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	<title>Gustav von Mandry - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Ichigonokonoha: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2026-03-19T17:01:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:E Hofmeister - Prof. Gustav von Mandry ÖaL 1899.jpg|mini|Gustav von Mandry (Bildnis von [[Eugen Hofmeister]], 1899, in der [[Tübinger Professorengalerie]])]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Gustav Karl Mandry&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ab 1875 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;von Mandry&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, (* [[31. Januar]] [[1832]] in [[Bad Waldsee|Waldsee]]; † [[30. Mai]] [[1902]] in [[Tübingen]]) war ein deutscher Jurist und Hochschullehrer in Tübingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abstammung ==&lt;br /&gt;
Gustav Mandry war der Sohn des Juristen Karl Mandry (* 1805; † 1863), welcher Domänendirektor des Oberrentamts des Fürsten von [[Waldburg-Wolfegg]] war. Der Großvater Johann Baptist Mandry entstammte einer Bauern- und Handwerkerfamilie aus Sulz im Elsass und stand als Rentbeamter ebenfalls im Dienst des Fürsten von Waldburg-Wolfegg. Gustav Mandrys Mutter Elisabeth Mandry geborene Fimpel (* 1812; † 1902) war die Tochter des Wirts Sebastian Fimpel, welcher das Gasthaus Hirsch in Waldsee betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der Lateinschule in [[Ravensburg]] von 1841 bis 1845 und des [[Johann-Vanotti-Gymnasium Ehingen|Gymnasiums Ehingen]] von 1845 bis 1849 studierte Gustav Mandry von 1849 bis 1853 Rechtswissenschaften an den Universitäten [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberg]] und [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Tübingen]]. Nach der zweiten Juristischen Staatsprüfung 1855 reiste Mandry zur Vertiefung seiner juristischen Kenntnisse nach Frankreich und Großbritannien. In den Jahren 1858 bis 1859 nahm er kurzzeitig eine Tätigkeit am Stadtgericht in Stuttgart auf. 1859 ging er an das Gericht des [[Donaukreis]]es in Ulm und wurde am 15. Juli 1860 zum Oberjustizassessor ernannt. Am 5. August 1861 nahm Gustav Mandry eine ordentliche Professur für römisches Recht an der Universität Tübingen an. Seit 1867 lehrte er dort auch württembergisches Privatrecht. Bis zur [[Deutsche Reichsgründung|Reichsgründung 1871]] war Mandry ein Anhänger der [[Großdeutsche Lösung |großdeutschen Lösung]]. In den Jahren 1872 bis 1873 war er Rektor der Universität Tübingen. 1879 wurde Mandry Mitglied des Gemeinderats der Stadt Tübingen. 1884 trat er für das [[Königreich Württemberg]] in die erste Kommission zur Ausarbeitung des [[Bürgerliches Gesetzbuch|Bürgerlichen Gesetzbuches]] (BGB) ein und zog aus diesem Anlass bis 1889 mit seiner Familie in die Reichshauptstadt [[Berlin]]. Seit 1885 gehörte Mandry als Mitglied dem Staatsgerichtshof an. Von 1891 bis 1895 gehörte er auch der zweiten Kommission zur Ausarbeitung des BGB an, währenddessen er erneut in Berlin wohnte. Als hervorragender Kenner der  süddeutschen Rechtspflege konnte er den dominierenden Einfluss der norddeutschen Juristen bei der Entstehung des BGB etwas dämpfen. Als Referent der Reichsregierung für den familienrechtlichen Teil des BGB trat er sowohl im [[Bundesrat (Deutsches Reich)|Bundesrat]] als auch später im [[Reichstag (Deutsches Kaiserreich)|Reichstag]] auf. Von 1896 bis 1899 führte er den Vorsitz der Kommission zur Ausarbeitung des württembergischen Ausführungsgesetzes zum BGB. Nach seiner Emeritierung am 15. Juli 1899 erhielt er am 10. Januar 1901 ein ständiges Mandat in der Ersten Kammer der [[Württembergische Landstände|Württembergischen Landstände]]. Er trat am 15. Januar 1901 in die Kammer ein und gehörte dort den Kommissionen für Staatsrecht, Justiz und innere Verwaltung an. Außerdem war er in der Kammer [[Stimmführer (Politik)|Stimmführer]] des Fürsten [[Johannes zu Hohenlohe-Bartenstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Gustav Mandry war seit 1862 mit Marie Wörz (1844–1925), der Tochter des Amtsarztes in Waldsee, verheiratet. Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor. Der erstgeborene Sohn [[Gustav Mandry (Mediziner)|Gustav Mandry]] (1863–1949) studierte Medizin und wurde Chirurg. Er war zuletzt Geheimer Sanitätsrat und Chefarzt des Städtischen Krankenhauses in [[Heilbronn]]. Der zweitgeborene Sohn [[Karl von Mandry|Karl Mandry]] (1866–1926) studierte Jura und war württembergischer Justizminister sowie zuletzt Oberlandesgerichtspräsident. Die Tochter Klara heiratete den Professor Franz Hofmeister (1867–1926), welcher Leiter der chirurgischen Abteilung des Olga-Krankenhauses in Stuttgart war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen, Nobilitierung ==&lt;br /&gt;
* 1865: Dr. jur. h. c. der Universität Tübingen&lt;br /&gt;
* 1875: Ritterkreuz 1. Klasse, später Komtur des [[Orden der Württembergischen Krone|Ordens der Württembergischen Krone]], welches mit dem persönlichen Adel verbunden war&lt;br /&gt;
* Komtur erster Klasse des [[Friedrichs-Orden]]s&lt;br /&gt;
* Am 14. April 1899 wurde Mandry der Titel Staatsrat verliehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Urheberrecht an literarischen Erzeugnissen und Werken der Kunst.&amp;#039;&amp;#039; 1867.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das gemeine Familiengüterrecht mit Ausschluß des ehelichen Güterrechts.&amp;#039;&amp;#039; Zwei Bände. 1871 und 1876.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der civilrechtliche Inhalt der Reichsgesetze.&amp;#039;&amp;#039; 1878.&lt;br /&gt;
* Seit 1879 Mitherausgeber des &amp;#039;&amp;#039;Archivs für civilistische Praxis.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*  &amp;#039;&amp;#039;Württembergisches Privatrecht.&amp;#039;&amp;#039; 1901.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Grundbuchwesen in Württemberg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Festgabe für A. Schäffle.&amp;#039;&amp;#039; 1901.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Eduard Kern (Rechtswissenschaftler)|Eduard Kern]]: &amp;#039;&amp;#039;Gustav Mandry. Professor der Rechte, Mitarbeiter am Bürgerichen Gesetzbuch. 1832–1902.&amp;#039;&amp;#039; In: Württembergische Kommission für Landesgeschichte (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schwäbische Lebensbilder.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 4. Kohlhammer, Stuttgart 1948, S. 76–85.&lt;br /&gt;
* {{NDB|16|19|20|Mandry, Gustav von|Werner Schubert|116728574}}&lt;br /&gt;
* {{bibISBN|3170166042|Seite=543}}&lt;br /&gt;
* Franz Hederer: &amp;#039;&amp;#039;Gustav Mandry (1832–1902).&amp;#039;&amp;#039; In: Simon Apel u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch des Geistigen Eigentums.&amp;#039;&amp;#039; Mohr Siebeck, Tübingen 2017, ISBN 978-3-16-154999-1, S. 196–199.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DDB|Objekt|2QKQCY62SZCQOMG4NOBKNUDLI3QULORF |Studierendenakte von Gustav Mandry im Universitätsarchiv Tübingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116728574|LCCN=nr/99/36307|VIAF=64765253}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mandry, Gustav Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Eberhard Karls Universität Tübingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Eberhard Karls Universität Tübingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tübinger Professorengalerie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Eberhard Karls Universität Tübingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Württembergischen Kammer der Standesherren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Württembergischen Krone (Komtur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommentur I. Klasse des Friedrichs-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nobilitierter (Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bad Waldsee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgerliches Gesetzbuch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1832]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mandry, Gustav von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Mandry, Johann Gustav Karl&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Hochschullehrer an der Universität Tübingen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. Januar 1832&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bad Waldsee|Waldsee]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Mai 1902&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Tübingen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ichigonokonoha</name></author>
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