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	<title>Gusterberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T14:17:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gusterberg&amp;diff=1920320&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Fundamentalpunkt der Landesvermessung */ Tippfehler entfernt, typografische Anführungszeichen</title>
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		<updated>2024-07-10T20:02:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Fundamentalpunkt der Landesvermessung: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, typografische Anführungszeichen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
| NAME = Gusterberg &lt;br /&gt;
| BILD = Adalbert Stifter - Blick auf Kremsmünster und Umgebung.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG = Adalbert Stifters &amp;#039;&amp;#039;Blick auf Kremsmünster und Umgebung&amp;#039;&amp;#039;. Links der Gusterberg, im Hintergrund Totes Gebirge und [[Traunstein (Berg)|Traunstein]]&lt;br /&gt;
| HÖHE = 488&lt;br /&gt;
| HÖHE-BEZUG = AT&lt;br /&gt;
| LAGE = [[Oberösterreich]], [[Österreich]]&lt;br /&gt;
| GEBIRGE = Oberösterreichisches [[Alpenvorland]]&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 48/2/15/N&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 14/8/11/E&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = AT-4&lt;br /&gt;
| DOMINANZ = 3.57&lt;br /&gt;
| SCHARTENHÖHE = 17&lt;br /&gt;
| DOMINANZ-BEZUG = Helpersdorf&lt;br /&gt;
| SCHARTE = südöstl. Pellndorf&lt;br /&gt;
| TYP = &lt;br /&gt;
| GESTEIN =&lt;br /&gt;
| BESONDERHEITEN = [[Fundamentalpunkt]] der [[Franziszeische Landesaufnahme|Franziszeischen Landesaufnahme]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gusterberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (früher &amp;#039;&amp;#039;Gustermaierberg&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Berg im oberösterreichischen [[Alpenvorland]], 2 km südlich von [[Kremsmünster]]. Mit einer Höhe von {{Höhe|488|AT|link =true}} hat man von dem Berg, der eine kuppenförmige Gestalt aufweist, eine prächtige Aussicht auf die südlich gelegenen [[Kalkalpen]] -- vom Hochkogel bei [[Randegg]] in Niederösterreich (Osten) bis zu den Salzburger Bergen im Westen. Bei guter Sicht reicht sie sogar bis zum [[Staufen (Chiemgauer Alpen)|Staufen]] in Bayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fundamentalpunkt der Landesvermessung ==&lt;br /&gt;
Das bemerkenswerte am Berg ist weniger Form noch Höhe, sondern dass er 1817 zum Koordinaten-Ursprung  der oberösterreichischen [[Landesvermessung]] gewählt wurde. Er ist einer der sechs [[Fundamentalpunkt]]e der [[Franziszeische Landesaufnahme|Franziszeischen Landesaufnahme]] von Österreich-Ungarn (1810–1850). Auf ihn bezog sich die [[Katastervermessung]] und Kartografie der damaligen [[Kronland (Österreich)|Kronländer]] [[Erzherzogtum Österreich ob der Enns|Oberösterreich]], [[Herzogtum Salzburg|Salzburg]] und des Königreichs [[Königreich Böhmen|Böhmen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gusterberg Fundamentalpunkt 1817, 48.51°.jpg|mini|Astro-geodätische Vermessung]]&lt;br /&gt;
Die Landesaufnahme erfolgte nach dem kaiserlichen Patent vom 23. Dezember [[1817]] in den Jahren 1823 bis 1830.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist der Gusterberg ein [[Trigonometrischer Punkt|Triangulierungspunkt]] 2. Ordnung mit der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;9-50&amp;#039;&amp;#039;, d. h. Nr. 9 auf der Karte 50. Er ist mit einem Eisenrohr, Klinkerplatten und Versicherungssteinen stabilisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Koordinaten sind in Bezug auf den Meridian M31 + 59.943,20 m östlich und 5.322.465,58 m nördlich des Äquators.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Baum mitten in der Welt, Gusterberg 48.46.jpg|mini|Baum mitten in der Welt (Gusterberg, 2010). Der 1916 gepflanzte „Nachfolgebaum“ hat schon 3&amp;amp;nbsp;m Umfang. Links die neue [[Aussichtswarte]].]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baum mitten in der Welt ==&lt;br /&gt;
An der Stelle des Nullpunktes, die rundum unbebaut war, wurde eine Linde gepflanzt, die die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;[[Baum mitten in der Welt]]&amp;#039;&amp;#039; erhielt. Im Jahr 1911 wurde in unmittelbarer Umgebung der Linde auch der Gasthof &amp;#039;&amp;#039;Zum Baum mitten in der Welt&amp;#039;&amp;#039; erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kriegsjahr 1916 setzte man an der anderen Straßenseite eine neue Linde, da man befürchten musste, dass die bisherige nach zahlreichen Blitzschlägen umbrechen könnte. Sie wurde aber erst im Jahr 1929 gefällt. An dieser ursprünglichen Stelle findet man einen 110 cm hohen Stein, der die Aufschrift &amp;#039;&amp;#039;Österreichische Landesvermessung 1930&amp;#039;&amp;#039; trägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;neue&amp;#039;&amp;#039; Baum mitten in der Welt hatte bereits 1983 einen Stammumfang von 2,15 m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Auch geologisch sind der Gusterberg und seine Umgebung interessant. Die Gegend ist bedeutend in der [[Kaltzeit|Eiszeitforschung]] des nördlichen Alpenrandes. Beim Abbau von Baumaterialien wurden bereits 1818 die ersten [[Fossilien]] und auch Knochenreste von Höhlenbären gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Tiefe von 40 bis 70 m findet man das Gestein mit der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Weiße [[Nagelfluh]]&amp;#039;&amp;#039; mit einer Stärke von 4 bis 10 m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hermann Kohl]]: &amp;#039;&amp;#039;Kremsmünster, eine Schlüsselstellung für die Eiszeitforschung im nördlichen Alpenvorland.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;120. Jahresbericht des öffentlichen Stiftsgymnasiums Kremsmünster.&amp;#039;&amp;#039; 1977, S. 245–254.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Franz Dickinger: &amp;#039;&amp;#039;Der „Baum mitten in der Welt“ am Gusterberg bei Kremsmünster. Ausgangspunkt für Landaufnahmen und Triangulierungen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Oberösterreichische Heimatblätter]].&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 37, Linz 1983, Heft 1, S. 34–53 ({{OoeGeschichte|pdf=hbl1983_1_34-53.pdf|KBytes=3600}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in den Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bezirk Kirchdorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Individueller Vermessungspunkt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Traun-Enns-Riedelland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orographie des Einzugsgebiets Krems (Traun)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kremsmünster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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