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	<title>Gustav Traub - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T08:56:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gustav_Traub&amp;diff=2026848&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Maimaid: Text etwas umgestellt, lange Sätze aufgeteilt; Bildunterschrift präzisiert; kleine Ergänzung mit EN</title>
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		<updated>2024-05-09T11:27:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Text etwas umgestellt, lange Sätze aufgeteilt; Bildunterschrift präzisiert; kleine Ergänzung mit EN&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav Traub&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Dezember]] [[1885]] in [[Lahr/Schwarzwald]]; † [[16. Mai]] [[1955]] in [[St. Märgen]]) war ein deutscher [[Malerei|Maler]] und [[Grafiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Gustav Traub malte bereits mit zwölf Jahren die [[Burgheimer Kirche]] in Wasserfarben und erlernte später das Handwerk des Malermeisters.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schindler&amp;quot;&amp;gt;Edgar Schindler: &amp;#039;&amp;#039;Gustav Traub.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Bild (Zeitschrift)|Das Bild]]. Monatsschrift für das Deutsche Kunstschaffen in Vergangenheit und Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 1939, S. 237–241.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Besuch der [[Kunstgewerbeschule Karlsruhe]] lebte er für zwei Jahre in Paris. Danach arbeitete und lebte er in München, wo er sein Repertoire an [[Landschaftsbild]]ern um [[Oberbayern]] ergänzte&amp;lt;ref name=&amp;quot;schindler&amp;quot; /&amp;gt; sowie [[Rötel]]zeichnungen und eine Vielzahl von Buchillustrationen anfertigte. So schuf er für die Jahrgänge 1912 bis 1920&amp;lt;ref name=&amp;quot;Herbst&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Helmut Herbst |Titel=Die Illustrationen der „Meggendorfer Blätter“. Ein Beitrag zur Erforschung der Illustration im beginnenden 20. Jahrhundert |Sammelwerk=[[Oberbayerisches Archiv]] |Band=106 |Ort=München |Datum=1981 |Seiten=7–228 |Fundstelle=hier S. 217 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; der Satirezeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Meggendorfer-Blätter]]&amp;#039;&amp;#039; mindestens 493 Illustrationen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Herbst&amp;quot; /&amp;gt; Zudem illustrierte er die Jahrgänge 1919 bis 1943&amp;lt;ref&amp;gt;Vollständige [https://doi.org/10.11588/diglit.3569 Digitalisate] der Universitätsbibliothek Heidelberg mit [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/fb?navmode=fulltextsearch&amp;amp;action=fulltextsearch&amp;amp;ft_query=Traub Suchfunktion]. &amp;lt;!-- abgerufen am 7. April 2024 --&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; der &amp;#039;&amp;#039;[[Fliegende Blätter|Fliegenden Blätter]].&amp;#039;&amp;#039; Auch die [[Mappenwerk]]e zu [[Gottfried Keller]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Sieben Legenden]]&amp;#039;&amp;#039; (1920) und &amp;#039;&amp;#039;[[Stille Zeiten]]&amp;#039;&amp;#039; (1921) stammen aus seiner Hand, ebenso wie die Illustrationen im Gedichtband &amp;#039;&amp;#039;Tu’ ab den Staub der Straße&amp;#039;&amp;#039; von [[Stefan Peuchel]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;schindler&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Datei:Grave of Gustav Traub, Kempten.jpg|mini|hochkant|Grabstätte von Gustav Traub im Familiengrab Lindinger auf dem [[Evangelischer Friedhof (Kempten)|Evangelischen Friedhof]] in [[Kempten (Allgäu)|Kempten]]]]&lt;br /&gt;
In seiner Arbeit als Grafiker wurde Traub von [[Ferdinand Staeger]] stilistisch beeinflusst, mit dem er befreundet war. Ebenso wie dieser schuf auch Traub gelegentlich [[Exlibris]]. Der Kunstkritiker [[Richard Braungart (Schriftsteller)|Richard Braungart]] bezeichnete Traub in seinem 1922 erschienenen Werk &amp;#039;&amp;#039;Das moderne deutsche Gebrauchs-Exlibris&amp;#039;&amp;#039; als einen jener Künstler, deren Schwerpunkt zwar nicht auf der Exlibrisproduktion lag, der aber „gelegentlich auch Gebrauchsexlibris geschaffen hat, die nicht mit dem Durchschnitt verglichen werden können“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Richard Braungart |Titel=Das moderne deutsche Gebrauchs-Exlibris |Verlag=Franz Hanfstaengl |Ort=München |Datum=1922 |Seiten=28 |Online=[https://archive.org/details/dasmodernedeutsc00brau/page/28/mode/2up Digitalisat] }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwei von Traub geschaffene Exlibris sind in Braungarts Buch abgebildet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Richard Braungart |Titel=Das moderne deutsche Gebrauchs-Exlibris |Verlag=Franz Hanfstaengl |Ort=München |Datum=1922 |Seiten=64[c] |Online=[https://archive.org/details/dasmodernedeutsc00brau/page/n83/mode/2up Digitalisat] }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nahm an Ausstellungen im [[Glaspalast (München)|Münchner Glaspalast]] sowie mit zwanzig Landschaftsbildern an der [[Große Deutsche Kunstausstellung|Großen Deutschen Kunstausstellungen]] von 1937 bis 1944 teil.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bruckmann&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst. Münchner Malerei im 19./20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Band 6. München 1994, S. 421.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. April 1939, dem [[Führergeburtstag|Geburtstag Hitlers]], wurde Traub der Professorentitel verliehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ritter&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Rudolf Ritter (Landrat)|Rudolf Ritter]] |Titel=Gustav Traub |Sammelwerk=Geroldsecker Land |Band=Jg. 29 |Ort=Lahr |Datum=1987 |ISSN=1614-1407 |Seiten=78–86}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Hitler hatte bereits einige Bilder Traubs nach einer Ausstellung im [[Haus der Kunst|Haus der deutschen Kunst]] erworben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schindler&amp;quot; /&amp;gt; Im selben Jahr fand in Lahr eine Gesamtausstellung von bis dahin geschaffenen Werken des Künstlers statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schindler&amp;quot; /&amp;gt; Traub war [[Schriftführer]] im [[Bund zeichnender Künstler]] sowie Mitglied der [[Münchner Künstlergenossenschaft]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;bruckmann&amp;quot; /&amp;gt; Traub war Musikliebhaber, betätigte sich auch als Schriftsteller und schrieb [[Anekdote]]n aus seiner Jugend.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schindler&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1940 übernachtete Traub während eines Urlaubs im Hotel Goldene Krone zu St. Märgen, wo er die Bekanntschaft mit dem Schwarzwaldmaler [[Karl Hauptmann]] machte.&amp;lt;ref&amp;gt;Ruth Hötzel-Dickel, Horst Dieter Meier (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Karl Hauptmann 1880–1947: der Schwarzwaldmaler: zum 60. Todestag des Künstlers.&amp;#039;&amp;#039; modo, Freiburg im Breisgau 2007, ISBN 3-937014-81-0, S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er richtete sich 1941 in St. Märgen ein Atelier ein, nachdem er und seine Frau in München ihre komplette Habe verloren hatten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;klein&amp;quot;&amp;gt;Elmar Klein: &amp;#039;&amp;#039;St. Märgen: Ein Glücksgriff in die Geschichte St. Märgens.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Badische Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 27. Mai 2010 ([https://www.badische-zeitung.de/st-maergen/ein-gluecksgriff-in-die-geschichte-st-maergens--31514368.html badische-zeitung.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort malte Traub häufig auf [[Holzspanwerkstoff|Pressspanplatten]], da diese damals leicht zu beschaffen waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Atelier im Dachgeschoss der Wagensteigstraße 4 in St. Märgen starb Gustav Traub am 16. Mai 1955 im Alter von 69 Jahren. Er fand seine letzte Ruhestätte auf dem [[Evangelischer Friedhof (Kempten)|Evangelischen Friedhof unter der Burghalde]] in [[Kempten (Allgäu)|Kempten im Allgäu]] im Familiengrab der Eltern seiner Ehefrau Ottilie Lindinger (1881–1959), die aus Kempten stammte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Traubs Schwarzwaldlandschaften erinnern an den Bernauer Maler [[Hans Thoma]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;klein&amp;quot; /&amp;gt; dem ein Bild Alt-Breisachs gefiel. Edgar Schindler vergleicht ihn zudem mit [[Albert Welti]], [[Ludwig Richter]], [[Moritz von Schwind]] und erkennt in seinen Werken eine Prägung durch die „oberrheinische Gothik“. Weiterhin attestiert er seinen Grafiken, die in die Tausende gehen, einen „zart rinnenden Strich und eine muntere Bewegtheit“ und bezeichnet sie als „voller froh-weher Einfälle“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schindler&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Hat eine Fülle von leicht [[Archaik|archaisierender]], phantasievoller [[Gebrauchsgrafik|Gebrauchskleingraphik]] ([[Exlibris]], [[Tischkarte]]n usw.) geschaffen.&lt;br /&gt;
 |Quelle=&amp;#039;&amp;#039;Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{ThiemeBecker |Lemma=Traub, Gustav |Band=33 |Seite=347}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Traubs 125. Geburtstag fand von Mai bis Dezember 2010 im [[Kloster St. Märgen|Klostermuseum St. Märgen]] eine Ausstellung mit seinen Werken statt. Zudem befinden sich im Hotel Hirschen zwei Ölgemälde und mehrere Skizzen in einer Gaststube, die dem Maler gewidmet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Autor= |Lemma=Traub, Gustav |Band=33 |Seite=347 |SeiteBis=}}&lt;br /&gt;
* {{Vollmer |Lemma=Traub, Gustav |Band=4 |Seite=465}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Professor Traub zu Ehren.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Badische Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 12. Mai 2010 ([https://www.badische-zeitung.de/st-maergen/professor-traub-zu-ehren--30931824.html badische-zeitung.de]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117634786|LCCN=n/2011/31549|VIAF=69712583}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Traub, Gustav}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwarzwaldmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildende Kunst (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:St. Märgen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Badener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1885]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1955]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Traub, Gustav&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler und Grafiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Dezember 1885&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lahr/Schwarzwald]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Mai 1955&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[St. Märgen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Maimaid</name></author>
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