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	<title>Gut Gerdshagen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T02:56:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gut_Gerdshagen&amp;diff=2798573&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: Leerzeichen nach Komma</title>
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		<updated>2025-01-10T13:16:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen nach Komma&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gerdshagen Gutshaus0.jpg|mini|Gutshaus]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gut Gerdshagen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein denkmalgeschütztes ehemaliges [[Landgut]] in Gerdshagen, einem Ortsteil von [[Satow]], in [[Mecklenburg-Vorpommern]] und liegt direkt an der Landstraße 11 zwischen [[Kröpelin]] und [[Bützow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Gerdshagen wurde 1224 erstmals urkundlich erwähnt. Hintergrund war eine Bestätigung des Bischofs [[Brunward]] an das [[Kloster Amelungsborn]] über die Größe des Kirchsprengels von Satow.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.von-restorff.de/Gutshaeuser/Radegast/Radegast_Chronik.pdf Geschichte der Gemeinde Radegast, abgerufen am 27. Oktober 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ort war ein für die Gegend typisches [[Hag]]endorf, also ein Waldrodungsdorf. Bei den Siedlern handelte es sich überwiegend um [[Geschichte Westfalens#Hoch- und Spätmittelalter|westfälische]] Bauern. Das Gut war im Besitz der Familie von Rehschinkel.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Kollath: &amp;#039;&amp;#039;Bürgerlicher Landbesitz der Stadt Rostock im 13. und 14. Jahrhundert (bis 1350)&amp;#039;&amp;#039; 1939, ([http://books.google.de/books?id=U1kVAQAAIAAJ&amp;amp;q=rehschinkel+%2B+Gerdshagen&amp;amp;dq=rehschinkel+%2B+Gerdshagen&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=Yf2LUImWLI3Osgb1-4GYDg&amp;amp;ved=0CDsQ6AEwAg Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bodendenkmalpflege in Mecklenburg-Vorpommern: Jahrbuch, Band 49&amp;#039;&amp;#039; 200, ([http://books.google.de/books?id=PiBoAAAAMAAJ&amp;amp;q=rehschinkel+%2B+Gerdshagen&amp;amp;dq=rehschinkel+%2B+Gerdshagen&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=Yf2LUImWLI3Osgb1-4GYDg&amp;amp;ved=0CDUQ6AEwAQ Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Sven Wichert: &amp;#039;&amp;#039;Das Zisterzienserkloster Doberan im Mittelalter&amp;#039;&amp;#039; 2000, S. 44 ([http://books.google.de/books?id=wCOT_hmXHhgC&amp;amp;pg=PA44&amp;amp;dq=gerdshagen&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=5_uLUImRE4LVtAbv1oH4Bw&amp;amp;ved=0CFQQ6AEwBw#v=onepage&amp;amp;q=gerdshagen&amp;amp;f=false Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1459 wurde Gerdshagen vom [[Heinrich IV. (Mecklenburg)|Herzog Heinrich von Mecklenburg]] an Sievert [[Oertzen (Adelsgeschlecht)|von Oertzen]] verpfändet. Das Gutshaus wurde 1555 durch Vicke von Oertzen im Stil der [[Renaissance]] errichtet. Dieser hatte zuletzt mit seinem Bruder Jürgen auf [[Satow|Gorow]] gelebt. Die beiden teilten die Güter und Vicke von Oertzen machte Gerdshagen zu seinem Hauptgut.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Christian Friedrich Lisch: &amp;#039;&amp;#039;Urkundliche Geschichte des Geschlechts von Oertzen: Vom Jahre 1400 bis zu den Jahren 1600 und 1700, Band 2, Ausgabe 1&amp;#039;&amp;#039; 1860, S. 92 ([http://books.google.de/books?id=3a5AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA92&amp;amp;dq=oertzen+gerdshagen+1555&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=vSKMUOqGHITTtAa85YD4Ag&amp;amp;ved=0CC4Q6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=oertzen%20gerdshagen%201555&amp;amp;f=false Google Books])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Konkurs des Gutes Gerdshagen im Jahr 1660 kam es zu mehreren Besitzerwechseln. Durch ein Gerichtsurteil ging das Gut zunächst an den Erben des [[Vieregg (Adelsgeschlecht)|Vieregge]] auf [[Herrenhaus Rossewitz|Rossewitz]], welcher das Gut an Matthaus Sassenhagen, den Eigentümer von [[Steinhagen (Mecklenburg)|Steinhagen]] verkaufte. Dieser wiederum veräußerte Gerdshagen 1694 Julius von [[Veltheim (Adelsgeschlecht)|Veltheim]]. Im folgenden Jahr erwarb Jochim von Oertzen das Gut wieder für seine Familie. 1718 übernahm Herzog [[Karl Leopold (Mecklenburg)|Karl Leopold]] das Gut, doch bereits 1719 war mit Helmut Friedrich wieder ein Oertzen der Herr auf Gerdshagen. Es wurde in das Gut investiert, unter anderem wurde eine Glashütte errichtet. In der Folgezeit verschlechterte sich die wirtschaftliche Lage der Familie von Oertzen jedoch zusehends. Am 10. Juni 1772 wurde Gerdshagen zusammen mit der [[Meierhof|Meyerei]] Charlottental für 26.500 Taler an den Rostocker Jacob Christoph Schröder verkauft.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Christian Friedrich Lisch: &amp;#039;&amp;#039;Urkundliche Geschichte des Geschlechts von Oertzen. Theil IV, enthaltend der Meklenburgischen Häuser und der älteren Zweige des Hauses Alt-Helpte neueste Geschichte, von etwa 1700 bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039; S. 129 ([http://books.google.de/books?id=w0oOZjuXJFQC&amp;amp;pg=PA47&amp;amp;dq=1772+von+oertzen&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=vFCMUMvfDYmGswb4xoCwCg&amp;amp;ved=0CDEQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=gerdeshagen&amp;amp;f=false Google Books])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang des 19. Jahrhunderts erwarb Caspar Friedrich Mühlenbruch das Gut. Neben seiner Tätigkeit als Dirigent und Komponist als Musikdirektor am Schweriner Hof war er auch in der Schafzucht erfolgreich.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg May: &amp;#039;&amp;#039;Das Schaf: Seine Wolle, Racen, Züchtung, Ernährung u. Benutzung, sowie dessen Krankheiten: in 2 Bd, Band 1&amp;#039;&amp;#039;, 1868 S. 200 ([http://books.google.de/books?id=8jI7AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA200&amp;amp;dq=gerdeshagen+m%C3%BChlenbruch&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=yleMUJPWOJDMswaMoYDIBA&amp;amp;ved=0CEgQ6AEwBA#v=onepage&amp;amp;q=gerdeshagen%20m%C3%BChlenbruch&amp;amp;f=false Google Books])&amp;lt;/ref&amp;gt; Während dieser Zeit waren [[Felix Mendelssohn Bartholdy]] und dessen Schwester [[Fanny Hensel|Fanny]] zu Gast auf Gerdshagen. Zu dieser wird des Gutshauses im [[Neugotik|neogotischen]] Stil umgebaut.&lt;br /&gt;
1906 wurde der Hamburger Kaufmann Otto Wiskott Eigentümer des Gutes. Der Grundbesitz umfasste zu diesem Zeitpunkt etwa 450 [[Hektar]]. Es wurden mehrere [[Kate (Hütte)|Arbeiterkaten]] errichtet und der Pferdestall wurde um einen Kornspeicher erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerdshagen lag in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]], wo nach 1945 alle Grundbesitzer mit mehr als 100 Hektar Grundbesitz [[Bodenreform in Deutschland#Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone ab 1945|enteignet]] wurden. Die Ländereien wurde 64 Siedlern übereignet. Das Gutshaus wurde in den folgenden Jahrzehnten für verschiedenste Zwecke genutzt. Unmittelbar nach dem Krieg zogen Flüchtlinge ein. Später wurde das Gebäude auch als Schule, Arztpraxis und Tanzsaal genutzt. Bis 1989 gab es Renovierungen, diese verändern den historischen Charakter des Gutshauses jedoch erheblich. Seit 1998 befindet sich die Gutsanlage wieder in Privatbesitz und wird seitdem aufwändig saniert. Auf Antrag der Eigentümerfamilie Arndt wurden Gutshaus, Pferdestall und der sechs Hektar große Park im Jahr 2000 unter Denkmalschutz gestellt. Der ehemalige Pferdestall kann für Feiern gemietet werden und im Gutshaus wurden vier Ferienwohnungen eingerichtet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Gerdshagen Pferdestall 1.jpg|Pferdestall&lt;br /&gt;
 Gerdshagen Katen.jpg|Arbeiterkaten&lt;br /&gt;
 Gerdshagen Brücke.jpg|Brücke&lt;br /&gt;
 Gerdshagen Gutshaus Uhr.jpg|Uhr am Gutshaus&lt;br /&gt;
 Gerdshagen Mauer.jpg|Gutsmauer&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Gut Gerdshagen}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|51256129X}}&lt;br /&gt;
* [http://www.gut-gerdshagen.de/ Offizielle Website]&lt;br /&gt;
* [http://www.satower-land.de/html/main/i_sehenswertdetail2.php?kategorie=2&amp;amp;id=19 Gerdshagen auf Satower-Land.de]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.landkreis-rostock.de/landkreis/kreisverwaltung/bauamt/Denkmalliste_DBR_Internet_2012.pdf |text=Denkmalliste des Landkreises Bad Doberan mit Stand vom: 28. Februar 2012 |wayback=20120711045746}}(PDF; 672&amp;amp;nbsp;kB), Seite 6, Webseite des Landkreises Rostock, abgerufen am 8. November 2012.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=53.995384|EW=11.83885|type=landmark|dim=300|region=DE-MV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gerdshagen, Gut Gerdshagen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herrenhaus im Landkreis Rostock]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Satow]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1550er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Satow]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oertzen (Adelsgeschlecht)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fan-vom-Wiki</name></author>
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