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	<title>Guter Hirte - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Guter_Hirte&amp;diff=423010&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Der wahre Jakob: WL präzisiert</title>
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		<updated>2026-01-27T12:23:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WL präzisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zu anderen Bedeutungen siehe [[Der gute Hirte]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Good shepherd 02b close.jpg|mini|hochkant|Jesus als guter Hirte, [[Fresko]] des 3.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts in der [[Calixtus-Katakombe]], Rom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gute Hirte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|ὁ ποιμὴν ὁ καλός|ho poimèn ho kalós|la=pastor bonus}}) ist im [[Christentum]] eine der ältesten und verbreitetsten Bezeichnungen für [[Jesus Christus]]. Das Bild begegnet aber auch schon in vorneutestamentlicher Zeit. „Der H[irt] hat wie bei allen gehobenen Nomaden, so auch in Israel religiösen Symbolcharakter.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heinz-Mohr136&amp;quot;&amp;gt;[[Gerd Heinz-Mohr]]: &amp;#039;&amp;#039;Hirt&amp;#039;&amp;#039;. In: Gerd Heinz-Mohr: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Symbole: Bilder und Zeichen der christlichen Kunst.&amp;#039;&amp;#039; 10. Auflage. Eugen Diederichs, München 1988, ISBN 3-424-00943-1, S. 136.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rahmen zunehmender [[Marienverehrung]] gibt es seit dem [[Barock]] auch den Bildtypus der „Göttlichen Schäferin“ &amp;#039;&amp;#039;(Divina Pastora)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Altes Testament ===&lt;br /&gt;
Im [[Altes Testament|Alten Testament]] ist das Hirtenbild verbreitet, [[Abel (Bibel)|Abel]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{B|Gen|4|2}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Abraham]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{B|Gen|13|2}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Isaak]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{B|Gen|27|9}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder [[Jakob]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{B|Gen|30|31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; waren Hirten. [[Mose]] wurde als [[Hirte]] seines Volkes angesehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{B|Jes|63|11}}; {{B|Num|27|17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wurden verheißene Führer des Volkes einerseits, verantwortungslose Könige und Richter andererseits als gute oder schlechte Hirten&amp;lt;ref&amp;gt;{{B|Jer|23|1–4}}; {{B|Hes|34}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bezeichnet. Die bedeutendste Rolle als Hirte nahm [[David]] ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{B|1 Sam|16|19}}; {{BB|1 Sam|17|15.28}}; {{B|2 Sam|7|8}}, {{B|Ps|78|70–72}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der messianische Hirte muss aber mit Ablehnung und Gewalt rechnen: „Schlag den Hirten, dann werden sich die Schafe zerstreuen.“ {{Bibel|Sach|13|7}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielfach wird das Hirtenbild unmittelbar auf [[Gott]] bezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{B|Gen|48|15}}; [[Psalm 23|Ps 23]], [[Psalm 80|Ps 80]]; [[Psalm 95|Ps 95]]; {{B|Jes|40|11}}; {{B|Jer|31|10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Besonders findet sich das Bild aber im [[Psalm&amp;amp;nbsp;23]], dem „Hirtenpsalm“ sowie in {{B|Jer|31|10}}.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heinz-Mohr136&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neues Testament ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ravenna — The Good Shepherd mosaic.jpg|mini|hochkant=1.2|&amp;#039;&amp;#039;Der gute Hirte&amp;#039;&amp;#039;, [[Mosaik]] im Mausoleum der Kaiserin [[Galla Placidia]], [[Ravenna]], erste Hälfte des 5.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer der großen [[Gleichnis]]reden des [[Johannesevangelium]]s (Kap. {{BB|Joh|10|1–18}}) sagt Jesus von sich selbst: „Ich bin der gute Hirte“ ({{B|Joh|10|11.14}}, siehe auch die anderen [[Ich-bin-Worte]]) und führt das Bildwort unter verschiedenen Aspekten aus: Der gute Hirte kennt die Schafe und ruft sie einzeln beim Namen. Die Schafe erkennen ihn an der Stimme. Bis zur Hingabe des eigenen Lebens setzt sich der gute Hirte im Gegensatz zum Lohnhüter (in der Lutherübersetzung als „Mietling“ bezeichnet) für die Herde ein. Den Hintergrund der [[Allegorie|allegorischen]] neutestamentlichen jesuanischen Hirtenworte ({{B|Joh|9|35–41}}; {{BB|Joh|10|22–30}}) bildet das Hirtenmotiv des Alten Testaments, das auf Gott selbst bezogen ist. Die Darstellung von Juden in diesen Erzählungen, die Steine aufheben, um Jesus zu [[Steinigung|steinigen]], deutet darauf hin, dass Jesus gemäß dem Johannesevangelium seine Göttlichkeit andeutete, was als schwerste [[Blasphemie|Gotteslästerung]] galt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen weiteren Beleg für das Hirtenamt Jesu bietet der Hebräerbrief. Dieser bezeichnet in seinem abschließenden Segenswort Jesus als den „großen Hirten der Schafe“ {{Bibel|Heb|13|20}}. Indirekt erscheint der Hirtentitel auch in der [[Verlorenes Schaf|Erzählung vom verlorenen und geretteten Schaf]] {{B|Mt|18|12–14}} par., {{B|Lk|15|1–7}}: Nicht den 99 anderen Schafen, sondern dem einen verlorenen, dem Sünder, gilt sein Suchen. Einen Gegenpol findet die Allegorie Jesu als des guten Hirten im Bild von Christus als dem „[[Agnus Dei|Lamm Gottes]]“. Darin erscheint Jesus als makelloses Lamm, das zur Vergebung der [[Sünde]]n geopfert wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{B|Mt|26|31–32}} par. {{B|Mk|14|27–28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hirtenmotive ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Guthirt Kirche.jpeg|mini|hochkant|Der &amp;#039;&amp;#039;gute Hirte&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Patrozinium]] für Kirchen und Klöster, hier die &amp;#039;&amp;#039;Guthirt-Kirche&amp;#039;&amp;#039; in Zürich.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfarrkirche Zum Guten Hirten, Wien-Hietzing 03 (März 2017).jpg|mini|hochkant|[[Pfarrkirche Zum Guten Hirten (Wien)|Pfarrkirche Zum Guten Hirten]], [[Liste der Pfarren im Stadtdekanat 13 (Erzdiözese Wien)|Wien-Hietzing]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hirtenbild wurde im ganzen [[Alter Orient|Alten Orient]] ([[Sumerer]], [[Akkad|Akkadier]], [[Assyrer]], [[Babylonier]], [[Altes Ägypten|Ägypter]]) und auch bei [[Griechen]] und [[Römisches Reich|Römern]] auf Herrscher und Verantwortungsträger aller Art angewendet, „weiden“ meint die Aufgabe des Regierens, und zu den Aufgaben des gerechten Herrschers gehörte auch die Sorge für die Schwachen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Benedikt XVI.|Joseph Ratzinger]]: &amp;#039;&amp;#039;Jesus von Nazareth. Erster Teil: Von der Taufe im Jordan bis zur Verklärung.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Herder Verlag, Freiburg im Breisgau 2008, S. 317.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Hirtenamt im Christentum ==&lt;br /&gt;
Das Christentum bezieht das Bild der Hirten der Kirche auf das Amt des [[Bischof]]s ({{laS|munus pascendi|de=Hirtenaufgabe}}). Das [[Zweites Vatikanisches Konzil|Zweite Vatikanische Konzil]] verstand die Bischöfe als „eigentliche, ordentliche und unmittelbare Hirten“ ihrer Teilkirche.&amp;lt;ref&amp;gt;Zweites Vatikanisches Konzil: Dekret &amp;#039;&amp;#039;[[Presbyterorum ordinis]]&amp;#039;&amp;#039; über Dienst und Leben der Priester, Nr. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Versinnbildlicht wird das Bild des guten Hirten durch die liturgische [[Insigne]] des [[Pallium]]s, das vom [[Papst]] und den [[Metropolit]]en der [[Römisch-katholische Kirche|katholischen Kirche]] bei der [[Heilige Messe|Heiligen Messe]] getragen wird. Dieses symbolisiert das wiedergefundene Schaf, das der gute Hirte auf den Schultern trägt. Das Äquivalent der [[Orthodoxe Kirche|orthodoxen Kirche]] zum Pallium ist das [[Omophorion]]. Das lateinische Wort &amp;#039;&amp;#039;[[pastor]]&amp;#039;&amp;#039; ist vor allem in Norddeutschland zur Bezeichnung des [[Pfarrer]]s geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem „obersten Hirten“ {{Bibel|1 Petr|5|4}} ist Jesus Christus gemeint. In der christlichen Theologiegeschichte wurde die Vorstellung von einem [[Dreifaches Amt Christi|Dreifachen Amt Christi]] entwickelt, die er innehat; neben dem [[prophet]]ischen und [[könig|königlichen]] Amt übt er auch ein [[priester]]liches oder [[hohepriester]]liches Amt aus, das auch als Hirtenamt verstanden wird. Davon abgeleitet sah für die römisch-katholische Kirche das Zweite Vatikanische Konzil auch die Aufgabe des [[Priester (Katholizismus)|Priesters]] als Hirtenaufgabe (&amp;#039;&amp;#039;pastor&amp;#039;&amp;#039;, [[Pastoral]]), wenn es formulierte: „Die Priester üben entsprechend ihrem Anteil an der Vollmacht das Amt Christi, des Hauptes und Hirten, aus.“&amp;lt;ref&amp;gt;Dekret &amp;#039;&amp;#039;[[Presbyterorum ordinis]]&amp;#039;&amp;#039; über Dienst und Leben der Priester Nr.&amp;amp;nbsp;6.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Hirte soll wie der gute Hirte die ihm anvertraute Gemeinde behüten und im Notfall unter Einsatz des eigenen Lebens schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im allgemeinen Sprachgebrauch ist die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Oberhirte&amp;#039;&amp;#039; verbreitet. Oberhirte könnte, im entfernten Sinne, aus dem {{laS|magister pecoris|de=Oberster / Anführer / Lehrer des Viehs / der Herde}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;Georges&amp;quot;&amp;gt;{{Georges-1910-Deutsch-Latein |Lemma=Oberhirt |Spalte=1819 |zenoID=20002061317}}&amp;lt;/ref&amp;gt; abgeleitet worden sein. Oberhirte steht in der Regel für einen in der kirchlichen [[Hierarchie]] über den anderen stehenden [[Amtsträger]]. So bezeichnet man den Bischof als den Oberhirten seines [[Bistum]]s und den Papst als den Oberhirten der katholischen Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Guthirtensonntag im Kirchenjahr ==&lt;br /&gt;
Seit die [[Alte Kirche]] die [[Evangelium (Liturgie)|Evangelienlesungen]] für die einzelnen Sonntage festgelegt hatte, stand der 2.&amp;amp;nbsp;Sonntag nach Ostern &amp;#039;&amp;#039;([[Misericordias Domini]])&amp;#039;&amp;#039; im Zeichen des guten Hirten (so bis heute in der [[Evangelisch-lutherische Kirchen|lutherischen]] und [[Reformierte Kirchen|reformierten]] wie auch in der [[Altkatholische Kirche|alt-katholischen]] Kirche). Die [[römisch-katholisch]]e Kirche verlegte mit der [[Liturgiereform]] den Sonntag des guten Hirten auf den vierten Sonntag der [[Osterzeit]], um die ersten drei Sonntage den eigentlichen Osterevangelien (Begegnungen mit dem Auferstandenen) vorzubehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kunst ==&lt;br /&gt;
In der [[Christliche Kunst|christlichen Kunst]] ist der Hirte mit dem verlorenen Schaf auf den Schultern die älteste [[Christusdarstellung]] überhaupt, häufig in den römischen [[Katakombe]]n.&amp;lt;ref&amp;gt;Legner, Sp. 289.&amp;lt;/ref&amp;gt; Da dieses Motiv bereits in vorchristlichen [[Pastorale (bildende Kunst)|Schäferszenen]] beliebt war und auch in den Totenkult Eingang gefunden hatte (siehe [[Mithraismus]]), ist oft nicht eindeutig zu klären, ob es sich bereits um ein christliches Zeugnis handelt. Gegenüber der westkirchlichen Tradition kennt „die Kunst des christlichen Ostens […] das Bild vom Guten H[irten]“ praktisch nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gerd Heinz-Mohr]]: &amp;#039;&amp;#039;Hirt&amp;#039;&amp;#039;. In: Gerd Heinz-Mohr: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Symbole: Bilder und Zeichen der christlichen Kunst.&amp;#039;&amp;#039; 10. Auflage. Eugen Diederichs, München 1988, ISBN 3-424-00943-1, S. 137.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 19. Jahrhundert erlebte das Bild eine Renaissance und wurde als Kunstdruck im [[Nazarener (Kunst)|Nazarener-Stil]] in vielfältigen Variationen zum beliebten Wohn- und Schlafzimmerschmuck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiele ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; heights=&amp;quot;150&amp;quot; widths=&amp;quot;140&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Rom, Domitilla-Katakomben, Der gute Hirte.jpg|Statuette des guten Hirten,&amp;lt;br /&amp;gt; [[Domitilla-Katakomben]], [[Rom]], um 300&lt;br /&gt;
   Good-Shepherd.jpg|Plastik des guten Hirten aus Korinth, 4.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert ([[Byzantinisches und Christliches Museum]], [[Athen]])&lt;br /&gt;
   Shep02 bessarabia.jpg|Bessarabische Ikonendarstellung Jesu als des guten Hirten, 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert&lt;br /&gt;
   St.Anna in Ellmau - Guter Hirte.jpg|Guter Hirte aus St.&amp;amp;nbsp;Anna in [[Ellmau]], [[Tirol]], 1750&lt;br /&gt;
   Woppenroth Fenster Hirte.jpg|Kirchenfenster in [[Woppenroth]] „Der gute Hirte“ {{Bibel|Joh|10|1–30|LUT}}, 1926&lt;br /&gt;
   Christus als Guter Hirte, Pfarrkirche Zum Guten Hirten (Wien-Hietzing) 03 cropped.jpg|Christus als Guter Hirte, Skulptur von Otokar Čičatka, 1965, [[Pfarrkirche Zum Guten Hirten (Wien)|Pfarrkirche Zum Guten Hirten]], Wien&lt;br /&gt;
   Guter.Hirte.Paul.Brandenburg.oben.jpg|Guter Hirte von [[Paul Brandenburg (Bildhauer)|Paul Brandenburg]] in der Maximilian-Kaller-Straße 6 in [[Berlin-Marienfelde]], 1978&lt;br /&gt;
   Jesus, der gute Hirte, ev. Friedenskirche in Hanau-Kesselstadt.JPG|Jesus als der Gute Hirte im [[Tympanon (Architektur)|Tympanon]] der [[Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck|Evangelischen]] [[Friedenskirche (Hanau)|Friedenskirche]] in [[Hanau-Kesselstadt]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ähnliche Motive aus der Kunst- und Religionsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Die Darstellungen des guten Hirten erinnern an ältere Darstellungen von Tierträgern wie dem [[Kalbträger]] und dem Widderträger aus der klassischen Antike.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Murray&amp;quot;&amp;gt;Peter und Linda Murray: &amp;#039;&amp;#039;The Oxford Companion to Classical Art and architecture&amp;#039;&amp;#039;, S. 475: „Thus we find philosophers holding scrolls or a Hermes Kriophoros which can be turned into Christ giving the Law (Traditio Legis) and the Good Shepherd respectively.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{DDB|Objekt|VITB5MQFE3MBO2NWNLPQMHJMSLIUV67S| Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst}} Abgerufen am 24. August 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Herbig&amp;quot;&amp;gt;[[Reinhard Herbig]]: &amp;#039;&amp;#039;Pan, der griechische Bocksgott. Versuch einer Monographie&amp;#039;&amp;#039;. Klostermann, Frankfurt am Main 1949, {{DNB|451964187}}, S. 23: „Zu solcher Kunstdarstellung hat sicherlich einer seiner Väter, Hermes im Typus des Kriophoros-Widderträgers, Pate gestanden. In der Vorstellung des guten Hirten ist diese Form dann bekanntlich in den frühchristlichen Bilderkreis eingedrungen und hat dort ihren sinnbildlichen Charakter empfangen und bewahrt.“&amp;lt;/ref&amp;gt; Der griechische Gott [[Hermes]] wurde unter anderem als &amp;#039;&amp;#039;kriophoros&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Murray&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Herbig&amp;quot; /&amp;gt; In den römischen Katakomben findet man häufig [[Heidentum|heidnische]] Darstellungen neben frühchristlichen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schultze&amp;quot;&amp;gt;Victor Schultze: &amp;#039;&amp;#039;Die Katakomben: Die Altchristlichen Grabstätten. Ihre Geschichte und Ihre Monumente&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1882; Nachdruck: Severus, Hamburg 2012, S. 35: „Der Raum enthält drei Arkosolien von denen zwei mit Malereien geschmückt sind, welche, mit Ausnahme einer Darstellung, im christlichen Bilderkreise nicht nur keine Analogien haben, sondern sogar heidnische Gottheiten – Pluton, Merkur, die Parzen – und mythologische Scenen vorführen.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; heights=&amp;quot;150&amp;quot; widths=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
   ACMA Moschophoros.jpg|Der Kalbträger (Moschophoros) von der [[Akropolis (Athen)|Akropolis]],&amp;lt;br /&amp;gt; um 570 [[v. Chr.]]&lt;br /&gt;
   Youngster ram Louvre CA626.jpg|Der Widderträger (Kriophoros) von [[Theben (Böotien)|Theben]] in [[Böotien]], [[Terrakotta]]-Statue, um 450 v. Chr. ([[Louvre]], Paris)&lt;br /&gt;
   Hermes crioforo.jpg|[[Hermes|Hermes Kriophoros]], spätrömische Marmorkopie des Kriophoros von [[Kalamis]] ([[Museo Barracco]], Rom)&lt;br /&gt;
   Miguel Cabrera - The Divine Shepherdess (La divina pastora) - Google Art Project.jpg|[[Miguel Cabrera (Maler)|Miguel Cabrera]]: „Göttliche Schäferin“ &amp;#039;&amp;#039;(La divina pastora)&amp;#039;&amp;#039; [[LACMA]], um 1763&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Gut-Hirten-Kirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{LThK|Bernd Willms, [[Josef Zmijewski]], [[Udo Zelinka]], Genoveva Nitz, Rudi Ott, [[Karl Suso Frank]] |Hirt, Guter Hirt|3|5|155–160}}&lt;br /&gt;
* Michael Fischer u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Motiv des guten Hirten in Theologie, Literatur und Musik&amp;#039;&amp;#039;. Francke, Tübingen u.&amp;amp;nbsp;a. 2002, ISBN 3-7720-2915-9 (= &amp;#039;&amp;#039;Mainzer hymnologische Studien&amp;#039;&amp;#039;, Band 5).&lt;br /&gt;
* [[Gerd Heinz-Mohr]]: &amp;#039;&amp;#039;Hirt&amp;#039;&amp;#039;. In: Gerd Heinz-Mohr: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Symbole: Bilder und Zeichen der christlichen Kunst.&amp;#039;&amp;#039; 10. Auflage. Eugen Diederichs, München 1988, ISBN 3-424-00943-1, S. 136–138.&lt;br /&gt;
* [[Anton Legner]]: Artikel &amp;#039;&amp;#039;Hirt, Guter Hirt.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Engelbert Kirschbaum]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon der christlichen Ikonographie]].&amp;#039;&amp;#039; Band 2. Herder, Freiburg im Breisgau u.&amp;amp;nbsp;a. 1970, ISBN 3-451-22568-9, Sp. 289–299.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Jesus Christ as the Good Shepherd|Jesus Christus als der „gute Hirte“}}&lt;br /&gt;
* {{WiBiLex |46901 |Titel=Hirt (NT) |Autor=Manfred Lang |Abruf=2023-10-02}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gleichnisse Jesu}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biblisches Gleichnis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jesus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personendarstellung (Jesus von Nazareth)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schaf in der Kultur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Johannesevangelium]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Guter Hirte| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Der wahre Jakob</name></author>
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