<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gustav_von_Struensee</id>
	<title>Gustav von Struensee - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gustav_von_Struensee"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gustav_von_Struensee&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-11T02:30:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gustav_von_Struensee&amp;diff=2031890&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gustav_von_Struensee&amp;diff=2031890&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-07-01T17:57:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav Karl Otto von Struensee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Dezember]] [[1803]] in [[Gryfice|Greifenberg in Pommern]]; † [[29. September]] [[1875]] in [[Breslau]]) war ein [[Preußen|preußischer]] Beamter (zuletzt [[Oberregierungsrat]]) und Schriftsteller, der auch unter dem [[Pseudonym]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav vom See&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; schrieb.&lt;br /&gt;
[[Datei:Gustav vom See 1870 Fritz Kriehuber.png|mini|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav vom See&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Originalzeichnung von [[Friedrich Kriehuber|Kriehuber]] (&amp;#039;&amp;#039;Die Illustrirte Welt.&amp;#039;&amp;#039; 1870)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Struensee war Angehöriger der Familie [[Struensee (Adelsgeschlecht)|Struensee]] und der Sohn von [[Georg Karl Philipp von Struensee]] und dessen Ehefrau Friederike, geborene von Laurenz. Sein Vater war [[Landrat (Deutschland)|Landrat]] in Greifenberg und wurde 1816 als [[Polizeipräsident]] nach [[Köln]] versetzt. Struensee wurde zunächst von seiner Mutter unterrichtet, wechselte später auf das Gymnasium in Köln und studierte von 1823 bis 1826 [[Rechtswissenschaft]]en in [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Bonn]] und [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]]. In Bonn war er mit [[Alexander Bachem]] in Kontakt. Noch als Student verlobte er sich mit Josephine Imhoff, der Tochter eines katholischen Buchhändlers aus Köln, die er am 24. August 1831 heiratete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Struensee trat am 1. April 1827 als Hofgerichtsauscultator in [[Arnsberg]] in den Staatsdienst des [[Königreich Preußen|Königreichs Preußen]]. Anschließend war er seit dem 15. Oktober 1828 in [[Düsseldorf]] als Referendar tätig, wo er mit dem Landschaftsmaler [[Carl Friedrich Lessing]] Bekanntschaft schloss. Nach bestandenem Staatsexamen kam er ab dem 26. Juli 1831 als Regierungsassessor nach [[Koblenz]] und wurde dort am 12. Juli 1834 zum [[Regierungsrat (Deutschland)|Regierungsrat]] befördert. Im Juli 1838 wurde er nach Arnsberg zurückversetzt. Am 11. Mai 1844 erfolgte dann die erneute Versetzung nach Koblenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 1847 ging Struensee nach Breslau, wo er im Frühjahr 1848 sein Amt als Regierungsrat antrat und noch im gleichen Jahr zum Oberregierungsrat ernannt wurde. Dort freundete er sich mit [[Felix Eberty]], [[Karl von Holtei]] und [[Rudolf Gottschall]] an. Langjährige Briefwechsel verbanden ihn mit [[Friedrich Wilhelm Hackländer]] und [[Elise Polko]]. 1863 wurde er als Abgeordneter der [[Deutsche Fortschrittspartei|liberalen Partei]] in die [[Unterhaus|Zweite Kammer]] des [[Preußischer Landtag|Preußischen Landtags]] gewählt, wobei er der rechts-liberalen „Fraktion [[Wilhelm Grabow|Grabow]]“ beitrat. Struensee wurde am 6. Juni 1865 mit dem Ritterkreuz I. Klasse des [[Herzoglich Sachsen-Ernestinischer Hausorden|Sächsisch-Ernestinischen Hausordens]] ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.archive-in-thueringen.de/de/findbuch/view/bestand/27866/systematik/97904 &amp;#039;&amp;#039;Übersicht der Träger des Sachsen-Ernestinischen Hausordens und Medaillen der Herzöge&amp;#039;&amp;#039;] bereitgestellt vom Archivportal Thüringen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1866 trat Struensee auf eigenen Wunsch in den Ruhestand und widmete sich fortan ausschließlich seinen schriftstellerischen Arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk als Schriftsteller ==&lt;br /&gt;
Struensee begann während seiner zweiten Tätigkeit in Arnsberg ab 1838 mit seinen schriftstellerischen Arbeiten, offenbar auf Anregung der Frau des Regierungsrathes [[Bernuth (Adelsgeschlecht)|Bernuth]]. Unter ihrem Einfluss entstand 1842 Struensees [[Erstlingswerk]], die in Norwegen spielende Novelle &amp;#039;&amp;#039;Das Pfarrhaus zu Aardal&amp;#039;&amp;#039;, die er ohne Honorar veröffentlichte. In Arnsberg entstanden dann 1843 noch die Novellensammlung &amp;#039;&amp;#039;Aus dem Leben&amp;#039;&amp;#039; und der Roman &amp;#039;&amp;#039;Egon&amp;#039;&amp;#039;. Aus Struensees Koblenzer Zeit stammen 1845 der Roman &amp;#039;&amp;#039;Rancé&amp;#039;&amp;#039;, im Jahr darauf die &amp;#039;&amp;#039;Rheinischen Novellen&amp;#039;&amp;#039; und 1850 der Roman &amp;#039;&amp;#039;Die Belagerung von Rheinfels&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Werk in Breslau umfasst u.&amp;amp;nbsp;a. &amp;#039;&amp;#039;Die Egoisten&amp;#039;&amp;#039; (1853), &amp;#039;&amp;#039;Vor 50 Jahren&amp;#039;&amp;#039; (1859), &amp;#039;&amp;#039;Zwei gnädige Frauen&amp;#039;&amp;#039; (1860), &amp;#039;&amp;#039;Herz und Welt&amp;#039;&amp;#039; (1862) und &amp;#039;&amp;#039;Falkenrode&amp;#039;&amp;#039; (1870), Bücher, die mit großem Interesse auch von [[Augusta von Sachsen-Weimar-Eisenach|Kaiserin Augusta]] oder dem Herzog [[Ernst II. (Sachsen-Coburg und Gotha)]] gelesen wurden. In seinem Todesjahr wurde noch sein Werk &amp;#039;&amp;#039;Die Philosophie des Unbewußten&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große Vorbild Struensees war der britische Romancier [[Edward Bulwer-Lytton, 1. Baron Lytton]], den Struensee als Autor sicher nicht erreichte. Er galt als gediegener und beliebter Unterhaltungsschriftsteller, schrieb neben historischen Romanen auch Gesellschaftsromane. In seinem Schaffen verarbeitete er auch wissenschaftliche und juristische Themen sowie Tätigkeiten seiner eigenen Biographie als Student und Verwaltungsbeamter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirtschaftlich erfolgreich und einem größeren Publikum bekannt wurde Struensee erst ab Juli 1860, als seine literarischen Arbeiten als [[Feuilletonroman]]e in der [[Kölnische Zeitung|Kölnischen Zeitung]] erschienen. Weiterhin schrieb er auch Beiträge für andere Zeitungen u.&amp;amp;nbsp;a. für den [[Hannoverscher Kurier|Hannoverschen Courier]] und die [[Schlesische Zeitung]], für letztere namentlich Kritiken der zeitgenössischen &amp;#039;&amp;#039;[[Schöne Literatur|Schönen Literatur]]&amp;#039;&amp;#039;. Struensee war außerdem lange Jahre als Vorsitzender des Breslauer Zweigvereins der [[Deutsche Schillerstiftung|Deutschen Schillerstiftung]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Er heiratete am 24. August 1831 in Köln Ida Josefine Imhoff (1808–1886). Das Paar hatte fünf Kinder: &lt;br /&gt;
* Berta Josephine Henritte Friederike (1833–1887) ⚭ 1852 Mortimer Wendt († 1892), Landgerichtsdirektor&lt;br /&gt;
* [[Franz Rudolf Karl von Struensee|Franz Rudolf Karl]] (1834–1888), preußischer Generalmajor ⚭ 1869 Elisabeth [[Kraewel (Adelsgeschlecht)|von Kraewel]] (* 1851), eine Tochter des Generalmajors [[Karl von Kraewel (General, 1814)|Karl von Kraewel]]&lt;br /&gt;
* Rudolf Friedrich August Otto (1826–1836)&lt;br /&gt;
* Ernestine Emma Franziska (1838–1839)&lt;br /&gt;
* Klara (1841–1897) ⚭ Berthold Stoepel († 1899), Polizeileutnant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gesammelte Schriften.&amp;#039;&amp;#039; 18 Bde. Trewendt, Breslau 1867–1868.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|36|645|647|Struensee, Gustav von|Ernst Jeep|ADB:Struensee, Gustav von}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Gothaischer Hofkalender|Gothaisches genealogisches Taschenbuch der briefadeligen Häuser]]&amp;#039;&amp;#039;, Erster Jahrgang, Gotha 1907, [https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/periodical/pageview/1199040 S. 759]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=113666160|LCCN=no2018055362|VIAF=7380896}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Struensee, Gustav von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Zweiten Kammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adliger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literaturkritiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Herzoglich Sachsen-Ernestinischen Hausordens (Ritter/Ritter I. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1803]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1875]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Struensee, Gustav von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Struensee, Gustav Karl Otto von (vollständiger Name); Gustav vom See (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Dezember 1803&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gryfice|Greifenberg in Pommern]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. September 1875&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Breslau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
	</entry>
</feed>