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	<title>Gut Kalkofen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T19:24:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gut Kalkofen Eingangsfront 02.jpg|mini|hochkant=1.2|Südflügel mit Torturm des Guts Kalkhofen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Eingang Gut Kalkofen 1913.jpg|mini|hochkant=1.2|Hofseitige Ansicht des Herrenhauses um 1910]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gut Kalkofen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war früher eines der bedeutendsten [[Rittergut|Rittergüter]] im [[Niederrheinisch-Westfälischer Reichskreis|Niederrheinisch-Westfälischen Reichskreis]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;macco135&amp;quot; /&amp;gt; Die Anlage liegt im heutigen [[Nordviertel (Aachen)|Nordviertel]] der Stadt [[Aachen]] umgeben von dem [[Landschaftsschutzgebiet Aachen]] im Tal der [[Wurm (Rur)|Wurm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anlage ging aus einem [[Gutshof]] hervor, der urkundlich erstmals zu Beginn des 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts erwähnt wurde. 1582 in Brand geschossen und anschließend wieder aufgebaut, kam Kalkofen über die Familie Ballhausen und die [[Kupfermeister]] Schardinel an den Aachener Tuchfabrikanten [[Johann von Wespien]]. Er ließ das Anwesen von 1750 bis 1753 durch [[Johann Joseph Couven]] zu einem [[Lustschloss]] um- und ausbauen. Nach seinem Tod wurde es mehrfach an gut situierte [[Badekultur|Badegäste]] vermietet, ehe es 1831 in den Besitz der Familie Zurhelle kam, die noch heute Eigentümerin ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe seiner Geschichte erlebte die prunkvolle Anlage mehrfach den Besuch gekrönter europäischer Häupter. So war zum Beispiel König [[Friedrich IV. (Dänemark und Norwegen)|Friedrich IV. von Dänemark und Norwegen]] 1724 mehrmals zu Gast auf Kalkofen, und zwischen 1800 und 1804 wohnte dort [[Napoleon Bonaparte|Napoleons]] Frau [[Joséphine de Beauharnais|Joséphine]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;kalkofen-web-besitzer&amp;quot; /&amp;gt; Hingegen ist nicht gesichert, ob der spätere [[Römisch-deutscher Kaiser|Kaiser]] [[Karl V. (HRR)|Karl&amp;amp;nbsp;V.]] 1531 auf dem Weg zur [[Römisch-deutscher König|Königs]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;krönung seines Bruders [[Ferdinand I. (HRR)|Ferdinand&amp;amp;nbsp;I.]] im [[Aachener Dom]] tatsächlich auf Gut Kalkofen oder nicht doch vielleicht in einem anderen Anwesen auf dem heutigen Gebiet von [[Haaren (Aachen)|Haaren]] übernachtet hat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;macco139-140&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gut Kalkofen Eckturm und Herrenhaus.jpg|mini|Südwestlicher Eckturm und Herrenhaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut Kalkofen ist eine ehemals geschlossene Vierflügelanlage, deren Nordseite heute etwa zur Hälfte offen ist. Im Kern stammt sie noch aus dem 15./16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert,&amp;lt;ref name=&amp;quot;dehio48&amp;quot; /&amp;gt; wovon wehrhafte Elemente wie [[Schießscharte]]n und die Reste des einst geschlossenen und [[Wassergraben|wassergefüllten Grabenrings]] an der Süd- und Westseite zeugen. Von den ehemals vier runden Ecktürmen sind noch drei –&amp;amp;nbsp;wenn auch ohne die ursprünglichen [[Helm (Architektur)|Helme]]&amp;amp;nbsp;– erhalten. Der wuchtigste von ihnen steht an der Westecke und besitzt zwei Meter dicke Mauern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;macco134&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugang zur Anlage gewährt an dessen Südwest-Seite ein dreigeschossiger, aus der Mauerflucht vorspringender [[Torturm]], zu dem eine [[Bogenbrücke|zweibogige Steinbrücke]] führt. Sie wurde 1750 anstatt einer hölzernen [[Zugbrücke]] installiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;clemen219&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;krämer72&amp;quot; /&amp;gt; Die Frontmauern des Turms bestehen aus graublauem [[Kalkstein]] für die Eckquaderungen und roten [[Mauerziegel|Ziegeln]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;dux90&amp;quot; /&amp;gt; wobei Letztere mit einem rosa Anstrich versehen sind. Das seitliche Turm[[mauerwerk]] besteht, wie die Außenmauern des gesamten Südwest-Flügels, aus grob behauenen [[Grauwacke]]- und [[Eschweiler Kohlensandstein|Kohlensandstein]]-Quadern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gondorf16&amp;quot; /&amp;gt; Über dem [[Segmentbogen]] der Tordurchfahrt und damit auf der [[Fensterbank|Sohlbank]] des Turmfensters findet sich das Allianzwappen Wespien-Schmitz und gibt einen Hinweis auf die Erbauer des [[Torbau]]s: den [[Bürgermeister der Reichsstadt Aachen|Aachener Bürgermeister]] Johann von Wespien und seine Frau Anna Maria Schmitz. Über dem Fenster findet sich eine heute leere Heiligennische. Die ursprüngliche, [[barock]]e [[Haube (Architektur)|Turmhaube]] mit Uhrengiebel und [[Laterne (Architektur)|Laterne]] wurde nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] durch ein flaches [[Dachziegel|pfannengedecktes]] [[Pyramidendach]] ersetzt. Der hohe Torturm überragt den sonst nur zwei Geschosse umfassenden Südwest-Flügel des Guts. Dort waren früher die Pächterwohnung sowie Ställe zu finden. Die großen [[Stichbogen]]fenster des Flügels besitzen [[Gewände]] aus [[Blaustein (Naturstein)|Blaustein]] und geben der Fassade eine gleichmäßige Aufteilung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gut Kalkofen Allianzwappen Herrenhaus.jpg|mini|Allianzwappen im Schweifgiebel des Herrenhauses]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem großen [[Rundturm]] an der Westecke schließt sich das zweigeschossige [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhaus]] mit [[Mansarddach]] an. Es ist im spätbarocken Stil des [[Rokoko]]s gehalten und besitzt Mauerwerk aus Backstein. Über einem hohen Sockelgeschoss erhebt sich das [[Hochparterre]]. Eine sechsstufige [[Freitreppe]] führt zum [[Portal (Architektur)|Portal]] mit profiliertem Gewände und [[Oberlicht]], das sich nicht in der Mittelachse des Gebäudes befindet, sondern leicht nach links versetzt ist. Sein bogenförmiger [[Sturz (Architektur)|Sturz]] wird seitlich von zwei [[volute]]ngeschmückten [[Konsole (Bauwesen)|Konsolen]] getragen. Auf Höhe des Dachgeschosses zeigt ein [[Schweifgiebel|geschweifter Blendgiebel]] das von zwei Löwen getragene Allianzwappen der Familien Wespien und Schmitz. Dem Herrenhaus schließt sich an seiner Nordecke eine hohe Mauer an, die bis zum nördlichen Eckturm führt und noch aus dem 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert&amp;lt;ref name=&amp;quot;clemen220&amp;quot; /&amp;gt; stammt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bereich des herrschaftlichen Wohnhauses ist durch ein [[Schmiedeeisen|schmiedeeisernes]] Gittertor zwischen vasenbekrönten Blaustein[[pfeiler]]n von den Wirtschaftsgebäuden, die den gesamten östlichen Bereich der Anlage einnehmen, getrennt. Zu den Ökonomiegebäuden zählten eine [[Remise]], Pferdeställe sowie eine große [[Scheune]] aus Backstein mit [[Walmdach]], hinter der sich einst in nordöstlicher Richtung ein barockes [[Parterre (Gartenkunst)|Gartenparterre]] anschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Anfänge ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gut wurde schriftlich erstmals 1305 erwähnt, als es Eigentum des Aachener Bürgermeisters [[Arnold von Kalkofen]] (&amp;#039;&amp;#039;Arnoldus de Kalkofen&amp;#039;&amp;#039;) war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kalkofen-web-anfänge&amp;quot; /&amp;gt; Seine Familie stammte aus dem [[Herzogtum Limburg]] von dem bei Raboitrade gelegenen Haus Kalkofen. Die Geschichte der Anlage während der folgenden rund 140&amp;amp;nbsp;Jahre ist nicht dokumentiert. Erst am 27.&amp;amp;nbsp;März des Jahres 1437 findet das Gut wieder im Heiratsvertrag des [[Adam von Haren, der Ältere|Adam (Daem) von Haren]] und seiner Frau Agnes von dem Weyer Erwähnung. In diesem wird darüber berichtet, dass die Anlage aus dem Besitz von Adams Mutter Mechtildis von Holzappel zu Täsch, der Ehefrau des Bürgermeisters [[Gerhard von Haren, der Ältere|Gerhard von Haren]], stammte. Nach dem Tod Adams übernahm 1453 der älteste Sohn des Paares, Gerhard, den Besitz. 1458 heiratete dieser Benigna von Kaldenborn, genannt von dem Birnbaum, und wurde 1459 zum [[Herzogtum Jülich|Jülichschen]] [[Vogt]] und [[Meier]] in Aachen bestellt. Sein einziger Sohn Wilhelm starb 1484 ohne Nachkommen, und so erbte Agnes von Haren, eine Schwester Wilhelms, den Gutsbesitz. Agnes war mit [[Fetschin Colyn († um 1505)|Fetschyn Colyn]], Herr zu [[Schloss Linzenich|Linzenich]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;macco138&amp;quot; /&amp;gt; verheiratet und hatte mit ihm die Tochter Anna, die den Junker [[Werner von Merode-Houffalize]] heiratete und ihm den Besitz zubrachte. Nach Werners Tod am 20.&amp;amp;nbsp;Dezember 1520&amp;lt;ref name=&amp;quot;kalkofen-web-archiv&amp;quot; /&amp;gt; kam Kalkofen über Richard von Merode-Houffalize im Jahr 1569 an dessen ältesten Sohn aus zweiter Ehe, den [[Reichsfreiherr]]n Johann von Merode-Houffalize. Als Universalerbe seiner kränklichen und im jungen Alter von 15&amp;amp;nbsp;Jahren verstorbenen Nichte Anna von Merode-Frankenberg wurde er 1583 zudem Vogt von [[Burtscheid]] und Besitzer der [[Burg Frankenberg (Aachen)|Burg Frankenberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zerstörungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit der [[Aachener Religionsunruhen]] ging auch an Gut Kalkofen nicht spurlos vorüber. Das Bestreben der [[Katholizismus|Katholiken]], den mehrheitlich mit [[Protestantismus|Protestanten]] besetzten Rat der Stadt Aachen wieder unter ihre Kontrolle zu bringen, brachte spanische Truppen ins Aachener Land. Ein großes Kontingent der spanischen Soldaten besetzte Gut Kalkofen. Von dort aus überfielen sie Reisende auf der großen Heerstraße zwischen Aachen und Köln (der heutigen [[Jülicher Straße]]). Da ihre Überfälle nicht nur Aachens Handels-, sondern auch dessen politische Beziehungen nachhaltig zu schädigen drohten, [[Belagerung|belagerte]] am 19.&amp;amp;nbsp;März 1582 eine Aachener [[Miliz (Volksheer)|Miliz]] Gut Kalkofen, beschoss es mit drei Kanonen&amp;lt;ref name=&amp;quot;macco142&amp;quot; /&amp;gt; und brannte es schließlich nieder. Die Aachener Chronik des [[Johann Nopp]]ius von 1632 vermerkt dazu: „Anno 1582 Kalckoffen eingenommen, angestochen und verbrannt“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;clemen218&amp;quot; /&amp;gt; Dabei soll die gesamte spanische Besatzung getötet worden sein. Nur ein einziger Soldat konnte der Legende nach durch einen [[Geheimgang]], der Kalkofen mit der [[Burg Schönforst]] verbunden haben soll, entkommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;macco142-anm2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Belagerung Kalkofens 1610.jpg|mini|Belagerung Kalkofens durch Friedrich zu Solms, Stich von 1611]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gutsherr Johann und seine Frau wurden als [[Geisel]]n nach Aachen gebracht. Zwei Jahre später, 1584, verkaufte er die [[Ruine]] an den aus [[St. Gallen]] stammenden Kaufmann Bartholomäus Schopfinger. Dieser baute es wieder auf und kaufte weitere Ländereien hinzu. Allerdings hatte er sich finanziell übernommen und ging [[Insolvenz|Konkurs]]. Das Gut veräußerte Schopfinger am 22.&amp;amp;nbsp;April 1600 für 50.000&amp;amp;nbsp;[[Herzogtum Brabant|Brabanter]] [[Gulden]] an seine drei [[Schwägerschaft|Schwäger]] Karl Billehé (Billaens) und Ludwig sowie Martin Perez de Varon.&amp;lt;ref name=&amp;quot;clemen218&amp;quot; /&amp;gt; Später war die Familie Billehé alleinige Besitzerin des Guts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des [[Jülich-Klevischer Erbfolgestreit|Jülich-Klevischen Erbfolgestreits]] ließ Kaiser [[Rudolf II. (HRR)|Rudolf&amp;amp;nbsp;II.]] das Rittergut am 25.&amp;amp;nbsp;März 1609&amp;lt;ref name=&amp;quot;kalkofen-web-archiv&amp;quot; /&amp;gt; durch [[Erzherzog]] [[Leopold V. (Österreich-Tirol)|Leopold von Österreich]], [[Liste der Bischöfe von Straßburg|Bischof von Straßburg]], und seine [[Söldner]] in Besitz nehmen. In der Folgezeit wurden dort kaiserliche Soldaten stationiert. Daraufhin rückte noch im selben Jahr der [[Gouverneur]] von [[Düren]] und [[Kurpfalz|pfälzische]] [[General]] [[Graf]] [[Friedrich zu Solms-Rödelheim (Kämmerer)|Friedrich zu Solms-Rödelheim]] mit über 1000&amp;amp;nbsp;Mann und schweren [[Geschütz]]en gegen Kalkofen vor,&amp;lt;ref name=&amp;quot;macco146&amp;quot; /&amp;gt; belagerte es am Ende des Jahres und konnte es ohne viel Gegenwehr einnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umbau zum Lustschloss ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Billehés älteste Tochter Charlotte hatte den Freiherrn Johann Konrad von Ballhausen geheiratet. Um das Jahr 1666 kam das Anwesen bei einer Erbteilung in seinen Besitz, und er bezog dort seinen Wohnsitz. Am 20.&amp;amp;nbsp;Februar 1671 verkaufte er es gemeinsam mit seinem Sohn für 15.242&amp;amp;nbsp;[[Patagon|Pattakons]] an den Kupfermeister Gotthard Schardinel&amp;amp;nbsp;II.&amp;lt;ref name=&amp;quot;macco150&amp;quot; /&amp;gt; Nach dem großen [[Stadtbrand von Aachen|Aachener Stadtbrand]] 1656 verlegte dieser zwar seinen [[Kupferhof]] nach [[Stolberg (Rheinland)|Stolberg]], wo er einen Teil des zerfallenen [[Dollartshammer]]s kaufte, seinen Wohnsitz beließ er aber auf dem Rittergut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;macco150&amp;quot; /&amp;gt; Dies schenkte er 1691 seinem Sohn Gotthard Schardinel&amp;amp;nbsp;III. zu dessen Hochzeit mit Beatrix von Slype. Nach deren Tod stand das Anwesen 1748 zum Verkauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gut Kalkofen Suedansicht Wolf 1781.jpg|mini|Ansicht des Guts Kalkofen, Aquarell von [[Caspar Wolf]], 1781]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gut Kalkofen Nordostansicht Wolf 1781.jpg|mini|Gesamtansicht des Guts mit den weitläufigen Gartenanlagen im französischen Stil, Caspar Wolf, 1781]]&lt;br /&gt;
Am 27.&amp;amp;nbsp;März 1749 ersteigerte der Aachener Tuchfabrikant [[Johann von Wespien]] die Gebäude und den dazugehörigen, 170&amp;amp;nbsp;[[Morgen (Einheit)|Morgen]] großen Landbesitz für nur 19.000&amp;amp;nbsp;[[Reichstaler]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;kalkofen-web-archiv&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;krämer74&amp;quot; /&amp;gt; Er ließ die Anlage im Frühjahr des darauffolgenden Jahres zum Teil einreißen und beauftragte Johann Joseph Couven mit dem Entwurf und Bau eines Lustschlosses. Couven hatte schon von 1734 bis 1737 für Wespien das prunkvolle und mit verschwenderischem Luxus ausgestattete [[Wespienhaus]] in der Aachener [[Kleinmarschierstraße]] geplant und gebaut. Er behielt bei dem Umbau den nahezu quadratischen Grundriss Kalkofens bei und bezog ältere Teile wie Türme und Umfassungsmauern in den Neubau ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dehio48&amp;quot; /&amp;gt; Lediglich den nördlichen Teil der nordöstlichen Ringmauer ließ Couven niederlegen, um vom Herrenhaus den Blick auf ein neues Gartenparterre freizugeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;richter150&amp;quot; /&amp;gt; Neu hinzu kamen eine [[Orangerie]] und eine große Scheune,&amp;lt;ref name=&amp;quot;macco156&amp;quot; /&amp;gt; „die in ihrer Ausgestaltung einer Nutzung zum Trocknen von Tüchern eher angemessen ist als einem Bau für die Landwirtschaft“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kasties35&amp;quot; /&amp;gt; Die Bauarbeiten dauerten bis 1753 und schlugen mit mehr als 100.000&amp;amp;nbsp;Reichstalern&amp;lt;ref name=&amp;quot;macco156&amp;quot;/&amp;gt; zu Buche. Weil die Wirtschaftsgebäude nach dem Couvenschen Umbau einen derart vornehmen und eleganten Eindruck machten, brachte dies der Anlage den Spottnamen „Palastscheune“ ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;krämer74&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ehe von Johann Wespien und seiner Frau Anna Maria Schmitz war kinderlos geblieben, und so setzte seine Witwe ihren Vetter, den Aachener Kaufmann und Nadelfabrikanten Johann Kaspar Strauch, als Erben ein. Aus seinen beiden Ehen mit zwei Schwestern aus der [[Collenbach (Adelsgeschlecht)|Familie von Collenbach]] hinterließ er bei seinem Tod mehrere unmündige Kinder, die unter die [[Vormundschaft]] von Johann Kaspars Schwiegervater, Reichsfreiherr Franz Rudolf von Collenbach, gestellt wurden. Er versuchte vergeblich, einen [[Solvenz|solventen]] Käufer für das Gut zu finden. Stattdessen wurde Kalkofen ab Juni 1790 an [[George Augustus Eliott, 1. Baron Heathfield]] vermietet, der in den berühmten Aachener Bädern seine Kriegsleiden ausheilen wollte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;richter150&amp;quot; /&amp;gt; Er starb jedoch schon am 6.&amp;amp;nbsp;Juli des gleichen Jahres, möglicherweise an den Folgen von übermäßig hohem Genuss des [[schwefel]]haltigen [[Aachener Thermalquellen|Aachener Thermalwassers]], und wurde zunächst im Garten des Guts begraben. Später wurde sein Leichnam nach England überführt und dort mit großen Feierlichkeiten beigesetzt. Reste seines [[Grabmal]]s stehen noch heute im Kalkofener Garten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden zwei Jahren diente das Lustschloss vornehmen [[Kur]]gästen mehrfach als Domizil während ihres Aufenthalts in Aachen. Während dieser Zeit wurde jedoch nichts für die Instandhaltung des Schlosses und seiner Gartenanlage getan. Dies änderte sich erst, als der Tuchfabrikant Christian Friedrich Claus das Anwesen am 23.&amp;amp;nbsp;August 1792&amp;lt;ref name=&amp;quot;macco159&amp;quot; /&amp;gt; für 56.000&amp;amp;nbsp;Reichstaler&amp;lt;ref name=&amp;quot;macco159&amp;quot; /&amp;gt; erwarb und anschließend Verbesserungen und Verschönerungen am Garten vornahm. Nach seinem Tod im März 1799 setzte seine Witwe diese Bemühungen fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eigentum der Familie Zurhelle ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gut Kalkofen Garten c. 1904.jpg|mini|Gartenansicht vom Beginn des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod der Ehefrau Christian Friedrich Claus’ stand Kalkofen zunächst leer, denn keiner der Söhne wollte es übernehmen. Schließlich kaufte es der [[Preußen|preußische]] [[Kommerzienrat]] und beigeordnete Bürgermeister von Aachen Wilhelm Zurhelle (auch zur Helle) am 6.&amp;amp;nbsp;Dezember 1831 für 47.100&amp;amp;nbsp;Taler und erneuerte es grundlegend.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kalkofen-web-archiv&amp;quot; /&amp;gt; Sein ältester, gleichnamiger Sohn übernahm den Besitz im Jahr 1849. Als er kinderlos starb, kam Kalkofen als Erbe an den Neffen gleichen Namens, dessen Familie auf Haus Schurzelt in [[Laurensberg]] ansässig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts gehörten 570&amp;amp;nbsp;Morgen Land zum Gutsbetrieb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;macco135&amp;quot; /&amp;gt; Während des Zweiten Weltkriegs wurden seine Gebäude 1944 schwer beschädigt und brannten bis auf einige Teile der Außenmauern nieder. Der Sohn Wilhelms und seiner Frau Maria Louise –&amp;amp;nbsp;ebenfalls auf den Namen Wilhelm getauft&amp;amp;nbsp;– übernahm nach dem Krieg den Besitz und begann gemeinsam mit seiner Frau Elsbeth den Wiederaufbau in vereinfachten Formen. Bis 1956 war dieser erste Schritt abgeschlossen, in einigen Bauten waren dabei Mietwohnungen entstanden. Auch begann das Paar mit der allmählichen Wiederherstellung des [[Barockgarten|barocken Parks]]. Bis zum heutigen Tag ist Gut Kalkofen Eigentum der Nachkommen Wilhelm Zurhelles, die in den Jahren 1983 bis 1989 die bisher letzten [[Sanierung (Bauwesen)|Sanierungs-]] und Sicherungsarbeiten an der Anlage vornehmen ließen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kalkofen-web-archiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Paul Clemen]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die profanen Denkmäler und die Sammlungen der Stadt Aachen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz]]&amp;#039;&amp;#039;. Band 10, Abt. 3). L. Schwann, Düsseldorf 1924, S.&amp;amp;nbsp;217–220.&lt;br /&gt;
* [[Georg Dehio]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Dehio-Handbuch|Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler]], Nordrhein-Westfalen, Band I: Rheinland.&amp;#039;&amp;#039; [[Deutscher Kunstverlag]], München/Berlin 2005, ISBN 3-422-03093-X, S.&amp;amp;nbsp;48.&lt;br /&gt;
* Dirk Holtermann, [[Holger A. Dux]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Aachener Burgenrunde. Radeln zwischen Wurm und Inde&amp;#039;&amp;#039;. Walter Rau, Düsseldorf 2000, ISBN 3-7919-0749-2, S.&amp;amp;nbsp;90 ([http://www.wasserburgen.de/archiv/d-burg/daa/dkalkofen.htm  online]).&lt;br /&gt;
* [[Karl Emerich Krämer]]: &amp;#039;&amp;#039;Burgen in und um Aachen&amp;#039;&amp;#039;. 1.&amp;amp;nbsp;Auflage. Mercator, Duisburg 1984, ISBN 3-87463-113-3, S.&amp;amp;nbsp;72–75.&lt;br /&gt;
* [[Hermann Friedrich Macco]]: &amp;#039;&amp;#039;Schloss Kalkofen und seine Besitzer&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Aachener Geschichtsverein#Zeitschrift des Aachener Geschichtsvereins (ZAGV)|Zeitschrift des Aachener Geschichtsvereins]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 26, 1904, {{ISSN|0065-0137}}, S.&amp;amp;nbsp;132–164 ([http://archive.org/stream/ZeitschriftDesAachenerGeschichtsvereins261904/Zeitschrift_des_aachener_geschichtsvereinsVolume_26_1904#page/n139/mode/2up online]).&lt;br /&gt;
* Manfred Nimax: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Adelssitze an Rur, Wurm und Inde&amp;#039;&amp;#039;. Selbstverlag, Aachen 2010,  {{Falsche ISBN|978-3-936342-86-5}}, S.&amp;amp;nbsp;9–12.&lt;br /&gt;
* Ansichten aus der Feder von [[Karl Henrici]]:&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Hoftür und Details des Gut Kalkofen in Aachen&amp;#039;&amp;#039;, Mappe 1867 – 1905 / 26, [[doi:10.18154/RWTH-CONV-210365]]&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039; Torturm von Gut Kalkofen in Aachen&amp;#039;&amp;#039;, Mappe 1867 – 1905 / 32, [[doi:10.18154/RWTH-CONV-210370]]&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Ansicht von Gut Kalkofen bei Aachen&amp;#039;&amp;#039;, Mappe 1867 – 1905 / 47, [[doi:10.18154/RWTH-CONV-210385]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.gutkalkofen.de/ Website des Guts Kalkofen]&lt;br /&gt;
* {{Ebidat|4848||[[Jens Friedhoff]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;macco135&amp;quot;&amp;gt;H. F. Macco: &amp;#039;&amp;#039;Schloss Kalkofen und seine Besitzer&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;135.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;kalkofen-web-besitzer&amp;quot;&amp;gt;{{Toter Link |datum=2025-06 |url=https://www.gutkalkofen.de/kopie-von-mittelalter-1 |text=Schloss &amp;amp; Gut Kalkofen – Besitzer seit 1750 |archivebot=2025-06-07 17:43:02 InternetArchiveBot}}, Zugriff am 3.&amp;amp;nbsp;Juni 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;macco139-140&amp;quot;&amp;gt;H. F. Macco: &amp;#039;&amp;#039;Schloss Kalkofen und seine Besitzer&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;139–140.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;dehio48&amp;quot;&amp;gt;G. Dehio: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler, Nordrhein-Westfalen, Band I: Rheinland&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;48.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;macco134&amp;quot;&amp;gt;H. F. Macco: &amp;#039;&amp;#039;Schloss Kalkofen und seine Besitzer&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;134.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;clemen219&amp;quot;&amp;gt;P. Clemen: &amp;#039;&amp;#039;Die profanen Denkmäler und die Sammlungen der Stadt Aachen&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;219.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;ref name=&amp;quot;dux90&amp;quot;&amp;gt;D. Holtermann, H. A. Dux: &amp;#039;&amp;#039;Die Aachener Burgenrunde&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;90.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;gondorf16&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3761607237|Seiten=16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;clemen220&amp;quot;&amp;gt;P. Clemen: &amp;#039;&amp;#039;Die profanen Denkmäler und die Sammlungen der Stadt Aachen&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;220.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;kalkofen-web-anfänge&amp;quot;&amp;gt;[https://www.gutkalkofen.de/anfaenge Schloss &amp;amp; Gut Kalkofen – Anfänge], Zugriff am 3.&amp;amp;nbsp;Juni 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;ref name=&amp;quot;kalkofen-web-archiv&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.gutkalkofen.de/daten.html|wayback=20170830003804|text=gutkalkofen.de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;macco142-anm2&amp;quot;&amp;gt;H. F. Macco: &amp;#039;&amp;#039;Schloss Kalkofen und seine Besitzer&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;142, Anmerkung&amp;amp;nbsp;2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;clemen218&amp;quot;&amp;gt;P. Clemen: &amp;#039;&amp;#039;Die profanen Denkmäler und die Sammlungen der Stadt Aachen&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;218.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;ref name=&amp;quot;krämer74&amp;quot;&amp;gt;K. E. Krämer: &amp;#039;&amp;#039;Burgen in und um Aachen&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;74.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;richter150&amp;quot;&amp;gt;Wolfgang Richter, Wolfgang Peukert: &amp;#039;&amp;#039;Die schönsten Häuser von Aachen&amp;#039;&amp;#039;. Westarp, Mülheim an der Ruhr 1986, ISBN 3-923456-35-2, S.&amp;amp;nbsp;150.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;macco156&amp;quot;&amp;gt;H. F. Macco: &amp;#039;&amp;#039;Schloss Kalkofen und seine Besitzer&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;156.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;kasties35&amp;quot;&amp;gt;Lutz-Henning Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Johann Joseph Couven.&amp;#039;&amp;#039; In: Bert Kasties (Hrsg.), Manfred Sicking (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Aachener machen Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Band 2. Shaker, Aachen 1999, ISBN 3-8265-6462-6, S.&amp;amp;nbsp;35 ({{Webarchiv |url=http://www.couven.de/couven-info/couven-johann-joseph-shaker.html |text=online |wayback=20020202155317}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;macco159&amp;quot;&amp;gt;H. F. Macco: &amp;#039;&amp;#039;Schloss Kalkofen und seine Besitzer&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;159.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
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