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	<title>Gustav Wunder - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2024-05-02T14:29:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav Martin Wunder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. Oktober]] [[1830]] in [[Meißen]]; † [[20. September]] [[1885]] in [[Chemnitz]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Chemiker]] und Direktor der Technischen Staatslehranstalten Chemnitz, der Vorgängereinrichtung der [[Technische Universität Chemnitz|Technischen Universität Chemnitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Wunder wurde als Sohn des Gymnasialprofessors für Mathematik und Naturwissenschaften an der sächsischen Landesschule St. Afra, Karl Gustav Wunder (* 16. Mai 1793 in Albrechtshain; † 20. August 1850 in Meißen) geboren. Er ist somit ein Urenkel des Mathematikers [[Johann Jacob Ebert]]. Seine Ausbildung absolvierte er vom 9. Oktober 1843 bis 13. September 1849 an der [[Sächsisches Landesgymnasium Sankt Afra|Meißner Fürstenschule]]&amp;lt;ref&amp;gt;August Hermann Kreyssig: &amp;#039;&amp;#039;Afraner Album.&amp;#039;&amp;#039; C. E. Klinicht &amp;amp; Sohn, Meißen, 1876, S. 489&amp;lt;/ref&amp;gt;, um 1849 ein Studium der Mathematik und Naturwissenschaften an der [[Universität Leipzig]] zu beginnen. Besonders interessierte ihn dabei die Chemie. 1854 promovierte er zum Doktor der Philosophie und zog nach Paris. Dort arbeitete er an der Pariser [[École polytechnique]] bei dem Chemiker und Physiker [[Henri Victor Regnault]]. &lt;br /&gt;
1855 hielt er sich noch ein Jahr an der Universität Jena auf, um 1856 an der Königlichen Gewerbschule in Chemnitz den Unterricht in analytischer, technischer und landwirtschaftlicher Chemie zu übernehmen.&lt;br /&gt;
1873 wurde er als Jury-Mitglied zur [[Weltausstellung 1873|Wiener Weltausstellung]] berufen. Dort wurde er auch für seine Arbeiten mit der Fortschrittsmedaille geehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1876 schied er aus dem sächsischen Staatsdienst aus. Er erhielt vom Kaiserlich Österreichischen Ministerium für Kultur und Unterricht den Auftrag, eine [[Staatsgewerbeschule]] nach dem Vorbild der Höheren Gewerbeschule in Chemnitz im böhmischen [[Liberec|Reichenberg]] zu errichten. Danach kehrte er nach Chemnitz zurück und war von 1877 bis 1885 Direktor der Technischen Staatslehranstalten in Chemnitz.&lt;br /&gt;
Wunder ermunterte den Chemnitzer Professor [[Adolf Ferdinand Weinhold]] nach dem gemeinsamen Besuch der [[Weltausstellung Paris 1878]], sich verstärkt der Elektrotechnik als neuer Fachrichtung zuzuwenden. Der Unterricht in Elektrotechnik wurde ab Ostern 1882 fakultativ in der Gewerbeschule und Werkmeisterschule aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunder legte großen Wert auf die Ausstattung der Unterrichts- und Laborräume entsprechend dem neuesten Stand der Technik. Dazu unternahm er Studienreisen und besuchte er die Laboratorien für Chemie an den Universitäten Basel, Berlin, Bonn, Heidelberg, Pest und Wien sowie die der Polytechnika Aachen und Zürich. Die wichtigsten Anregungen holte sich Wunder von [[Hermann Kolbe]] am Laboratorium der Universität Leipzig. Während seiner Amtszeit kümmerte er sich weiterhin um den Aufbau einer Bauabteilung (1878), die Umwandlung der chemischen Abteilung der Werkmeisterschule in eine Färbereischule und die Einrichtung einer Müller- und [[Seifensieder]]schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nekrolog Gustav Martin Wunder&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Chemiker Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; Köthen, 1885, Nr. 78, S. 1391, ([https://www.google.de/books/edition/Chemiker_Zeitung/moJNAAAAYAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=&amp;amp;pg=PA1391&amp;amp;printsec=frontcover Digitalisat])&lt;br /&gt;
* [[Johann Christian Poggendorff]]: &amp;#039;&amp;#039;Biographisch-Literarisches Handwörterbuch zur Geschichte der exacten Wissenschaften.&amp;#039;&amp;#039; Johann Ambrosius Barth, Leipzig, 1863, Bd. 2, Sp. 1374, ([https://www.google.de/books/edition/Biographisch_literarisches_Handw%C3%B6rterbu/xUjm463uFjYC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=&amp;amp;pg=PA1373&amp;amp;printsec=frontcover Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nekrolog Gustav Martin Wunder.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch der Erfindungen und Fortschritte auf den Gebieten der Physik und Chemie, der Technologie und Mechanik, der Astronomie und Meteorologie.&amp;#039;&amp;#039; Quandt &amp;amp; Händel, Leipzig, 1886, Bd. 22, S. 246, ([https://www.google.de/books/edition/Jahrbuch_der_Erfindungen_und_Fortschritt/PKQwAAAAYAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=&amp;amp;pg=PA246&amp;amp;printsec=frontcover Digitalisat])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.tu-chemnitz.de/tu/geschichte/rektoren.php?func=detail&amp;amp;id=7 tu-chemnitz.de: Kurzbiografie Gustav Martin Wunder]&lt;br /&gt;
* Hans-Joachim Hermes, Wolfgang Lambrecht, Stephan Luther: [https://www.tu-chemnitz.de/uni-archiv/info/projekte/geschichte/buch_inhalt.php#inhalt Von der Kgl. Gewerbschule zur Technischen Universität. Die Entwicklung der höheren technischen Bildung in Chemnitz 1836-2003.] Chemnitz, 2003, ISBN 3-00-012225-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Rektoren der TU Chemnitz}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117354171|VIAF=62323891}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wunder, Gustav}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Technische Universität Chemnitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1830]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1885]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wunder, Gustav&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wunder, Gustav Martin&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Chemiker und Professor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Oktober 1830 &lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Meißen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. September 1885&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Chemnitz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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