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	<title>Gutskirche Vollenschier - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T18:15:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gutskirche_Vollenschier&amp;diff=2058160&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dk1909: Klammern korrigiert</title>
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		<updated>2026-01-31T14:25:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klammern korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gutskirche Vollenschier1.JPG|miniatur|Gutskirche Vollenschier.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gutskirche Vollenschier2.JPG|miniatur|hochkant|Ansicht von Südwesten.]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gutskirche Vollenschier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die [[Evangelische Kirche|evangelische]] Kirche des ehemaligen Guts [[Vollenschier]], einem jetzt zum [[Stendal]]er Stadtteil [[Wittenmoor]] gehörenden Ort in [[Sachsen-Anhalt]]. Die Gemeinde gehört zum Pfarrbereich Kloster Neuendorf im Kirchenkreis Salzwedel der [[Evangelische Kirche in Mitteldeutschland|Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Das im Stil der [[Neogotik]] errichtete [[Denkmalschutz|denkmalgeschützte]] Gebäude liegt etwas abseits des Gutsgeländes am Rande des alten Gutsparks umgeben von hohen Bäumen. Weitere erwähnenswerte Gutsgebäude sind das [[Schloss Vollenschier]] und das [[Gutshaus Vollenschier]]. Das gesamte Erscheinungsbild der landschaftlich schön gelegenen Kirche ist untypisch für die ländlich geprägte [[Altmark]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur und Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die stark gegliederte Kirche entstand in den Jahren 1875 bis 1877 durch den Architekten [[Conrad Wilhelm Hase]], zugleich Baurat.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl Scholtze]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Bibliographie der Bautechnischen und Kunstgewerblichen Wissenschaften. Uebersicht&amp;#039;&amp;#039;. Selbstverlag Scholtze, Leipzig 1876, [https://www.google.de/books/edition/Allgemeine_Bibliographie_der_bautechnisc/TWhoAAAAcAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Gutskirche+Vollenschier&amp;amp;pg=PA119&amp;amp;printsec=frontcover S. 119.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Auftraggeber war der Geheime Oberregierungsrat [[August Henning von Kröcher]]. Beim Bau waren bestimmte spezielle Wünsche des Auftraggebers zu berücksichtigen. So wurde ein Sitzgestühl für die Herrschaft in der Nähe des Chors gefordert, welches jedoch den Blicken der Leute entzogen sein sollte. Darüber hinaus wurden ein Sitzgestühl für Inspektor und Verwalter sowie ein &amp;#039;&amp;#039;Orgel- und Sängerknabenchor&amp;#039;&amp;#039; erwartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bauwerk fand frühzeitig in der baulichen Fachliteratur nationale und eine internationale Anerkennung.&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Höltschl: &amp;#039;&amp;#039;Wochenschrift des Österreichischen Ingenieur- und Architekten-Vereines&amp;#039;&amp;#039;. I. Jahrgang, No. 28, Hrsg. Österreichischer Ingenieur- und Architekten-Verein, Verlag R. von Waldheim, Wien, Samstag, 6. Juli 1876, [https://www.google.de/books/edition/Wochenschrift_des_%C3%96sterreichischen_Inge/3rHmAAAAMAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Gutskirche+Vollenschier&amp;amp;pg=PA224&amp;amp;printsec=frontcover S. 224.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aus Backstein errichtete Kirche verfügt über einen Grundriss in Kreuzform und ist reich mit Schmuckelementen verziert. Spitze Ziergiebel, umlaufende Friese und ein reich gestaltetes [[Strebewerk]] bestimmen das äußere Erscheinungsbild der Kirche. Hinzu kommen kleine Anbauten. Die Kreuzform ergibt sich durch Turm, [[Querschiff]], Mittelschiff und [[Apsis]]. Am Kirchenschiff befinden sich dreibahnige Spitzbogenfenster. Die Fenster am Chor sind zweibahnig. Der Boden der an der Ostseite gelegene Apsis ist gegenüber dem Mittelschiff erhöht. Auf der Westseite erhebt sich der Kirchturm mit [[polygonal]] gestalteten Treppenhäusern. Bedeckt ist die Kirche mit einem schiefergedeckten hohen [[Walmdach]]. Die [[Sakristei]] befindet sich an der Nordseite. Die zum Bau genutzten Backsteine stammten aus einer in der Nähe von Vollenschier betriebenen Ziegelei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kircheninnere wird von einem [[Kreuzrippengewölbe]] überspannt. Der polygonale Turmraum enthält die Orgelempore. Die bauzeitliche Originalausstattung, die gleichfalls auf Hase zurückgeht, ist noch vollständig vorhanden. So der neogotische [[Orgelprospekt]], das geschnitzte [[Altarretabel]] mit Kruzifix und die mit Reliefs der vier Evangelisten verzierte hölzerne Kanzel aber auch die mit Ornamenten und figürlichen Darstellungen versehenen Glasfenster. Im Scheitelfenster des Chors sind die Symbole der Evangelisten zu sehen. Aus dieser Zeit stammen auch das Kirchengestühl und der schmiedeeiserne Leuchter. Weiterhin gibt es eine Sängertribüne, die sich über schräg gestellten Balkenköpfen befindet, die zu Drachenköpfen geschnitzt sind. Die [[Kuppa]] des Taufsteins ruht auf Dreiviertelsäulen, die auf liegenden Löwen stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche hat im Inneren eine Länge von 18,7 m, bei einer Breite von 12,2 m. Das Mittelschiff ist dabei 6,2 m breit während die beiden Seitenschiffe je 3 m breit sind. Die Höhe des Mittelschiffs bis zum [[Schlussstein]] beträgt 9,5 m. Die Querschiffe sind mit 9,2 m etwas niedriger. Die Seitenschiffe sind lediglich 4,9 m hoch, wobei deren Fußboden um etwa 0,5 m über dem Boden des Mittelschiffs liegt. Die Kirche verfügt über 121 Sitzplätze zuzüglich der neun Plätze für die Familie des Pfarrers im nördlichen Seitenschiff und der Sitze für Herrschaft, Inspektor und Verwalter im südlichen Seitenschiff. Die Bestuhlung für die Herrschaft hat einen gesonderten Eingang und eine eigene Vorhalle, die von Osten her zugänglich ist.&lt;br /&gt;
[[Datei:Gutskirche Vollenschier Tor.JPG|mini|Tor zum Kirchhof mit Wappen der Patronatsfamilie von Kröcher.]]&lt;br /&gt;
Die Kirche ist von einem Friedhof umgeben. Eindrucksvoll ist das in die Friedhofsmauer eingefügte, von Hase in den Jahren 1876 bis 1878 entworfene backsteinerne Friedhofsportal mit seiner kleinteiligen [[Baldachin]]architektur. Über dem Eingang befindet sich das Wappen der Familie &amp;#039;&amp;#039;[[Kröcher (Adelsgeschlecht)|von Kröcher]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Baukosten, ohne Innenausstattung, betrugen 30.000 [[Goldmark|Mark]]. Die Einweihung der Kirche erfolgte 1878. 1962 erhielt das Gebäude eine Blitzschutzanlage. Nachdem es bereits zuvor wiederholt Ausbesserungsarbeiten am Dach gegeben hatte, wurde das Dach 1978 erneut ausgebessert und der Dachbereich verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Kirche wurde am 4. Oktober 2000 ein [[Förderverein]] mit 17&amp;amp;nbsp;Gründungsmitgliedern gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Liste der Kulturdenkmale in Stendal|örtlichen Denkmalverzeichnis]] ist die Kirche unter der Erfassungsnummer 094 18532 000000000001 als Teilobjekt des [[Baudenkmal]]s Gut Vollenschier verzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Kleine Anfrage und Antwort Olaf Meister (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Staatskanzlei und Ministerium für Kultur 09.03.2020 Drucksache 7/5874 (KA 7/3515) Entwicklung des Denkmalbestandes in Sachsen-Anhalt&amp;#039;&amp;#039;. [https://www.landtag.sachsen-anhalt.de/fileadmin/files/drs/wp7/drs/d5874gak.pdf PDF.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [https://www.google.de/books/edition/Archiv_f%C3%BCr_kirchliche_Baukunst_und_Kirc/4b5re7lDHwAC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Gutskirche+Vollenschier&amp;amp;pg=PA17&amp;amp;printsec=frontcover &amp;#039;&amp;#039;Die neue Gutskirche in Vollenschier&amp;#039;&amp;#039;], In: [[Theodor Prüfer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Archiv für Kirchliche Baukunst und Kirchenschmuck&amp;#039;&amp;#039;. 1. Jahrgang-1876, Fortsetzung, Archiv-Selbstverlag, Berlin 1876, S. 3 f. ff. S. 17 f.&lt;br /&gt;
* [https://www.google.de/books/edition/Pfarrer_Jahrbuch_der_Evangelischen_Kirch/ZuEPAAAAYAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Gutskirche+Vollenschier&amp;amp;pg=RA2-PA14&amp;amp;printsec=frontcover Vollenschier, ein Kunstdenkmal], In: Haase/Hilbert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Pfarrer-Almanach oder die evangelischen Geistlichen und Kirchen der Provinz Sachsen, der Graffschaften Wernigerode, Roßla und Stolberg&amp;#039;&amp;#039;. Evangelische Kirche der Kirchenprovinz Sachsen. Zehnter Jahrgang, &amp;#039;&amp;#039;Zweiter Theil&amp;#039;&amp;#039;, I. &amp;#039;&amp;#039;Regierungsbezirk Magdeburg&amp;#039;&amp;#039;, Selbstverlag, Magdeburg 1882, S. 14.&lt;br /&gt;
* Gutskirche, In: [[Georg Dehio]]-Nachfolge/Dehio-Vereinigung e. V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler]]. Sachsen-Anhalt I: Regierungsbezirk Magdeburg.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Kunstverlag, München / Berlin 2002, ISBN 3-422-03069-7, S. 959 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.kirche-vollenschier.de/ Förderverein Vollenschierer Kirche]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinate|NS=52.534146|EW=11.661612|type=landmark|region=DE-ST}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Stendal|Vollenschier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk von Conrad Wilhelm Hase|Vollenschier, Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude des Evangelischen Kirchenkreises Salzwedel|Vollenschier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neugotisches Bauwerk in Sachsen-Anhalt|Vollenschier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neugotisches Kirchengebäude|Vollenschier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Backsteinkirche|Vollenschier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1870er Jahren|Vollenschier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Stendal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gutskirche|Vollen]]&lt;/div&gt;</summary>
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