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	<title>Gustav Strupp - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Doc Taxon: HC: Ergänze Kategorie:Träger des König Ludwig-Kreuzes</title>
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		<updated>2025-08-16T14:17:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Tr%C3%A4ger_des_K%C3%B6nig_Ludwig-Kreuzes&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Träger des König Ludwig-Kreuzes (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Träger des König Ludwig-Kreuzes&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Strupp.jpg|mini|Gustav Strupp]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Strupp-Villa6S.jpg|mini|Repräsentativer Wohn- und Firmensitz Strupps in Meiningen, heute [[Max-Reger-Konservatorium Meiningen|Max-Reger-Konservatorium]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bank für Thüringen.jpg|mini|Strupps Lebenswerk – die „Bank für Thüringen“ in Meiningen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Jüd. Friedhof-Strupp.jpg|mini|Grab von Gustav Strupp auf dem [[Jüdischer Friedhof (Meiningen)|Jüdischen Friedhof]] in Meiningen]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav Strupp&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Juli]] [[1851]] in [[Dreißigacker]]; † [[4. Dezember]] [[1918]] in [[Meiningen]]) war ein bedeutender [[Bankier]] und einflussreicher [[Politiker]]. Er war Mitbegründer der [[Bank für Thüringen]] in Meiningen, Finanzberater von Herzog [[Georg II. (Sachsen-Meiningen)|Georg II.]] und Vizepräsident im [[Meininger Landtag]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Die jüdische Familie Strupp gründete bereits 1715 in Meiningen das Handelsunternehmen &amp;#039;&amp;#039;I. M. Strupp&amp;#039;&amp;#039; mit dem Schwerpunkt Getreidehandel. 1740 in &amp;#039;&amp;#039;B. M. Strupp&amp;#039;&amp;#039; umbenannt, kam 1742 ein [[Bankhaus]] hinzu, das seinen Sitz ebenfalls in Meiningen hatte.&lt;br /&gt;
Gustav Strupp wurde 1851 als ältestes Kind der Familie in Dreißigacker (heute ein Stadtteil von Meiningen) geboren.&lt;br /&gt;
Ab 1857 besuchte Gustav die  Meininger Knabenschule. Nach dem Umzug der Familie nach Meiningen wechselte er 1861 an das [[Gymnasium Bernhardinum]]. Dort absolvierte er 1868 das [[Abitur]]. Die Berechtigung für ein Studium an einer führenden Universität erwarb er sich anschließend nach einem weiteren Jahr am Gymnasium in [[Eisenach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ausbruch des [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieges]] erhielt Gustav einen [[Gestellungsbefehl]], wurde aber später wieder entlassen, da Männer erst mit 20 Jahren zum Kriegsdienst verpflichtet waren. Zunächst verhinderte der Krieg sein geplantes Studium für Rechtswissenschaften, nach diesem musste er sich wegen seines schwer erkrankten Vaters dem Bankgeschäft widmen und trat 1872 in das &amp;#039;&amp;#039;Bankhaus Molonear&amp;#039;&amp;#039; in [[Berlin-Lichterfelde]] ein. Als sein Vater Mayer Strupp im Dezember 1873 starb, kehrte Gustav nach Meiningen zurück, nachdem er den Doktortitel für Rechte an der [[Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin]] für 300 Mark erworben hatte. Gemeinsam mit seinem Onkel Anselm Strupp und seiner Mutter Ida führte er das [[Bankhaus B. M. Strupp]] Meiningen mit Filialen in [[Gotha]] und [[Bad Salzungen|Salzungen]] weiter. Die [[Prokura]] für die Bank erhielt er von seinem Vater kurz vor dessen Tod. Nach dem Tod seines Onkels Anselm 1877 wurde dessen Witwe Thecla Mitinhaberin der Bank. Thecla Strupp (* 7. September 1833) war eine geborene Hirsch und stammte gebürtig aus [[Cochem]] a. d. Mosel. Gemeinsam eröffneten sie eine weitere Filiale in [[Hildburghausen]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Malzabrik Mellrichstadt Aktie von 1883.jpg|alternativtext=Gründeraktie der Malz-Fabrik Mellrichstadt über 500 Mark, ausgegeben am 30. Dezember 1883, original unterschrieben von Komm.-Rat Dr. Gustav Strupp als Vorsitzender des Aufsichtsrates der Aktiengesellschaft|mini|Gründeraktie der Malz-Fabrik Mellrichstadt über 500 Mark, ausgegeben am 30. Dezember 1883, original unterschrieben von Komm.-Rat Dr. Gustav Strupp als Vorsitzender des Aufsichtsrates der Aktiengesellschaft. Die Firma besteht heute als Rhön-Malz GmbH Mellrichstadt weiter.]]&lt;br /&gt;
1879 heiratete Gustav Strupp die zehn Jahre jüngere &amp;#039;&amp;#039;Fanny Bloch&amp;#039;&amp;#039;, deren Vater das &amp;#039;&amp;#039;Bankhaus Bloch &amp;amp; Co.&amp;#039;&amp;#039; in [[Nürnberg]] gehörte. Ab 1881 tätigte Gustav neue weitreichende Investitionen, in dem er zahlreiche Firmen an die [[Berliner Börse]] brachte und mit den [[Aktie]]nmehrheiten Vorsitzender oder Mitglied von 28 [[Aufsichtsrat|Aufsichtsräten]] wurde. Nach dem Tod seiner Mutter 1883 und dem Ausscheiden seiner Tante Thecla aus der Firma 1885 führte er das Bankhaus gemeinsam mit seinen jüngeren Brüdern Meinhold und Louis weiter. Gustav wurde bald eine bedeutende Persönlichkeit in der Meininger und der Thüringer Wirtschaft und galt als einer der wohlhabendsten Bürger im Herzogtum [[Herzogtum Sachsen-Meiningen|Sachsen-Meiningen]]. 1895 wurde er Vorsitzender der Industrie- und Handelskammer in Meiningen. Auch gehörte er im gesellschaftlichen Leben zahlreichen Vereinen und Vorständen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den in [[Aktiengesellschaft]]en umgewandelten Firmen gehörten (Auswahl): Die „Brauerei Am Kreuzberg“ in Meiningen (1881), die Malzfabrik in [[Mellrichstadt]], die Eisenwerke [[München]], die Kohlengesellschaft „Dalmatia“ in [[Wien]], das Saline- und Solbad in Salzungen, die [[Gothaer Waggonfabrik]], das  „[[Hotel Sächsischer Hof]]“ in Meiningen und die [[Disconto-Gesellschaft]] in Berlin. In der [[Porzellan]]industrie die Werke in [[Hermsdorf (Thüringen)]] (1888), [[Rauenstein (Frankenblick)|Rauenstein]] (1900) und [[Selb]] ([[BHS Tabletop|Hutschenreuther]] / 1902). Dabei fasste Gustav Strupp alle von ihm geführten Porzellanwerke zum [[Strupp-Konzern]] zusammen. In Hermsdorf ernannte man ihn 1896 aufgrund seiner Verdienste zum Ehrenbürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit seiner Frau Fanny gründete Gustav Strupp mehrere [[Stiftung]]en, die der ärmeren Bevölkerung und den Kindern im Herzogtum Sachsen-Meiningen zugutekamen. Das Ehepaar leistete auch zahlreiche Spenden für das Gemeinwohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1897 wurde Strupp in den Meininger Gemeinderat und 1903 in den Sachsen-Meiningischen Landtag gewählt, denen er bis zu seinem Ableben angehörte. Sein Wahlkreis im Landtag war [[Schalkau]]-Rauenstein. 1905 wandelte Dr. Gustav Strupp gemeinsam mit seinen Brüdern Meinhard Strupp und Louis Strupp das Bankhaus B. M. Strupp in die Aktiengesellschaft Bank für Thüringen um, die er als Aufsichtsratsvorsitzender bis 1918 führte. In Meiningen errichtete Architekt [[Karl Behlert]]  von 1906 bis 1908 für die Bank ein neues Gebäude in der Leipziger Straße. Behlert baute für Strupp 1910 nahe dem [[Staatstheater Meiningen|Meininger Theater]] ein prächtiges [[Stadtpalais|Palais]]. Die [[Struppsche Villa]] diente als Firmen- und Wohnsitz. (Es wurde in der DDR als [[Kulturhaus]] und später als [[Bürgerhaus]] genutzt, steht inzwischen unter [[Denkmalschutz]] und ist heute wieder im Besitz seiner Erben.) Gustav Strupp fand seine letzte Ruhestätte auf dem [[Jüdischer Friedhof (Meiningen)|Jüdischen Friedhof]] in Meiningen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stiftungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;B.M.Strupp Holz- und Kohlestiftung&amp;#039;&amp;#039; für das ärmere Volk, Kapital 20.000 Mark, 1885.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Strupp Stiftung für Darlehen&amp;#039;&amp;#039; für das ärmere Volk, 20.000 Mark, 1889.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fanny Strupp Stiftung&amp;#039;&amp;#039; zugunsten des [[Georgenkrankenhaus]]es in Meiningen, 20.000 Mark, 1904.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;B.M.Strupp Stiftung für Volksbibliotheken&amp;#039;&amp;#039;, jährliche Eröffnung oder Erweiterung von zwei Bibliotheken in Sachsen-Meiningen, 1907.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;B.M.Strupp Stiftung für Ortsarme in Dreißigacker&amp;#039;&amp;#039;, 1909.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;B.M.Strupp Stiftung für die Kinderheilstätte „Charlottenhall“ in Salzungen (Bad Salzungen)&amp;#039;&amp;#039;, 1912.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1891: [[Kommerzienrat]] durch [[Herzog]] [[Georg II. (Sachsen-Meiningen)|Georg II.]]&lt;br /&gt;
* 1896: [[Ehrenbürger]]schaft von [[Hermsdorf (Thüringen)|Hermsdorf]]&lt;br /&gt;
* 1900: [[Geheimrat|Geheimer Kommerzienrat]]&lt;br /&gt;
* 1903: [[Herzoglich Sachsen-Ernestinischer Hausorden]]&lt;br /&gt;
* 1912: Herzoglich Sachsen-Ernestinischer Hausorden ([[Komtur (Ordenskunde)|Komturkreuz]] II. Klasse)&lt;br /&gt;
* 1918: [[König Ludwig-Kreuz]] durch [[König]] [[Ludwig III. (Bayern)|Ludwig III.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Kuratorium Meiningen: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon zur Stadtgeschichte Meiningen.&amp;#039;&amp;#039; Bielsteinverlag Meiningen, 2008, ISBN 978-3-9809504-4-2.&lt;br /&gt;
* [[Meininger Tageblatt|Meininger Mediengesellschaft mbH]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Kunstfreund und großzügige Mäzen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Meininger Heimat-Klänge.&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe 6, Dezember 2008.&lt;br /&gt;
* Angelika Schleindl: &amp;#039;&amp;#039;Spuren der Vergangenheit, Jüdisches Leben im Landkreis Cochem-Zell.&amp;#039;&amp;#039; 1996, ISBN 3-929745-35-6, S. 200: Stammbaum der Familie Hirsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129554057|VIAF=72475192}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Strupp, Gustav}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bankier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Meiningen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Judentum in Meiningen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1851]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1918]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Herzoglich Sachsen-Ernestinischen Hausordens (Komtur II. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimer Kommerzienrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des König Ludwig-Kreuzes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Strupp, Gustav&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bankier&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Juli 1851&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dreißigacker]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Dezember 1918&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Meiningen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Doc Taxon</name></author>
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