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	<title>Gutshaus Steglitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T11:14:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gutshaus_Steglitz&amp;diff=540457&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Diopuld: /* Weblinks */ DNB</title>
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		<updated>2023-05-13T00:27:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; DNB&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wrangelschloesschen Berlin.jpg|mini|hochkant=1.5|{{center|Gutshaus Steglitz}}]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gutshaus Steglitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Wrangelschlösschen&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist ein zwischen 1795 und 1808 erbautes [[Landhaus (Architektur)|Landhaus]] im [[Klassizismus|klassizistischen]] Stil im [[Berlin]]er Ortsteil [[Berlin-Steglitz|Steglitz]] des [[Bezirk Steglitz-Zehlendorf|Bezirks Steglitz-Zehlendorf]]. Das als [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhaus]] errichtete Gebäude trägt die Adresse [[Schloßstraße (Berlin-Steglitz)|Schloßstraße]]&amp;amp;nbsp;48 und beherbergt in einem Nebengebäude das [[Schlosspark Theater]] sowie einen Kinosaal. Es zählt zu den letzten erhaltenen Bauzeugnissen des [[Königreich Preußen|preußischen]] [[Frühklassizismus]] und ist seit 1923 [[Denkmalschutz|denkmalgeschützt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Das Gutshaus Steglitz wurde als repräsentatives Gebäude im Zentrum des alten Dorfes Steglitz in zwei Bauphasen errichtet. Es steht am südwestlichen Ende der Steglitzer [[Schloßstraße (Berlin-Steglitz)|Schloßstraße]] (Hausnummer 48), einer bekannten und beliebten Einkaufsstraße des Ortsteils und war für diese namensgebend. Es befindet sich direkt neben einer großen verkehrsreichen Kreuzung mit einer Anschlussstelle zur [[Bundesautobahn 103|Autobahn&amp;amp;nbsp;103]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Namensgebung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gutshaus Steglitz.jpg|mini|Ansicht der Schmalseite des Steglitzer Herrenhauses im Jahr 1808 ([[Aquarell]])]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts hatte König [[Friedrich Wilhelm II. (Preußen)|Friedrich Wilhelm&amp;amp;nbsp;II.]] den Auftrag gegeben, die [[Berlin-Potsdamer Chaussee]] anzulegen, eine gepflasterte &amp;#039;&amp;#039;[[Kunststraße]]&amp;#039;&amp;#039;, die als erste moderne [[Chaussee]] im [[Königreich Preußen]] gilt.&amp;lt;ref&amp;gt;Rolf Grevelmann: &amp;#039;&amp;#039;Dorf bleibt Dorf&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;8, In: Bezirksbürgermeister von Berlin-Steglitz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Rathaus Steglitz. 1898–1998&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1998.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die später als &amp;#039;&amp;#039;Provinzialchaussee Berlin-[[Potsdam]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete Straße passierte den Dorfkern von Steglitz und machte in Höhe der heutigen Wrangelstraße einen markanten Knick. Dort ließ [[David Gilly]] auf dem Hof eines alten Ritterguts in den Jahren 1795–1801 ein erstes Gutshaus errichten. Bis zum Rohbau ausgeführt, erwarb Kabinettsrat [[Carl Friedrich von Beyme]], der spätere Großkanzler und Justizminister, die Immobilie und baute das Gutshaus bis 1808 unter der Leitung von [[Heinrich Gentz]] fertig, vor allem wurde das Erdgeschoss abweichend von den ursprünglichen Plänen verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1871 benannte die Gemeinde die Provinzialchaussee in Schloßstraße um, wobei deren südlicher Teil am Gutshaus Steglitz noch den Namen &amp;#039;&amp;#039;Lichterfelder Chaussee&amp;#039;&amp;#039; trug. Seit der reichsweiten Nummerierung der Fernverkehrsstraßen 1932 (ab 1934 [[Reichsstraße (Deutsches Reich)|Reichsstraßen]]) war die Schloßstraße Teil der [[Reichsstraße&amp;amp;nbsp;1]] und später der [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;1]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Schloßstr 48 (Stegl) Beyme Schlösschen.JPG|mini|[[Berliner Gedenktafel]] am Haus Schloßstraße 48&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;Die hier veröffentlichten Jahreszahlen zum Bau stimmen nicht genau mit anderen Quellen überein.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Schloßstr 48 (Stegl) Gutshaus Steglitz.JPG|mini|Gedenktafel am Gutshaus Steglitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seines Bauherren und Besitzers bekam das Gutshaus den Beinamen &amp;#039;&amp;#039;Beyme-Schlösschen&amp;#039;&amp;#039;. Beyme wurde dafür bekannt, dass er Land an seine Bauern verschenkte. Nach seinem Tod 1838 verkaufte Beymes Tochter, Charlotte von Gerlach (1792–1870), das Gut an den Staat. Das Land wurde in [[Flurstück|Parzellen]] aufgeteilt, ab 1848 an Bauwillige verkauft und schrittweise bebaut. Das Gutshaus blieb im Besitz des Staates, der es verdienten Persönlichkeiten zur Nutzung als Wohnsitz anbot: Generalleutnant [[Friedrich Wilhelm von Rauch (General, 1790)|Friedrich Wilhelm von Rauch]], Generalleutnant [[Friedrich von Brühl|Friedrich Graf von Brühl]] und 1853 Generalfeldmarschall [[Friedrich Heinrich Ernst Graf von Wrangel]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;Archiv&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Berlin-Archiv&amp;#039;&amp;#039;, Archiv-Verlag, Braunschweig, 1980-90, Sammelblatt 06105.&amp;lt;/ref&amp;gt; der an der Niederschlagung der [[Deutsche Revolution 1848/1849|Deutschen Revolution 1848/1849]] beteiligt war. Wrangel machte des Öfteren einen Sommeraufenthalt in dem – weiterhin in [[Fiskus|fiskalischem]] Besitz befindlichen – Gutshaus in Steglitz. Obwohl das Gebäude ein Herrenhaus war, nannte es der [[Volksmund]] aufgrund seiner schönen Erscheinung &amp;#039;&amp;#039;Schloss&amp;#039;&amp;#039;, wodurch sich der Beiname &amp;#039;&amp;#039;Wrangelschlösschen&amp;#039;&amp;#039; ergab. Eine angrenzende Straße erhielt etwa 1880 den Namen &amp;#039;&amp;#039;Wrangelstraße&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Staat verkaufte nach dem Tode Wrangels (1877) das Gebäude. Die wechselnden Eigentümer ließen im Laufe der Jahrzehnte verschiedene An- und Umbauten entsprechend den Anforderung an die Nutzung des Hauses vornehmen. Hierzu gehörten die Einrichtung von Logierzimmern im Obergeschoss sowie der Dachausbau zu Wohnungen. Unter anderem wurde 1880 über dem östlichen Haupteingang ein Balkon angebaut und 1904 entstand ein [[Wintergarten]] als westlicher Fachwerkanbau.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Archiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1920 wurden im [[Berliner Adressbuch]] die Haackschen Erben als Eigentümer ausgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Berliner Adressbuch|1920|5389| Steglitz &amp;gt; Schloßstraße 48 Ecke Wrangelstraße 14|Teil=V |Seite=398}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1921 ist das [[Schlosspark Theater]] im vormaligen Wirtschaftstrakt untergebracht. Bereits 1923 wurde das Gebäude unter [[Denkmalschutz]] gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] nutzten die [[Vereinigte Staaten|US]]-Besatzungstruppen das Gebäude. Sie ließen das Schlösschen zu einem [[Offiziersclub]] umbauen &amp;#039;&amp;#039;(Lightning Lounge)&amp;#039;&amp;#039; inklusive einer Nutzung als Hotel- und Restaurantbetrieb. Im Jahr 1958 erwarb das Land Berlin das Bauensemble von den Amerikanern. Die Verwaltung erfolgt seitdem durch das örtliche Bezirksamt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1992 bis 1995 wurde das Gutshaus mit einem Aufwand von rund 16&amp;amp;nbsp;Millionen [[Deutsche Mark|Mark]] (kaufkraftbereinigt in heutiger Währung: rund {{Inflation|DE|16|1995|r=2}}&amp;amp;nbsp;Millionen Euro) denkmalgerecht wiederhergestellt. Bei diesen Arbeiten orientierte sich die Bauleitung weitestgehend an den Bauplänen von Gilly, An- und Umbauten wurden entfernt. Den Umbauarbeiten mit umfangreichen Bauuntersuchungen und Restaurierungsarbeiten verdankt der Denkmalschutz wesentliche Erkenntnisse über die Bauhistorie des Gebäudes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin-Steglitz Gutshaus Steglitz 2.jpg|mini|Gartenseite]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Stadtpalais|palaisartige]] Gutshaus ist 29,9&amp;amp;nbsp;m lang, 15&amp;amp;nbsp;m breit (unter Einbeziehung der vorderen und hinteren Zugänge 22&amp;amp;nbsp;m) und ist ein [[Gebäudetrakt|zweiflügeliger]] Putzbau mit zwei Etagen. Die Etagen sind durch einen [[mäander]]förmigen [[Fries]] optisch getrennt, das Gebäude wird durch ein flaches [[Walmdach]] abgeschlossen. Der Mittel[[risalit]] an der straßenabgewandten Seite wird durch einen [[Portikus]] mit griechisch-dorischen Säulen und durch [[Sprossenfenster| sprossengegliederte]] [[Rundbogenfenster]] gebildet. Der Risalit springt in Höhe der Traufe zur Veranda zurück, im Dachbereich darüber befinden sich drei Rundbogenfenster. An der Schloßstraße akzentuiert ein [[Verblender|Blendfeld]] die bauliche Mittelachse. Der Mittelbereich des Hauses zeigt die typische Abfolge eines Palais: ein [[Vestibül]] mit Treppe und ein runder Gartensaal.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dehio&amp;quot;&amp;gt;[[Georg Dehio]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler: Berlin.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Kunstverlag, Berlin/München 2006, ISBN 3-422-03111-1, S.&amp;amp;nbsp;449&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Gutshaus angebaut ist ein früheres Wirtschaftsgebäude, das in den 1920er Jahren zu einem kleinen [[Theater]] mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Schlosspark Theater&amp;#039;&amp;#039; umgestaltet worden ist und inzwischen von [[Dieter Hallervorden]] betrieben wird. Der Portikus des Theaterteils entstand 1920/1921 nach Plänen des Architekten [[Hans Heinrich Müller]]. Im Garten der Anlage befindet sich auch ein [[Kino]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dehio&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Folkwin Wendland: &amp;#039;&amp;#039;Berlins Gärten und Parke von der Gründung der Stadt bis zum ausgehenden neunzehnten Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Propyläen, Berlin 1979, ISBN 3-549-06645-7, S.&amp;amp;nbsp;361–363.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Gutshaus Steglitz}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4406185-7}}&lt;br /&gt;
* [https://www.berlin.de/ba-steglitz-zehlendorf/auf-einen-blick/gutshaus-steglitz/ &amp;#039;&amp;#039;Gutshaus Steglitz (Wrangelschlößchen)&amp;#039;&amp;#039;] auf der Website des Bezirksamts Steglitz-Zehlendorf&lt;br /&gt;
** [https://www.berlin.de/ba-steglitz-zehlendorf/auf-einen-blick/gutshaus-steglitz/flyer.pdf &amp;#039;&amp;#039;Wissenswertes über das Gutshaus Steglitz&amp;#039;&amp;#039;] – Flyer des Bezirksamts (PDF; 22&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
** [https://www.berlin.de/ba-steglitz-zehlendorf/auf-einen-blick/gutshaus-steglitz/grundriss_2.pdf &amp;#039;&amp;#039;Grundriss des Gutshauses Steglitz – Erdgeschoss&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 933&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* {{LDLBerlin|09065635}}&lt;br /&gt;
* [https://www.stuckgewerbe.de/7-0-gutshaus-steglitz.html Restauratorische Fassadenarbeit am Gutshaus Steglitz] auf der Website der Friedrich P. Schuster Stukkateur GmbH &amp;amp; Co. KG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;A&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52/27/17/N |EW=13/19/05/E |type=landmark |region=DE-BE}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser in Berlin}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4406185-7|VIAF=240520371}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gutshaus Steglitz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Steglitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassizistisches Bauwerk in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1800er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herrenhaus in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloßstraße (Berlin-Steglitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wrangel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Diopuld</name></author>
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