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	<title>Gustav Staebe - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gustav_Staebe&amp;diff=1991826&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 22. Januar 2026 um 21:47 Uhr</title>
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		<updated>2026-01-22T21:47:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav Louis Erich Staebe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. August]] [[1906]] in [[Zabrze]]; † [[27. September]] [[1983]] in [[Bad Segeberg]])&amp;lt;ref&amp;gt;Peter D. Stachura: &amp;#039;&amp;#039;Nazi Youth in the Weimar Republic&amp;#039;&amp;#039;, 1975, S. 250.&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein deutscher politischer Funktionär, Journalist und Jugendverbandsführer der [[Hitlerjugend]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Als Kind wurde Staebe zur Erziehung in die [[Kadettenanstalt]] [[Legnickie Pole|Wahlstatt]] bei [[Legnica|Liegnitz]] gegeben. 1919 wurde er einem Bericht der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Die Weltbühne]]&amp;#039;&amp;#039; zufolge als Zwölfjähriger in [[Elbing]] wegen des Anklebens [[Antisemitismus (bis 1945)|antisemitischer]] Flugblätter verhaftet. Noch im selben Jahr soll er dem [[Deutschvölkischer Schutz- und Trutzbund|Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbund]] beigetreten sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Maud Ossietzky: &amp;#039;&amp;#039;Die Weltbühne&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 33, 1978, S. 60.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1923 trat Staebe erstmals der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei. Nach dem vorübergehenden Verbot der Partei nach dem gescheiterten [[Hitler-Putsch]] vom November 1923 und ihrer Neugründung im Frühjahr 1925 trat Staebe ihr zum 9. Mai 1926 erneut bei ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 36.247).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/42300337&amp;lt;/ref&amp;gt; Bald darauf wurde er hauptberuflicher Funktionär der NSDAP: Von 1926 bis 1927 amtierte Staebe als Sekretär der NSDAP im Kreis [[Landkreis Braunschweig|Braunschweig-Land]]. Anschließend wurde er Zweigleiter von [[Rathenow]], um in den Jahren 1927 bis 1928 als Bezirksleiter von [[Landkreis Oberbarnim|Barnim]]-[[Uckermark]] zu agieren. 1929 bekleidete er schließlich geschäftsführend den Posten des Gauleiters der [[Gau Saar|Saar]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1930 legte Staebe den Schwerpunkt seiner Tätigkeit auf den Bereich Presse und [[NS-Propaganda|Propaganda]]: 1930 wurde er Gaupropagandaleiter, 1931 wurde er Pressechef im Büro von [[Walter Darré]] und 1932 trat er in die Schriftleitung des &amp;#039;&amp;#039;[[Völkischer Beobachter|Völkischen Beobachters]]&amp;#039;&amp;#039; ein. Daneben schrieb er für eine Vielzahl kleinerer nationalsozialistischer Zeitungen und Korrespondenzen wie den &amp;#039;&amp;#039;[[Wirtschaftspolitischer Pressedienst|Wirtschaftspolitischen Pressedienst]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1932 erregte Staebe größere öffentliche Aufmerksamkeit als Parteiredner der NSDAP. In Versammlungen agitierte er gegen den [[Weimarer Republik|Weimarer Staat]] und attackierte ihn als „Geldsackrepublik“, „weil die führenden Männer der heutigen Republik sich die Taschen füllten und ein Prasser- und Schlemmerleben führten“.&amp;lt;ref&amp;gt;Gotthard Jasper: &amp;#039;&amp;#039;Zur innenpolitischen Lage in Deutschland im Herbst 1929&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, 1960, Ausgabe 8, S. 284 ([https://www.ifz-muenchen.de/heftarchiv/1960_3_6_jasper.pdf PDF]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den ersten Jahren nach der [[Machtergreifung]] der Nationalsozialisten übernahm Staebe Führungsaufgaben in der [[Hitler-Jugend]] (HJ). [[Baldur von Schirach]] ernannte ihn 1933 zum Gebietsführer der HJ sowie zum Leiter der Abteilung Presse und Propaganda der [[Reichsjugendführung]]. Daneben wurde Staebe zum Rundfunkpressechef der Sendegruppe West ernannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1934 tat Staebe sich bei der von [[Joseph Goebbels]] orchestrierten „[[Aktion gegen Miesmacher und Kritikaster]]“ hervor, d.&amp;amp;nbsp;h. gegen Monarchisten, Reaktionäre und konservative Gegner des [[NS-Regime]]s. In den folgenden Jahren arbeitete Staebe als Chefredakteur für die &amp;#039;&amp;#039;NS-Landpost&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Bremer Nationalsozialistische Zeitung&amp;#039;&amp;#039;. In der [[Schutzstaffel|SS]] erreichte er den Rang eines [[SS-Obersturmführer]]s (SS-Nummer 36.140). Am 10. April 1938 wurde er erfolglos für die „Liste des Führers zur Wahl des Großdeutschen [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|Reichstages]]“ vorgeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1945 wurde Staebe von den [[Alliierte]]n in der Nähe von [[Gelnhausen]] verhaftet und im Lager Darmstadt inhaftiert. In seinem [[Spruchkammerverfahren]] kam er mit einem milden Urteil davon.&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Rebentisch: &amp;#039;&amp;#039;Die Herrschaft des Nationalsozialismus in Frankfurt am Main&amp;#039;&amp;#039;, 1999, S. 48.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Staebes Schrift &amp;#039;&amp;#039;Die Welt am Abgrund. 20 Jahre Bolschewistische Schreckensherrschaft&amp;#039;&amp;#039; (Sonderbeilage der NS.-Presse des Gaues Hessen-Nassau vom 1. Mai 1937, Verlag Frankfurter Volksblatt in Frankfurt am Main) wurde nach Kriegsende in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] auf die [[Liste der auszusondernden Literatur]] gesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.polunbi.de/bibliothek/1946-nslit-w.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3887411161}}&lt;br /&gt;
* Baldur von Schirach: &amp;#039;&amp;#039;Die Pioniere des Dritten Reiches&amp;#039;&amp;#039;, Essen 1933.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|127874496}}&lt;br /&gt;
* {{SaarBiogr|3092|Staebe Gustav Louis Erich}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=127874496|VIAF=47797312}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Staebe, Gustav}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Hitlerjugend]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der NS-Propaganda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1983]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Staebe, Gustav&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Staebe, Gustav Louis Erich (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher politischer Funktionär, Journalist und Jugendverbandsführer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. August 1906&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Zabrze|Hindenburg O.S.]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. September 1983&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Segeberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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