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	<title>Gut Welle - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gut_Welle&amp;diff=1143808&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Crazy1880: Vorlagen-fix (ISBN)</title>
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		<updated>2022-10-05T17:28:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlagen-fix (ISBN)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gutshaus Welle Vorderseite (2005).jpg|mini|Gutshaus Welle]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gutshaus Welle Seitenansicht (2005).jpg|mini|Gutshaus (Seitenansicht), 2005]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gut Welle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Gutshof]] in [[Welle (Stendal)|Welle]], einem Ortsteil von [[Stendal]] in der [[Altmark]] in [[Sachsen-Anhalt]]. Das auch als &amp;#039;&amp;#039;Bismarckscher Gutshof Welle&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete Gut wurde bekannt als zeitweiliger Sitz der Familie &amp;#039;&amp;#039;von Bismarck-Briest&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte des Guts ==&lt;br /&gt;
Der preußische Kriegs- und Domänenrat&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. 1900 |Sammelwerk=&amp;quot;[[Gothaischer Hofkalender|Der Gotha]]&amp;quot; |Band=Bismarck |Nummer=Briest-Welle |Auflage=2 |Verlag=[[Justus Perthes]] |Ort=Gotha |Datum=1900-11 |Seiten=93–94 |Online=http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/8244685 |Abruf=2022-06-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Johanniterorden|Johanniterritter]] Georg Wilhelm von [[Bismarck (Adelsgeschlecht)|Bismarck]] (1741–1808) auf [[Briest (Tangerhütte)|Briest]] erwarb 1780 Land und Güter in Welle und legte so den Grundstein zur noch heute bestehenden Gutsanlage. Sein Sohn [[Levin Friedrich von Bismarck|Levin Friedrich von Bismarck-Briest]] legte dann die Besitzungen zu einem großen Gutshof zusammen und ließ 1820 das Gutshaus erbauen, im klassizistischen Stil der [[Karl Friedrich Schinkel|Schinkel]]-Zeit. Es befindet sich am östlichen Ende des Gutshofes, westlich des Hauses liegt der von großen Wirtschaftsgebäuden eingefasste Gutshof. Der Gutshof war dann Hauptsitz der Familie. Zum Gutshof gehörte auch die aus dem 12. Jahrhundert stammende [[Gutskirche Welle]]. Auf Levin Friedrich folgte sein Sohn [[Ludolf August von Bismarck (Landrat)|Ludolf August von Bismarck]], der die Güter [[Briest (Tangerhütte)|Briest]] und Welle unter seinen Söhnen aufteilte, Welle galt als [[Allod]]ialbesitz um 1857.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Karl Friedrich Rauer |Titel=Hand-Matrikel der in sämmtlichen Kreisen des Preussischen Staats auf Kreis- und Landtagen vertretenen Rittergüter |Sammelwerk=GAB-Vorgänger |Band=Provinz |Nummer=Stendal. 38 |Auflage=1 |Verlag=Selbstverlag |Ort=Berlin |Datum=1857 |Seiten=126 |Online=http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/2299777 |Abruf=2022-06-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein dritter Sohn Bernhard Ludolf (1876–1935) übernahm das Gut Welle. 1922 weist das &amp;#039;&amp;#039;Landwirtschaftliche Adressbuch&amp;#039;&amp;#039; das Rittergut mit 382 ha aus mit einem großen Schafsviehbestand. Als Verwalter agierte Otto Fath in der Funktion eines Administrators, was dafür spricht das dies als Auflage eines Krieditgebers, zumeist der Ritterschaftsbank, vorgegeben wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Oskar Köhler, Gustav Wesche, H. Krahmer |Hrsg=Mit Unterstützung der Landwirtschaftskammer zu Halle a. S. |Titel=Niekammer’s Landwirtschaftliche Güter-Adreßbücher, Band V, Provinz Sachsen. 1922. Verzeichnis sämtlicher Rittergüter und Güter von ungefähr 20 ha herab mit Angabe der Gutseigenschaft, des Grundsteuerertrages, der Gesamtfläche und des Flächeninhalts der einzelnen Kulturen |Sammelwerk=Verzeichnis der für die Landwirtschaft wichtigen Behörden und Körperschaften |Band=V der Reihe von Paul Niekammer |Nummer=Kreis Stendal |Auflage=3 |Verlag=Reichenbach’sche Verlagsbuchhandlung |Ort=Leipzig |Datum=1922 |Seiten=86–87 |Online=https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/95957/1 |Abruf=2022-06-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er legte östlich des Gutshauses einen Park an und baute das Gutshaus um. Dessen Sohn Adalbert von Bismarck (1903–1976), verheiratet mit Ilse von Schnehen, übernahm den Gutshof und bewirtschaftete ihn bis zur entschädigungslosen Enteignung im Jahr 1945.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nachkriegszeit wurden im Gutshaus zunächst Flüchtlinge untergebracht. Später wurden Lebensmittelgeschäft (&amp;#039;&amp;#039;Konsum&amp;#039;&amp;#039;) und [[Kindergarten]] auf dem Gut eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der politischen [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende]] von 1989 wurden der Gutshof und das Gutsland endgültig voneinander getrennt. Der Gutshof verfiel. 1998 erwarben Nachfahren der ehemaligen Gutsbesitzer (Brita von Götz-Mohr und Christoph Mohr) den Hof samt Park und Kirche zurück. Das Gutshaus wurde saniert. Mit einem regelmäßig durchgeführten &amp;#039;&amp;#039;Gartenfestival&amp;#039;&amp;#039; und dem Projekt &amp;#039;&amp;#039;Landkultur Welle&amp;#039;&amp;#039; wird versucht, dem Objekt eine in Teilen touristische Nutzung zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gutshaus ==&lt;br /&gt;
Das Gutshaus wurde 1820 als eingeschossiger [[Klassizismus|klassizistischer]] Putzbau im typischen Stil [[Preußen|preußischer]] Landhäuser errichtet. Es verfügt über ein [[Walmdach|Mansardwalmdach]] und dreiachsigen [[Mittelrisalit]], der durch [[Lisene]]n und einen geschwungenen mit Stuckornamenten versehenen [[Giebel|Flachgiebel]] noch hervorgehoben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Anlage des Parks auf der Ostseite des Gebäudes Anfang des 20. Jahrhunderts, wurde ein Zugang vom Haus zum Park sowie eine [[Terrasse (Architektur)|Terrasse]] mit sechs [[Toskana|toskanischen]] Säulen geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center centered&amp;quot; widths=&amp;quot;190&amp;quot; heights=&amp;quot;170&amp;quot; perrow=&amp;quot;5&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Gutshaus Welle Rückseite (2005).jpg|Gutshaus (Rückansicht), 2005&lt;br /&gt;
 Gutshaus Welle.JPG|Gutshaus (Rückansicht), 2007&lt;br /&gt;
 Gut Welle Stallungen (2005).jpg|Stallungen (2005)&lt;br /&gt;
 Gutshof Welle.JPG|Scheune (2007)&lt;br /&gt;
 Gutshaus Welle Vorderseite (2001).jpg|Gutshaus (Vorderansicht), 2001&lt;br /&gt;
 Gutshaus Welle Seitenansicht (2001).jpg|Gutshaus (Seitenansicht), 2001&lt;br /&gt;
 Gutshaus Welle Rückseite (2001).jpg|Gutshaus (Rückansicht), 2001&lt;br /&gt;
 Gutshaus Welle Vorderseite (1990).jpg|Vorderansicht des Gutshauses im August 1990. Deutlich zu erkennen ist die Tafel des (wenige Tage zuvor geschlossenen) Lebensmittelgeschäfts.&lt;br /&gt;
 Gutshaus Welle Seitenansicht (1990).jpg|Gutshaus (Seitenansicht), August 1990&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Christoph Mohr&lt;br /&gt;
   |Hrsg=[[Deutsche Gesellschaft (Verein)|Deutsche Gesellschaft e. V.]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Rittergut – Herrenhaus – Gutshof in Welle&lt;br /&gt;
   |Reihe=Schlösser und Gärten in Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
   |BandReihe=Heft 15&lt;br /&gt;
   |Datum=2018&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-941675-87-2}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Georg Dehio]]&lt;br /&gt;
   |Titel=[[Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler]], Sachsen-Anhalt I, Regierungsbezirk Magdeburg.&lt;br /&gt;
   |Verlag=[[Deutscher Kunstverlag]]&lt;br /&gt;
   |Ort=München und Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=2002&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-422-03069-7&lt;br /&gt;
   |Seiten=981}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Walter v. Hueck, Friedrich Wilhelm Euler&lt;br /&gt;
   |Titel=von Bismarck-Briest-Welle&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=[[Genealogisches Handbuch des Adels]]&lt;br /&gt;
   |Band=Band: &amp;#039;&amp;#039;Adelige Häuser A (Uradel)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
   |Verlag=[[Starke Verlag|C. A. Starke]]&lt;br /&gt;
   |Ort=Limburg an der Lahn&lt;br /&gt;
   |Datum=1981&lt;br /&gt;
   |Seiten=9 f.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.gutshof-welle.de/site/seite-25.html Informationen der Eigentümer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52.53690 |EW=11.85019 |type=landmark |region=DE-ST}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Stendal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassizistisches Bauwerk in Sachsen-Anhalt|Stendal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gutshof in Sachsen-Anhalt|Welle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Stendal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Stendal)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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