<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Guttation</id>
	<title>Guttation - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Guttation"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Guttation&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-29T23:11:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Guttation&amp;diff=107747&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;KaiKemmann: /* Chemische Zusammensetzung */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Guttation&amp;diff=107747&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-02-23T01:27:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Chemische Zusammensetzung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Guttation ne.jpg|mini|Guttation an [[Erdbeeren|Erdbeerblättern]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Scatophaga stercoraria 3 Luc Viatour.jpg|mini|Guttation an einem [[Schachtelhalm]], mit [[Gelbe Dungfliege|Gelber Dungfliege]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Guttation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der Vorgang der Abgabe von [[Wasser]] in flüssiger Form (insb. Tropfen) bei [[Pflanzen]] und [[Pilz]]en. Das Wasser wird abgegeben, damit trotz Wassersättigung der Transport von [[Mineralstoff]]en aus den Wurzeln in die Blätter (bei Pflanzen) gewährleistet bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prozess ==&lt;br /&gt;
Guttation kann bei höheren Pflanzen einerseits in der Nacht auftreten, wenn in der Regel keine [[Transpiration]] stattfindet, da Pflanzen ihre [[Stomata]] geschlossen haben und der [[Wurzeldruck]] das Wasser aus [[Hydathode]]n (spezielle [[Stoma (Botanik)|Spaltöffnungen]]) an den Blattzähnen bzw. -spitzen presst. Eine andere Möglichkeit ist, wenn der Boden sehr feucht und wärmer als die Luft ist und zudem noch eine hohe [[Luftfeuchte|Luftfeuchtigkeit]] besteht und somit das [[Wasserpotential]] der Luft zu hoch ist, um weitere Feuchtigkeit aufzunehmen. Unter diesen Bedingungen ist eine vollständige Transpiration nicht möglich. &lt;br /&gt;
Bei Pilzen wird Wasser anders als bei höheren Pflanzen über Zellen des Mycels abgegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Allgemeine und molekulare Botanik (2008)&amp;quot;&amp;gt;Weiler, Elmar; Lutz Nover (2008): &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine und molekulare Botanik&amp;#039;&amp;#039;, Thieme Verlag. Seite 246.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chemische Zusammensetzung ==&lt;br /&gt;
Guttationsflüssigkeit kann eine Vielzahl an organischen und anorganischen Bestandteilen enthalten, hauptsächlich Zucker und Mineralien (unter anderem Kaliumsalze).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=James L. Goatley, Ralph W. Lewis |Titel=Composition of Guttation Fluid from Rye, Wheat, and Barley Seedlings |Sammelwerk=Plant Physiology |Band=41 |Nummer=3 |Datum=1966-03 |Seiten=373–375 |DOI=10.1104/pp.41.3.373 |PMC=1086351 |PMID=16656266}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Des Weiteren werden wasserlösliche Pflanzenschutzmittel, welche die Pflanze über die Wurzeln aufnimmt, über Guttationstropfen ausgeschieden&amp;lt;ref&amp;gt;V. Girolami, L. Mazzon, A. Squartini, N. Mori, M. Marzaro, A. Di bernardo, M. Greatti, C. Giorio, A. Tapparo: &amp;#039;&amp;#039;Translocation of Neonicotinoid Insecticides From Coated Seeds to Seedling Guttation Drops: A Novel Way of Intoxication for Bees.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Economic Entomology.&amp;#039;&amp;#039; 102, 2009, S.&amp;amp;nbsp;1808, {{DOI|10.1603/029.102.0511}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; und können in höherer Konzentration zum Tod von Bienen und anderen Insekten führen, wenn diese die Flüssigkeit aufnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Trocknen bleibt eine weiße Kruste auf der Blattoberfläche zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
Die Guttationsflüssigkeit darf nicht mit dem extrafloralen [[Nektar (Botanik)|Nektar]] verwechselt werden, wie er z. B. beim [[Bogenhanf]] (&amp;#039;&amp;#039;Sansevieria&amp;#039;&amp;#039;) vorkommt. Extrafloraler Nektar tritt nur während der Blüte auf und dient dem Anlocken von [[Myrmekophylaxis|bestäubenden Ameisen]], während die Guttationsflüssigkeit der Ausscheidung von überschüssiger Flüssigkeit dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Sven Schubert]]: &amp;#039;&amp;#039;Pflanzenernährung.&amp;#039;&amp;#039; Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2006, ISBN 978-3-8252-2802-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Guttation|Guttation}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzenphysiologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;KaiKemmann</name></author>
	</entry>
</feed>