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	<title>Gut Wedigenstein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Ath: +Bild</title>
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		<updated>2025-04-13T11:38:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Bild&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:GutWedigenstein1.jpg|mini|Gut Wedigenstein]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Barkhausen - Gutshaus Wedigenstein.jpg|mini|Ansicht von der Weser]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gut Wedigenstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein ehemaliges [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhaus]] im Ortsteil [[Barkhausen (Porta Westfalica)|Barkhausen]] der [[Porta Westfalica (Stadt)|Stadt Porta Westfalica]] im [[Kreis Minden-Lübbecke]]. Es liegt am südlichen Abhang des [[Wiehengebirge]]s und am linken [[Weser]]ufer unweit des [[Porta Westfalica (Weserdurchbruch)|Weserdurchbruchs Porta Westfalica]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Datum der erstmaligen Errichtung des Gutes ist unbekannt. In einer Urkunde des Grafen von Oldenburg aus dem Jahr 1282 wird ein Franco von Dehem ([[Dehme]]) als [[Kastellan]] auf der Burg Wedigenstein erwähnt. Die Herren von Dehme waren mit einem Teil der Burg belehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. Mai 1379 verheerten schwere Gewitter das Land nördlich und südlich des Wiehengebirges. Durchziehende [[Minoriten]]-Ordensbrüder wurden von diesem Unwetter überrascht und erneuerten aus Dankbarkeit für das Überleben eine dem Verfall nahestehende Kapelle auf dem Gelände des Gutes Wedigenstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1401 hatte Alhard [[Bussche (Adelsgeschlecht, Gesmold)|von dem Bussche]], Drost zu [[Burg Limberg]], das Gut in Pfandbesitz.&amp;lt;ref&amp;gt;Gustav von dem Busche: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der von dem Bussche&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Anlage zur Geschichte der von dem Bussche.&amp;#039;&amp;#039; Theil I, Hildesheim 1887, Tafel XX (mit Stammfolge) ([https://gdz.sub.uni-goettingen.de/id/PPN546602886 Digitalisat] der [[SUB Göttingen]]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beurkundet ist, dass im Jahr 1652 das [[Holzgericht]] auf dem Wedigenstein tagte. Zu dem Gericht mussten alle Markgenossen erscheinen. Bis 1818 war Gut Wedigenstein Eigentum des [[Mindener Domkapitel]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1817 übernahm der „Ökonom“ Heinrich Ludwig Schumacher (1779–1856) das Gut vom [[Preußen|preußischen]] [[Fiskus]] in [[Erbpacht]]. Er ließ zur Erinnerung an den „Sachsenherzog“ [[Widukind (Sachsen)|Wittekind]] einen „Wittekind-Denkstein“ auf Gut Wedigenstein  nicht weit vom heutigen [[Kaiser-Wilhelm-Denkmal an der Porta Westfalica]] aufstellen, der am 18. Oktober 1829 eingeweiht wurde und das erste Wittekinddenkmal Deutschlands ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Marianne Nordsiek: &amp;#039;&amp;#039;Ein vergessenes Wittekinddenkmal.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des Mindener Geschichtsvereins.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 49, 1977, {{ISSN|0340-188X}}, S. 149–152.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er beteiligte sich auch an der Finanzierung des Vermessungs- und Aussichtsturms „[[Moltketurm (Porta Westfalica)|Wittekindstein]]“. Heinrich Ludwig Schumachers Sohn Carl Wittekind Schumacher (1818–1870) erwarb das schuldenfreie Gut 1852 von seinem Vater für 60.000 [[Reichstaler]]. Vater und Sohn unterstützten die notleidende Unterschicht, insbesondere Schulkinder, durch Stiftungen und Schenkungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Schröder: &amp;#039;&amp;#039;Die gemeinnützigen Stiftungen des Heinrich Ludwig Schumacher (1779–1856) und seines Sohnes Carl Wittekind (1817–1870) zu Wedigenstein.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des Mindener Geschichtsvereins.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 61, 1989, {{ISSN|0340-188X}}, S. 91–104.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Nutzung ==&lt;br /&gt;
Das Gut wird privat genutzt und ist der Öffentlichkeit nicht zugänglich. Seit langer Zeit ist die Familie Middelschulte Eigentümerin.&lt;br /&gt;
Um das Gut liegen rund 14 Hektar Weideland in steiler Hanglage, von der Straße im Tale auf Höhe der Weser bis hinauf auf 120 Meter Höhe über NN.&amp;lt;ref&amp;gt; Flächen und Höhenangaben ermittelt aus dem Kartendienst Tim-Online NRW&amp;lt;/ref&amp;gt; Das ist dahingehend besonders, da die Südflanke des Wiehengebirges in diesem Bereich ansonsten nur forstwirtschaftlich genutzt wird. Aufgrund der neuerlichen Klimaerwärmung zeichnete sich auf dieser bisher nur als Grünland genutzte Fläche in steiler Südlage ein großes Potential für den Weinbau ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sn-online.de/Thema/Specials/T/Thema-des-Tages2/Chateau-Weserblick |titel=Chateau Weserblick |hrsg=Schaumburger Nachrichten |datum=2015-09-15 |abruf=2021-09-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Inwieweit sich das Gut aber zu einem Weingut entwickelt, bleibt abzuwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
* Die westfälische Malerin und Schriftstellerin [[Ida C. Ströver]] wurde am 16. September 1872 als Tochter des damaligen Gutsbesitzers auf Gut Wedigenstein geboren. Sie verbrachte hier ihre Kindheit und Jugend und wurde auf dem [[Erbbegräbnis]] des Gutes bestattet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nw.de/lokal/kreis_minden_luebbecke/bad_oeynhausen/20399356_Erinnerung-an-eine-mutige-Malerin.html Neue Westfälische: &amp;#039;&amp;#039;Erinnerung an eine mutige Malerin&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In den Jahren 1729–1730 klagte das Domkapitel gegen Einwohner zu Aulhausen und Barkhausen wegen eines Mitweiderechts auf dem Grunde des Gutes Wedigenstein bzw. Schaf[[Hutewald|huderecht]] des Gutes Wedigenstein auf den Feldern von Aulhausen und Barkhausen. In diesem Zusammenhang erfolgte eine Inhaftierung der Weiber wegen der Tumulte.&lt;br /&gt;
* Anzeigen des Försters Stein über Waldverwüstungen im Wedigensteinschen Berg durch Soldaten der Garnison, Reparatur des Weges am Wedigenstein, Holzhauser zum Wedigenstein; Ansetzung eines Holzgerichtes 1754–1780&lt;br /&gt;
* 1829 wurde der heutige [[Moltketurm (Porta Westfalica)|Moltketurm]] als [[trigonometrischer Punkt]] „Wittekindstein“ auf Anregung des [[Geodät|Obergeometers]] Johann-Jacob Vorlaender (1799–1886) unter wesentlicher Mitwirkung von Heinrich-Ludwig Schuhmacher (1779–1856), dem Erbpächter des am Fuße des Berges liegenden Guts Wedigenstein, errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Portal:Nordrhein-Westfalen/Burgen, Schlösser und Adelssitze]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Ebidat|2916|Wedigenstein}}&lt;br /&gt;
* [https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=KLASSIFIKATION-Klas_c41ca9b1-17de-4c11-83b2-84a6e08a27fb Findbuch des Staatsarchivs Münster]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Güter, Rittergüter, Herrenhäuser, Burgen und Schlösser im Kreis Minden-Lübbecke}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52/14/30/N |EW=8/53/25/E |type=landmark |region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herrenhaus im Kreis Minden-Lübbecke|Wedigenstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Porta Westfalica]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Porta Westfalica|Wedigenstein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ath</name></author>
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