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	<title>Gustav Tellgmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gustav_Tellgmann&amp;diff=2274246&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2025-11-24T06:16:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav Oskar Ludwig Tellgmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Oktober]] [[1891]] in [[Weida]], [[Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach]]; † [[26. Februar]] [[1945]] in [[Brandenburg an der Havel|Brandenburg-Görden]]) war ein deutscher [[Oberstleutnant]] der [[Wehrmacht]], der wegen [[Wehrkraftzersetzung]] hingerichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gustav Tellgmann wurde im Oktober 1891 in der kleinen (heute thüringischen) Stadt Weida geboren. Über sein Leben vor dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] ist nur wenig bekannt. Am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] nahm er als [[Gefreiter]] im Infanterie-Regiment 118 teil und wurde 1916 leicht verwundet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://des.genealogy.net/search/show/4899579 |titel=Verlustlisten 1. Weltkrieg, Seite 15615: Tellgmann Gustav (Weida, Neustadt a. d. O.) |werk=des.genealogy.net |abruf=2025-11-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. April 1933 trat Tellgmann in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei]] (NSDAP) ein (Mitgliedsnummer 1687853).&amp;lt;ref name=&amp;quot;StolpSt&amp;quot; /&amp;gt; Zu jenem Zeitpunkt war er laut Mitgliedsausweis von Beruf Polizeihauptmann („Pol. Hptm.“) mit Wohnsitz in [[Frankfurt-Bockenheim]], Robert-Mayer-Straße 47.&amp;lt;ref name=&amp;quot;StolpSt&amp;quot; /&amp;gt; In der aufarbeitenden Literatur wird er später als Berufsoffizier bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lill&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rudolf Lill, Heinrich Oberreuter |Titel=Zwanzigster Juli |Verlag=Econ Verlag |Datum=1984 |ISBN=978-3-430-16095-7 |Seiten=407 |Online={{Google Buch|BuchID=zBAfAAAAMAAJ&amp;amp;focus=searchwithinvolume&amp;amp;q=%22Tellgmann%2C+Gustav%2C+geb.%22}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum 1. April 1934 wurde er zum Major (E) befördert und war 1939 bei der Wehrmacht dem Festungspionierstab 15 in [[Freiburg im Breisgau]] zugeordnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Henning Podzun (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Deutsche Heer 1939. Gliederung, Standorte, Stellenbesetzung und Verzeichnis sämtlicher Offiziere am 3.1.1939&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Hans-Henning Podzun, 1953, S. 666.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er aus [[Schlacht von Stalingrad|Stalingrad]] entkommen war und ein Regiment in Posen befehligt hatte, äußerte er seine Zweifel zum glücklichen Kriegsausgang.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Der militärische Widerstand. Die Untere Linie |Hrsg=Günther Weisenborn |Sammelwerk=Der lautlose Aufstand: Bericht über die Widerstandsbewegung des deutschen Volkes 1933–1945 |Verlag=Rowohlt |Datum=1953 |Seiten=106 |Online=[https://ulis-buecherecke.ch/pdf_deutscher_widerstand/der_lautlose_aufstand.pdf Volltext, PDF]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Später [[Oberstleutnant]] und Oberstaffelführer im [[Nationalsozialistisches Kraftfahrkorps|Nationalsozialistischen Kraftfahrkorps]], hatte er seit Ende Mai 1944 in Gesprächen seiner Regimefeindlichkeit wiederholt Ausdruck verliehen. Nach dem gescheiterten [[Attentat vom 20. Juli 1944]] hatte er überdies ausdrücklich Partei für die Widerstandskämpfer genommen und eine bevorstehende [[Revolution]] prophezeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von seiner Zimmerwirtin [[Denunziation|denunziert]], wurde Tellgmann in Frankfurt/Oder festgenommen und anschließend in das [[Zellengefängnis Lehrter Straße#Geschichte|Gefängnis in der Lehrter Straße]] in Berlin eingeliefert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;StolpSt&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://frankfurt.de/frankfurt-entdecken-und-erleben/stadtportrait/stadtgeschichte/stolpersteine/stolpersteine-in-bockenheim/familien/tellgmann-gustav |titel=Tellgmann, Gustav {{!}} Stadt Frankfurt am Main |abruf=2021-05-02 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort soll er durch Mitglieder der [[Schutzstaffel|SS]] schwer misshandelt worden sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;StolpSt&amp;quot; /&amp;gt; Tellgmann wurde wegen [[Wehrkraftzersetzung]] angeklagt, und sein Prozess fand vor dem [[Volksgerichtshof]] in Berlin statt. Am 18. Januar 1945 wurde er vom Gericht schuldig gesprochen und [[Todesstrafe|zum Tode verurteilt]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lill&amp;quot; /&amp;gt; Im [[Tenor (Urteil)|Tenor]] des Urteils heißt es: {{Zitat|Text=Gustav Tellgmann hat als Mann in hoher Stellung einer einfachen Volksgenossin in zahlreichen Äußerungen den Glauben an unseren Sieg und das Vertrauen zum Führer zu nehmen gesucht, wobei er sich u. a. zu der Bemerkung verstieg, unter den Verrätern vom 20. Juli 1944 seien gute Deutsche, eine Revolution müsse kommen, denn der Führer trete von sich aus nicht ab. |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://openjur.de/u/2131018.html |titel=VGH, Urteil vom 18.01.1945 – 1 L 488/44 – openJur |abruf=2021-08-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ablehnung seines Gnadengesuchs wurde das Todesurteil an Gustav Tellgmann am 26. Februar 1945 im [[Justizvollzugsanstalt Brandenburg a. d. Havel|Zuchthaus Brandenburg]] vollstreckt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vollstr&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://collections.arolsen-archives.org/de/document/12119251 |titel=Arolsen Archives – International Center on Nazi Persecution {{!}} 10010571 – Vollstreckungslisten und Mitteilungen verschiedener Gerichte über Todesurteile von Gefangenen des |werk=collections.arolsen-archives.org |abruf=2025-11-23 |kommentar=S. 20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus dem Eintrag in den Vollstreckungslisten geht hervor, dass er verheiratet war und der evangelischen Konfession angehörte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vollstr&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Frankfurt, Robert-Mayer-Straße 47, Stolperstein.jpg|mini|Frankfurt, Robert-Mayer-Straße 47, Stolperstein]]&lt;br /&gt;
Der Journalist und Widerstandskämpfer [[Rudolf Pechel]] führte Tellgmann bereits in seinem 1947 erschienenen Werk &amp;#039;&amp;#039;Deutscher Widerstand&amp;#039;&amp;#039; in der am Ende des Buches abgedruckten „Ehrentafel der Toten des 20. Juli (der im Zusammenhang mit dem 20. Juli 1944 Hingerichteten, Ermordeten und durch Selbstmord aus dem Leben Geschiedenen)“ auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Peschel: &amp;#039;&amp;#039;Deutscher Widerstand&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Eugen Rentsch, Erlenbach-Zürich 1947, S. 343.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Frankfurt am Main]] wird seit 2015 die Erinnerung an Gustav Tellgmann mit einem [[Stolpersteine|Stolperstein]] in der Robert-Mayer-Straße 47, seiner zeitweiligen Wohnadresse, aufrechterhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;StolpSt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Pechel]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutscher Widerstand&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Eugen Rentsch, Erlenbach-Zürich 1947.&lt;br /&gt;
* [[Walter Wagner (Jurist)|Walter Wagner]]: &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Justiz und der Nationalsozialismus – Der Volksgerichtshof im nationalsozialistischen Staat&amp;#039;&amp;#039;. Deutsche Verlags-Anstalt, 1974.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://collections.arolsen-archives.org/de/search?s=Tellgmann,%20Gustav Dokumente zu Gustav Tellgmann] in der Datenbank der [[Arolsen Archives]]&lt;br /&gt;
* {{Findagrave|286610793}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Tellgmann, Gustav}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberstleutnant (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSKK-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (NS-Opfer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Frankfurt am Main ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Tellgmann, Gustav&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Tellgmann, Gustav Oskar Ludwig (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Oberstleutnant, Widerstandskämpfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Oktober 1891&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Weida]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Februar 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Brandenburg an der Havel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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