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	<title>Gut Mielenforst - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gut_Mielenforst&amp;diff=2562093&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schmila: Infobox</title>
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		<updated>2025-03-23T18:13:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Infobox&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gut&lt;br /&gt;
| Name             = Gut Mielenforst&lt;br /&gt;
| Alternativnamen  = &lt;br /&gt;
| Wappen           = &lt;br /&gt;
| Kategorie        = &lt;br /&gt;
| Ort              = Köln&lt;br /&gt;
| Ortsteil         = [[Köln-Dellbrück|Dellbrück]]&lt;br /&gt;
| Gut              = Gutshof&amp;lt;!-- Art des Guts (Rittergut, Gutshof, ...) ---&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Bild             = Gut Mielenforst um 1900.jpg&lt;br /&gt;
| Bild zeigt       = Das Herrenhaus um 1900 von Südwesten&lt;br /&gt;
| Plan             = &lt;br /&gt;
| Plan zeigt	   = &lt;br /&gt;
| Gutsherren       = &lt;br /&gt;
| Hofeigentümer    = Familie von Steinen, Familie Hohenschutz, Familie Andreae&amp;lt;!-- Alternativ zu Gutsherren ---&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Entstehungszeit  = erste Erwähnung 13. Jahrhundert&lt;br /&gt;
| Neugestaltet     = 1711 Bau eines Herrenhauses, 1885 Bau des heutigen Herrenhauses&lt;br /&gt;
| Zustand          = Denkmalgeschützt, Park unter Naturschutz&lt;br /&gt;
| Straßen          = &amp;lt;!-- umgebende ---&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Strassen         = &amp;lt;!-- Alternativ zu Straßen ---&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Gutsanlagen      = &lt;br /&gt;
| Hofanlagen       = Herrenhaus, früher Stallungen jetzt Wohneinheiten, Park&amp;lt;!-- Alternativ zu Gutsanlagen ---&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Gutsgestaltung   = Neorenaissancestil &lt;br /&gt;
| Hofgestaltung    = &amp;lt;!-- Alternativ zu Gutsgestaltung ---&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Nutzung heute    = Wohneinheiten und Gewerbe, nicht öffentlich zugänglich&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Geodaten ---&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Gutsfläche       = &lt;br /&gt;
| Breitengrad      = wikidata&lt;br /&gt;
| Längengrad       = &lt;br /&gt;
| Region-ISO       = DE-NW&lt;br /&gt;
| Poskarte	   = &lt;br /&gt;
| NEBENBOX	   = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- [[Datei:Gut Mielenforst um 1900.jpg|mini|Das Herrenhaus um 1900 von Südwesten]] ---&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gut Mielenforst Parkfassade, 2011.JPG|mini|Parkfassade (2011)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Köln, Gut Mielenforst von Süden.JPG|mini|Das &amp;quot;Hofgut&amp;quot; von Süden (2011)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Köln Friedhof Mielenforster Weg.jpg|mini|Grabstätte der Familie Andreae in der Nähe des Gutes]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gut Mielenforst Schild.jpg|mini|Das Gut ist heute in Privatbesitz und nicht öffentlich zugänglich.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gut Mielenforst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Gutshof]] und ehemaliger [[Rittersitz]] im [[Köln]]er Stadtteil [[Köln-Dellbrück|Dellbrück]]. Heute wird es nach umfangreichem Umbau als Eigentumswohnanlage („Hofgut Mielenforst“) genutzt. Gut Mielenforst liegt am Rande des [[Königsforst]]s, am [[Frankenforstbach|Eggerbach]] und unweit des [[Mauspfad]]s. Der Name soll vom keltischen „mil“ = weich, sumpfig abgeleitet sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bereits im Jahre 1196 wurde ein Konrad de Milinvorst als „dapifer“ (Latein: &amp;quot;Aufträger von Speisen&amp;quot; = [[Truchsess (Hofamt)|Truchseß]]) des [[Grafschaft Berg|Grafen von Berg]] erwähnt. Ein Geschlecht von Milenvorst ist seit dem 13. Jahrhundert bekannt. Im 15. Jahrhundert fiel der Besitz an die Grafen bzw. Herzöge von Berg zurück. 1596 war es an einen Ritter von Heimbach genannt Hoen verpfändet; am Ende des 17. Jahrhunderts war es im Eigentum der Familie [[Steinen (Adelsgeschlecht)|von Steinen]], die es bis 1774 innehatte und 1711 ein neues Herrenhaus errichten ließ. Danach fiel es an den Staat und blieb Domänengut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1822 erwarb der Kölner Jurist [[Friedrich Hohenschutz]] das Gut mit ca. 350&amp;amp;nbsp;[[Morgen (Einheit)|Morgen]] Land. Von seiner Tochter Josephine und ihrem Ehemann Franz Wilhelm Freiherr von Saint-Remy zur Biesen kaufte der Textilindustrielle  [[Paul von Andreae|Paul Andreae]] aus [[Köln-Mülheim|Mülheim]] 1882 das Gut ab, zu dem inzwischen ca. 750 Morgen Wald, Weiden und Ackerland gehörten. Andreae ließ bis 1885 das heutige Herrenhaus ausführen, indem er die alte Hofanlage schrittweise niederlegen und durch Neubauten im [[Neorenaissance]]stil ersetzen ließ. Währenddessen [[Arrondierung|arrondierte]] er seinen Besitz, der Grundstücke in den Bürgermeistereien [[Merheim#Bürgermeisterei Merheim|Merheim]] und [[Bürgermeisterei Bensberg|Bensberg]] umfasste. 1904 wurde das Gut in einen [[Familienfideikommiss]] umgewandelt, und 1909 folgte die Erhebung der Familie Andreae in den erblichen Adelsstand durch Kaiser [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] hatte die &amp;#039;&amp;#039;New Zealand Rifle Brigade&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
der britischen Besatzungsmacht ihr Hauptquartier auf Gut Mielenforst. Ein Foto zeigt den späteren [[Eduard VIII.]] als [[Prince of Wales]] bei einem Besuch am 18. Januar 1919.&amp;lt;ref&amp;gt;[[:Datei:The Prince of Wales presenting prizes at a rifle meeting, New Zealand Rifle Brigade Headquarters, Bruck, Germany (21290519701).jpg|Wikimedia Commons]], Quelle: [http://www.nzetc.org/tm/scholarly/tei-WH1-NZRi-t1-body-d20-d3.html nzetc.org]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war Gut Mielenforst [[Flak]]-Leitstelle für das rechtsrheinische Köln. Der aus Gründen der Flugsicherheit des [[Köln-Ostheim#NS-Zeit|Fliegerhorstes Köln-Ostheim]] seines Helms beraubte Turm wurde als Beobachtungsturm genutzt. Im Keller des Verwalterhauses malten die Soldaten Büroszenen, Flakgeschütze und ein von Flakscheinwerfern gerahmtes Stadtpanorama Kölns an die Wände. Jenseits des Teichs entstand im Park ein Tiefbunker mit zwei Eingängen. Den Krieg überstand das Gut weitgehend unbeschadet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erben Andreae verkauften Gut Mielenforst 1978 an die Stadt Köln. Während der Park schon 1959 unter [[Naturschutz]] gestellt wurde, fand Gut Mielenforst 1980 Aufnahme in die Denkmalliste der Stadt Köln (Nr. 669). Ab 1988 versuchte die Stadt, das Gut zu veräußern, was durch Übertragung an eine Bauträgergesellschaft zum 1. April 1997 realisiert werden konnte. Mit dem Auslaufen der Pachtzeit zum 31. Oktober 1999 endete auch die landwirtschaftliche Nutzung des Gutes. Die Hofanlage wurde bis 2003 in eine Gewerbe- und 47 Wohneinheiten umgebaut und in [[Teileigentum]] umgewandelt (Planung: Badtke Architektur GmbH; Freiraumgestaltung: Brigitte Röde). Das Herrenhaus blieb (bis auf die Abtrennung des Küchenflügels) ungeteilt, die historische Dachlandschaft, insbesondere der Helm des Eckturms, wurde rekonstruiert. Gebäude, Hofgelände und Park sind nicht öffentlich zugänglich. Mit dem Amt des Stadt[[konservator]]s wurden aber regelmäßige Besichtigungstermine für die Öffentlichkeit vereinbart, etwa am [[Tag des offenen Denkmals]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Gut Mielenforst ist eine vierseitige Hofanlage, die aus Remisenflügel im Westen, Stall- und Lagergebäuden im Norden, großem Rinder- nebst Schafstall im Osten und Pächter- und Gesindehäusern und Futtermühle im Süden besteht. An der Südwestecke liegt das Herrenhaus, das durch das Haupttor mit dem Pächterhaus verbunden ist; eine weitere historische Toreinfahrt befindet sich an der Nordwestecke. Ausgrabungen um 2000 haben belegt, dass die Hofanlage früher nur die westliche Hälfte der heutigen Anlage bedeckte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Herrenhaus ==&lt;br /&gt;
An der bevorzugten Südwestecke der Hofanlage liegt das Herrenhaus. Es wurde 1883–85 nach Entwürfen des Berliner Architekten [[Hans Grisebach (Architekt)|Hans Grisebach]] errichtet. Das zweigeschossige Haus im Stil der Deutschen Renaissance ([[Neorenaissance]]) ist ein Putzbau mit Rotsandsteindetails und besitzt einen Turm an der Südwestecke. Die Hauptfassade richtet sich nach Süden; im Erdgeschoss öffnet sich eine [[Loggia]] mit drei Rundbögen, hinter der die zentrale Halle des Hauses liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Erdgeschoss befinden sich die Repräsentationsräume: An die querliegende Halle grenzt der Speisesaal, an den sich der Küchenflügel anschließt. Nach Westen liegt das in Formen des [[Louis-seize]] gestaltete Damen- bzw. Musikzimmer. Nördlich der Halle befinden sich, dem Innenhof zugewandt, das Herrenzimmer mit dunkler Barockvertäfelung und eingebauten Bücherschränken sowie das Treppenhaus. Die ursprüngliche Ausstattung wurde nach dem Tod der Hausherrin 1935 öffentlich versteigert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Park ==&lt;br /&gt;
Durch Verlegung des ursprünglich unmittelbar am Herrenhaus vorbeiführenden Mielenforster Kirchwegs nach Südosten wurde Raum für eine umfangreiche Parkanlage gewonnen. An die Stelle früherer Gräben und [[Pferdeschwemme]]n trat, vor der Süd- und Westfassade des Herrenhauses, ein durch eine Brücke in zwei Hälften geteilter Teich. Vor der Hauptfassade wurde eine Terrasse angelegt. Große Bäume gliederten die als Landschaftspark gestaltete Anlage, von der heute nur noch Reste erkennbar sind, so steht auf einer in den Teich hineinragenden Halbinsel eine große [[Sumpfzypresse]]. Am Mielenforster Kirchweg befinden sich zwei historische Toranlagen; die erste führt neben der „Mühle“ zu den Wirtschaftsgebäuden. Die zweite öffnet sich auf eine bei dem [[Sturmtief Friederike]] am 18.&amp;amp;nbsp;Januar 2018 weitgehend zerstörte Kastanienallee, die durch den Park zum Torbau zwischen Herren- und Pächterhaus führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zugehörige Bauten im Umfeld ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Köln-Dellbrück, Mielenforster Kirchweg 8.jpg|mini|Ehemaliges Arbeiterhaus am Mielenforster Kirchweg]]An der Zufahrt vom Mauspfad her liegen mehrere Arbeiterhäuser aus der Zeit um 1900 für Gutsangestellte. Etwa 700 Meter entfernt in südlicher Richtung liegt im Wald die Familiengrabstätte Andreae, deren Hauptzufahrtsachse auf den über die Feldflur sichtbaren [[Kölner Dom]] ausgerichtet ist. Der in südwestliche Richtung nach [[Köln-Merheim]] führende Mielenforster Kirchweg liegt, bedingt durch die heutige Umgehung der Autobahnauffahrt Köln-Merheim, nur noch zu einem Teil auf der Sichtachse zwischen dem Merheimer Kirchturm und dem Turm des Herrenhauses. Nicht weit entfernt am Mauspfad steht ein alter Bildstock, der ebenfalls durch eine Wegeachse mit dem Parktor verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*  Alexander Kierdorf: &amp;#039;&amp;#039;Gut Mielenforst im 19. und 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Rechtsrheinisches Köln. Jahrbuch für Geschichte und Landeskunde des Geschichts- und Heimatvereins Rechtsrheinisches Köln e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 23, 1997, {{ISSN|0179-2938}}, S. 45–72 (auch als Sonderdruck).&lt;br /&gt;
* Hans Michels, Rudi Müller: &amp;#039;&amp;#039;Dellbrücker Straßennamen und Bilder erzählen Geschichte. Eine Veröffentlichung, die Dellbrücker Geschichte in Wort und Bild erfahrbar macht.&amp;#039;&amp;#039; Heimat-Verein Köln-Dellbrück e.&amp;amp;nbsp;V., Köln 2011.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=s}}&lt;br /&gt;
*{{Webarchiv|url=http://www.bilderbuch-koeln.de/Denkmale/669|wayback=20160909162800|text=Fotos auf Bilderbuch-Koeln.de}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- {{Coordinate|article=/|NS=50.961608|EW=7.068001|type=landmark|region=DE-NW}} ---&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Güter, Rittergüter, Herrenhäuser, Burgen und Schlösser in der Stadt Köln}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mielenforst, Gut}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dellbrück (Köln)|Gut Mielenforst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wohngebäude in Köln|Gut Mielenforst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herrenhaus in Nordrhein-Westfalen|Gut Mielenforst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1880er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rittergut in Nordrhein-Westfalen|Mielenforst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Urbaner Freiraum in Köln]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Köln|Gut Mielenforst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk von Hans Grisebach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Köln)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schmila</name></author>
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