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	<title>Gustav Zeitzschel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T13:07:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gustav_Zeitzschel&amp;diff=383377&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Silewe: Normdaten korrigiert</title>
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		<updated>2025-10-14T18:52:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Normdaten korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav Adolf Zeitzschel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Februar]] [[1868]] in [[Żary|Sorau]], [[Niederlausitz]]; † [[8. Januar]] [[1951]] in [[Helmstadt]] bei [[Würzburg]]) war ein deutscher [[Opernsänger]] (lyrischer [[Tenor]]) und Gesangs- und Klavierpädagoge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Zeitzschel erhielt seine Gesangsausbildung bei der Opernsängerin und Gesangspädagogin [[Lilli Lehmann]]. Am 12.&amp;amp;nbsp;August 1897 heiratete er Maria Clara Ehrhardt. Um die Jahrhundertwende schaffte er mit einem Engagement am [[Frankfurter Stadttheater|Stadttheater Frankfurt am Main]] (1900) und anschließend bis 1902 am [[Theater Aachen|städtischen Theater von Aachen]] seinen künstlerischen Durchbruch als Opernsänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1902 und 1904 erhielt er ein Engagement an der [[Deutsches Nationaltheater und Staatskapelle Weimar|Hofoper in Weimar]]. Dort wurde er mit dem Titel eines „Großherzoglichen Sächsischen Hofopernsängers“ ausgezeichnet. Die nächste Saison (1904/05) war er Mitglied im Ensemble des [[Schauspielhaus Berlin|Nationaltheaters in Berlin]]; anschließend gastierte er bis 1906 am [[Staatstheater Nürnberg|Neuen Stadttheater in Nürnberg]]. Zwischen 1906 und 1909 wirkte er am [[Stadttheater Freiburg]] und daraufhin bis 1912 in [[Opernhaus Chemnitz|Chemnitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu kamen zahlreiche Operngastspiele auf bekannten Opernbühnen sowie Solo-Aufführungen von Konzerten, Oratorien und Soloquartetten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1913 wurde Zeitzschel durch den noch jungen [[Richard Tauber]] als Solist verdrängt, da dieser mit deutlich geringeren Honoraren einverstanden war und außerdem sein Vater, Richard Tauber&amp;amp;nbsp;sen., sich als Direktor des Chemnitzer Stadttheaters vehement für die Karriere seines Sohnes einsetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1915 engagierte die &amp;#039;&amp;#039;Delog&amp;#039;&amp;#039; Filmgesellschaft Zeitzschel als Opernsänger für ihre innovativen Singfilme nach dem [[Beck-Patent]]. Meistenteils waren dies [[Stummfilm]]e mit Livemusik (Sänger mit Klavier-Begleitung). Zeitzschel organisierte als Gesangs-Star und werdender Direktor der [[Deutsch-Österreichische Künstlergesellschaft|deutsch-österreichischen Künstlergesellschaft]] Gesang-Film-Tourneen in Deutschland, Österreich und der Schweiz und sang in zahlreichen Filmopern mit. Später betraute man Zeitzschel offiziell mit der Leitung der Künstlergesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinem Opernrepertoire gehörte: [[Cavalleria rusticana]] ([[Pietro Mascagni]]), [[Der Freischütz]] ([[Carl Maria von Weber]]), [[Die lustigen Weiber von Windsor (Oper)|Die lustigen Weiber von Windsor]] ([[Otto Nicolai]]), [[Martha (Oper)|Martha]] ([[Friedrich von Flotow]]), [[Der Waffenschmied]] ([[Albert Lortzing]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitzschel heiratete am 7.&amp;amp;nbsp;Februar 1918 Anna Theresia Dunst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Volksfilmen, in denen Zeitzschel mitwirkte, gehören: „Das Herz am Rhein“ (1925, Regie [[Heinrich Lisson]]), „Du Mädel vom Rhein“ (1922, Regie [[Hans Felsing]]), „Ich hatt’ einen Kameraden“ (1914), „Nur auf den Bergen wohnt das Glück“ (1922, Regie Hans Felsing).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der [[Tonfilm]] und die immer besser werdende Tonqualität bald das Ende für diese Art von Darbietungen brachten, wirkte Zeitzschel nach 1931 fast ausschließlich als Gesangs- und Klavierpädagoge. Bis zu seinem Tode konnte er nur noch für sehr wenige Auftritte gewonnen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 70&amp;amp;nbsp;Jahren beendete er nach über 3.600 Auftritten endgültig seine Laufbahn als Opernsänger. Seine Abschiedsvorstellung gab er am 15.&amp;amp;nbsp;April 1938 in der St.-Johanniskirche in Würzburg; dort sang er den „Petrus/Pilatus“ in der [[Johannes-Passion (Schütz)|Johannes-Passion]] von [[Heinrich Schütz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://gustav-zeitzschel.blogspot.com/ Website zu Gustav Zeitzschel mit zahlreichen Fotos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1330884264|VIAF=8531171732634009080006}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zeitzschel, Gustav}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tenor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opernsänger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesangspädagoge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1868]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1951]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Zeitzschel, Gustav&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Zeitzschel, Gustav Adolf (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Opernsänger (lyrischer Tenor) und Gesangs- und Klavierpädagoge&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Februar 1868&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Żary|Sorau]], [[Niederlausitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Januar 1951&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Helmstadt]] bei [[Würzburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Silewe</name></author>
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