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	<title>Gut Steinberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T02:52:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gut_Steinberg&amp;diff=1312231&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Im Fokus am 27. August 2021 um 12:26 Uhr</title>
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		<updated>2021-08-27T12:26:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wuppertal Gut Steinberg 0006.jpg|mini|Gut Steinberg, Westfront des Hauptgebäudes]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wuppertal Gut Steinberg 0008.jpg|mini|Gut Steinberg, Südfront des Hauptgebäudes]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wuppertal Gut Steinberg 0012.jpg|mini|Gut Steinberg, Scheune]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wuppertal Gut Steinberg 0011.jpg|mini|Gut Steinberg, Haupteingang des Hauptgebäudes]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wuppertal Gut Steinberg 0005.jpg|mini|Teich am Gut Steinberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gut Steinberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Hausanschrift &amp;#039;&amp;#039;Steinberg 1&amp;#039;&amp;#039;) ist ein unter [[Kulturdenkmal|Denkmalschutz]] stehendes ehemaliges [[Gutshaus]] (auch [[Hofgut]]) im [[Wuppertal]]er Stadtbezirk [[Uellendahl-Katernberg]]. Das [[Gebäudeensemble]] gehört zu den ältesten massiven Steinbauten im heutigen Stadtgebiet von Wuppertal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Das zweigeschossige Hauptgebäude, in [[Massivbau]]weise erstellt, wurde in den Jahren 1784 bis 1785 errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Denkmalliste&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäude ist teilweise unterkellert und mit einem [[Walmdach#Schopfwalm|Schopfwalmdach]] versehen. Die [[Fassade]]n sind verputzt und mit einem um das gesamte Gebäude umlaufenden schmalen [[Kalkstein]]band zwischen Erdgeschoss und erstem Obergeschoss gegliedert. Die Kanten des Gebäudes sind mit Steinquadern erstellt, die ebenfalls aus Kalkstein bestehen. Das Hauptgebäude besteht aus einem fünfachsigen [[Gebäudeflügel]], bei dem seine Schauseite nach Westen ausgerichtet ist. In diesem Flügel mit einem mittigen [[Dreiecksgiebel]], der auch den ehemaligen Wohnbereich darstellt, liegt der Eingangsbereich in der zweiten Achse. Im rechten Winkel dazu liegt der südliche Gebäudeflügel, der nach Westen zweiachsige Bau stellt den ehemaligen Stall- und Wirtschaftsbereich dar. Der Wohngebäudeflügel ist mit erneuerten Schlagläden versehen, bei denen die Fensteröffnungen mit flachen Segmentbögen überfangen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knapp unter dem Kalksteinband befinden sich auf der westlichen Fassade gleichmäßig verteilt [[Maueranker]], die die Buchstabenfolge: „A OE H M M H“ tragen. Es sind die Initialen des Erbauers Anton Oetelshofen und seiner Frau Maria Margarete Hinüber. Unterhalb des Dreiecksgiebels, mittig auf der Fassade, ist ein [[Mauerstein]] eingemauert, der die Inschrift: „WLH: ÜSSELER. 17 85 Maur=Mstr.“ trägt. Über der Türöffnung ist ein [[Schlussstein]] eingearbeitet, der noch einmal die Initialen des Erbauers und das Baudatum angibt. Auf der östlichen Seite dieses Gebäudeflügels befindet sich ebenfalls ein mittig angelegter Dreiecksgiebel. Auf dieser Seite befinden sich drei Türöffnungen und vier Fensteröffnungen im Erdgeschoss. Die Maueranker auf dieser Seite zeigen ein weiteres Mal das Baudatum, erhalten sind nur die rechten drei Maueranker mit „8 5“. Der nördliche Gebäudeabschluss weist zwei Achsen mit Fensteröffnungen in beiden Etagen auf. Im Dachgeschoss befinden sich zwei kleinere Fensteröffnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der südliche Gebäudeflügel des Hauptgebäudes, das Stall- und Wirtschaftsgebäude, wurde später erstellt. Es hatte ursprünglich keinen Eingang zur Westseite, sondern nur quadratische Fensteröffnungen mit Sprossenfenstern. Auch im südöstlichen Bereich wurden im Laufe der Zeit weitere Veränderungen vorgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber dem Hauptgebäude befindet sich die in Massivbauweise 1828 errichtete [[Scheune]], sie besitzt ein [[Krüppelwalm]]dach. Auf der südlichen Seite befindet sich ein kleinerer Anbau mit [[Satteldach]]. Zu beiden Seiten des Anbaus, der zu allen Seiten verbrettert ist, liegt je ein zweiflügeliges Tor. Das aus [[Mauerwerk#Ziegelmauerwerk|Ziegelmauerwerk]] erstellte Gebäude hat zwei Toröffnungen an der östlichen [[Giebel]]wand, eins der Tore wird heute für eine [[Garage]] benutzt. Auf der nördlichen [[Dachtraufe|Traufseite]] befinden sich ebenfalls zwei Toröffnungen. Die westliche Giebelwand hatte keine erhaltenen Öffnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Gut Steinberg liegt an der [[Wasserscheide]] zwischen [[Wupper]] und [[Düssel]], auf der sich die [[Altstraße]], die auf den Karten [[Kohlenweg]] genannt wurde, befand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof ist nach den Urkunden einer der ältesten Höfe, die sich heute auf dem Gebiet Wuppertals befinden. Nur die Höfe [[Katernberg (Wuppertal)|Katernberg]] und [[Einern]] haben eine ähnlich lange Tradition. Der Raum, in dem sich Gut Steinberg befindet, gehörte 1350 zum [[Kloster Werden|Abtei Werden]], das schon 1150 hier Land besaß.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eulenkopfweg 1&amp;quot;&amp;gt;Paul Reising, &amp;#039;&amp;#039;Der Eulenkopfweg – Die Geschichte der Steine, Pflanzen, Tiere und Menschen am Nordwestrand der Stadt Wuppertal&amp;#039;&amp;#039;, Hammer Verlag, ISBN 3-87294-282-4&amp;lt;/ref&amp;gt; Verwaltet wurde Steinberg vom Oberhof Kalkofen,&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;Die genaue Lage, an der sich dieser Hof befand, ist nicht bekannt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später gehörte der Hof zum Kirchspiel [[Sonnborn]], das zum [[Amt Solingen]] zählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.karin-mayrhofer.at/pafg14.htm#234 Erwähnung] von Johann Steinberg (* 1595 auf Gut Steinberg)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der letzte Träger des Namens „Steinberg“, Anton Steinberg, starb kinderlos, seine Witwe Clara Steinberg heiratete 1743 in zweiter Ehe Wilhelm Oetelshofen. 1788 verkaufte er das Gut an seinen Sohn Anton, der mit Maria Margarete Hinüber verheiratet war. Beide errichteten das noch heute bestehende Haus 1790&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eulenkopfweg 1&amp;quot; /&amp;gt; aus Steinen aus einem nahegelegenen kleineren Steinbruch. Hermann Oetelshofen, ein Nachfahr Antons, gründete den Kalksteinabbau, der heute unter dem [[Steinbruch Oetelshofen]] bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ebenfalls unter Denkmalschutz stehende Scheune wurde 1828 errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem kleinen Steinbruch, der rund 200 Meter vom Gut entfernt ist, wurden 1857 wichtige Entdeckungen gemacht. Man fand eine Vielzahl von [[Fossilien]] aus dem [[Karbon|Unteren Karbon]], die Schichtfolge wurde in der wissenschaftlichen Literatur mit den Fundort „Aprath“ bzw. „Aprathium“ beschrieben. Man fand unter anderem [[Trilobiten]], wovon einer nun nach dem Fundort den Namen „Archegonus (Phillibole) aprathensis“ trägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die [[Jahrhundertwende]] bis in die 1970er war das Gut Steinberg ein bekanntes Ausflugsziel, der Teich wurde im Sommer als [[Gondel]]teich und im Winter zum [[Schlittschuh]]laufen genutzt. Ruderbote werden heute nicht vermietet, das Gut liegt dennoch am Wanderweg [[Eulenkopfweg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. November 1994 wurde das ursprüngliche Gutshaus unter Baudenkmalschutz gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Paul Reising, &amp;#039;&amp;#039;Der Eulenkopfweg – Die Geschichte der Steine, Pflanzen, Tiere und Menschen am Nordwestrand der Stadt Wuppertal&amp;#039;&amp;#039;, Hammer Verlag, ISBN 3-87294-282-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Gut Steinberg}}&lt;br /&gt;
* {{DLWuppertal|3609}}&lt;br /&gt;
* [http://www.wuppertal-vohwinkel.net/2-ansichten/dornap-steinberg.htm Ansichtskarten von Gut Steinberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Anmerkungen&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;A&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=51.267407|EW=7.080476|type=landmark|elevation=184|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gehöft in Wuppertal|Steinberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Wuppertal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1780er Jahren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Im Fokus</name></author>
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