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	<title>Gut Knoop - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T08:31:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;RStehn am 29. November 2025 um 13:22 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gut Knoop-Herrenhaus.JPG|mini|Herrenhaus des Gutes Knoop]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gut Knoop&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der Name eines [[Gutshof|Guts]], das heute westlich von [[Kiel-Holtenau]] in der Nähe des ehemaligen [[Eiderkanal]]s in der Gemeinde [[Altenholz]] am [[Nord-Ostsee-Kanal]] liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gut Knoop Sammlung Duncker.jpg|mini|Gut Knoop um 1860, Sammlung [[Alexander Duncker]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:COA Knoop.svg|mini|links|Stammwappen der Adelsfamilie Knoop]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Knoop 01.jpg|mini|Das alte Wasserschloss Knoop]]&lt;br /&gt;
Das Gut wurde 1322 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Der Name bedeutet im [[Niederdeutsche Sprache|Niederdeutschen]] so viel wie Knauf oder Buckel. Gründer des Gutes mag der 1322 erwähnte &amp;#039;&amp;#039;Lupus de Knope&amp;#039;&amp;#039; (Wulf / Wolf von Knoop) gewesen sein, der das entsprechende Land kurz zuvor erworben hatte. Der Name Wulf / Wolf findet sich heute noch im Wappen der Gemeinde Altenholz wieder: ein an einem Baum hoch springender Wolf. Die Familie von dem Knope, die zu den [[Equites Originarii]] gehörte, ist dann nach Dänemark abgewandert, wo sie den Namen &amp;#039;&amp;#039;Knob(e)&amp;#039;&amp;#039; führte, und dort um 1565 erloschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knoop befand sich nacheinander im Besitz derer von Knoop, [[Wisch (Adelsgeschlecht)|von der Wisch]] und von [[Rantzau (Adelsgeschlecht)|Rantzau]]. Das Gut war also im Besitz von sächsischem Adel, obwohl es nördlich der [[Levensau]] und damit im [[Herzogtum Schleswig]] lag. Im 16. Jahrhundert ließ der damalige Besitzer Paul von Rantzau das [[Wasserburg (Gebäude)|Wasserschloss]] Knoop (&amp;#039;&amp;#039;Arx Cnopia&amp;#039;&amp;#039;) errichten. Das Haus hatte ein fensterloses Erd- oder auch „Wassergeschoss“, zwei Stockwerke und auf dem Giebeldach drei [[Erker]] auf jeder Seite war rings von Wassergräben umgeben, die aus der Levensau gespeist wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.apt-holtenau.de/holtenau-info/history/knoop.htm &amp;#039;&amp;#039;Holtenau Infos: Das Gut Knoop.&amp;#039;&amp;#039;] Darstellung der alten Wasserburg&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1632 kaufte der dänische König [[Christian IV. (Dänemark und Norwegen)|Christian IV.]] das Gut von [[Cai von Ahlefeldt]], der es kurz zuvor erworben hatte, weil er auf dem dazugehörenden Land die Festung [[Festung Friedrichsort|Christianspries]] errichten wollte. Nach Beendigung des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] 1648 verkaufte er das Gut an Friedrich [[Buchwaldt (Adelsgeschlecht)|von Buchwaldt]]. Durch die Ehe von Dorothee von Buchwald (1683–1709) mit [[Wolf Heinrich von Baudissin (General, 1671)|Wolf Heinrich von Baudissin]] fiel Knoop an die Familie [[Baudissin (Adelsgeschlecht)|Baudissin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1776 kaufte der durch Plantagen in Dänisch-Westindien sowie durch Sklavenhandel reich gewordene Kaufmann [[Heinrich Carl von Schimmelmann|Heinrich Schimmelmann]] (1724–1782) der verarmten Familie Baudissin das Gut Knoop ab, um es seiner Tochter, der späteren Schriftstellerin [[Caroline Adelheid Cornelia von Baudissin|Caroline Adelheid Cornelia]] (1759–1826) als [[Mitgift]] bei ihrer Hochzeit mit [[Heinrich Friedrich Graf von Baudissin]] (1753–1818) zu überlassen. Caroline von Baudissin ließ etwas westlich von der Burg das heutige Herrenhaus aus dem Erbe ihres Vaters bauen und richtete es ein. Die alte Wasserburg wurde anschließend abgerissen und der Graben zugeschüttet. Gemeinsam mit [[Gut Emkendorf]], das Carolines Schwester [[Julia von Reventlow]] mit ihrem Mann [[Friedrich Karl von Reventlow|Friedrich]] bewohnte, gehörte Knoop um 1800 zu den kulturellen Zentren [[Schleswig-Holstein]]s. Erst 1805 wurde die [[Leibeigenschaft]] aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1869 wurde das Gut durch [[Eduard von Baudissin]] – nicht zuletzt aufgrund der von Caroline hinterlassenen Spielschulden – an den dänischen Kaufmann Ingward Martin Clausen verkauft, der – wie die Schimmelmanns – in [[Dänisch-Westindien]] zu Wohlstand gekommen war.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Baasch: [http://baasch-flintbek.de/Besondere_Personen/hermann_baasch.htm &amp;#039;&amp;#039;Neunzig Jahre. Aufzeichnungen aus meinem Leben&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch der Heimatgemeinschaft Eckernförde e. V.&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 34/1976.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Clausens Tod ging das &amp;lt;!-- Das Wappen ist falsch. Dieses Wappen gehört zu den in Russland geadelten Ludwig Baron Knoop. Textilfabrikant. Siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Knoop --&amp;gt;Gut 1903 an den Bremer Tabakkaufmann Heinrich Gerhard Richard Hirschfeld über, dessen Familie bis heute auf Gut Knoop lebt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.schleswig-holstein.de/Kultur/DE/Sehenswuerdigkeiten/SchloesserHerrenhaeuser/gutKnoop.html |titel=Gut Knoop |werk=schleswig-holstein.de |hrsg= |datum= |format= |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20100503234705/http://www.schleswig-holstein.de/Kultur/DE/Sehenswuerdigkeiten/SchloesserHerrenhaeuser/gutKnoop.html |archiv-datum=2010-05-03 |abruf=2018-04-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude ==&lt;br /&gt;
Das [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhaus]] des Gutes wurde von 1792 bis 1796 nach den Plänen des dänischen Architektens [[Axel Bundsen]] im [[Klassizismus|klassizistischen]] Stil errichtet und mit der Fassade auf den 1784 eröffneten Eiderkanal ausgerichtet und mit einem von [[Carl Gottlob Horn]] gestalteten [[Landschaftsgarten|Landschaftspark]] umgeben, der das Ufer des Eiderkanals mit einbezog. Dank des Schimmelmannschen Vermögens wurde es von Künstlern wie [[Ludwig Philipp Strack]] und dem auch auf Emkendorf tätigen Italienern [[Giuseppe Anselmo Pellicia]] und [[Francesco Antonio Tadey]] reich ausgestattet. Das Gebäude mit dem mächtigen [[Portikus]] gehört zu den herausragenden Werken des Klassizismus in Schleswig-Holstein. Der Landschaftspark wurde beim Bau des Nordostseekanals 1895 weitgehend zerstört. Die Ausstattung blieb größtenteils erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gutsgelände steht auch das sogenannte Teehaus. Es wurde 1910 vom Künstler und Architekten [[Rudolf Alexander Schröder]] aus Bremen an einer Stelle errichtet, an der vorher bereits ein hölzerner Pavillon stand. Das auch als &amp;#039;&amp;#039;[[Dorische Ordnung|Dorisches]] [[Tempel]]chen&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete Gebäude ist 20 m² groß und wurde 2008 für 60.000 Euro renoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gutshaus befindet sich im Privatbesitz; es kann aber nach Anmeldung besichtigt werden. In einigen Räumen finden regelmäßig kulturelle Veranstaltungen statt. Das Teehaus ist für die Öffentlichkeit zugänglich und kann auch für standesamtliche Trauungen genutzt werden.&lt;br /&gt;
== Knooper Schleuse ==&lt;br /&gt;
Östlich vom Gut Knoop verlief der [[Eiderkanal]] mit der – nach der ersten Schleuse in Holtenau – zweiten Knooper [[Schleuse]] einschließlich einer im holländischen Stil erbauten [[Wiecker Brücke|Klappbrücke]]. In ca. 3&amp;amp;nbsp;km Luftlinie&amp;lt;ref&amp;gt;Topografische Karte Kiel im Maßstab 1:50000, Ausgabe von 1962.&amp;lt;/ref&amp;gt; vom Gut befindet sich in nordwestlicher Richtung das sanierte Bauwerk der ehemaligen [[Rathmannsdorfer Schleuse]], die im Gegensatz zur Knooper Schleuse keine Brücke hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Jensen: &amp;#039;&amp;#039;Kieler Kanalbrücken&amp;#039;&amp;#039;. Boyens, Heide 2010, ISBN 978-3-8042-1309-8, S. 10–12.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Cai von Ahlefeldt]] (1591–1670), General, erwarb 1626 das Gut Knoop&lt;br /&gt;
* [[Burchard von Ahlefeldt]] (1634–1695), Oberlanddrost, erbte Gut Knoop&lt;br /&gt;
* [[Wolf Heinrich von Baudissin (General, 1671)|Wolf Heinrich von Baudissin]] (1671–1748), General, Besitzer von Gut Knoop&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Christoph von Baudissin]] (1709–1786), Besitzer von Gut Knoop&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Carl von Schimmelmann]] (1724–1782), Besitzer von Gut Knoop&lt;br /&gt;
* [[Carl Gottlob Horn]] (1734–1807), Architekt, baute das Gut um&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Friedrich von Baudissin]] (1753–1818), Erbherr von Gut Knoop&lt;br /&gt;
* [[Carl Ludwig von Baudissin]] (1756–1814), Generalleutnant und Gouverneur von Kopenhagen, kam auf Gut Knoop zur Welt&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Philipp Strack]] (1761–1836), Maler, war um 1799 auf Gut Knoop tätig&lt;br /&gt;
* [[Francesco Antonio Tadey]] (1767–1827), Stuckateur, war von 1796 bis 1797 auf Gut Knoop tätig&lt;br /&gt;
* [[Axel Bundsen]] (1768–1832), Architekt, war von 1792 bis 1800 mit dem Neubau des [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhauses]] auf Gut Knoop beauftragt&lt;br /&gt;
* [[Giuseppe Anselmo Pellicia]] (1775–1840), Maler, war von 1798 bis 1800 auf Gut Knoop tätig&lt;br /&gt;
* [[Johannes Ludwig Renard]] (1775–1859), Gutsverwalter&lt;br /&gt;
* [[Gregor Renard]] (1814–1885), Fotograf, kam auf Gut Knoop zur Welt&lt;br /&gt;
* [[Eduard von Baudissin]] (1823–1883), Reichstagsabgeordneter, kam auf Gut Knoop zur Welt&lt;br /&gt;
* [[Lilla Pauline Emilie Gäde]] (1852–1932), Malerin, kam auf Gut Knoop zur Welt&lt;br /&gt;
* [[Peter Hirschfeld (Kunsthistoriker)|Peter Hirschfeld]] (1900–1988), Kunsthistoriker, wuchs auf Gut Knoop auf und verlegte als [[Landeskonservator]] von 1949 bis 1953 den Sitz des [[Landesamt für Denkmalpflege Schleswig-Holstein|Landesamts für Denkmalpflege Schleswig-Holstein]] dorthin.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Hirschfeld: &amp;#039;&amp;#039;Gegen die elementaren Wirkungen der nagenden Zeit und gegen menschliches Unverständnis – „Sorgen der Denkmalpflege in Schleswig-Holstein“ (mit einem Nachwort von Heiko K. L. Schulze).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;DenkMal! Zeitschrift für Denkmalpflege in Schleswig-Holstein.&amp;#039;&amp;#039; Band 5/1998, ISBN 3-8042-0901-7,  S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Landesamt für Denkmalpflege Schleswig-Holstein (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Denkmalpflege in Schleswig-Holstein.&amp;#039;&amp;#039; Wachholtz, Neumünster 1993, ISBN 3-529-02730-8, S. 84 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Landesarchiv Schleswig-Holstein]]: &amp;#039;&amp;#039;Klöster und Güter.&amp;#039;&amp;#039; Abt. 195: &amp;#039;&amp;#039;Schleswigsche adlige Güter und Landgemeinden.&amp;#039;&amp;#039; Abt. 195.45: &amp;#039;&amp;#039;Knoop, Gut.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Henning v. Rumohr: &amp;#039;&amp;#039;Schlösser und Herrenhäuser im Herzogtum Schleswig&amp;#039;&amp;#039;, neubearb. von Cai Asmus v. Rumohr, 1987, Verlag Weidlich Würzburg, 3. Auflage, ISBN 3-8035-1302-2, S. 372.&lt;br /&gt;
* [[Dieter Lohmeier]]/[[Wolfgang J. Müller]]: &amp;#039;&amp;#039;Emkendorf und Knoop. Kultur und Kunst in schleswig-holsteinischen Herrenhäusern um 1800&amp;#039;&amp;#039;. 2. Aufl. Boyens, Heide 1984, ISBN 3-8042-0298-5. &lt;br /&gt;
* Deert Lafrenz: &amp;#039;&amp;#039;Gutshöfe und Herrenhäuser in Schleswig-Holstein&amp;#039;&amp;#039;. 3. Auflage. 2 Bände. Herausgegeben vom Landesamt für Denkmalpflege Schleswig-Holstein. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2015, ISBN 978-3-7319-1089-3, Band 1, S. 335.&lt;br /&gt;
* {{SammlungDunckerGrafik |Titel=Knoop |Blatt=632 |zlb=137}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.apt-holtenau.de/holtenau-info/history/knoop.htm Geschichte des Guts Knoop mit Abbildungen.] apt-holtenau.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=54.373378 |EW=10.102539 |type=landmark |region=DE-SH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Knoop}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gutshof in Schleswig-Holstein|Knoop]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herrenhaus im Kreis Rendsburg-Eckernförde|Knoop]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassizistisches Bauwerk in Schleswig-Holstein|Knoop]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal im Kreis Rendsburg-Eckernförde|Knoop]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altenholz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Kreis Rendsburg-Eckernförde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adliges Gut (Schleswig-Holstein)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RStehn</name></author>
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