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	<title>Gut Benzerhof - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;A1000: -BKL</title>
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		<updated>2026-04-04T09:31:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;-BKL&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                = Gut Benzerhof&lt;br /&gt;
| Alternativname          = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart             =&lt;br /&gt;
| Gemeindename            = &lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen              = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 54.2072862&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 10.6299939&lt;br /&gt;
| Nebenbox                = &lt;br /&gt;
| Bundesland              = DE-SH&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix             = &lt;br /&gt;
| Höhe                    = &lt;br /&gt;
| Höhe-von                = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis                = &lt;br /&gt;
| Fläche                  = &lt;br /&gt;
| Einwohner               = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle        = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = &lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach       = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl2           = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = &lt;br /&gt;
| Vorwahl2                = &lt;br /&gt;
| Lagekarte               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung  = &lt;br /&gt;
| Poskarte                = Deutschland Schleswig-Holstein&lt;br /&gt;
| Bild                    = &lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung       = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gut Benz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gehörte von 1711 bis 1924 den [[Haus Oldenburg|Herzögen von Oldenburg]]. Von 1738 bis 1778 war es [[Familienfideikommiss]] (unveräußerliches Privatvermögen) des [[Haus Oldenburg|Hauses Oldenburg]]. 1778 wird das Fideikommiss aufgehoben und das Gut Benz wird fürstliches [[Allodialgut]] (freies Gut).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Estl&amp;quot;&amp;gt;Lothar Estl in Jahrbuch für Heimatkunde - Eutin 1976, S. 87–94&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Dorf [[Benz (Malente)|Benz]] gehörte zum Allodialgut im [[Fürstentum Lübeck]].&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes v. Schröder 1841 Topographie des Herzogthums Holstein und des Fürstenthums Lübeck und der freien und Hanse-Städte Hamburg und Lübeck S. 44 [https://wiki.genealogy.net/Topographie_Holstein_1841/A-H/044 Artikel zu Benz abgedruckt in GenWiki]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1857 die zahlreichen kleinen Dorfschaften, Weiler und Einzelhöfe zu Landgemeinden zusammengefasst wurden, wurden die fürstlichen Dorfschaften und Höfe: Dorf und Hof Benz, Malkwitz, Neukirchen, Sieversdorf und Söhren des Kirchspiels Neukirchen mit dem Dorf Nüchel, dem Adolfshof mit den Erbpachtstellen des Kirchspiels Nüchel zur Landgemeinde Neukirchen vereinigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist das Dorf mit dem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gut Benzerhof&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ein Teil der Gemeinde [[Malente]] im [[Kreis Ostholstein]] in [[Schleswig-Holstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Felder haben schweren [[Lehm]]boden und [[Kulturboden|lehmigen Sandboden]] (guter Mittelboden). Es gibt aber auch einige [[sand]]ige Flächen und [[Moor|moorige]] [[Wiese (Grünland)|Wiesen]] entsprechend der [[Endmoräne|Endmöränenlandschaft]] in der [[Holsteinische Schweiz|Holsteinischen Schweiz]]. Im [[Jagdbezirk|Jagdrevier]] sind [[Reh]]e, [[Damwild]] und [[Schwarzwild]]. In einem [[Gehege]] bei den Hofgebäuden wird zusätzlich Damwild gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Benz in Topograpie von 1841.JPG|mini|Beschreibung von Benz in einer Topographie des Herzogtums Holstein von Johannes v. Schröder 1841]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Topographie Holstein Luebeck 1841.JPG|mini|Titelseite der Topographie des Herzogtums Holstein ..... Autor ist Johannes v. Schröder im Jahre 1841. Obiger Text ist aus diesem Buch.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benz liegt acht Kilometer nördlich von [[Eutin]] und fünf Kilometer östlich von [[Neukirchen (Malente)]] an der [[Kreisstrasse]] 1 zwischen [[Jagdpavillon (Eutin)|Sielbeck]] und [[Malente|Sieversdorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Benz (Malente)|Dorf Benz]] wurde 1215 zum ersten Mal urkundlich erwähnt, als der [[Liste der Bischöfe von Lübeck|Bischof Bertold von Lübeck]] den [[Papst]] [[Honorius III.]] bat, ihm seine Besitzungen zu bestätigen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Pohle in Jahrbuch des Kreises Eutin 1968, S. 26–28&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1280 hatte Benz laut Tafelgüterverzeichnis 14 Bauernstellen. Die [[Hufner]] waren zu dieser Zeit freie [[Bauern]].&amp;lt;ref&amp;gt;Prof. Helmut Grieser in der Dorfchronik - Elke und Heinz Penkert: Benz - Eine Heimatgeschichte 2007, S. 3&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1605–1639 Der Hausvogt von Eutin, Jürgen [[Stojentin (Adelsgeschlecht)|von Stoyentin]], kaufte 1605 einen Hof in Benz. Der freie Hof entstand schrittweise aus mehreren [[Hufe]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1639 ging der vergrößerte Besitz von dem Sohn Jochim Stoyentin an den Jägermeister Köhn Wulff von [[Bassewitz]] über und wechselte in der Folge mehrere Male den Besitzer. 1644 wurden von der fürstbischöflichen Verwaltung alle auf dem Hof haftenden Abgaben erlassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Estl&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Besitzer versuchten zweimal erfolglos für das Gut Benz den Status eines adeligen Gutes zu erlangen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1661 als das Gut Benz von Gregorius [[Brockdorff (Adelsgeschlecht)|Brocktorf]] an Otten [[Pogwisch]]en verkauft wird und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1695 als [[Christoph von Rantzau|Christoph Friedrich Graf Rantzau]] aus [[Schmoel#Gut Schmoel|Schmoel]] (~1623–1696) Eigentümer ist. Er verpachtete den Hof Benz.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://home.hccnet.nl/v.d.plas/pgrantzau/linie_stambaum.pdf Stammbaum der Grafen Rantzau - siehe dort: Christoph Haus Schmoel] (PDF; 35&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1710 wird dem freien Hof in Benz die Bezeichnung [[Gutshof|Gut]] zugebilligt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Estl&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1711–1738 Herzogin [[Albertina Friederike von Baden-Durlach|Albertine Friederike Markgräfin von Baden-Durlach]] (1682–1755) kaufte den Hof 1711, der Hof wurde dabei zugleich vergrößert. Albertine war die Gattin von [[Christian August von Schleswig-Holstein-Gottorf]] ihre Enkeltochter war die Zarin [[Katharina II. (Russland)|Katharina die Große]]. 1738 wandelte Albertine den Hof Benz um in ein [[Familienfideikommiss]] (unveräußerlichen Privatvermögen) der [[Haus Oldenburg|Herzöge von Oldenburg]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Estl&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Margravine Albertina Frederica of Baden-Durlach.jpg|[[Albertina Friederike von Baden-Durlach|Albertine Friederike]] kaufte 1711 das Gut Benz (1682–1755).&lt;br /&gt;
Fürstbischof Christian August.jpg|[[Christian August von Schleswig-Holstein-Gottorf|Fürstbischof Christian August]] ist Albertines Gatte (1673–1726).&lt;br /&gt;
Adolf Fredrik by Lorens Pasch d.y. - no frame (Nationalmuseum, 15309).png|1727 wird [[Adolf Friedrich (Schweden)|Adolf Friedrich (1710–1781) Herzog von Oldenburg]] und [[Fürstbischof]] von [[Hochstift Lübeck|Lübeck]]. 1751 wird er König von Schweden.&lt;br /&gt;
Friedrich August von Oldenburg.jpg|[[Friedrich August (Oldenburg)|Friedrich August von Schleswig-Holstein-Gottorf]] (1711–1785) folgt 1750 seinem Bruder [[Adolf Friedrich (Schweden)|Adolf Frederich]] ab 1750 als [[Hochstift Lübeck|Fürstbischof von Lübeck]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1738–1750 [[Adolf Friedrich (Schweden)|Adolf Friedrich Fürstbischof von Lübeck]] (1710–1781), der Sohn von Albertine kauft das Gut Benz von seiner Mutter. Er heiratete 1744 [[Luise Ulrike von Preußen]], eine Tochter des [[Friedrich Wilhelm I. (Preußen)|Soldatenkönigs]]. Er wird schon 1743 zum [[Liste der Könige von Schweden|König von Schweden]] gewählt und wird dann aber erst 1751 zum [[König von Schweden]] gekrönt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1750–1785 [[Friedrich August (Oldenburg)|Friedrich-August]], der jüngere Bruder von [[Adolf Friedrich (Schweden)|Adolf Friedrich]] war [[Fürstbischof]] von [[Hochstift Lübeck|Lübeck]] und später [[Herzog]] von [[Oldenburg (Land)|Oldenburg]] (1711–1785). Er reiste 1752 [[Inkognito (Zeremoniell)|inkognito]] mit dem klangvollen Namen „Graf von Benz“ nach Kassel um Ulrike Prinzessin von Hessen-Kassel zu heiraten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Estl&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Rönnpag in Jahrbuch für Heimatkunde - Eutin 1988, S. 86 Abdruck auch in der Dorfchronik - 2007: Elke und Heinz Penkert: Benz - Eine Heimatgeschichte S. 53&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1785–1829 [[Peter I. (Oldenburg)|Peter I. Großherzog von Oldenburg]] (1755–1829) ist in Vertretung für seinen Vetter [[Peter Friedrich Wilhelm (Oldenburg)|Peter Friedrich Wilhelm]] (1754–1823) [[Haus Oldenburg|Titularherzog]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fideikommiss von 1738 wurde 1778 aufgehoben und das Gut Benz wurde dadurch [[Allod]]ialgut (freies Gut). 1822 wurde das jetzige Gutshaus als Fachwerkbau errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Thassilo von der Decken, Claudia Bei der Wieden: &amp;#039;&amp;#039;Güter und Höfe der Familie von der Decken.&amp;#039;&amp;#039; Stade 1998, S. 67&amp;lt;/ref&amp;gt; Später erhielt das Gutshaus eine zusätzliche Verblendung mit Ziegelsteinen. Durch Testament des Herzogs [[Peter I. (Oldenburg)|Peter Friedrich Ludwig]] erhielt das Gut 1829 den Status einer Domäne des [[Großherzogtum Oldenburg|Großherzoglichen Hauses]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Estl&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Lothar Estl, Abdruck auch in der Dorfchronik - 2007: Elke und Heinz Penkert: Benz - Eine Heimatgeschichte S. 31–36&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem &amp;#039;&amp;#039;Hausgesetz für das Grossherzoglich Oldenburgische Haus&amp;#039;&amp;#039; vom 1. September 1872 kam Benz zum Fideikommiss des Großherzoglichen Hauses und blieb nach 1918 Privatvermögen des Hauses Oldenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Peter I Oldenburg.jpg|[[Peter I. (Oldenburg)|Peter (I.) Großherzog von Oldenburg]] (1755–1829) ab 1785 bis 1803 auch [[Hochstift Lübeck|Fürstbischof von Lübeck]].&lt;br /&gt;
1846 Paul Friedrich August GH von Oldenburg.JPG|[[August I. (Oldenburg)|August I. Großherzog von Oldenburg]] (1783–1853), Talermünze mit seinem Konterfei&lt;br /&gt;
Nikolaus Friedrich Peter von Oldenburg.jpg|[[Peter II. (Oldenburg)|Peter II. Großherzog von Oldenburg]] (1827–1900)&lt;br /&gt;
HL Damals – Ghz v Oldenburg.jpg|[[Friedrich August (Oldenburg, Großherzog)|Großherzog Friedrich August von Oldenburg]] (1852–1931) verkaufte das Gut Benz 1924.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1829-1853 [[August I. (Oldenburg)|August I. Großherzog von Oldenburg]] (1783-1853)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1853-1900 [[Peter II. (Oldenburg)|Peter II. Großherzog von Oldenburg]] (1827-1900)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Benz Gutshaus.JPG|mini|Gutshaus in Benz ca. 1920]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1900-1924 Noch im Juli 1923 spiegelte sich die Not der [[Deutsche Inflation 1914 bis 1923|Inflationszeit]] und des [[Ruhrbesetzung|Ruhrkampfes]] darin, dass im Zuge einer Streikwelle auf dem Gut Kuhstall und Scheune abbrannten. Danach 1924 verkauft [[Friedrich August (Oldenburg, Großherzog)|Friedrich August]] (1852–1931), der letzte regierende [[Großherzogtum Oldenburg|Großherzog von Oldenburg]], (seine Güteradministration in Lensahn) das Gut Benz an die Regierung in [[Eutin]]. Das Gut Benz gehörte in sechs Generationen den [[Haus Oldenburg|Herzögen von Oldenburg]]. In diesen 213 Jahren wurde das Gut Benz durchgehend verpachtet. Der letzte Pächter von 1918 bis 1928 war der Konservenfabrikant Kohlsaat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Estl&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hagelstein&amp;quot;&amp;gt;Karl Hagelstein, Lehrer 1935, abgedruckt in der Dorfchronik - Elke und Heinz Penkert: Benz - Eine Heimatgeschichte 2007, S. 7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Anfang des 20. Jahrhunderts hatte das Gut eine Größe von 336 [[Hektar]].&amp;lt;ref&amp;gt;Oldekopp (Lit.), S. 17&amp;lt;/ref&amp;gt; Westlich vom Hof liegen der [[Großer Benzer See|Große Benzer See]] und nördlich nahe angrenzend der [[Kleiner Benzer See|Kleine Benzer See]]. Benz war von zahlreichen großherzoglichen Hölzungen umgeben, von denen die größeren die Große und Kleine Benzer Hölzung und die Schwonauer Hölzung hießen. Die große Hölzung ist in der Nähe von Nüchel Großenholz. Die kleine Hölzung grenzt heute an den Sportplatz. Die Schwonauer Hölzung ist heute der staatliche Forst Schwonau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1924-1933 Die Regierung in Eutin verkaufte das Gut an einen Rittergutsbesitzer Kuhnke in Schlesien. Von ihm erwarb 1925 Adelbert [[Oelsnitz (Adelsgeschlecht)|von der Oelsnitz]] das Gut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hagelstein&amp;quot; /&amp;gt; 1926 kaufte Harald Graf [[Holck]] aus [[Bezirk Altona|Altona]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://geneall.net/en/name/1786503/harald-greve-von-holck/ Stammdaten der Familie Holck Haus Farve]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.roskildehistorie.dk/stamtavler/adel/Holck/grever.htm Stammbaum der Familie Holck (dänisch)]&amp;lt;/ref&amp;gt; (1898–1952) das Gut Benz. Die größeren Waldflächen blieben Staatsforst Eutin (heute: [[Schleswig-Holsteinische Landesforsten]], Försterei Dodau). Es verbleiben beim Gut Benzerhof 200 ha Acker, 70 ha Weide und Wiese, dazu die beiden Benzer Seen zusammen 30 ha und 10 ha Wald. Graf Holck kaufte 1929 zusätzlich zum Gut Benzerhof das [[Gut Farve]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Berthold und Hedwig von der Decken Benz.jpg|Bertold [[Liste von Mitgliedern der Familie von der Decken|von der Decken]] Marineoffizier und Landwirt (1889-1970) mit seiner Frau Hedwig (1895–1988).&lt;br /&gt;
Melchior von der Decken Senatspräsident.JPG|[[Melchior von der Decken]] [[Senatspräsident]] (1886–1953). Die Brüder Bertold und Melchior kauften Benzerhof 1933.&lt;br /&gt;
Johann Georg und Ilse Maria von der Decken.JPG|Johann Georg (1912–1998) und Ilse Maria [[Decken (Adelsgeschlecht)|von der Decken]] bewirtschafteten den Hof von 1954 bis 1977.&lt;br /&gt;
Berno von der Decken (1947-1984).png|Berno [[Decken (Adelsgeschlecht)|von der Decken]] Dipl.-Ing. [[Agrarwissenschaften|agr.]] (1947–1984). Er führte den Benzerhof von 1977 bis zu seinem Unfalltod.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 verkaufte Graf Holck das Gut Benzerhof an Bertold [[von der Decken]], Marineoffizier und Landwirt, und seinen Bruder [[Melchior von der Decken]], [[Senatspräsident]] in Hamburg. 1952 wurde der Hof zwischen den beiden Brüdern geteilt. Den Hof von [[Melchior von der Decken|Melchior]] pachteten nacheinander Dothardus von Weyhe und Eggert Wiese. Diesen Hof mit dem kleinen Benzer Holz und den beiden Benzer Seen kaufte 1977 Alfred Soltau aus [[Reinbek]]. Auf dem verbleibenden Benzerhof mit 163 ha wird erfolgreich [[Ackerbau]] mit dem Schwerpunkt [[Weizen]] betrieben. 1971 wurde die [[Milchvieh]]haltung aufgegeben und es wurde ein [[Damwild]]gatter auf der kleinen Koppel bei den Hofgebäuden angelegt. Die Familie von der Decken ist nun seit mehr als 90 Jahren in fünfter Generation auf dem Benzerhof zu Hause.&amp;lt;ref&amp;gt;Dorfchronik - 2007: Elke und Heinz Penkert: Benz - Eine Heimatgeschichte S. 49, 51 und 52&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen der Familien auf Benzerhof ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stojentin Wappen.png|Jürgen von [[Stojentin (Adelsgeschlecht)|Stojentin]] der Hausvogt von Eutin und sein Sohn Joachim – Benzerhof von 1605 bis 1639&lt;br /&gt;
Bassewitz-Wappen.png|Jägermeister Köhn Wulff von [[Bassewitz]] und acht weitere Besitzer – Benzerhof von 1639 bis 1712&lt;br /&gt;
Knob Wisch.JPG|Otten von [[Pogwisch (Adelsgeschlecht)|Pogwischen]] = Otto von Pogwisch – Benzerhof vor und nach 1641&lt;br /&gt;
Brockdorff-Wappen.png|Detlef und Gregorius [[Brockdorff (Adelsgeschlecht)|Brocktorf]] – Benzerhof ca. 1670 bis 1690&lt;br /&gt;
Rantzau-Wappen.png|[[Christoph von Rantzau|Christoph Friedrich]] [[Rantzau (Adelsgeschlecht)|Graf Rantzau]] auf [[Schmoel#Gut Schmoel|Schmoel]] – Benzerhof etwa von 1695 bis 1711&lt;br /&gt;
Wappen Deutsches Reich - Grossherzogtum Oldenburg.png|213 Jahre war Gut Benzerhof Eigentum der [[Herzogtum Oldenburg|Herzöge von Oldenburg]] aus dem Hause [[Schleswig-Holstein-Gottorf]] – von 1711 bis 1924&lt;br /&gt;
Holck-Wappen.png|Harald [[Holck|Graf Holck]] und seine Nachfahren auf Gut Benzerhof von 1926 bis 1933 und auf [[Gut Farve]] von 1929 bis heute&lt;br /&gt;
Decken-Wappen.png|Mehr als 90 Jahre ist die Familie [[Decken (Adelsgeschlecht)|von der Decken]] auf Gut Benzerhof von 1933 bis heute&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Benz Kuhstall 1933.JPG|mini|Kuhstall in Benz vor dem Brand ca. 1933]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Benz Kuhstall 1934 nach Brand.JPG|mini|Kuhstall in Benz nach dem Brand 1934]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Feuer auf dem Benzerhof ===&lt;br /&gt;
1923 am 23. Juli morgens um 3 Uhr brannte in Benz die Meiereikate (heute Schwonauer Weg 6) bis auf die Grundmauern nieder. Sieben Stunden später um 10 Uhr brannte auch der [[Stall#Rinder|Kuhstall]]. Dann sprang das Feuer zur [[Scheune]] über und von dort weiter zur alten Meierei (jetzt Hauptstraße 35). Vor den Bränden auf dem Hof wurde ein [[Brandstiftung|Brandstifter]] an der Kate von Fräulein Dreis (heute: Schwonauer Weg 16) bemerkt und vertrieben, aber er konnte später nicht ermittelt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Penkert&amp;quot;&amp;gt;Dorfchronik - 2007: Elke und Heinz Penkert: Benz - Eine Heimatgeschichte S.  52 und 162&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1934 am 29.6. brannte nachts schon wieder der Kuhstall nieder. Zum Glück waren die Kühe auf der Weide. Die Ursache des Brandes war ein Elektroschaden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Penkert&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Brand von 1923 wurde die Scheune mit einer beeindruckenden freitragenden Holzbalkenkonstruktion und hohen Ziegelmauern von G. Schümann Nüchel neu errichtet. Ein rollender [[Kran]] in 12 m Höhe unter dem [[Giebel]] konnte die Ladung eines Erntewagens, ein [[Fuder]] mit etwa 200 [[Garbe (Landwirtschaft)|Garben]], unter den Giebel heben. Der Seilantrieb der Laufkatze mit Gondel war anfangs ein [[Pferdegöpel]] und später ein [[Seilwinde]] mit [[Elektromotor]] vor der Scheune. Für die Fortbewegung der Laufkatze mit dem darunter hängenden Fuder sorgte ein Mitarbeiter an der Kurbel in der Gondel. Der Kuhstall mit Futter-, Stroh- und Getreideboden wurde 1923 und 1934 als Ziegelbau wieder aufgebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hagelstein&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Henning Oldekop: &amp;#039;&amp;#039;Topographie des Herzogtums Holstein.&amp;#039;&amp;#039; 2. Band, Kiel: Lipsius &amp;amp; Tischer 1908, S. 16f&lt;br /&gt;
* Lothar Estl: &amp;#039;&amp;#039;Hof Benz – ein Sonderfall. Entstehung und rechtliche Stellung eines eutinischen Gutes&amp;#039;&amp;#039;, Jahrbuch für Heimatkunde ([[Heimatverband Eutin]]), [[Eutin]] 1976 (Seiten 87–94)&lt;br /&gt;
* [[Hausgesetz]] des Hauses [[Großherzogtum Oldenburg|Oldenburg]] von 1872. Im Hausgesetz wird das Gut Benz dreimal erwähnt. Andere [[Haus Oldenburg|oldenburger]] Güter sind [[Gut Güldenstein|Güldenstein]], [[Lensahn|Lensahner Hof]], [[Gut Stendorf#Gut Stendorf|Stendorf]], [[Manhagen]], Wahrendorf bei [[Lensahn]], [[Mönchneversdorf]] und Güter in [[Schlesien]]. [https://www.heraldica.org/topics/royalty/HGOldenburg.htm House Laws of Oldenburg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.aggsh.de/german/publication/luebeck1819/003.php Die Bevölkerungsverteilung des Fürstentum Lübeck] Im Jahr 1819 lebten in Benz 254 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gutshof in Schleswig-Holstein|Benzerhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Malente]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fürstentum Lübeck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Decken (Adelsgeschlecht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Kreis Ostholstein)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;A1000</name></author>
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