, Barth und Comp., Breslau 1845, [https://books.google.de/books?id=f8AGAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA833 S. 833].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1855 || align=center |  2121   || ohne Schloss und Gutsbezirk Guttentag mit  173  Einwohnern&amp;lt;ref name=&amp;quot;Triest427&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1861 || align=center |   2399    || davon 184  Evangelische, 1935  Katholiken,  280 Juden (ohne Schloss und Gutsbezirk Guttentag  mit 183 Einwohnern, darunter 22  Evangelische, 155  Katholiken, sechs Juden)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Triest427&amp;quot; &amp;gt;[[Felix Triest]]: &amp;#039;&amp;#039;Topographisches Handbuch von Oberschlesien&amp;#039;&amp;#039;, Wilh. Gottl. Korn, Breslau 1865,  [https://books.google.de/books?id=FKUCAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA427 S. 427, Ziffern 67 und 68].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  1867  || align=center | 2393 || am 3. Dezember&amp;lt;ref name=&amp;quot;StatBüro&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|  2345   || davon 150 Evangelische, 260 Juden (1350 [[Polen (Ethnie)|Polen]]), ohne Schloss und Gutsbezirk Guttentag mit 560 Einwohnern&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neumann&amp;quot;&amp;gt;[[Gustav Neumann (Geograph)|Gustav Neumann]]:  &amp;#039;&amp;#039;Das Deutsche Reich in geographischer, statistischer und topographischer Beziehung&amp;#039;&amp;#039;. Band 2, G. F. O. Müller, Berlin 1874, [https://books.google.de/books?id=mx5fAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA173 S. 172].&amp;lt;/ref&amp;gt; nach anderen Angaben  2347   Einwohner (am 1. Dezember), davon 122  Evangelische,  1991  Katholiken, 234 Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;StatBüro&amp;quot; &amp;gt;Königliches Statistisches Bureau: &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeinden und Gutsbezirke der Provinz Schlesien und ihre Bevölkerung. Nach den Urmaterialien der allgemeinen Volkszählung vom 1. Dezember 1871.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1874,    [https://books.google.de/books?id=_MtjAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA318  S. 318–319, Ziffer 1].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 || align=center | 2426   || darunter  189  Evangelische,    175    Juden (1350 [[Polen (Ethnie)|Polen]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot;&amp;gt; {{Verwaltungsgeschichte.de |pfad=sch_lublinitz.html |name=Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990 |abruf=2023-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  1900  || align=center |  2660    || meist Katholiken&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meyers&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Meyers Großes Konversations-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. 6. Auflage, Band 8, Leipzig/Wien 1907,  [http://www.zeno.org/Meyers-1905/K/meyers-1905-008-0553 S. 553].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 || align=center |  2884  || &amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || align=center |  3047  || 3047 Einwohner: 1110 deutscher (147 evangelisch, 906 katholisch, 57 Juden), 1599 polnischer Muttersprache (9 evangelisch, 1590 katholisch), 338 mehrsprachig. Im Gutsbezirk 139 Einwohner: 36 deutscher (17 evangelisch, 15 katholisch, 4 Juden), 103 polnischer Muttersprache (alle katholisch).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Regierungsbezirk Oppeln |Sammelwerk=Gemeindelexikon für die Regierungsbezirke Allenstein, Danzig, Marienwerder, Posen, Bromberg und Oppeln. Auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1910 und anderer amtlicher Quellen bearbeitet vom Königlich Preußischen Statistischen Landesamte. |Band=Heft VI |Verlag=Verlag des Königlichen Statistischen Landesamtes |Ort=Berlin |Datum=1912 |Seiten=38 ff. |Online=https://bibliotekacyfrowa.pl/Content/89919/PDF/GSL_17846_III_32846.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || align=center |  4307  || &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.territorial.de/obschles/loben/guttentg.htm Stadt Guttentag – Territorial] (Rolf Jehke, 2014)&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denkmalgeschützt sind heute:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der historische Stadtkern&lt;br /&gt;
* St.-Maria-Magdalena-Kirche, erbaut 1851–1854  im neoromanischen Stil erbaut. Bemerkenswert im Inneren sind die barocken Skulpturen des heiligen [[Apollonius (Heiliger)|Apollonius]], der heiligen [[Barbara von Nikomedien|Barbara]] und [[Johannes der Täufer|Johannes des Täufers]]. Auf dem Kirchplatz steht eine Statue des heiligen [[Johannes Nepomuk]].&lt;br /&gt;
* Friedhofskirche St. Valentin, erbaut 1630 ist eine  [[Schrotholzkirche]], Umbau im 18. Jahrhundert, sie wurde mehrfach renoviert. Der spätbarocke Altar stammt aus dem 18. Jahrhundert.&amp;lt;ref&amp;gt;Dehio-Handbuch der Kunstdenkmäler in Polen. Schlesien. München 2005, S. 267, ISBN 3-422-03109-X&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mariä-Heimsuchung-Kirche, erbaut 1847–1851&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ring mit neoklassizistischem Rathaus&lt;br /&gt;
* Neoklassizistisches Schloss Guttentag, 1848 erbaut ist ein zweistöckiges Herrenhaus aus Backstein mit einem Walmdach bedeckt und einer Holzveranda auf der Nordseite. Rund um das Schloss ist ein Landschaftspark, der 1884–1914 angelegt und 2003 renoviert wurde. Neben den erhaltenen alten Bäumen befindet sich hier auch die 1610 erbaute Steinbrücke über die Myślinka. Andere Wirtschaftsgebäude sind erhalten geblieben, darunter das Haus des Verwalters und der Getreidespeicher&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.polskiezabytki.pl/m/obiekt/4088/Dobrodzien/ Schloss Guttentag]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Jüdischer Friedhof (Guttentag)|Jüdischer Friedhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeinde Dobrodzień ==&lt;br /&gt;
Dobrodzień ist Hauptort der gleichnamigen [[Gmina#Gmina miejsko-wiejska|Stadt-und-Land-Gemeinde]], die auf einer Fläche von 162,84&amp;amp;nbsp;km² etwa 10.000 Einwohner beherbergt.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Gemeinde Dobrodzień}}&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen zeigt in der linken Spalte eine weiße Rose auf rotem Grund. In der rechten Spalte befindet sich ein halber goldener oberschlesischer Adler auf blauem Grund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnerschaften ===&lt;br /&gt;
* [[Haan]] (Deutschland) seit 1957 als [[Patenstadt|Patenschaft]], seit 1.&amp;amp;nbsp;Mai 2004 als offizielle [[Gemeindepartnerschaft|Partnerschaft]].&lt;br /&gt;
* [[Tschortkiw]] (Ukraine)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Durch die Stadt verlaufen die überörtlichen  Landesstraßen [[Droga krajowa 46|46]] und [[Droga wojewódzka 901|901]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dobrodzień war Endpunkt der [[Bahnstrecke Fosowskie–Dobrodzień]]. Im Gemeindegebiet liegen ferner die Bahnhöfe [[Pluder]]/Pludry ([[Bahnstrecke Kielce–Fosowskie]]) und [[Mischline]]/Myślina ([[Bahnstrecke Kędzierzyn-Koźle–Kluczbork]]), die aber beide nicht mehr bedient werden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Cmentarz żydowski w Dobrodzieniu30.JPG|mini|[[Jüdischer Friedhof (Guttentag)|Jüdischer Friedhof]]: vermauerte Grabsteine]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
* [[Heinrich von Bünau (General, 1789)|Heinrich von Bünau]] (1789–1864), preußischer Generalmajor&lt;br /&gt;
* [[Carl von Prittwitz]] (1797–1881), preußischerr-kaiserlich russischer General der Kavallerie und Generaladjutant des Zaren Nikolaus I.&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Gitzler]] (1811–1888), Reichstagsabgeordneter und Professor der Rechte in Breslau&lt;br /&gt;
* [[Oskar Cohn]] (1869–1934), Politiker (SPD, USPD)&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Loewenthal]] (1869–1951), Neurologe und Mitbegründer der medizinischen Strahlentherapie&lt;br /&gt;
* [[Victor Lukassowitz]], (1879– nach 1932), Lehrer und Politiker (DNVP)&lt;br /&gt;
* [[Georg Brylka]] (1929–2017), Politiker der deutschen Minderheit in Polen&lt;br /&gt;
* [[Peter Kraft (Maler)|Peter Kraft]] (* 1935), Maler und Grafiker&lt;br /&gt;
* [[Reinhold Stanitzek]] (1939–2011), Jurist und Politiker (CDU)&lt;br /&gt;
* [[Peter Kudella]] (1941–2010), Politiker (CDU)&lt;br /&gt;
* [[Manfred Gawlik]] (* 1941), Politiker (CDU)&lt;br /&gt;
* [[Bernard Gaida]] (* 1958), Unternehmer und Politiker der deutschen Minderheit in Polen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*  [[Felix Triest]]: &amp;#039;&amp;#039;Topographisches Handbuch von Oberschlesien&amp;#039;&amp;#039;, Wilh. Gottl. Korn, Breslau 1865,  [https://books.google.de/books?id=FKUCAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA443 S. 443–446].&lt;br /&gt;
* [[Augustin Weltzel]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt und Herrschaft Guttentag.&amp;#039;&amp;#039;  Ratibor 1882.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Dobrodzień|Guttentag|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.territorial.de/obschles/loben/guttentg.htm Stadt Guttentag – Territorial] (Rolf Jehke, 2014)&lt;br /&gt;
* [http://www.dobrodzien.pl/ Offizielle Seite der Gemeinde (polnisch)]&lt;br /&gt;
* [http://www.dobrodzien.info/ Website über die Stadt (polnisch und deutsch)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7561953-2|LCCN=nr91020240|VIAF=151709148}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinde Guttentag]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Schlesien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Opole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1279]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1389]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mogelzahn</name></author>
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