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	<title>Gustav Steinbrecher - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Orte in Vorlage:Personendaten verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav Steinbrecher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Februar]] [[1876]] in [[Groß Beckern]] bei [[Legnica|Liegnitz]]; † [[30. Januar]] [[1940]] im [[KZ Mauthausen]]) war ein deutscher Buchdrucker, [[Arbeitersekretär]] und [[Sozialdemokratie|sozialdemokratisch]]er Minister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Der gelernte Schriftsetzer arbeitete in Liegnitz, Wien und Breslau. Im Jahre 1910 ging er mit seiner Familie nach Braunschweig, nachdem er zum zweiten Arbeitersekretär des dortigen [[Gewerkschaftskartell]]s gewählt worden war. Er gehörte 1917 zu den Mitbegründern der [[Mehrheitssozialdemokratische Partei Deutschlands|MSPD]] und stand deren Ortsverein von 1918 bis 1920 vor. Zuvor hatte er sich für die Abspaltung vom radikalen Parteiflügel, der späteren [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]], ausgesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Braunschweigischer Landesminister ===&lt;br /&gt;
Von 1918 bis 1933 war Steinbrecher Abgeordneter im [[Braunschweigischer Landtag|Braunschweigischen Landtag]]. Von Februar bis April 1919 war er Landesminister für Schule und Kirche, anschließend Minister für Arbeit im [[Kabinett Jasper I|Kabinett Jasper]] (bis Juni 1920), im [[Kabinett Oerter II|Kabinett Oerter]] (bis November 1921), im [[Kabinett Junke]] (bis März 1922), im [[Kabinett Antrick]] (bis Mai 1922) und im [[Kabinett Jasper II|2. Kabinett Jasper]] (bis Dezember 1924). Von 1925 bis 1927 war er erneut Vorsitzender des braunschweigischen [[Allgemeiner Deutscher Gewerkschaftsbund|Gewerkschaftsbundes]]. Nach dem Wahlsieg der SPD leitete er von Dezember 1927 bis Oktober 1930 das Innenministerium im [[Kabinett Jasper III|3. Kabinett Jasper]]. Im Jahre 1928 wurde die von Steinbrecher veranlasste Entlassung von politisch rechtsstehenden Beamten von den bürgerlichen Parteien kritisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flucht und Verfolgung ===&lt;br /&gt;
Nachdem die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] im [[Freistaat Braunschweig]] bereits seit September 1930 an der Landesregierung beteiligt war, kam es im März 1933 nach der „[[Machtergreifung]]“ zur Verhaftung und Misshandlung sozialdemokratischer Landtagsabgeordneter, die im Rahmen der „Mandatverzichtswelle“ zum Verzicht auf ihr politisches Mandat gezwungen wurden. Steinbrecher konnte der Verfolgung durch seine Flucht nach [[Hamburg]] im März 1933 entkommen, von wo er im September nach [[Kopenhagen]] ausreiste. Anfang 1935 kam er nach Hamburg zurück, wurde dort am 11. Juni 1936 verhaftet und anschließend in Braunschweig inhaftiert. Von Juni 1936 bis September 1939 befand er sich im [[KZ Dachau]] in Haft, bevor er in das KZ Mauthausen verlegt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Biosop||210210}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwangsarbeit in den Steinbrüchen und eine [[Bakterienruhr|Ruhrerkrankung]] führten zu seinem Tod am 30. Januar 1940.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Sohn Kurt (* 1908) war vor 1933 und nach 1945 ebenfalls SPD-Mitglied.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Gedenkbuch der ehemals verfolgten Sozialdemokraten, SPD Hamburg |url=http://verfolgte.spd-hamburg.de/gedenkbuch/Gedenkbuch_S.pdf |wayback=20091222022013}} (PDF; 500&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Braunschweig, [[Seesen]] und [[Helmstedt]] wurden Straßen nach Steinbrecher benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Die Opfer des Nationalsozialismus unter den Parlamentariern aus niedersächsischen Gebieten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gustav Steinbrecher&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Franz Osterroth]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon des Sozialismus]].&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Verstorbene Persönlichkeiten.&amp;#039;&amp;#039; Verlag J. H. W. Dietz Nachf. GmbH, Hannover 1960, S. 301–302.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3926701145|Seite=88}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3775258388|Seite=587–88}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Steinbrecher, Gustav.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben.&amp;#039;&amp;#039; Saur, München 1980, S. 726.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133783502|VIAF=52887194}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Steinbrecher, Gustav}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Freistaat Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landesminister (Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeitsminister (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchenminister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultusminister (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ADGB-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer im KZ Mauthausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1876]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1940]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Steinbrecher, Gustav&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Buchdrucker, Arbeitersekretär und Minister&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Februar 1876&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Groß Beckern]] bei [[Legnica|Liegnitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Januar 1940&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[KZ Mauthausen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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