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	<title>Gut Wicheln - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gut_Wicheln&amp;diff=1771301&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Falkmart am 11. Juni 2022 um 15:10 Uhr</title>
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		<updated>2022-06-11T15:10:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gut Wicheln&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein Herrenhaus in der Nähe von [[Müschede (Arnsberg)|Müschede]] (heute Stadt [[Arnsberg]]). Südlich und südwestlich liegt der [[Steinbruch Lanwehr]], sonst grenzt direkt das [[Landschaftsschutzgebiet Wicheln]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Ursprünge dieses Haupthofes gehen möglicherweise auf die sächsisch-karolingische Zeit zurück. Der Hof Wicheln gehörte im 11. Jahrhundert zum Besitz von Mitgliedern des Geschlechts der [[Ezzonen]]. Durch Heirat kam Wicheln an die [[Grafschaft Northeim|Grafen von Northeim]]. Diese gaben Wicheln als Stiftungsgut an das [[Kloster Bursfelde]]. Durch Tausch gelangte das Gut zu Anfang des 12. Jahrhunderts in den Besitz der [[Erzbistum Köln|Erzbischöfe von Köln]] über. Diese belehnten die [[Herrschaft Ardey|Herren von Ardey]] mit dem Besitz. Diese nutzten Wicheln bis 1197 selbst als Wohnsitz. Als [[Afterlehen]] der von Ardey kam der Besitz an eine niederadelige Familie, die sich [[von Wicheln]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://commons.humanwiki.de/index.php?title=Datei:Wappen_von_Wicheln.svg |titel=Humanwiki.de Commons, Wappen derer von Wicheln aus Westfalen, aus (Gut) Wicheln. |abruf=2021-09-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; nannte. Die Herren von Ardey verkauften alle Rechte 1310 an die Erzbischöfe von Köln. Die Herren von Wicheln unterstanden damit direkt den Erzbischöfen als Lehnsherren. Durch Erbe ging der Besitz zu Beginn des 15. Jahrhunderts in den Besitz der Familie Binolen und kurz danach derer [[Thülen (Adelsgeschlecht)|von Thülen]] über. Seit 1580 beziehungsweise 1598 kam Wicheln durch Heirat an die Familie von [[Ledebur (Adelsgeschlecht)|Ledebur]]. Das Haus wurde Stammsitz der Linie [[Ledebur-Wicheln]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Besitz verbunden waren bedeutende holzgräfliche [[Gerechtsame]] (siehe auch [[Holzgerechtsame]]) in den Marken des Arnsberger Waldes. Die Inhaber hatten gleichzeitig ein erbliches [[Holzgericht|Holzrichteramt]] inne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bernhard von Ledebur-Wicheln, der zwischen 1676 und 1712 Besitzer war, ließ unter Einbeziehung eines mittelalterlichen Gräftenhofes ein neues Herrenhaus im [[Barock|barocken]] Stil erbauen. Architekt war vermutlich Gottfried Laurenz Pictorius aus Münster.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des Bernhard von Ledebur-Wicheln verkaufte dessen Witwe 1726 den Besitz an Kurfürst [[Clemens August I. von Bayern]]. Zum Zeitpunkt des Verkaufs gehörten dazu 262 Kölner Morgen Acker, Wiese und Weide sowie 514 Morgen Wald. Verwaltet wurde der Besitz von der kurfürstlichen Oberkellnerei in Arnsberg.&lt;br /&gt;
[[Datei:Arnsberg-Müschede-PortalGutWicheln-1-Bubo.JPG|mini|hochkant|Denkmalgeschütztes Portal]]&lt;br /&gt;
Nach 1803 verkaufte die hessische Regierung als Rechtsnachfolger der Kurfürsten im [[Herzogtum Westfalen]] das Herrenhaus und den zugehörigen Besitz an einen Privateigentümer. Ohne Nutzung verfiel das Gebäude seit den 1960er Jahren und stürzte infolge eines Sanierungsversuchs 1983 zusammen. Lediglich das Hauptportal blieb erhalten und bildet heute den Eingang zur örtlichen Schützenhalle. Das Portal steht unter Denkmalschutz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gelände des ehemaligen Gutes Wicheln befindet sich heute der Reiterhof Wicheln mit 60 Pferdeboxen und Reithalle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Petri]], [[Georg Droege]], [[Friedrich von Klocke]], [[Johannes Bauermann]] (Hrsg.), Klaus Flink: &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten Deutschlands]].&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Nordrhein-Westfalen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 273). 2., neubearbeitete Auflage. Kröner, Stuttgart 1970, {{DNB|456882855}}, S. 780.&lt;br /&gt;
* Heinz Pardun: &amp;#039;&amp;#039;Wicheln – Geschichte eines alten Gutshofs vor den Toren Arnsbergs&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Heimatblätter Arnsberg.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 6, 1985, {{ISSN|1612-538X}}, S. 34–41.&lt;br /&gt;
* Uwe Haltaufderheide: &amp;#039;&amp;#039;Die Baudenkmäler der Stadt Arnsberg. Erfassungszeitraum 1980–1990.&amp;#039;&amp;#039; Stadt Arnsberg, Arnsberg 1990, ISBN 3-928394-01-0, S. 218–219.&lt;br /&gt;
* [[Albert K. Hömberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichtliche Nachrichten über Adelssitze und Rittergüter im Herzogtum Westfalen und ihre Besitzer. Heft 1: Kirchspiele Hüsten und Neheim.&amp;#039;&amp;#039; Münster, 1969 S. 71–86&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Arnsberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Arnsberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herrenhaus im Hochsauerlandkreis|Wicheln]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört in den 1980er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ledebur (Adelsgeschlecht)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Falkmart</name></author>
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