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	<title>Gut Kreyenhorst - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T07:01:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gut_Kreyenhorst&amp;diff=1858340&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mhandschug: Lint-Fehler: Doppelte IDs korrigiert</title>
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		<updated>2026-01-08T08:39:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:LintErrors/duplicate-ids&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Spezial:LintErrors/duplicate-ids (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Lint-Fehler: Doppelte IDs&lt;/a&gt; korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Teehaus - Bremen - 1830.JPG|miniatur|Ehemaliges Teehaus des Gutes Rosenthal]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gut Kreyenhorst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Gut Kreienhorst&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Schloss Kreyenhorst&amp;#039;&amp;#039;, ehemals &amp;#039;&amp;#039;Gut Rosenthal&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Gut Knoop&amp;#039;&amp;#039;) war ein großbürgerliches Anwesen mit einer weitläufigen Parkanlage im [[Bremen|Bremer]] Stadtteil [[Horn-Lehe]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ehemalige Gartenhaus bzw. Teehaus (an der Ecke [[Schwachhauser Heerstraße]] / [[Horner Heerstraße]]) ist das letzte noch erhaltene Bauwerk des Anwesens und steht seit 1973 unter [[Bremer Denkmale|Bremer Denkmalschutz]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;LfD&amp;quot;/&amp;gt; Darüber hinaus erinnern die Straßen &amp;#039;&amp;#039;Rosental&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Deliusweg&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Kreyenhorst&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Am Rickmers Park&amp;#039;&amp;#039; in Horn-Lehe an das ehemalige Landgut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gut Rosenthal ==&lt;br /&gt;
Im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert gehörte das spätere Gut Kreyenhorst zu den „drei [[Landgut|Landgütern]] der Vahr“, die im [[Zweiter Stader Vergleich|Zweiten Stader Vergleich]] (1741) unter bremischer Hoheit verblieben und zum Dorf Horn gehörten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;800 Jahre Horn-Lehe S. 58&amp;quot;/&amp;gt; Sie lagen östlich der [[Vahrer Straße]] (heute [[Bürgermeister-Spitta-Allee]]). Das Anwesen befand sich zunächst in Besitz von Dr.&amp;amp;nbsp;Dietrich Rosenkamp (1698–1780), der ihm den Namen &amp;#039;&amp;#039;Gut Rosenthal&amp;#039;&amp;#039; gab und eine lange, von Eichen bestandene [[Allee]] anlegte, die bis zum &amp;#039;&amp;#039;Achterdiek&amp;#039;&amp;#039; reichte. 1794 wurde es gemäß einer Karte von [[Christian Abraham Heineken]] als „Landgut von Werner Wilckens in der Vahr“ bezeichnet. Auf dem Gelände sind ein großes zweiflügeliges Gebäude sowie eine künstliche Insel mit einem Pavillon zu erkennen. 1806 erwarb der Kaufmann Konsul [[Christoph Diedrich Arnold Delius|Arnold Delius]] das Gut und ließ den Garten neu anlegen. Nach dem Tod von Delius wurde das Haus einige Jahre lang als Sommerresidenz verpachtet und als Gastwirtschaft genutzt, bis es 1828 in den Besitz von Everhard Delius überging, der von [[Jacob Ephraim Polzin]] an der nördlichen Grundstücksgrenze ein kleines [[Klassizismus|klassizistisches]] Teehaus errichten ließ, den sogenannten „Freundschaftstempel“. Das Gebäude steht [[Denkmalschutz in Bremen#Die 30er|seit 1938]] unter [[Denkmalschutz]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;LfD&amp;quot;&amp;gt;{{WP-HB LfD|0868|Teehäuschen - OBJ-Dok-nr.: 00000868}} in der Datenbank des [[Landesamt für Denkmalpflege Bremen|Landesamts für Denkmalpflege Bremen]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== „Schloß“ Kreyenhorst ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Kreyenhorst - Bremen - 1900.jpg|mini|Schloss Kreyenhorst (um 1900)]]&lt;br /&gt;
1869 kaufte Daniel Diederich Knoop das Anwesen, ließ das alte Landhaus abreißen und hier zwischen 1873 und 1875 von [[Johann Georg Poppe (Architekt, 1837)|Johann Georg Poppe]] einen schlossartigen Bau im Stil der [[Neorenaissance]] bauen, das an Größe und Pracht alles übertraf, was es zu jener Zeit in Bremen gab. 1888 ging der Besitz an den Reedereierben [[Wilhelm Rickmers]] und später an dessen Sohn [[Willi Rickmer Rickmers]] über. Er erweiterte das Grundstück bis zum &amp;#039;&amp;#039;Achterdiek&amp;#039;&amp;#039; auf insgesamt 312&amp;amp;nbsp;[[Morgen (Einheit)|Morgen]] und ließ einen [[Englischer Landschaftsgarten|englischen Landschaftsgarten]] mit eigener Jagd anlegen, der als &amp;#039;&amp;#039;Rickmers Park&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wurde. Der mit Rickmers befreundete Maler [[Arthur Fitger]] baute sich auf einem Grundstück im Garten ein Haus mit Atelier und schuf für &amp;#039;&amp;#039;Schloss Kreyenhorst&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– wie das Anwesen nun genannt wurde&amp;amp;nbsp;– große Wandgemälde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Rickmers 1891 starb und 1894 die &amp;#039;&amp;#039;Vahrer Straße&amp;#039;&amp;#039; neu angelegt wurde, kam es zu ersten Grundstücksverkäufen entlang des Straßenzugs. &amp;#039;&amp;#039;Kreyenhorst&amp;#039;&amp;#039; lag 20 Jahre brach, das Schloss verfiel und der Park verwilderte. 1911 kaufte der Bremer Staat das Grundstück nach langwierigen Verhandlungen auf und ließ &amp;#039;&amp;#039;Schloss Kreyenhorst&amp;#039;&amp;#039; in den 1920er Jahren abreißen. In der Folge machte die Stadt das Gelände zu einer öffentlichen Anlage mit einem Landhäuserbezirk. 1936 wurde durch den Bau der Reichsautobahn (heute [[Bundesautobahn 27]]) ein erheblicher Teil des Grundstücks abgetrennt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chronik Horn-Lehe&amp;quot;/&amp;gt; Willi Rickmer Rickmers jüngstem Bruder, dem Rittmeister [[Johann Rickmers]], der bei seiner Teilnahme am [[Hitlerputsch]] 1923 in München getötet worden war, wurde nach der [[Machtergreifung|nationalsozialistischen Machtergreifung]] im Park ein Gedenkstein gewidmet.&amp;lt;ref name =&amp;quot;Aus den Gärten einer alten Hansestadt&amp;quot;/&amp;gt; Ab 1933 wurde auf Teilen des ehemaligen Rickmers Parks und des angrenzenden [[Allmers Park]]s der [[Rhododendron-Park Bremen|Rhododendronpark]] angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;800 Jahre Horn-Lehe S. 58&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Herbert Barre | Titel=800 Jahre Horn-Lehe | Herausgeber = Kirchengemeinde Horn | Verlag= | Ort=Bremen | Jahr= 1985 | ISBN= | Seiten=58 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chronik Horn-Lehe&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.chronik-horn-lehe.de/Strassen/Marcusallee/RickmersPark/rickmers_park.htm | werk=Chronik Horn-Lehe | titel=Rickmers Park | zugriff=9. Januar 2010}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aus den Gärten einer alten Hansestadt&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Gustav Brandes | Titel=Aus den Gärten einer alten Hansestadt | Verlag=A. Geist Verlag | Ort=Bremen | Jahr= 1939 | ISBN= | Seiten= }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Herbert Barre: &amp;#039;&amp;#039;800 Jahre Horn-Lehe.&amp;#039;&amp;#039; (hrsg. von der Kirchengemeinde Horn) Bremen 1985.&lt;br /&gt;
* Michael Koppel: &amp;#039;&amp;#039;Horn-Lehe-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; [[Edition Temmen]], Bremen 2012, ISBN 978-3-8378-1029-5.&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Stein]]: &amp;#039;&amp;#039;Klassizismus und Romantik in der Baukunst Bremens.&amp;#039;&amp;#039; [[Hauschild Verlag]], Bremen 1964.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://wkgeschichte.weser-kurier.de/das-traumschloss/ Peter Strotmann: &amp;#039;&amp;#039;Das Traumschloss&amp;#039;&amp;#039;, bei WK-Geschichte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=53.0911|EW=8.87193|type=landmark|region=DE-HB}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gut Kreyenhorst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa in Bremen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Bremen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassizistisches Bauwerk in Bremen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1870er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört in den 1920er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Horn-Lehe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mhandschug</name></author>
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