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	<title>Gut Kulenhagen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T16:05:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gut_Kulenhagen&amp;diff=1375020&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2024-06-16T20:59:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gut Kulenhagen.JPG|miniatur|Ehemaliger Standort des Gutes Kulenhagen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kulenhagen Birnbaum.JPG|miniatur|Alter Birnbaum in der Nähe des Seeufers]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gut Kulenhagen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein abgelegenes Gehöft in der [[Kreuzhorst]] südöstlich der Stadt [[Magdeburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Gehöft lag auf einem künstlich angeschütteten Hügel, um so vor den regelmäßigen Hochwassern der nur wenig weiter westlich fließenden [[Elbe]] geschützt zu sein. Der Hof bestand bereits im [[Mittelalter]]. Im 12. Jahrhundert wechselte der Hof, zu dem auch Wald, Wiesen und ein See gehörten, mehrfach den Besitzer. Eigentümer war dann schließlich &amp;#039;&amp;#039;Heinrich von Glinde&amp;#039;&amp;#039;, der auch Propst des Stifts [[Sankt-Sebastian-Kirche (Magdeburg)|Sankt Sebastian]] und [[Magdeburger Dom]]herr war. Heinrich von Glinde verkaufte vor 1189 dann den Hof für 70 Mark an das Magdeburger [[Kloster Unser Lieben Frauen]],&amp;lt;ref&amp;gt;Chronik von Randau&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Willy Otto Riecke, Chronik Prester Cracau, Seite 238&amp;lt;/ref&amp;gt; das auch das [[Klostergut Salbke]] betrieb. Nach einer anderen Angabe soll der Hof im 12. Jahrhundert von seinem damaligen Eigentümer &amp;#039;&amp;#039;Dietrich von Groiz&amp;#039;&amp;#039; an das Kloster veräußert worden sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Gumpert L.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Gut Kulenhagen aus wurde die dem Kloster gehörende Kreuzhorst und auch der dem Sankt-Sebastian-Stift gehörende Praepositurwald auf dem [[Holzwerder]] verwaltet. Dieses Waldgebiet zog sich südlich und westlich des Hofes bis zur [[Fähre Westerhüsen]] hin. Um 1600 war Moritz Sangerhausen der in Kulenhagen lebende Förster des Gebiets. Er befand sich in einem [[Holzwerder#Streitigkeiten zwischen Verwaltern von Praepositur- und Kapitelholz|Dauerstreit mit Joachim Schnauke]], dem Förster des damals südlich der Fähre Westerhüsen beginnenden Walds auf dem [[Kapitelwerder]]. Ab 1631 wurde auch das Kapitelholz vom Forsthaus Kulenhagen bewirtschaftet. Nachfolger des 1632 verstorbenen Moritz Sangerhausen soll ein Peter Voigt gewesen sein. Für das Jahr 1701 ist überliefert, dass ein &amp;#039;&amp;#039;Holzförster im Kreuzhorst&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Andr. Behse&amp;#039;&amp;#039; in Prester einen Sohn taufen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Werk &amp;#039;&amp;#039;Flora der Provinz Brandenburg, der Altmark und des Herzogthums Magdeburg&amp;#039;&amp;#039; des Botanikers [[Paul Ascherson]] aus dem Jahr 1864 wird das Forsthaus mehrfach als Fundort von Pflanzenarten erwähnt. So wuchs der [[Niederliegender Krähenfuß|Niederliegende Krähenfuß]] am Weg am Forsthaus. Beim Forsthaus fanden sich darüber hinaus [[Festuca adscendens]] und die [[Sumpf-Platterbse]].&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Ascherson, Flora der Provinz Brandenburg, der Altmark und des Herzogthums Magdeburg, Dritte Abteilung, Specialflora von Magdeburg, Verlag von August von Hirschwald Berlin 1864&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis in das 19. Jahrhundert wurde das Gut als [[Forsthaus]] genutzt. Die Bewohner waren in die [[Sankt-Gertraud-Kirche (Magdeburg)|Salbker Kirche]] eingepfarrt. Letzter Bewohner war der Kreuzhorstförster &amp;#039;&amp;#039;Hinze&amp;#039;&amp;#039;, der allerdings um 1880 nach [[Pechau|Luisenthal]] zog und den dortigen Gasthof &amp;#039;&amp;#039;Louisenthal&amp;#039;&amp;#039; erbaute. Das Forsthaus wurde niedergelegt und zum Abbruch verkauft. Die Aufgabe des Anwesens erfolgte, da nur etwas weiter östlich ein hoher Elbdeich errichtet worden war. Da das Wasser hier im Hochwasserfall nicht mehr weiter strömen konnte und ein Rückstau entstand, war die Hochwassergefahr für das Gut Kulenhagen zu groß geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Situation ==&lt;br /&gt;
Erhalten blieb die künstliche Geländeerhebung. Auch der dort befindliche alte Obstbaum- und Gehölzbestand weist noch auf die ursprüngliche Nutzung hin. Am nahe gelegenen Rad- und Wanderweg von der Fähre Westerhüsen zum [[Elberadweg]] befindet sich eine Informationstafel die über die Geschichte des Guts informiert. Östlich des ehemaligen Standorts befindet sich der kleine See [[Kuhlenhagen (Elbe)|Kuhlenhagen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Willy Otto Riecke, &amp;#039;&amp;#039;Cronik Prester-Cracau&amp;#039;&amp;#039;, Selbstverlag Magdeburg 1932, Seite 238 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=52.07547|EW=11.68628|type=landmark|region=DE-ST}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüstung in Magdeburg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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