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	<title>Gut Lauer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T21:34:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gut_Lauer&amp;diff=1828627&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Andreas Wolf 01: Kategorie ergänzt</title>
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		<updated>2025-12-01T09:17:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gut Lauer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Rittergut]] im Süden [[Leipzig]]s, das im Zuge des [[Braunkohlebergbau]]s verlorenging.&lt;br /&gt;
[[Datei:Gut Lauer.jpg|mini|hochkant=1.5|Das Gut Lauer um 1840]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Topographische Karte der Umgegend von Leipzig (1863) - Lauer.jpg|mini|Das Gut Lauer auf einer Karte von 1863]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Das Gut Lauer befand sich sieben Kilometer südsüdwestlich des Stadtzentrums von Leipzig in der [[Weiße Elster|Elsteraue]] an der Verbindungsstraße von [[Gautzsch]] nach [[Knauthain]]. Es war von Wassergräben umgeben, die Verbindung zur Schwarzen Lache (heute [[Paußnitz]]) hatten. Im Volksmund wurde die Gegend um das Gut auch „die Lauer“ genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gut Lauer 1909.jpg|mini|Das Gut Lauer 1909]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gut Lauer Treppentor.jpg|mini|hochkant|Treppentor am Gut Lauer von 1648 (nach Gurlitt, 1896)]] &lt;br /&gt;
1378 wird erstmals ein „Lugrede“ erwähnt, das dem „Gericht vor der Harth“ unterstand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOV&amp;quot;&amp;gt;{{HOV|Lauer}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1513 ist dann von einem Vorwerk die Rede, das offenbar zum benachbarten Gute Knauthain und damit der Familie [[Pflugk]] gehörte. Sein Name wandelte sich von Luwerde (1440) über Lawerde (1488), Lauerde (1508) und Lawerde (1564) zu Lauer (1696). Über die Familie [[Schönberg (Adelsgeschlecht)|Schönber]]g kam es 1629 an jene von [[Dieskau (Adelsgeschlecht)|Dieskau]], von denen es durch Heirat im Jahre 1683 an die Herren von [[Ponickau (Adelsgeschlecht)|Ponickau]] überging. Im Jahre 1696 wird es nicht mehr als Vorwerk, sondern als Rittergut bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOV&amp;quot; /&amp;gt; 1729 verkaufte Adolf von Ponickau das Gut an den kursächsischen Kabinettsminister Graf [[Ernst Christoph von Manteuffel]]. 1749 gehörte es [[Adam Friedrich von Glafey]], bevor es im 19. Jahrhundert an die Familie von [[Hohenthal (Adelsgeschlecht)|Hohenthal]] kam.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.schlossarchiv.de/ Schlossarchiv.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem 1564 noch von einem wüstgefallenen Dorf die Rede ist,&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOV&amp;quot; /&amp;gt; hat das Gut danach immer nur als Einzelgut mit einer angrenzenden Ziegelei existiert. Bewohnt war das Anwesen von einem Verwalter oder einem Pächter und dem zugehörigen Personal, dem herrschaftlichen Revierförster und dem Ziegeleibetreiber mit ihren Familien.&amp;lt;ref&amp;gt;Poenicke, G.A. (Hg.): Album der Rittergüter und Schlösser im Königreiche Sachsen I. Section: Leipziger Kreis. Leipzig (um 1860)&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gut Lauer gehörte bis 1856 zum [[Kurfürstentum Sachsen|kursächsischen]] bzw. [[Königreich Sachsen|königlich-sächsischen]] [[Kreisamt Leipzig]],&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karlheinz Blaschke]], [[Uwe Ulrich Jäschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Kursächsischer Ämteratlas.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S.&amp;amp;nbsp;60&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; danach zum [[Gerichtsamt Leipzig II]]. 1875 kam es zur [[Amtshauptmannschaft Leipzig]]. Im gleichen Jahr wurde das Gut Ortsteil von [[Gautzsch]] und 1920 nach Knauthain eingemeindet, mit dem es 1936 zu Leipzig kam. Eingepfarrt war es jedoch immer nach Markkleeberg-Gautzsch. 1949 wurden die ehemaligen Stadtgüter Knauthain und Lauer zum Volkseigenen Gut Knauthain zusammengeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor der [[Tagebau Cospuden]], eine Abzweigung des [[Tagebau Zwenkau|Tagebaus Zwenkau]], das Gut Lauer erreichte, wurde es 1987 abgerissen (Bilder in Weblinks), wobei einige geschichtlich wertvolle Architekturdetails geborgen werden konnten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.markkleeberg.de/de/stadt_verwaltung/leben/geschichte/verlorene_orte/gutlauer |wayback=20160227114023 |text=Lauer auf der Website von Markkleeberg}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 43 Bewohner wurden umgesiedelt. Nach der Stilllegung des Tagebaus 1990 entstand an seiner Stelle bis 2000 der [[Cospudener See]], der nun die Gegend bedeckt, wo einst das Gut Lauer stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiteres ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Waldsee Lauer.jpg|mini|Waldsee Lauer]]&lt;br /&gt;
Die Heimspielstätte der [[TSG Markkleeberg|TSG Chemie Markkleeberg]] war bis 1989 der &amp;#039;&amp;#039;Sportplatz an der Lauer&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1970er Jahren wurde im Waldgebiet nordöstlich des Gutes Lauer zur Materialgewinnung für die Verlegung der Fernstraße F2/F95 eine Kiesgrube angelegt, aus der anschließend ein künstlicher [[Badesee]] entstand, dessen Name „Waldbad Lauer“ an das ehemalige Gut erinnerte. Inzwischen ist der Badebetrieb zum benachbarten Cospudener See gewechselt und der See heißt nunmehr „[[Waldsee Lauer]]“ oder „Wolfsee“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls an den Namen Lauer erinnert das Leipziger Naturschutzgebiet [[Liste der Naturschutzgebiete in Sachsen|Lehmlache Lauer]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.leipzig.de/bauen-und-wohnen/stadtentwicklung/landschaftsplan/schutzgebietekarte/ Schutzgebiete in Leipzig]&amp;lt;/ref&amp;gt;, das sich südlich der Brückenstraße an den Kelchsteinwiesen befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Staatslexikon Sachsen|3|394|Lauer}}&lt;br /&gt;
* {{BKD|16|71|77|Lauer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Gut Lauer}}&lt;br /&gt;
* {{HOV|Lauer}}&lt;br /&gt;
* Bild: [https://up.picr.de/11497026zq.jpg Das Gut Lauer 1987]&lt;br /&gt;
* Bild: [https://up.picr.de/11497025jb.jpg Das Gut Lauer während der Abbrucharbeiten 1987]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=51.27931|EW=12.33790|type=landmark|dim=1000|region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüstung in Leipzig|Lauer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rittergut in Sachsen|Lauer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Großzschocher]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Andreas Wolf 01</name></author>
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