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	<title>Gut Merberich - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T08:43:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gut_Merberich&amp;diff=873736&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Horst Gräbner: keine akademischen Grade/Titel in den Artikeln; siehe WP:NK</title>
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		<updated>2025-08-11T17:58:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;keine akademischen Grade/Titel in den Artikeln; siehe &lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:NK&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:NK (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;WP:NK&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
{{Überarbeiten||Grund=Belege formatieren}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Langerwehe Denkmal-Nr. 7, Merbericher Weg 3 (1131).jpg|mini|Gut Merberich]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gut Merberich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt nahe dem Ortskern von [[Langerwehe]], im [[Kreis Düren]], [[Rheinland]]. Der Name leitet sich wahrscheinlich von dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Marbach&amp;#039;&amp;#039; beziehungsweise &amp;#039;&amp;#039;Merbach&amp;#039;&amp;#039; ab, welcher in der direkten Nähe fließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Schon zur Römerzeit wurde im Bereich der heutigen großzügigen Anlage gesiedelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz, Kreis Düren, L. Schwann Düsseldorf, Neunter Band, 1910&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 14. Jahrhundert erfolgte eine Neugründung&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stadtarchiv&amp;quot;&amp;gt;Stadtarchiv, Düren&amp;lt;/ref&amp;gt; als Rittersitz auf den Fundamenten einer römischen Villa, die erste schriftliche Erwähnung datiert auf das Jahr 1324. Verschiedene Eigentümer wie Dietrich Freiherr von Leers&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stadtarchiv&amp;quot; /&amp;gt; (Oberbürgermeister zu [[Düren]] und kaiserlicher [[Notar]]) sowie Freiherr von Woestenradt sind als Besitzer urkundlich erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1890 ging das Gut Merberich in bürgerliche Hände über.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sielmann&amp;quot;&amp;gt;Langerwehe in alten Bildern, Sielmann, 1988&amp;lt;/ref&amp;gt; Der erfolgreiche Kaufmann Edwin Hasenclever aus [[Aachen]] und seine Frau Irma Hasenclever geb. [[Prym (Familie)|Prym]] aus Stolberg erwarben das [[Gutshof|Hofgut]]. Die Anlage wurde von 1911 bis 1912 von dem bekannten Münchner Architekten [[Emanuel von Seidl]] zu einem schlossartigen Landsitz umgestaltet und erweitert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kunstmann&amp;quot;&amp;gt;Beiträge zur Kunstwissenschaft, Band 52, Joanna Waltraud Kunstmann, Emanuel von Seidl (1856–1919), Die Villen und Landhäuser, Scaneg Verlag&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Koch&amp;quot;&amp;gt;Deutsche Kunst und Architektur, Ausgabe Oktober 1914 – März 1915 Band XXXV, von Hofrat Alexander Koch, Herbertsche Hofbuchdruckerei&amp;lt;/ref&amp;gt; Seidl baute für seine betuchten Kunden überwiegend großzügige Anlagen,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kunstmann&amp;quot; /&amp;gt; aber auch ganze [[Schloss (Architektur)|Schlösser]]. Merberich wurde im Stil englischer Landhäuser gebaut und auch der mehrere [[Hektar]] große parkartige [[Landschaftsgarten]] weist typische englische Merkmale auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] diente Merberich als [[Lazarett]]. Danach entwickelte es sich zu einem kulturellen Zentrum und zog viele überregionale Künstler und Gäste an. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde das Gebäude zum Teil zerstört.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sielmann&amp;quot; /&amp;gt; Auch die [[Einquartierung]] von [[alliierte]]n Soldaten hinterließ deutliche Spuren. 1956 nahm die Familie ein Angebot der [[Rheinbraun]] an und verkaufte das Anwesen. 200 Hektar Land wurden parzelliert und teilweise zur Aufnahme einer mittlerweile rekultivierten [[Abraumhalde]] des [[Tagebau Inden|Tagebaus Inden]] verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sielmann&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kunstmann&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Archiv Rheinbraun&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vom Krieg gezeichnete Gebäude stand eine Weile leer und wurde später mehrere Jahre von [[Obdachlose]]n als Behausung genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zeitzeugnis&amp;quot;&amp;gt;Zeitzeugnis von regional ansässigen Bürgern&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann begann die Instandsetzung des Gutshofs, und es zog eine [[Künstler]]in ein. Weiterhin gründete dort ein [[Tierarzt]] eine Landpraxis. Die Gutshofanlage wurde somit vor dem totalen Verfall gerettet. Die Mittel für eine wirkliche [[Sanierung (Bauwesen)|Sanierung]] der vom Krieg gezeichneten Anlage fehlten jedoch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zeitzeugnis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 2003 bis 2023 wurde eine komplette Restaurierung und Sanierung nach altem Vorbild mit historisch korrekten Materialien unter strengen Auflagen des [[Denkmalschutz]]es durchgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wüllenweber&amp;quot;&amp;gt;Zeitzeugnis Peter Wüllenweber, Eigentümer Gut Merberich&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkmalschutzbehörde&amp;quot;&amp;gt;Archiv der oberen – (Puhlheim) und unteren – (Langerwehe) Denkmalschutzbehörde&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Park und mittelalterliche Mauern wurden saniert, alle Dächer im alten Stil erneuert, der Gazebo, das historische Gewächshaus und weitere [[Pavillon]]s wiederaufgebaut, im Haupthaus wurden die alten Raumzuschnitte, Vertäfelungen und Stuckelemente wiederhergestellt, Böden aufgearbeitet etc., umliegende Ländereien und die ehemalige [[Kapelle (Kirchenbau)|Gutskapelle]] wieder hinzu erworben und nach altem Vorbild mit historischen Obstsorten und Alleen bepflanzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wüllenweber&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkmalschutzbehörde&amp;quot; /&amp;gt; Für diese Bemühungen erhielt Peter Wüllenweber den Westenergie Klimaschutzpreis 2020 der Gemeinde Langerwehe.&amp;lt;ref&amp;gt;Archiv der Gemeinde Langerwehe&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Archiv der Firma Westenergie&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute wird die Gutshofanlage behutsam gepflegt und überwiegend zu Wohnzwecken genutzt, sie beherbergt eine private Reitanlage und präsentiert sich samt den Nebengebäuden wieder im alten Glanz. Gut Merberich befindet sich im Besitz der Familie Wüllenweber, Nachfahren der oben genannten Familie von Leers.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wüllenweber&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Karl H. Boley: Stifter und Stiftung Leers und Frangenheim mit Nachkommenschaftstafeln, Selbstverlag, Köln-Porz, 1979&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.langerwehe-tourismus.de/gut_merberich.htm Gut Merberich] bei Langerwehe-Tourismus.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50.81821 |EW=6.34344 |type=landmark |region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herrenhaus im Kreis Düren|Langerwehe, Merberich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Langerwehe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Horst Gräbner</name></author>
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