<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gut_Landruhe</id>
	<title>Gut Landruhe - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gut_Landruhe"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gut_Landruhe&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-11T19:20:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gut_Landruhe&amp;diff=2300805&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mhandschug: Lint-Fehler: Doppelte IDs korrigiert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gut_Landruhe&amp;diff=2300805&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-08T06:33:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:LintErrors/duplicate-ids&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Spezial:LintErrors/duplicate-ids (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Lint-Fehler: Doppelte IDs&lt;/a&gt; korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Haus Landruhe-01.jpg|miniatur|&amp;#039;&amp;#039;Gut Landruhe&amp;#039;&amp;#039; in Bremen-Horn-Lehe]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gut Landruhe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein ehemaliges Anwesen mit [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhaus]] und Park &amp;#039;&amp;#039;Am Rüten&amp;#039;&amp;#039; Nr.&amp;amp;nbsp;2–4 in [[Bremen]]-[[Horn-Lehe]] (Lehesterdeich), unmittelbar an der Grenze zu [[Oberneuland]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ensemble (Herrenhaus, Orangerie, Toranlage, Brücke, Skulptur Thalia, Hofmeierhaus) steht seit 1973 unter [[Bremer Denkmale|Bremer Denkmalschutz]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{WP-HB LfD|0076,T|Denkmaldatenbank des LfD Bremen|noa=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die älteste Aufzeichnung über ein [[Gutshof|Landgut]] an dieser Stelle stammt aus dem 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, in dem es als &amp;#039;&amp;#039;Gut zum Schorf&amp;#039;&amp;#039; mit dem benachbarten &amp;#039;&amp;#039;{{lang|nds|Deeveskamp}}&amp;#039;&amp;#039; zum [[Kloster Lilienthal]] gehört. Es handelte sich um ein sogenanntes „Geerengut“, ein Grundstück an der Ecke einer Feldmark, das während der [[Hollerkolonisation]] des sumpfigen Bremer Umlandes im Mittelalter entstand. Wie andere Geerengüter der Umgebung (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Gut Hodenberg]] oder [[Gut Riensberg]]) war das Anwesen ursprünglich offenbar befestigt und von einem Wassergraben umgeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gustav Brandes&amp;quot; /&amp;gt; In direkter Nachbarschaft, an der Grenze der vier historischen Gemeinden &amp;#039;&amp;#039;Horn&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Lehe&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Rockwinkel&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Oberneuland&amp;#039;&amp;#039;, befand sich am &amp;#039;&amp;#039;Grünen Weg&amp;#039;&amp;#039; (heute &amp;#039;&amp;#039;Am Rüten&amp;#039;&amp;#039;) unter einer Gruppe [[Eiche]]nbäume außerdem die &amp;#039;&amp;#039;{{lang|nds|[[Uppe Angst]]}}&amp;#039;&amp;#039; genannte Gerichtsstätte des bremischen [[Gohe (Bremen)|Gohes]] [[Hollerland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gut Landruhe - Johann Heinrich Menken - 1800.jpg|miniatur|Das &amp;#039;&amp;#039;Gut Landruhe&amp;#039;&amp;#039; und die ehemalige Gogerichtsstätte &amp;#039;&amp;#039;{{lang|nds|Uppe Angst}}&amp;#039;&amp;#039; um 1800 in einem Gemälde von [[Johann Heinrich Menken]]]]&lt;br /&gt;
Vom Kloster Lilienthal kam das Gut durch Verkauf an Familie Barkey. Um 1660 ließen sie auf dem Gelände ein neues Gutshaus in [[Fachwerkhaus|Fachwerkbauweise]] errichtet. Als der letzte Besitzer der Familie Barkey, [[Elterleute in Bremen|Eltermann]] Bernd Barkey, 1728 ohne Erben verstarb, kam das Grundstück an den Prediger der [[St. Ansgarii (Bremen)|St.-Ansgarii-Kirche]] Johann Arnold Schumacher. Nach dessen Tode ging es an seinen Neffen, den bremischen Postmeister und oldenburgischen Hofrat, Dr. Albert Schumacher über. 1795 verkaufte seine Witwe Sophie Adelheid Maria Schumacher das Gut an den Kaufmann und Kapitän [[Carl Philipp Cassel]] für 7000&amp;amp;nbsp;[[Reichstaler]]. Cassel ließ das alte Gutshaus aus dem 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert abreißen und durch den Bremer Architekten Joachim Andreas Deetjen ein neues Herrenhaus in Stile des [[Klassizismus]] errichten, das er „Ruhe auf dem Lande“ nannte. Cassel ließ darüber hinaus auch den Park von &amp;#039;&amp;#039;Gut Landruhe&amp;#039;&amp;#039; anlegen. Besondere, noch heute erhaltene Einzelbestandteile des Anwesens sind ein niedersächsischer [[Meierhof]] mit [[Reet]]dach, die doppelte Toranlage, eine [[Thalia (Muse)|Thalia]]-Skulptur&amp;amp;nbsp;– die vermeintlich die Geliebte Cassels, eine Schauspielern am [[Bremer Stadttheater (1792)|Bremer Stadttheater]], darstellen soll&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hollanders&amp;quot; /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;– und eine gusseiserne, verzierte Brücke, die zuvor in der Parkanlage von [[Gut Holdheim]] gestanden hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode Carl Philipp Cassels 1807 ging das Anwesen auf seinen Geschäftspartner Johann Adam Traub über, dessen älterer Bruder mit Cassels Schwester Charlotte verheiratet war. Er bewohnte das Gut bis 1822, anschließend wurde es einige Jahre lang verpachtet, bevor es 1836 der Kaufmann Caspar Gottlieb Kulenkampff für 15.000&amp;amp;nbsp;Reichstaler erwarb. Um 1840 wurde auf dem Grundstück eine auch heute noch erhaltene kleine [[Orangerie]] im historisierenden [[Tudorstil]] errichtet. Das Gebäude verfügte über eine sogenannte „chinesische Heizung“ (Röhren unter den Fenstern). Im Sommer wurde die Orangerie als Klassenzimmer für die [[Sonntagsschule]] genutzt, die Emmy Kulenkampff hier für Kinder aus Rockwinkel und Oberneuland einrichtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1900 wirkte der junge [[Heinrich Vogeler]] im Auftrag der Familie Kulenkampff bei einer Umgestaltung des Treppenhauses und der Veranda des Gutshauses mit&amp;amp;nbsp;– von ihm ist aus dieser Zeit zudem eine [[Vignette]] überliefert, die &amp;#039;&amp;#039;Gut Landruhe&amp;#039;&amp;#039; zeigt. Nach 1923 ging das Gut an die Familie Menke über, Verwandte der Kulenkampffs. 1985 wurden auf &amp;#039;&amp;#039;Gut Landruhe&amp;#039;&amp;#039; Szenen der Verfilmung von [[Magdalene Pauli (Schriftstellerin)|Marga Berck]]s Briefroman &amp;#039;&amp;#039;Sommer in Lesmona&amp;#039;&amp;#039; gedreht. Ende der 1990er wurde das Herrenhaus von der [[Bremer Landesbank]] übernommen, renoviert und in eine Tagungsstätte umgewandelt. Zur Finanzierung der Maßnahmen wurden Teile des Grundstücks für den Wohnungsbau verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Auflösung der Bremer Landesbank 2017 gehörte die Immobilie der [[Norddeutsche Landesbank|Norddeutschen Landesbank]] (NordLB). Anfang 2020 verkaufte die NordLB das Landhaus an [[Marco Fuchs]], Vorstandsvorsitzenden des Raumfahrtunternehmens [[OHB]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;wk&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jürgen Hinrichs |url=https://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadt_artikel,-norddeutsche-landesbank-verkauft-landhaus-am-rueten-_arid,1899066.html| titel=Norddeutsche Landesbank verkauft Landhaus am Rüten | hrsg=[[Bremer Tageszeitungen#Weser-Kurier (WK)|Weser-Kurier]] |datum=2020-02-21 | zugriff=2020-02-23 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
Das Herrenhaus Landruhe ist ein eingeschossiges klassizistisches Gebäude mit [[Walmdach]]. Es hat eine Breite von 13,20&amp;amp;nbsp;Metern und eine Länge von 28,70&amp;amp;nbsp;Metern. Die Front ist in neun Fensterachsen gegliedert, von denen die mittleren drei von einem zweigeschossigen [[Risalit]]en eingefasst sind, der von vier [[Pilaster]]n mit [[Ionische Ordnung|ionischen]] Kapitellen und einem abschließenden Dreiecksgiebel mit [[Zahnschnitt]] gebildet wird. Die Fassade des Hauses ist rundum mit [[Spalier]]en für Rankpflanzen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Menke Park ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gut Landruhe - Menke Park 02.jpg|miniatur|Menke Park]]&lt;br /&gt;
Ein 33.630&amp;amp;nbsp;m&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; großer Bereich des ehemaligen Landgutes verblieb unbebaut und wurde 1994 als &amp;#039;&amp;#039;Menke Park&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– benannt nach den letzten Eigentümern des Anwesens&amp;amp;nbsp;– vom [[Beteiligungen und Eigenbetriebe der Freien Hansestadt Bremen#Umweltbetrieb Bremen|Gartenbauamt Bremen]] der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. In Zusammenarbeit mit der Baumpflegefirma &amp;#039;&amp;#039;Baumrausch&amp;#039;&amp;#039; wurde hier im Jahr 2002 ein &amp;#039;&amp;#039;baumbiografischer Erlebnispfad&amp;#039;&amp;#039; mit 14 Stationen angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Stein]]: &amp;#039;&amp;#039;Klassizismus und Romantik in der Baukunst Bremens&amp;#039;&amp;#039;. [[Hauschild Verlag]], Bremen 1964, S.&amp;amp;nbsp;287–290.&lt;br /&gt;
* Sophie Hollanders: &amp;#039;&amp;#039;Oberneuland&amp;amp;nbsp;– Bilder aus alten Truhen&amp;#039;&amp;#039;. [[Döll-Verlag]], Bremen 2005, ISBN 3-936289-49-2.&lt;br /&gt;
* Gustav Brandes: &amp;#039;&amp;#039;Aus den Gärten einer alten Hansestadt.&amp;#039;&amp;#039; Arthur Geist Verlag, Bremen 1939, S.&amp;amp;nbsp;84–88.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gustav Brandes&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Gustav Brandes | Titel=Aus den Gärten einer alten Hansestadt | Verlag=Arthur Geist Verlag | Ort=Bremen | Jahr= 1939  | Seiten=84 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hollanders&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Sophie Hollanders | Titel=Oberneuland&amp;amp;nbsp;– Bilder aus alten Truhen | Verlag=Döll-Verlag | Ort=Bremen | Jahr= 2005  | Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{WP-HB LfD|0076,T|&amp;#039;&amp;#039;Gut Landruhe&amp;#039;&amp;#039;}} in der Datenbank des [[Landesamt für Denkmalpflege Bremen|Landesamtes für Denkmalpflege Bremen]].&lt;br /&gt;
* [https://www.umweltbetrieb-bremen.de/sixcms/detail.php?gsid=bremen204.c.2483.de Menke Park] auf der Website des Umweltbetriebes Bremen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=53.099170|EW=8.895747|type=landmark|region=DE-HB}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gut Landruhe}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa in Bremen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassizistisches Bauwerk in Bremen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalgeschütztes Ensemble in Bremen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1790er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Horn-Lehe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulenkampff (Familie)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mhandschug</name></author>
	</entry>
</feed>