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	<title>Gustav Wittfeld - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T05:02:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gustav_Wittfeld&amp;diff=720933&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Herr Lehrer, ich weiß was!: Kleinkram</title>
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		<updated>2025-05-17T08:35:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ma 090 802 Skierniewice 05.04.05 w.JPG|mini|Akkumulator-Triebwagen 090 802 Ma (ex DRG AT 543/544) in Skierniewice]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav Wittfeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. Oktober]] [[1855]] in [[Aachen]]; † [[24. September]] [[1923]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Maschinenbau]]-[[Ingenieur]] und preußischer [[Baubeamter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kindheit und Schulausbildung ==&lt;br /&gt;
Als Sohn eines Aachener Tuchfabrikanten erhielt Gustav Wittfeld eine allgemeine Schulausbildung&amp;lt;ref name=&amp;quot;friedpark&amp;quot;&amp;gt;[http://www.berlin.friedparks.de/such/gedenkstaette.php?gdst_id=2571 Text] in: &amp;#039;&amp;#039;Historische Persönlichkeiten auf Berliner Friedhöfen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; bis zur bestandenen Prüfung mit 17 Jahren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LuiseLexStr&amp;quot;&amp;gt;{{LuiseLexStr |art=a |bez=08 |id=W677 |zlb98=2194 |kaupert=Wittfeldstrasse-13591-Berlin |name=Wittfeldstraße}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Vorbereitung auf sein Studium nahm er danach eine Anstellung als Praktikant in der Maschinenbaufabrik A.&amp;amp;nbsp;Moser in seiner Geburtsstadt an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LuiseLexStr&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Studium und Berufseinstieg ==&lt;br /&gt;
1874 begann Wittfeld das Studium an der &amp;#039;&amp;#039;[[RWTH Aachen|Königlich Rheinisch-Westphälischen Polytechnischen Schule zu Aachen]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!-- Originale Schreibweise --&amp;gt; und beendete das Studium 1878 mit dem Examen als Bauführer im Fach Maschinenbau.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LuiseLexStr&amp;quot; /&amp;gt; Dazwischen eignete Wittfeld sich im Selbststudium Kenntnisse auf dem damals noch neuen Gebiet der [[Elektrotechnik]] an. Er fuhr dann drei Monate&amp;lt;ref name=&amp;quot;LuiseLexStr&amp;quot; /&amp;gt; –&amp;amp;nbsp;nach anderer Quelle bis 1881&amp;lt;ref name=&amp;quot;friedpark&amp;quot; /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;– als Heizer auf einer Lokomotive mit und erhielt danach eine Anstellung bei der [[Main-Weser-Bahn]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;friedpark&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;LuiseLexStr&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1883 legte Wittfeld sein [[Staatsexamen|Zweites Staatsexamen]] ab. Für seine Leistungen erhielt er ein Stipendium vom [[Liste der preußischen Minister der öffentlichen Arbeiten|preußischen Minister der öffentlichen Arbeiten]], mit dem er längere Studienreisen finanzieren konnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;friedpark&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;LuiseLexStr&amp;quot; /&amp;gt; Im Wortlaut meldete dazu das &amp;#039;&amp;#039;Centralblatt der Bauverwaltung&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=In Anerkennung der im Rechnungsjahre 1883/84 bei der zweiten Staatsprüfung im Bau- und Maschinenfache dargelegten tüchtigen Kenntnisse und Leistungen sind von dem Herrn Minister der öffentlichen Arbeiten auf unseren Vorschlag den 4 Regierungs-Baumeistern:  (…) sowie dem Regierungs-Maschinenmeister Gustav Wittfeld aus Aachen Stipendien von je 1800 Mark zu größeren Studienreisen, behufs vollkommenerer Ausbildung für ihren Beruf, bewilligt worden.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{ZentralblBauverw |Autor=- |Titel=Amtliche Mittheilungen |Jahr=1884 |Heft=29 |Seiten=293 |zlb=301}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tätigkeit in der Königlichen Eisenbahndirektion Berlin ==&lt;br /&gt;
1884 wurde Wittfeld zum &amp;#039;&amp;#039;Regierungsbaumeister&amp;#039;&amp;#039; ([[Assessor]]) ernannt und war im maschinentechnischen Büro am Bau des [[Frankfurt (Main) Hauptbahnhof|Frankfurter Hauptbahnhofs]] mit Entwurf und Ausführung maschineller Anlagen befasst. 1890 ging er nach Dortmund, wo er ein Jahr in der Zentralwagenwerkstatt tätig war. Danach wurde er zur [[Königliche Eisenbahndirektion Berlin|Königlichen Eisenbahndirektion Berlin]] versetzt und im Januar 1892 zum Königlichen Eisenbahninspektor ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezernat für die Konstruktion und Beschaffung von [[Lokomotive]]n war Wittfeld an den Arbeiten zu den preußischen [[Normalie (Eisenbahn)|Normalien]] für den Lokomotivbau maßgeblich beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Anregung von Wittfeld begannen die Eisenbahnverwaltung und die [[AEG]] 1902 mit Versuchen, [[Einphasenwechselstrom]] anstelle des damals bevorzugten [[Dreiphasenwechselstrom|Drehstroms]] und [[Gleichstrom]]s für Traktionszwecke einzusetzen. Das geschah bis 1906 auf der 4,1&amp;amp;nbsp;km langen [[Zweigbahn Schöneweide–Spindlersfeld|Vorortstrecke Niederschöneweide-Spindlersfeld]] (bei Berlin) mit 6&amp;amp;nbsp;kV und 25&amp;amp;nbsp;Hz. Eine Fortführung fand diese Technik dann bei der Elektrifizierung der [[Hamburg-Altonaer Stadt- und Vorortbahn]], an der wiederum auch Wittfeld beteiligt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1904 entstanden aufgrund einer Ausschreibung des [[Deutsche Maschinentechnische Gesellschaft|Vereins Deutscher Maschinen-Ingenieure]] unter Wittfelds federführender Mitwirkung in Zusammenarbeit mit dem Oberingenieur [[Michael Kuhn (Konstrukteur)|Michael Kuhn]] von der Firma [[Henschel &amp;amp; Sohn]] die zwei Versuchs-Dampflokomotiven [[Preußische S 9 Altona 561 und Altona 562|„Altona 561 und Altona 562“]] mit windschnittiger Verkleidung und Stirnführerstand. Die „Altona 561“ kam bei den [[Schnellfahrversuche mit Dampflokomotiven zwischen Marienfelde und Zossen|Schnellfahrversuchen mit Dampflokomotiven zwischen Marienfelde und Zossen]] kurzzeitig zum Einsatz. Nachdem sich diese [[Fahrzeug]]e als kostspieliger Fehlschlag erwiesen hatten, arbeitete Wittfeld wieder an der elektrischen [[Traktion (Bahn)|Zugförderung]] und war dabei maßgeblich beteiligt an der Konstruktion der frühen preußischen [[Elektrolokomotive]]n, z.&amp;amp;nbsp;B. [[Preußische ES 1 bis ES 3|ES&amp;amp;nbsp;1 bis ES&amp;amp;nbsp;3]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1907 ließ er fünf dreiachsige [[Abteilwagen|Abteil-]][[Personenwagen|Reisezugwagen]] zu [[Akkumulatortriebwagen]] umbauen, die sich im Einsatz auf den [[Eisenbahnstrecke|Strecken]] um [[Mainz]] bewährten. Gleichzeitig arbeitete Wittfeld intensiv an der Entwicklung der neuen Akkumulatortriebwagen der Gattung &amp;#039;&amp;#039;AT&amp;amp;nbsp;3&amp;#039;&amp;#039;, die später als [[Wittfeld-Akkumulatortriebwagen]] bezeichnet wurden. Diese waren zuletzt bei der [[Deutsche Bundesbahn|Deutschen Bundesbahn]] noch bis 1962 im Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beförderungen und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Infolge dieser Bemühungen wurde Wittfeld 1908 zum Geheimen Oberbaurat befördert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ZentralblBauverw |Autor=- |Titel=Amtliche Mitteilungen |Jahr=1908 |Heft=17 |Seiten=117 |zlb=136}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1913 wurde Gustav Wittfeld vom preußischen König der [[Roter Adlerorden|Rote Adler-Orden]] II.&amp;amp;nbsp;Klasse mit Eichenlaub und [[Königlicher Kronen-Orden (Preußen)|der Königlichen Krone]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{ZentralblBauverw |Autor=- |Titel=Amtliche Mitteilungen |Jahr=1913 |Heft=46 |Seiten=302 |zlb=322}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und im März 1917 das [[Komtur (Ordenskunde)|Komturkreuz II.&amp;amp;nbsp;Klasse]] des [[Verdienstorden Philipps des Großmütigen|Großherzoglich Hessischen Verdienst-Ordens Philipps des Großmütigen]] verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ZentralblBauverw |Autor=- |Titel=Amtliche Mitteilungen |Jahr=1917 |Heft=25 |Seiten=157 |zlb=174}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1917 verlieh ihm die [[Technische Universität Berlin|Technische Hochschule (Berlin-)Charlottenburg]] für seine Arbeiten zur [[Elektrifizierung]] von Eisenbahnstrecken und -fahrzeugen die [[Ehrendoktor]]würde (Dr.-Ing. E.&amp;amp;nbsp;h.) „in Anerkennung seiner hervorragenden Verdienste um die Entwicklung des elektrischen Betriebes für Voll- und Nebenbahnen und um die wirtschaftliche Ausnutzung der Brennstoffe“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ZentralblBauverw |Autor=- |Titel=Vermischtes |Jahr=1918 |Heft=1 |Seiten=8 |zlb=22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918 noch zum [[Geheimer Rat|Wirklichen Geheimen Oberbaurat]] befördert,&amp;lt;ref&amp;gt;{{ZentralblBauverw |Autor=- |Titel=Amtliche Mitteilungen |Jahr=1918 |Heft=21 |Seiten=97 |zlb=111}}&amp;lt;/ref&amp;gt; trat Gustav Wittfeld 1920 in den Ruhestand.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ZentralblBauverw |Autor=- |Titel=Bekanntmachung |Jahr=1920 |Heft=99 |Seiten=617 |zlb=633}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesundheitlich angeschlagen wählte Wittfeld schließlich 1923 den [[Suizid|Freitod]] im Alter von 67 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihm ist die &amp;#039;&amp;#039;Wittfeldstraße&amp;#039;&amp;#039; im Ortsteil [[Berlin-Staaken]] benannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LuiseLexStr&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ZentralblBauverw |Autor=Wilhelm Wechmann |Titel=Gustav Wittfeld † |Jahr=1923 |Heft=85 |Seiten=515 |zlb=531}}&lt;br /&gt;
* R. Gutmann: &amp;#039;&amp;#039;Wittfeld, Gustav.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Conrad Matschoss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Männer der Technik.&amp;#039;&amp;#039; VDI-Verlag, Berlin 1925, S. 298.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1148478434|VIAF=5737151353536252720009}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wittfeld, Gustav}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regierungsbaumeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maschinenbauingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 2. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens Philipps des Großmütigen (Komtur II. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimer Oberbaurat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Preußische Staatseisenbahnen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eisenbahningenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1855]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1923]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wittfeld, Gustav&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maschinenbau-Ingenieur und preußischer Baubeamter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Oktober 1855&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Aachen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. September 1923&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Herr Lehrer, ich weiß was!</name></author>
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