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	<title>Gustav Wilhelm Berringer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T00:50:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gustav_Wilhelm_Berringer&amp;diff=1114208&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Leben */ Leerzeichen bei Klammer entfernt</title>
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		<updated>2020-06-16T17:49:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Leerzeichen bei Klammer entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav Wilhelm Berringer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Februar]] [[1880]] in [[Rostock]]; † [[17. August]] [[1953]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Architekt]] und kommunaler [[Baubeamter]], der in den 1920er Jahren als Stadtbaumeister bzw. Stadtbaudirektor in Rostock tätig war, wo er der wichtigste Vertreter des [[Neues Bauen|Neuen Bauens]] war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Berringer war Sohn des Bauunternehmers und Hofbaumeisters [[Ludwig Berringer]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.verschoenerungsverein-rostock.de/files/familien_lp.htm |titel=Biografische Angaben zu Ludwig Berringer (1851–1913) |autor=Hannes Rother |hrsg= |datum= |abruf=2014-04-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er ging in Rostock zur Schule und legte 1899 am Gymnasium das Abitur ab, um danach an der [[Technische Universität München|Technischen Hochschule München]], der [[Technische Universität Dresden|Technischen Hochschule Dresden]] und der [[Technische Universität Berlin|Technischen Hochschule (Berlin-)Charlottenburg]] Hochbau zu studieren. 1905 schrieb er sich an der [[Universität Rostock]] ein, allerdings für klassische Philologie.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://purl.uni-rostock.de/matrikel/200004341 |titel=Immatrikulation von Gustav Berringer |werk=[[Rostocker Matrikelportal]] |abruf=2014-04-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im selben Jahr bestand er die Diplom-Hauptprüfung und wurde zum Regierungsbauführer ([[Referendar]] in der staatlichen Bauverwaltung) berufen. 1906 leistete er seinen Militärdienst als [[Einjährig-Freiwilliger]] ab. Im selben Jahr begann er seine Referendar-Ausbildung bei der Kreisbauinspektion Berlin und schloss diese am 18. März 1910 mit dem 2.&amp;amp;nbsp;Staatsexamen vor dem Technischen Oberprüfungsamt Berlin ab, worauf er zum Regierungsbaumeister ([[Assessor]] in der staatlichen Bauverwaltung) ernannt wurde. 1910 heiratete er Charlotte Begemann, mit der er zwei Kinder hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berringer unternahm 1910 bis 1911 eine Studienreise nach Italien und war danach bis 1912 in einem Architekturbüro in Berlin-Charlottenburg als leitender Architekt tätig. Nach dem Tod seines Vaters 1913 ging er zurück nach Rostock, wo er als Stadtbaumeister tätig war. 1923 wurde Berringer zum Stadtbaudirektor berufen und arbeitete in dieser Position bis zu seinem vorzeitigen Ruhestand 1934. Nach der Machtergreifung der [[Nationalsozialisten]] konnte er trotz Ablehnung des Baustils durch die Vorgesetzten eine Zeit unbehelligt weiterarbeiten, doch nach einer Auseinandersetzung legte man ihm nahe, den Posten als Stadtbaudirektor aufzugeben. Auch im Ruhestand war er in Rostock noch als freischaffender Architekt tätig, ging dann in die [[Schweiz]], nach [[Göttingen]] und schließlich zu seinem Sohn nach Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1924 saß er im Vorstand des Vereins für Rostocker Altertümer und war als Museumswart tätig. Berringer war allgemein beliebt, hatte einen großen Freundeskreis und war leidenschaftlicher Golfspieler. Nebenher beschäftigte er sich mit Aquarellmalerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedingt durch den [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] und seine Folgen waren die ersten Jahre seiner Tätigkeit in Rostock wegen der Geld- und Materialknappheit nicht erfolgreich. Wichtige Bauvorhaben wurden nicht begonnen oder ganz gestrichen. Das [[Kurhaus Warnemünde]], dessen Entwürfe Berringer nach einem Ideenwettbewerb 1913 gefertigt hatte und dessen Fundamente und erste Hochbauten bereits begonnen wurden, konnte zum Beispiel erst 1926 weitergebaut werden. Ebenso stockte lange der Bau der Gewerbeschule in der Parkstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berringers Hauptaufgabe in den 1920er Jahren war die Schaffung von Wohnraum. Hierfür war geplant, die Vorstädte mit mehrgeschossigen Häusern zu erweitern. Planungen wurden für das Gebiet um die &amp;#039;&amp;#039;Parkstraße&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;Dethardingstraße&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Maßmannstraße&amp;#039;&amp;#039; ausgeführt, die im Stil des [[Neues Bauen|Neuen Bauens]], der vom Dessauer [[Bauhaus]] inspirierten [[Neue Sachlichkeit (Architektur)|Neuen Sachlichkeit]], ausgeführt wurde. Weitere Baugebiete waren das Gebiet &amp;#039;&amp;#039;Bei den Polizeigärten&amp;#039;&amp;#039; und entlang der Eisenbahnstrecke von Rostock nach [[Warnemünde]] und [[Bad Doberan]] gelegene Erweiterungsflächen der Stadt für Ein- und Zweifamilienhäuser, die mit ausreichend Garten und Ställen eine Selbstversorgung der Bewohner in Notzeiten gewährleisten sollten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Rostock Schule Goetheplatz.jpg|mini|Innerstädtisches Gymnasium Rostock]]&lt;br /&gt;
Berringers mutiger Entwurf des [[Innerstädtisches Gymnasium Rostock|Innerstädtischen Gymnasiums]] am Bahnhof, das ursprünglich ein [[Flachdach]] hatte, in der [[Zeit des Nationalsozialismus]] mit einem [[Walmdach]] versehen wurde und 2007 im Zuge der Renovierung wieder die ursprüngliche Gestalt bekam, das Krematorium auf dem &amp;#039;&amp;#039;Neuen Friedhof&amp;#039;&amp;#039; und das [[Kurhaus Warnemünde|Warnemünder Kurhaus]] fanden auch viele Kritiker, die der modernen Architektur ablehnend gegenüberstanden. Künstler, mit denen Berringer zusammenarbeitete, wie die Bildhauerin [[Margarete Scheel]], die die Figuren an der Gewerbeschule schuf, der Glasmaler und Grafiker [[Bruno Gimpel]], der die Innenausstattung des Krematoriums realisierte, und [[Dörte Helm]], die die künstlerische Gestaltung des Kurhauses in Warnemünde übernahm, schätzten die Arbeit Berringers und arbeiteten gern mit ihm zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ehrungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Rostock wurde eine Straße im Stadtteil [[Dierkow]] nach Berringer benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bernfried Lichtnau: &amp;#039;&amp;#039;Gustav Wilhelm Berringer (1880–1953). Ein Rostocker Stadtbaudirektor und Architekt zwischen Späthistorismus und Moderne.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte der Stadt Rostock&amp;#039;&amp;#039;, Band 31 (2011), S. 111–190.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://kulturportal-mv.de/index.phtml?showdata-113&amp;amp;Instanz=174&amp;amp;Datensatz=15&amp;amp;SpecialTop=1 Kurzbiografie Berringers.] Kulturportal Mecklenburg, Historische Personen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=127835377|VIAF=277905365}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Berringer, Gustav Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Rostock)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt der Neuen Sachlichkeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regierungsbaumeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1880]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1953]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Berringer, Gustav Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt und kommunaler Baubeamter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Februar 1880&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rostock]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. August 1953&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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