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	<title>Gustavsee - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Didionline: HC: Entferne Kategorie:Bauwerk im Landkreis Aschaffenburg; Ergänze Kategorie:Bauwerk in Karlstein am Main</title>
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		<updated>2022-09-04T07:23:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Bauwerk_im_Landkreis_Aschaffenburg&quot; title=&quot;Kategorie:Bauwerk im Landkreis Aschaffenburg&quot;&gt;Kategorie:Bauwerk im Landkreis Aschaffenburg&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Bauwerk_in_Karlstein_am_Main&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Bauwerk in Karlstein am Main (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Bauwerk in Karlstein am Main&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox See&lt;br /&gt;
|NAME = Gustavsee&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAME= &lt;br /&gt;
|BILD = Gustavsee.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = Der Gustavsee im Jahr 2014&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 50/03/16.64/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 08/59/27.03/O&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = DE-BY&lt;br /&gt;
|LAGE = [[Landkreis Aschaffenburg]], [[Bayern]]&lt;br /&gt;
|ZUFLUSS = &lt;br /&gt;
|ABFLUSS = &lt;br /&gt;
|INSELN = &lt;br /&gt;
|UFERORT = &lt;br /&gt;
|NAHERORT = &lt;br /&gt;
|HÖHE = &lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG = &lt;br /&gt;
|NACHWEIS-HÖHE = &lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 0.252&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-FLÄCHE =&lt;br /&gt;
|SEELÄNGE = 0.84&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-SEELÄNGE =&lt;br /&gt;
|SEEBREITE = 0.43&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-SEEBREITE =&lt;br /&gt;
|VOLUMEN = &lt;br /&gt;
|NACHWEIS-VOLUMEN =&lt;br /&gt;
|UMFANG = 2.2&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-UMFANG =&lt;br /&gt;
|MAX-TIEFE = 30&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-MAX-TIEFE =&lt;br /&gt;
|MED-TIEFE = 15&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-MED-TIEFE =&lt;br /&gt;
|PH-WERT =&lt;br /&gt;
|EINZUGSGEBIET =&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-EINZUGSGEBIET =&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN = Naturschutzgebiet&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustavsee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein unter [[Naturschutz]] stehender [[See]] in der [[Unterfranken|unterfränkischen]] Gemeinde [[Karlstein am Main]] ([[Landkreis Aschaffenburg]]). Er liegt fast am westlichsten Punkt [[Bayern]]s und entstand aus der &amp;#039;&amp;#039;Zeche Gustav&amp;#039;&amp;#039;, die sich nach ihrer Stilllegung mit Grundwasser füllte. Heute gilt der Gustavsee als einer der wichtigsten Rast- und Überwinterungsplätze für Wasservögel im [[Nordbayern|nordbayerischen Raum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Der See befindet sich im Vor[[spessart]] innerhalb einer [[Main]]schlinge auf der [[Gemarkung]] des Ortsteils [[Großwelzheim]]. Am gegenüberliegenden [[Hessen|hessischen]] Mainufer liegt [[Seligenstadt]]. Der Gustavsee gehört zur [[Kahler Seenplatte]], hat eine Wasserfläche von gut 25&amp;amp;nbsp;[[Hektar|ha]]{{GeoQuelle|DE-BY|BV}} und ist an seiner tiefsten Stelle über 30&amp;amp;nbsp;m tief. Er ist ein reiner [[Grundwassersee]] ohne Zulauf von [[Oberflächenwasser]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmittelbar am Nordwestufer des Gustavsees stand bis ins Jahr 2008 das ehemalige [[Kernkraftwerk Kahl|Versuchskernkraftwerk Kahl]], das erste Kernkraftwerk Deutschlands, sowie bis 1998 das [[Kernkraftwerk Großwelzheim|Versuchskernkraftwerk Großwelzheim]]. Südlich befand sich der [[Forschungsreaktor Karlstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Zeche Gustav ===&lt;br /&gt;
Gustav Müller, der Direktor einer Braunkohlen‑Gewerkschaft, führte 1882 einige Probebohrungen auf der bayerischen Mainseite durch. Daraufhin ließ er erste kleine Gruben und 1902 die [[Zeche]] Gustav I zum Abbau von [[Braunkohle]] errichten. Sie entstand dort, wo sich heute die &amp;#039;&amp;#039;Siedlung Kimmelsteich&amp;#039;&amp;#039; befindet. Wie im Bergbau üblich, erhielt die [[Mutung]] Müllers Vornamen. 1903 wurde in der Nähe der Grube das [[Kraftwerk Dettingen]] in Kombination mit einer [[Brikettfabrik]] fertiggestellt und betrieben. Man verlegte Bahngleise vom Grubenrand zum Bahnhof in [[Dettingen (Karlstein)|Dettingen]]. 1907 fuhr dort die erste [[Dampflokomotive]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kipp.jpg|mini|links|Die Kipp, der ehemalige Abraum der Zeche Gustav]]&lt;br /&gt;
Es folgten die Tagebauten Gustav II und III am Platz des heutigen Gustavsees. Aus den umliegenden Dörfern fanden im Laufe der Jahre viele Männer im Bergwerk einen Arbeitsplatz. Der [[Abraum (Bergbau)|Abraum]] aus den ehemaligen Zechen wurde in der Nähe zu einem Hügel aufgeschichtet. Im Laufe der Jahrzehnte hat sich darauf ein Wald aus Kiefern, Buchen und Eichen entwickelt. Diese Erhebung wird &amp;#039;&amp;#039;Große Halde&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;Kipp&amp;#039;&amp;#039; genannt. Dabei wurde der Westteil des in der Nähe liegenden [[Langer See (Karlstein am Main)|Langen Sees]] zugeschüttet. Pumpen saugten das zusammenströmende Grundwasser aus den Gruben ab und drückten es durch Rohrleitungen zu Tage. Dieses Wasser nahm dann durch einen Graben seinen Weg in den [[Main]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. Februar 1909 hatte der Main starkes [[Hochwasser]], das auch in die Gruben Gustav II und III gelangte. 250 zu Hilfe geholte Arbeiter sowie Feuerwehrleute errichteten einen 200&amp;amp;nbsp;m langen Damm; trotzdem konnten sie das Eindringen des Wassers in die Zeche nicht verhindern. Am 10. März 1914 brach bei einem weiteren Mainhochwasser ein Schutzdamm und die Zeche füllte sich erneut mit Wasser. Es drangen 2,5 Millionen Kubikmeter Wasser ein. Bei dieser Katastrophe war der Main so stark gesunken, dass ein bei Seligenstadt liegendes Schiff auf Grund geriet. Erst im Spätherbst des Jahres konnte mit einer Vielzahl zusätzlicher elektrischer Pumpen die vollgelaufene Grube wieder trockengelegt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AW&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3-921535-51-4}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 12. Januar 1915 durchbrach der Main bei einem starken Hochwasser erneut die Böschung und überflutete dieses Mal den Tagebau Gustav I.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1925 wurde der Betrieb in den Gruben Gustav II und III eingestellt und die Pumpen abgeschaltet. Der fast 40&amp;amp;nbsp;m tiefe Tagebau füllte sich allmählich mit Grundwasser und der Gustavsee entstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vogelschutzgebiet Gustavsee ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gustavsee.PNG|mini|Gustavsee]]&lt;br /&gt;
Das 18,2 ha große Vogelschutzgebiet Gustavsee (NSG-00382.01) nimmt die südöstliche Seefläche und die westliche Uferzone des Gustavsees ein. Es gilt als einer der [[Ornithologie|ornithologisch]] wichtigsten Rast- und Überwinterungsplätze für Wasservögel im nordbayerischen Raum. Durch seine beachtliche Wassertiefe friert der Gustavsee im Winter selten zu. Diese Tatsache bietet den überwinternden Vögeln eine Nahrungsquelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 wurde der Gustavsee zur Sicherstellung des Naturschutzes komplett umzäunt. Das [[Bayerisches Landesamt für Umwelt|Landesamt für Umwelt]] schlug den Gustavsee im Jahr 1978 als &amp;#039;&amp;#039;Vogelfreistätte&amp;#039;&amp;#039; vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora und Fauna ==&lt;br /&gt;
Im Vogelschutzgebiet Gustavsee leben [[Haubentaucher]], [[Zwergrohrdommel]], [[Eisvogel]], [[Wendehals (Vogel)|Wendehals]], [[Uferschwalbe]], [[Turteltaube]], [[Neuntöter]] und [[Kormorane]]. Der See ist von einem Vegetationsgürtel aus [[Schilfrohr|Schilf]], [[Kiefern]], [[Erlen]], [[Ebereschen]], [[Haselstrauch|Haselsträuchern]], [[Pappeln]] und Weidegebüsch umzogen. Im Wasser laichen die [[Erdkröte]], der [[Teichmolch]] und der [[Wasserfrosch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Naturschutzgebiete im Landkreis Aschaffenburg]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Seen im Spessart]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Seen in Bayern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur| Titel= Unser Kahlgrund 1980 und 1999|TitelErg= Heimatjahrbuch für den Landkreis Alzenau. Herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft zur Heimatforschung und Heimatpflege des Landkreises Alzenau, Landrat des Kreises|ISSN= 0933-1328}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://geoportal.bayern.de/bayernatlas/?E=4284598.0&amp;amp;zoom=10&amp;amp;N=5550895.5&amp;amp;bgLayer=tk Lage des Gustavsees] auf dem BayernAtlas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Seen der Kahler Seenplatte}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Naturschutzgebiete im Landkreis Aschaffenburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4575698-3|VIAF=235671923}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See im Landkreis Aschaffenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tagebaurestsee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Braunkohletagebau in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See im Spessart]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Karlstein am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Karlstein am Main]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserbauwerk in Bayern]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Didionline</name></author>
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