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	<title>Gustav Stengele - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gustav_Stengele&amp;diff=1188221&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nassauer27: Archivlink geprüft</title>
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		<updated>2025-06-08T16:47:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archivlink geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav Stengele&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. Februar]] [[1861]] in [[Dettighofen|Berwangen]]; † [[5. April]] [[1917]] in [[Hamburg]]) war ein deutscher [[sozialdemokrat]]ischer Politiker, Mitglied der [[Hamburgische Bürgerschaft|Hamburgischen Bürgerschaft]] und [[Redakteur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gustav Stengele war Sohn eines [[Stellmacher]]s. Er besuchte  die Dorfschule in seinem [[Baden (Land)|badischen]] Geburtsort bis zum zwölften Lebensjahr und danach die Sekundarstufe im Schweizer Ort [[Wil ZH|Wil]]. Dort lernte er durch den sehr an Literatur interessierten Lehrer die großen Schriftsteller der Zeit kennen. In dieser Zeit lernte auch seine spätere Ehefrau [[Ida Stengele|Ida]] kennen, sie heirateten aber erst im Jahr 1894. Sie war eine Mitschülerin, die auf den Tag genau so alt war wie er selbst und später ebenfalls Abgeordnete der Hamburgischen Bürgerschaft werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 15 Jahren kam er nach Konstanz mit dem Vorhaben die „[[Schwarze Kunst]]“ zu erlernen. Dort lernte er in der Lehre den Schriftsteller [[Joseph Victor von Scheffel]] kennen, der ihm neue Inspirationen für sein literarisches Werk gab. Nach der Lehre ging Gustav Stengele auf [[Wanderjahre|Wanderschaft]]; in dieser Zeit musste er den Tod seines Vaters verkraften. Er wanderte weit über die deutschsprachigen Grenzen hinaus und gelangte bis [[Svalbard|Spitzbergen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wanderschaft ließ er sich in [[Bad Segeberg]] nieder, wo er in der Druckerei des Lokalblattes eine Stelle fand. Neben der Arbeit als [[Drucker (Beruf)|Buchdrucker]] wirkte er zudem in der Redaktion der Zeitung mit. Die Arbeitskraft des neuen Mitarbeiters war scheinbar so wertvoll, dass ihm auch die offene Mitgliedschaft in der durch die [[Sozialistengesetz]]e geächteten sozialdemokratischen Partei keine Probleme machte. In dieser Zeit lernte er [[Johannes Wedde]] kennen, der in [[Hamburg]] die sozialistische „Bürgerzeitung“ herausgab. Durch diesen Kontakt siedelte er 1887 nach Hamburg über und arbeitete für die Zeitung. Zunächst wieder als Setzer tätig, wechselte er im Oktober desselben Jahres in die Redaktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schrieb in den Jahren 1898 bis 1914 für das &amp;#039;&amp;#039;[[Hamburger Echo]]&amp;#039;&amp;#039;. Für die Sonntagsausgabe brachte er jede Woche einen satirischen Artikel in Versform zu Papier („Die Sonntäglichen Plaudereien“). Eines der „Haupt-Feindbilder“ dieser Plaudereien waren die [[Monarchie]] und [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]] Zwischen 1914 und 1917 war er zwar noch Redakteur des &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Echos&amp;#039;&amp;#039;, schrieb aber nicht mehr die sonntägliche Kolumne. Für ihn war der [[Erster Weltkrieg|Krieg]] nicht die Zeit, etwas Lustiges zu schreiben. Dass er mit seinen Satiren traf und er auch konfliktträchtige Themen nicht scheute, zeigt die insgesamt zweijährige Gefängnis-Strafe für „Pressevergehen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Die meisten biographischen Informationen aus dem Vorwort von Emil Krause (siehe Literatur)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die SPD besuchte er als Delegierter viele internationale Sozialistenkongresse und mehrere Parteitage der SPD.&amp;lt;ref&amp;gt;Er besuchte die Parteitage im Oktober 1890 in Halle (Saale), im September 1903 in Dresden, im September 1906 in Mannheim sowie im September 1911 und 1913 jeweils in Jena. Siehe auch BIOSOP&amp;lt;/ref&amp;gt; Er vertrat die SPD von 1907 bis 1913 in der [[Hamburgische Bürgerschaft|Hamburgischen Bürgerschaft]]. Schon vorher war er in den Jahren 1887 und 1890 Mitglied des Lokal-Wahlkomitees für den Wahlkreis Hamburg 2 und des Zentral-Wahlkomitees. Zudem von 1890 bis 1911 Vorstandsmitglied der Wahlkreisorganisation für den Wahlkreis Hamburg 2 der Sozialdemokratischen Partei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Biosop||210300}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stengele starb an einem Herzschlag. Die Gedächtnisrede am Grab hielt [[Karl Frohme]].&amp;lt;ref&amp;gt;Bericht und Traueranzeige im Hamburger Echo vom 6. April 1919&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Straßenschild Stengelstraße.JPG|miniatur|Straßenschild zu Gustav Stengele in Hamburg-Horn]]&lt;br /&gt;
In [[Hamburg-Horn]] wurde die Stengele-Straße am 16. Juli 1929 nach dem Politiker benannte. Nachdem sie von den [[Nationalsozialisten]] umbenannt wurde, konnte sie nach der NS-Diktatur am 25. Oktober 1945 wieder den Namen Stengele tragen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.geschichtswerkstatt-horn.de/Strassennamen/R-Z/body_r-z.html |titel=Die Horner Straßennamen und ihre Bedeutung |titelerg=R-Z |hrsg=Geschichtswerkstatt Horn e. V. |werk=www.geschichtswerkstatt-horn.de |datum= |abruf=2025-06-08 |sprache=de |format= |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160119165643/http://geschichtswerkstatt-horn.de/Impressum/impressum.html |archiv-datum=2016-01-19 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt; An der Eingangsseite der Wohnstraße waren nach dem Jahr 1945 die Lebensdaten von Gustav Stengele angebracht. Diese Tafeln sind im Laufe der Zeit verfallen.&amp;lt;ref&amp;gt;Matthias Koberg: Die Twieten-Siedlung in Horn, Gemeindemagazin Martin+Timo Nr. 15, Juni – August 2023, Herausgeber: Ev.-luth. Kirchengemeinde zu Hamburg-Horn, S. 20–23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Stengeletwiete in der unmittelbaren Nähe gibt es seit Herbst 2020 wieder in den neu errichteten „Washington-Höfen“. Die im Jahr 1940 gebauten und im Krieg teilweise zerstörten Häuser für kinderreiche Rüstungsarbeiter wurden abgerissen und darauf das neue Wohnquartier errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gustav Stengele&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Der Wahre Jacob]]. Nr. 803 vom 27. April 1917, S. 9254 [http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/wj1917/0088/image?sid=194321b742139ef5ada1e7f4871dba30 Digitalisat]&lt;br /&gt;
* Gustav Stengele: &amp;#039;&amp;#039;Satiren und andere Zeitgedichte.&amp;#039;&amp;#039; Hamburger Buchdruckerei und Verlagsanstalt Auer, Hamburg 1924. [[Postum]] erschienen, enthält eine Auswahl aus den Plaudereien und anderen Gedichten, die 1898 bis 1914 im Hamburger Echo erschienen sind. Herausgegeben und mit einem Vorwort versehen von [[Emil Krause]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1017299013|VIAF=220115255}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stengele, Gustav}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1861]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1917]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stengele, Gustav&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdHB und Redakteur des Hamburger Echos&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Februar 1861&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dettighofen|Berwangen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. April 1917&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nassauer27</name></author>
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