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	<title>Gutshof - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T12:59:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gutshof&amp;diff=100569&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Qualitätssteigerung am 19. August 2025 um 08:15 Uhr</title>
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		<updated>2025-08-19T08:15:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Hofgut|Für weitere Bedeutungen siehe [[Hofgut (Begriffsklärung)]], für einen lautlich nahen Ortsnamen siehe [[Guthof]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gutshof&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wörtlich die [[landwirtschaft]]lichen Hofgebäude eines größeren Agrarbetriebes (also die Viehställe, Getreide- und Heuspeicher, Scheunen, Traktorenstände, [[Gesindehaus|Gesindehäuser]], Werkstatt, Schmiede, Mühle, Hofmolkerei etc.). Das Wohnhaus des Besitzers, wie auch die Unterkünfte der Angestellten, kann in Lage der Betriebsstätte integriert sein, jedoch auch davon abgetrennt liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch wird der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Gutshof&amp;#039;&amp;#039; öfters auch auf den Gesamtbetrieb, der selbst als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gut&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wird, ausgedehnt (einschließlich der Betriebsflächen, also Äcker, Grünland, Forst, Teiche, Unland, sogar [[Weiler]] etc.) und somit als Synonym für ein Gut verwendet. Nebenhöfe, die vom Haupthof aus verwaltet werden, nennt man [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Differenzierungen nach dem Status der Besitzer ==&lt;br /&gt;
Im weiteren Sinne steht der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Gut&amp;#039;&amp;#039; für Vermögen oder Besitz. Daraus entwickelte sich die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Gut&amp;#039;&amp;#039; für ein großes landwirtschaftliches Anwesen. &amp;#039;&amp;#039;Gut&amp;#039;&amp;#039; und somit auch &amp;#039;&amp;#039;Gutshof&amp;#039;&amp;#039; sind historisch und soziologisch neutrale Begriffe, die nicht nach dem jeweiligen Besitzer differenzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach dessen historischem oder sozialem Status kann es sich um folgende Spezifikationen handeln:&lt;br /&gt;
* Ein &amp;#039;&amp;#039;Bauerngut&amp;#039;&amp;#039; (einen besonders großen [[Bauernhof]]) – hierfür wird der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Gut/Gutshof/Gehöft&amp;#039;&amp;#039; aufgrund seiner Neutralität häufig verwendet &amp;#039;&amp;#039;(siehe auch Abschnitt unten)&amp;#039;&amp;#039;. Innerhalb des historischen [[Bauernstand]]es konnte es sich dabei nur um [[Freibauer (Mittelalter)|Freie Bauern]] handeln, die ihr eigenes Grundeigentum bewirtschafteten und deren Besitz bedeutend größer war als der der [[Hufner]] (Vollbauern, auch &amp;#039;&amp;#039;Huber&amp;#039;&amp;#039; genannt). Auch die nicht dem freien Bauernstand angehörigen [[Zinsbauer]]n oder [[Hörigkeit (Rechtsgeschichte)|Hörige]]n, [[Gärtner#Der Gärtner als Kleinbauer|Gärtner]], [[Häusler]], [[Büdner]] oder Brinksitzer besaßen keine Güter, sondern kleine Höfe oder Hofstellen, die je nach Region auch besondere Bezeichnungen ([[Kate (Hütte)|Kate]], Büdnerei) hatten.&lt;br /&gt;
* Ein &amp;#039;&amp;#039;[[Rittergut]]&amp;#039;&amp;#039; mit &amp;#039;&amp;#039;[[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhaus]]&amp;#039;&amp;#039; – ein Besitz mit historischen [[Landstände|landständischen]] Rechten, in Schleswig-Holstein &amp;#039;&amp;#039;[[Adliges Gut]]&amp;#039;&amp;#039; genannt, in Bayern &amp;#039;&amp;#039;[[Hofmark]]&amp;#039;&amp;#039;. Diese Begriffe bezeichnen Güter mit besonderen Rechten im Rahmen des historischen Systems der [[Grundherrschaft]], die mit lokalen Verwaltungsrechten im [[Gutsbezirk]] oder [[Forstgutsbezirk]] sowie mit Rechtsprechungsbefugnissen ([[Patrimonialgerichtsbarkeit]]) und meist dem [[Kirchenpatronat]] verbunden waren. Die Tiroler Sonderform des &amp;#039;&amp;#039;[[Ansitz]]es&amp;#039;&amp;#039; hatte zwar landständische Rechte, jedoch keine Verwaltungs- oder Rechtsprechungsbefugnisse.&lt;br /&gt;
* Eine &amp;#039;&amp;#039;Domäne&amp;#039;&amp;#039; – der Begriff wurde meist verwendet für ein [[Kammergut]], also eine im Eigentum des Landesfürsten stehende oder eine [[Staatsdomäne]], eine im Eigentum des Staates stehende größere ländliche Besitzung.&lt;br /&gt;
* Ein &amp;#039;&amp;#039;[[Stadtgut]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe etwa: [[Berliner Stadtgüter]].&amp;lt;/ref&amp;gt; – Landwirtschaftlicher Besitz, der einer städtischen Gemeinde gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unterschied zum „Landsitz“, der auch eine bloße Ferien-Immobilie ohne land- oder forstwirtschaftlichen Betrieb bezeichnen kann, ist das Gut (und der zugehörige Gutshof) stets ein solcher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Landgut]]“ ist in Deutschland ein zivilrechtlicher Begriff, insbesondere des landwirtschaftlichen Sonder[[erbrecht]]s im [[BGB]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Bauerngut als freier Besitz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unterschied zu anderen Ländern war im Alpenraum von [[Bayern]], [[Salzburg]], [[Tirol]] und der [[Deutschschweiz]] der Bauer oft ein [[freie]]r Mann und sein eigener Herr. &amp;#039;&amp;#039;Bauerngut&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet also ein [[Lehen|lehensfreies]] Anwesen. Der freie Bauer hatte das alleinige Verfügungsrecht über seinen Besitz und neben zahlreichen anderen Rechten durfte nur er heiraten. Seinem [[Gesinde]], aber auch seinen Geschwistern stand dieses Recht nicht zu. Das Recht des freien [[Bauerntum]]s war erblich und wurde möglichst übergeben, wenn der Sohn in bestem Alter war. Der Altbauer zog in das [[Austragshaus]]. Schon früh etablierte sich aber auch eine [[Erbfolge]] in weiblicher Linie, da ein Gut ohne legitimen Erben dem [[Landesherr]]en [[Heimfall|zufiel]]. Diese Tradition hat sich als [[Anerbenrecht|Erbhof]] in [[Altbayern]], [[Österreich]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv| url=http://www.tirol.gv.at/themen/tirol-und-europa/tirol/protokoll/erbhoefe/| text=&amp;#039;&amp;#039;Erbhöfe.&amp;#039;&amp;#039; Land Tirol, Dienststelle Sachgebiet Repräsentation| wayback=20100627082302}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Südtirol]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.provinz.bz.it/land-forstwirtschaft/landwirtschaft/bauernhof/erbhof.asp &amp;#039;&amp;#039;Erbhof.&amp;#039;&amp;#039;] Südtiroler Landesverwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt; bis heute erhalten, wo die ältesten Erbhöfe auf das 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zurückgehen. Damit verbunden ist auch der Brauch des [[Hausname|Hofnamens]], bei dem der Bauer nicht seinen Familiennamen führt, sondern den seines Gutes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Landgut]]&lt;br /&gt;
* [[Rittergut]]&lt;br /&gt;
* [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhaus]]&lt;br /&gt;
* [[Kammergut]]&lt;br /&gt;
* [[Staatsdomäne]]&lt;br /&gt;
* [[Ansitz]]&lt;br /&gt;
* [[Gehöft]]&lt;br /&gt;
* [[Walzengut]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Deert Lafrenz: &amp;#039;&amp;#039;Gutshöfe und Herrenhäuser in Schleswig-Holstein&amp;#039;&amp;#039; (Band I und II). Michael Imhof Verlag, Petersberg 2023, ISBN 978-3-73191-089-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Gutshof}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4158572-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4158572-0|LCCN=sh85080612|NDL=00572006}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensart (Landwirtschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gutshof| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Qualitätssteigerung</name></author>
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