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	<title>Gut Dollrott - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gut_Dollrott&amp;diff=510578&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wedderkop: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2025-01-05T01:09:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gut Dollrott Westseite Dollrottfeld.jpg|mini|Die Westfront des Gutshauses]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dollrott.jpg|mini|Die Ostfront um 1900]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dollrott Tafel.jpg|mini|Die Stiftertafel Heinrichs von Ahlefeldt an der Westfront, darunter die halbplastische [[Lutherrose]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gut Dollrott&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (dänisch: &amp;#039;&amp;#039;Dollerød&amp;#039;&amp;#039;) ist ein zum Gutshaus ausgebautes [[Torhaus|Pforthaus]] aus dem 17. Jahrhundert. Das Gut befindet sich im Ortsteil [[Dollrottfeld]] der Gemeinde [[Süderbrarup]] an der [[Bundesstraße 201|B&amp;amp;nbsp;201]] zwischen Süderbrarup und [[Kappeln]] in der [[Angeln (Halbinsel)|Landschaft Angeln]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In König [[Waldemar II. (Dänemark)|Waldemars]] [[Waldemar-Erdbuch|Erdbuch]] von 1231 wird ein königliches Gut &amp;#039;&amp;#039;dolruht&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Tal&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Rodung&amp;#039;&amp;#039;) erwähnt. Es kam in den Besitz derer [[Ahlefeld (Adelsgeschlecht)|von Ahlefeld]], heißt in Dokumenten &amp;#039;&amp;#039;Dolrade&amp;#039;&amp;#039;. 1609 wurde durch Hinrich von Ahlefeld&amp;lt;ref&amp;gt;Zu Hinrich von Ahlefeld s. [[Satrupholm]]&amp;lt;/ref&amp;gt; der heutige rückwärtige [[Risalit|Mittelrisalit]] errichtet, durch dessen Tor die Straße zunächst hindurchführte, und sehr bald darauf, wie sich aus aufgefundener dekorativer Malerei ergibt, auch der Nordflügel. Über die Tordurchfahrt setzte Hinrich von Ahlefeld eine Stiftertafel, auf der er erklärte, der Bau solle seiner „herzlieben Hausfrau Anna von Ahlefeldt zum [[Leibgedinge]]“, also als Witwensitz, dienen.&amp;lt;ref&amp;gt;Text der Stiftertafel: ANO 1609 HEFT HINRICK VAN ALEVELDT ZU SATRUPHOLM ERBGESESSEN DIS HAUS GODT DEM ALLMECHTIGEN ZU LOBE UND DAN ZUVORDERST SINER HARTZLIEBEN HAUSFRAWEN ANNA VAN ALEVELDT ZUM LEIBGEDINGE VOLGENDES SEINEN ERBEN ZUM BESTEN AUFBAWEN LASSEN.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Kriegs]] war das Gut [[Herzogtum Schleswig|herzoglich-gottorfisches]] Eigentum und wurde zum Schutz vor durchziehenden Truppen und [[Marodeur]]en mit einem Wassergraben umgeben, der bis heute großenteils erhalten ist. Die Straße wurde herumgeführt. Dennoch kam es zu Einquartierungen, Plünderungen und Brandschatzungen. Im 18. Jahrhundert sind die Namen der Familien &amp;#039;&amp;#039;[[Johann Ludwig von Pincier|Königstein]]&amp;#039;&amp;#039; (Eigentümer 1698–1758), &amp;#039;&amp;#039;[[Wedderkop (Adelsgeschlecht)|Wedderkop]]&amp;#039;&amp;#039; (Eigentümer 1758–1802) und &amp;#039;&amp;#039;Viereck&amp;#039;&amp;#039;, als Ehemann der Christine Elisabeth von Königstein seit 1747, mit dem Gut verbunden. Aus Anlass der Hochzeit von &amp;#039;&amp;#039;Christine Elisabeth von Königstein&amp;#039;&amp;#039; mit &amp;#039;&amp;#039;Carl Heinrich von Viereck&amp;#039;&amp;#039;, königlichem Stallmeister, besuchte König [[Friedrich IV. (Dänemark und Norwegen)|Frederik IV.]] das Gut und stiftete sein Porträt. 1789 wurden zwei Drittel des zum Gut gehörigen Grundbesitzes parzelliert („verkoppelt“) und alle Frondienste aufgehoben, die Ortschaft [[Dollrottfeld]] konnte entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Schriftsteller]]in und [[Erzieher]]in des späteren Königs [[Louis-Philippe I.]] [[Félicité de Genlis]] lebte zeitweise bei [[Cordelia von Wedderkop]] auf Gut Dollrott, wo sie mehrere Romanzen komponierte und die Musik dazu schrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;Félicité de Genlis: &amp;#039;&amp;#039;Mémoires inédits de Madame la comtesse de Genlis, Sur le dix-huitième siècle et la révolution françoise depuis 1756 jusqu&amp;#039;à nos jours.&amp;#039;&amp;#039; Paris 1825, S. 343.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Rochus von Liliencron]], der Begründer der [[Allgemeine Deutsche Biographie|Allgemeinen Deutschen Biographie]] und der deutschen Volksliedforschung, Onkel des Dichters [[Detlev von Liliencron]], hat seine Kindheit auf Gut Dollrott verbracht und dieser Zeit in &amp;#039;&amp;#039;Frohe Jugendtage&amp;#039;&amp;#039;, seinen Lebenserinnerungen, liebevoll gedacht. Um 1870 wurden große Wirtschaftsgebäude errichtet, die 2013, baufällig geworden, bis auf die Klinkerfassade abgerissen werden mussten und durch eine moderne Halle ersetzt wurden. Das Gut befindet sich seit 1910 in Privatbesitz. Der Gutsbezirk war zunächst verwaltungsmäßig eigenständig und kam erst 1928 im Rahmen der Auflösung der Gutsbezirke in Preußen zur Gemeinde Dollrottfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008 wurden bei Renovierungsarbeiten im ersten Stock, Herrenhaus Nordflügel, Deckenmalereien aus der Spätrenaissance in [[Grisaille]]-Technik entdeckt.&amp;lt;ref&amp;gt;Flensburger Tageblatt vom 12. September 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rochus von Liliencron: &amp;#039;&amp;#039;Frohe Jugendtage. Lebenserinnerungen, Kindern und Enkeln erzählt.&amp;#039;&amp;#039; Duncker &amp;amp; Humblot, Leipzig 1902 ([https://iiif.ub.uni-leipzig.de/0000004196/manifest.json Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Henning von Rumohr: &amp;#039;&amp;#039;Schlösser und Herrensitze in Schleswig-Holstein und in Hamburg&amp;#039;&amp;#039;. Weidlich, Frankfurt am Main 1960 (Burgen, Schlösser, Herrensitze; 16), S. 129–135.&lt;br /&gt;
* Uwe Albrecht / Matthias Landt: &amp;#039;&amp;#039;Torhaus oder Herrenhaus? Überlegungen zu einem Sondertypus frühneuzeitlicher Schloßbaukunst am Beispiel von Seedorf und Dollrott.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kunstsplitter: Beiträge zur nordeuropäischen Kunstgeschichte; Festschrift für Wolfgang J. Müller zum 70. Geburtstag überreicht von Kollegen u. Schülern&amp;#039;&amp;#039;. Husum-Druck- und Verlags-Gesellschaft, Husum 1984, ISBN 978-3-88042-241-4, S. 42–65.&lt;br /&gt;
* Hubertus Neuschäffer: &amp;#039;&amp;#039;Schleswig-Holsteins Schlösser und Herrenhäuser&amp;#039;&amp;#039;. Husum-Druck- und Verlags-Gesellschaft, Husum 1989, S. 68f, ISBN 3-88042-462-4.&lt;br /&gt;
* Deert Lafrenz: &amp;#039;&amp;#039;Gutshöfe und Herrenhäuser in Schleswig-Holstein&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben vom Landesamt für Denkmalpflege Schleswig-Holstein, 2015, Michael Imhof Verlag, Petersberg, 2. Auflage, ISBN 978-3-86568-971-9, S. 135–138&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Burgen, Schlössern und Festungen in Schleswig-Holstein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor= |url=https://www.denkmalschutz.de/denkmal/Gut-Dollrott.html |titel=Gut Dollrott |titelerg= |werk= |hrsg=denkmalschutz.de |datum= |seiten= |archiv-url= |archiv-datum= |zugriff=2017-04-10 |format= |sprache= |kommentar= |zitat= |offline=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=54/38/36.6/N |EW=9/49/57.5/E |type=landmark |region=DE-SH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gutshof in Schleswig-Holstein|Dollrott]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaftliches Bauwerk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herrenhaus im Kreis Schleswig-Flensburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 17. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Süderbrarup]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal im Kreis Schleswig-Flensburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Kreis Schleswig-Flensburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Adelsgeschlechts Ahlefeldt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wedderkop</name></author>
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