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	<title>Gusto - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T17:26:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gusto&amp;diff=1504932&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf Peter Wiesinger, Ulrich Ammon und Friedrich Kluge</title>
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		<updated>2024-07-16T16:13:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf Peter Wiesinger, Ulrich Ammon und Friedrich Kluge&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Begriff; für die Kochzeitschrift siehe [[Gusto (Zeitschrift)]]. Zum französischen Fußballspieler siehe [[Malo Gusto]].}}&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gusto&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist entlehnt aus dem [[Italienische Sprache|Italienischen]] ({{laS|gustare}}),  wo es die Bedeutung von ‚[[Geschmack (Sinneseindruck)|Geschmack]], schmecken‘ hat, im wörtlichen wie im übertragenen Sinne, auch im Sinne von ‚[[Geschmack (Kultur)|gefallen]]‘, so im Spanischen {{&amp;quot; |lang=es |Text=Me gusta |Übersetzung=es gefällt mir}} und italienisch &amp;#039;&amp;#039;al gusto&amp;#039;&amp;#039; ‚nach Belieben‘, im [[Menü (Speisenfolge)|Menü]] küchensprachlich, wie allgemein (vergleiche {{laS|ad libitum|de=nach Verlangen}}, {{lang|la|[[quodlibet]]|de=wie es gefällt}}). Entsprechend steht {{frS|goûter}}.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Paraschkewow 129&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Boris Paraschkewow |Titel=Wörter und Namen gleicher Herkunft und Struktur: Lexikon etymologischer Dubletten im Deutschen |Auflage= |Verlag=Walter de Gruyter |Ort= |Datum=2004 |ISBN=3-11-017470-7 |Seiten=129 |Online={{Google Buch|BuchID=X_dv14TWVxcC |Seite=129 }}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff ist fachsprachlich, man verwendet &amp;#039;&amp;#039;[[Gustatorische Wahrnehmung]]&amp;#039;&amp;#039; für den/die Geschmackssinn[e] im allgemeinbiologischen Sinne, und &amp;#039;&amp;#039;[[Degustation]]&amp;#039;&amp;#039; heißt ‚[[Verkosten]]‘, speziell bei Wein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland wird Gusto heute vorwiegend nur noch im übertragenen Sinne mit der Bedeutung ‚[[Präferenz|Vorliebe]]‘ oder ‚Neigung‘ verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Kluge]]: &amp;#039;&amp;#039;Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache&amp;#039;&amp;#039;. 24. Auflage. De Gruyter, Berlin 2002, ISBN 3-11-017473-1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Österreich]] und [[Altbayern]] ist Gusto dagegen explizit ein [[Synonymie|Synonym]] für [[Appetit]], im Allgemeinen ({{&amp;quot;|Mir ist der Gusto vergangen}}), aber auch auf spezielle einzelne Geschmäcker: {{&amp;quot;|Auf Fisch hab ich heute keinen Gusto}}, {{&amp;quot;|Ich hab Gusto auf etwas Salziges}}. Es gibt die Redewendung {{&amp;quot;|auf den Gusto kommen}} für ‚auf den Geschmack kommen‘ im direkten wie im übertragenen Sinne. Ein „Gustostückerl“ entspricht dem &amp;#039;&amp;#039;[[Schmankerl]]&amp;#039;&amp;#039;, also einem [[Delikatesse|Leckerbissen]] in wörtlicher oder übertragener Bedeutung – im Unterschied zum Schmankerl als Speise bezeichnet Gustostückerl auch speziell ‚das Beste vom Stück‘, so gilt der [[Lungenbraten]] und besonders der [[Tafelspitz (Fleisch)|Tafelspitz]] als das Gustostückerl vom Rind, oder die „Bäckchen“ (der Kiemenmuskel) als das Gustostück von&amp;lt;!-- das „von“ hier fachsprachlich --&amp;gt; der [[Seeforelle|Forelle]], und man diskutiert gern darüber, ob Bruststück, Haxerl (Keule) oder Flügerl das Gustostück vom [[Huhn|Henderl]] sei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Die gehäuften, Zuneigung ausdrückenden [[Diminutiv]]e sind in diesem Zusammenhang sprachtypisch&amp;lt;/ref&amp;gt; In Anlehnung an diese Bedeutung gibt es auch eine österreichische Kochzeitschrift und einen deutschen Gourmet-Führer namens [[Gusto (Restaurantführer)|Gusto]].&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Österreicher kennen auch das Wort &amp;#039;&amp;#039;gustiös&amp;#039;&amp;#039; als Synonym für ‚appetitlich‘ oder ‚lecker‘ sowie im übertragenen Sinne für ‚angenehm‘ oder ‚reizvoll‘,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ulrich Ammon]] u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Variantenwörterbuch des Deutschen&amp;#039;&amp;#039;. De Gruyter, Berlin 2004, ISBN 3-11-016575-9.&amp;lt;/ref&amp;gt; und die [[Negation]] &amp;#039;&amp;#039;ungustiös&amp;#039;&amp;#039; für ‚unappetitlich, grauslich, ekelerregend‘. &amp;#039;&amp;#039;Gustieren&amp;#039;&amp;#039; heißt ‚Gefallen an etwas finden‘, aber auch ‚Probieren, wie es am besten passt‘ („herumgustieren“), während das französisch entlehnte, nur mehr gehoben bis affektiert übliche &amp;#039;&amp;#039;goutieren&amp;#039;&amp;#039; speziell übertragen im moralischen Sinne ‚gefallen‘ meint: {{&amp;quot;|Das goutiert mir aber gar nicht}} ‚das kann ich nicht gutheißen‘.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Paraschkewow 129&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wiesinger 136&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=[[Peter Wiesinger]] |Titel=Das österreichische Deutsch |Sammelwerk=Schriften zur deutschen Sprache in Österreich |Band=12 |Verlag=Böhlau |Ort=Wien u.&amp;amp;nbsp;a. |Datum=1988 |ISBN=3-205-07322-3 |Seiten=136 |Online={{Google Buch|BuchID= X_dv14TWVxcC |Hervorhebung= Gustieren }}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Siehe auch:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Gusto}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rhetorischer Begriff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Esskultur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
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